Logamax plus GB 152 und RC35 Störung 3L?

Diskutiere Logamax plus GB 152 und RC35 Störung 3L? im Buderus Forum im Bereich Buderus; Moin, habe seit heute morgen das Problem, dass ich die Fehlermeldung 3L bekomme.. aud die Aufforderung die Klappe zu öffnen kommt die Nachricht...
#1

talo176

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Moin,
habe seit heute morgen das Problem, dass ich die Fehlermeldung 3L bekomme..
aud die Aufforderung die Klappe zu öffnen kommt die Nachricht, dass ich die Heizungsfirma informieren soll.
Kann ich das Problem selbst i.wie bewerkstelligen?
Ich wohne mit meiner Familie jetzt seit 4 Jahren im Haus (Neubau), also die Anlage ist auch 4 Jahre alt.
Wie lange habe ich Garantie?
MfG
 
#2

Omme

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Hallo!



Die Garantie beträgt im Normalfall 2 Jahre. Bei dir wird mit Sicherheit das Gebläse defekt sein. Es läuft zwar noch aber der Tacho geht nicht mehr.



Gruß Omme
 
#3

talo176

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hattest recht.. geblaese war hin..
hat mich jetzt 500 euro gekostet der spass..
:-(
1x im jahr ist immer was damit..
wenn ich 1x im jahr die anlage warten lasse und es passiert kurz danach etwas.. muss ich trotzdem für den schaden aufkommen oder übernimmt das die firma, die ich beauftragt hatte?
mfg
 
#4

Heizjupp

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Logamax plus GB152 Störung 3L

talo176 hat gesagt.:
hattest recht.. geblaese war hin..
hat mich jetzt 500 euro gekostet der spass..
:-(
1x im jahr ist immer was damit..
wenn ich 1x im jahr die anlage warten lasse und es passiert kurz danach etwas.. muss ich trotzdem für den schaden aufkommen oder übernimmt das die firma, die ich beauftragt hatte?
mfg
talo176 hat gesagt.:
hattest recht.. geblaese war hin..
hat mich jetzt 500 euro gekostet der spass..
:-(
1x im jahr ist immer was damit..
wenn ich 1x im jahr die anlage warten lasse und es passiert kurz danach etwas.. muss ich trotzdem für den schaden aufkommen oder übernimmt das die firma, die ich beauftragt hatte?
mfg
talo176 hat gesagt.:
hattest recht.. geblaese war hin..
hat mich jetzt 500 euro gekostet der spass..
:-(
1x im jahr ist immer was damit..
wenn ich 1x im jahr die anlage warten lasse und es passiert kurz danach etwas.. muss ich trotzdem für den schaden aufkommen oder übernimmt das die firma, die ich beauftragt hatte?
mfg

Hallo Leute,
ich habe mich hier gerade mal angemeldet, da ich das gleiche Problem mit 3L hatte, Baujahr 2006.
Da ich Elektroniker bin, habe ich meine Anlage zuerst einmal selbst überprüft. Die Elektronikplatine wurde durch den "Gasfeuerungsautomaten"
erfolgreich angesteuert. Da keine "Tachopulse" zurück gesendet wurden, kam die Fehlermeldung "3L".
"Schupst" man das Flügelrad des Gebläsemotors beim Einschalten an, so werden Pulse erzeugt und die Therme springt an.
Der Motor selbst hat weder Lagerspiel, noch ist er schwergängig.
Nach Austuasch von drei kleinen Kondensatoren, 2 Stück 2,2µF/50V und 1 Stück 220µF/35V, gegen neue 2,2µF/63V, sowie 220µF/35V, die man leicht
auf der Platine finden kann, läuft das Gebläse wieder einwandfrei. Das Starten der Therme beginnt mit einem Hochlaufen des Gebläses.
Die 500,-€ kann man doch für was anderes ausgeben. .....immer diese Sollbruchstellen. Der Aufwand der Reparatur beträgt ca. 1,50€.

Viele Grüße

Heizjupp :D
 
#5

Omme

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Hallo!

@heizjupp

Schön das du dein Gebläse wieder hinbekommen hast, aber im vorliegenden und in den meisten Fällen ist das Gebläse ja angelaufen und der Tacho hat nicht funkitioniert. Da hilft dann auch der Austausch der Kondensatoren nichts.



Gruß Omme
 
#6

Heizjupp

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Logamax plus GB152 Störung 3L

Hallo Ome,
eben doch, gerade diese Kondensatoren haben mit der Steuerung der Pulse zu tun.
Egal ob der Motor anläuft oder nicht. Es wurde hier nicht gebastelt.
Diese Kondensatoren trocknen aus und verändern ihre Werte.
Wir sind selbst Hersteller von komplexen Hard- und Software Projekten, die wir in alle Welt verkaufen und wissen wovon wir reden.

Gruß
Heizjupp
 
#7

Omme

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Hallo Heizjupp,



höhrt sich ja interessant an. Muss ich mal ausprobieren. Kannst du mir evt. eine Bezugsquelle mit Artikelnummer benen.



Gruß Omme
 
#8

Heizjupp

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#9

Osmi202

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Hallo Heizjupp, habe dasselbe Problem

Heizjupp hat gesagt.:
Hallo Heizjupp,

ich habe dasselbe Problem, aber keine Ahnung von Elektronik. Wo muss ich mein Gebläse zwecks Reparatur hinsenden?...

Würd mich über Nachricht freuen!

Gruß Osmi :)


Omme hat gesagt.:
Hallo Heizjupp,



höhrt sich ja interessant an. Muss ich mal ausprobieren. Kannst du mir evt. eine Bezugsquelle mit Artikelnummer benen.



Gruß Omme
Hallo Omme,

es handelt sich um einen handelsüblichen Kondensator, den man z.B. bei Reichelt : http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=15108;PROVID=2402
beziehen kann.

Gruß Heizjupp
 
#10

KKlaus

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Heizjupp hat gesagt.:
talo176 hat gesagt.:
hattest recht.. geblaese war hin..
hat mich jetzt 500 euro gekostet der spass..
:-(
1x im jahr ist immer was damit..
wenn ich 1x im jahr die anlage warten lasse und es passiert kurz danach etwas.. muss ich trotzdem für den schaden aufkommen oder übernimmt das die firma, die ich beauftragt hatte?
mfg

Hallo Leute,
ich habe mich hier gerade mal angemeldet, da ich das gleiche Problem mit 3L hatte, Baujahr 2006.
Da ich Elektroniker bin, habe ich meine Anlage zuerst einmal selbst überprüft. Die Elektronikplatine wurde durch den "Gasfeuerungsautomaten"
erfolgreich angesteuert. Da keine "Tachopulse" zurück gesendet wurden, kam die Fehlermeldung "3L".
"Schupst" man das Flügelrad des Gebläsemotors beim Einschalten an, so werden Pulse erzeugt und die Therme springt an.
Der Motor selbst hat weder Lagerspiel, noch ist er schwergängig.
Nach Austuasch von drei kleinen Kondensatoren, 2 Stück 2,2µF/50V und 1 Stück 220µF/35V, gegen neue 2,2µF/63V, sowie 220µF/35V, die man leicht
auf der Platine finden kann, läuft das Gebläse wieder einwandfrei. Das Starten der Therme beginnt mit einem Hochlaufen des Gebläses.
Die 500,-€ kann man doch für was anderes ausgeben. .....immer diese Sollbruchstellen. Der Aufwand der Reparatur beträgt ca. 1,50€.

Viele Grüße

Heizjupp :D
Hallo 'Heizjupp',

bin auch Elektroniker. Wäre also auch in der Lage, die Kondensatoren zu wechseln. :?: Wo kann ich diese LP aber in der Anlage finden? Habe mal die Haube abgenommen: Sehe großes Durcheinander. An einer Heizung möchte man ja auch nichts Falsches machen.

Wäre für eine Info sehr dankbar.

Gruß KKlaus

Edit Hausdoc: Mehrfachzitat entfernt.
 
#11

Timm

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Logamax Plus Störung 3L

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe mich vorerst nur angemeldet um folgendes einzustellen:

Auch ich hatte den Fehler 3L bei meiner Buderus. Der Tipp mit dem Kondensatoraustausch ist perfekt. (Heizung 7 Jahre alt)

Heizung läuft seit einer Woche ohne Probleme.

LG

Timm
 
#12

einfachnurso

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Re: [Hilfe!] Logamax plus GB 152 und RC35 Störung 3L

KKlaus hat gesagt.:
Heizjupp hat gesagt.:
talo176 hat gesagt.:
hattest recht.. geblaese war hin..
hat mich jetzt 500 euro gekostet der spass..
:-(
1x im jahr ist immer was damit..
wenn ich 1x im jahr die anlage warten lasse und es passiert kurz danach etwas.. muss ich trotzdem für den schaden aufkommen oder übernimmt das die firma, die ich beauftragt hatte?
mfg

Hallo Leute,
ich habe mich hier gerade mal angemeldet, da ich das gleiche Problem mit 3L hatte, Baujahr 2006.
Da ich Elektroniker bin, habe ich meine Anlage zuerst einmal selbst überprüft. Die Elektronikplatine wurde durch den "Gasfeuerungsautomaten"
erfolgreich angesteuert. Da keine "Tachopulse" zurück gesendet wurden, kam die Fehlermeldung "3L".
"Schupst" man das Flügelrad des Gebläsemotors beim Einschalten an, so werden Pulse erzeugt und die Therme springt an.
Der Motor selbst hat weder Lagerspiel, noch ist er schwergängig.
Nach Austuasch von drei kleinen Kondensatoren, 2 Stück 2,2µF/50V und 1 Stück 220µF/35V, gegen neue 2,2µF/63V, sowie 220µF/35V, die man leicht
auf der Platine finden kann, läuft das Gebläse wieder einwandfrei. Das Starten der Therme beginnt mit einem Hochlaufen des Gebläses.
Die 500,-€ kann man doch für was anderes ausgeben. .....immer diese Sollbruchstellen. Der Aufwand der Reparatur beträgt ca. 1,50€.

Viele Grüße

Heizjupp :D
Hallo 'Heizjupp',

bin auch Elektroniker. Wäre also auch in der Lage, die Kondensatoren zu wechseln. :?: Wo kann ich diese LP aber in der Anlage finden? Habe mal die Haube abgenommen: Sehe großes Durcheinander. An einer Heizung möchte man ja auch nichts Falsches machen.

Wäre für eine Info sehr dankbar.

Gruß KKlaus

Edit Hausdoc: Mehrfachzitat entfernt.
Hallo zusammen,
ich habe mich nur hier im Forum angemeldet, um mich für diesen Beitrag zu bedanken.
Und weil ich auch gerne gebe, anstatt nur Infos abzugreifen, gebe ich eine kleine Fotodoku.

Geschichte: Wir kamen Ende 2012 aus dem Weihnachtsurlaub in ein ausgekühltes Haus :-/
"3L" kannte ich auch noch nicht. Zum Glück konnte ich durch "Anschubsen" des Lüfters (Dank dem Beitrag von Heizjupp) die Heizung (8,5 Jahre alt) wieder zum Laufen bringen. Das klappte mal mehr und mal weniger gut. Manchmal lief sie eine Woche durch, manchmal nur wenige Stunden, zum Ende der kalten Zeit sogar drei Wochen.
Dann aber ging sie mehrmals am Tag auf Störung, also die Teile bestellt und los.

Disclaimer ;-) !! Jeder arbeitet auf eingene Gefahr!


Erstmal Hauptschalter auf "Aus", dann die Haube ab und dann noch die Kapsel, dann sieht man oben den Lüfter, bzw. den Deckel davon:



Auf dem Bild ist schon der Abgasstutzen "weggeklappt". Dazu noch ein Bild weiter unten.
Oben drauf sind drei Schrauben. Torx T20, meine ich, könnte auch T25 sein.
Abschrauben und die beiden Stecker abziehen. Jetzt wird auch deutlich, warum ich bei manchen "Anschubsaktionen" mit einem metallischen Gegenstand ordentlich einen gewischt bekommen habe.
Blau, Braun und Gelb-Grün lässt auf 230V schließen. Deshalb Spannungsfreiheit gewährleisten. Den schwarzen Deckel muss man etwas hin und her jackeln, bevor er über die Buchsen der Stecker rübergeht.

So, dann sieht das so aus:


Zunächst habe ich das Lüfterrad vorsichtig von der Welle heruntergehebelt. Dazu mit einem Schraubendreher am Motorgehäuse abgestützt und nur an der Nabe gehebel; Bruchgefahr der "zarten" Flügel.
Die Platine ist nur mit einer Torxschraube gesichert. Wenn man die gelöst hat, lässt sich die Platine nach oben abheben. Sonst hält sie noch über die Kontaktstifte, die in den Motor gehen.

Da sind die drei Biester:



Die schienen schon ausgelaufen zu sein.
Ich habe dann mit einem ERSA Multitip 15W gelötet. Ein 25W wird wohl auch noch gehen.

Hier noch ein Übersichtsbild:



Die beiden oberen Pfeile zeigen die ungefähren Positionen von drei Kreuzschlitzschrauben, die ich lösen musste, um die Abgasführung nach oben zu legen. Sonst kommt man nicht an die Torx vom Gebläsedeckel ran.
Der unter Pfeil zeigt die Gasleitung. Also obacht!! Das Gussteil auf dem das Gebläse drauf sitzt ist schon gasführend.

Letztendlich war das eine Aktion von ca. einer Stunde. Materialkosten: 1x 220 µF 35 V, 24ct, 2x 2.2 µF 50 V, zu je 27ct. Macht 78ct plus ein bisschen Lötzinn.


Gruß
einfachnurso
 
#13
Hausdoc

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Hier nochmal der dringende Hinweis:

Derartige Reparaturen sind absolut Tabu!

Dadurch verliert das Heizgerät ziemlich sicher die Bauartzulassung.

Das hat zur Folge, daß die Gebäudeversicherung ggf erlischt .




Der Hersteller ( hier Buderus) schreibt ganz deutlich: Nur original Ersatzteile verwenden, die von Fachmann einzubauen sind.

Das Gebläse darf nicht repariert werden.

Das einzige Ersatzteil das Buderus anbietet und einzulöten ist, ist die 3,6 V Stützbatterie der 3000er + 4000er Regelungen.
 
#14

einfachnurso

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Hausdoc hat gesagt.:
Der Hersteller ( hier Buderus) schreibt ganz deutlich: Nur original Ersatzteile verwenden, die von Fachmann einzubauen sind.

Das Gebläse darf nicht repariert werden.

Das einzige Ersatzteil das Buderus anbietet und einzulöten ist, ist die 3,6 V Stützbatterie der 3000er + 4000er Regelungen.
... ich bin Fachmann.
Und klar darf das Gebläse nicht repariert werden. Auch Buderus möchte Geld verdienen. Wenn jeder für einen Euro selbst reparieren würde, wäre so manche Firma bald pleite.
Ich kenn das auch von japanischen Autos. Da kann die Reparatur eines Unfallschadens nur von den Ersatzteilen locker den Neupreis übersteigen.
Oder die berühmten Druckerpatronen von Lexm......

Munter bleiben
einfachnurso
 
#15

De-Us74

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einfachnurso hat gesagt.:
... ich bin Fachmann.
Vielleicht hast du einen Gesellen oder vielleicht sogar Meisterbrief, aber Fachmann bist du nicht! Es darf am Gebläse nichts verändert werden, keine Lötarbeiten oder sonstige Teile ausgetauscht werden!!!!! Es dürfen nur Orginal Teile verwendet werden und die gibt es aus guten Grund nur im Ganzen!

Der Grund: Bei jeder Veränderung des Gebläses kann es zu Änderung des Drehzahlbereichs bzw. zur Änderung der Luftleistung kommen. Aber hiervon hängt die Verbrennung ab. Ein Schlechter Wirkungsgrad ist noch das kleinste Problem... wenn man jetzt etwas weiter denkt kommt mann schnell auf Kohlenmonoxid und das ist hochgiftig. Eine Falsche Einstellung und schon ist es da....

Also entweder nimmst du das Fachmann wieder hier weg oder du bleibst bei dem was erlaubt ist. Die Gründe habe ich oben kurz angerissen.
 
#16

De-Us74

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Da dieser Beitrag ein hohe Gefahr für die Leute die ihn umsetzen darstellt sollte er ersatzlos gelöscht werden!
 
#17

sir henry

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Wenn Elkos so aussehen wie auf obigen Fotos (ausgelaufen), dann stellt doch bereits dieser Zustand (verringerte Kapazität) eine Veränderung des Geräts gegenüber dem Sollzustand dar. Wenn diese (altersbedingte) Änderung gegenüber dem Sollzustand rückgängig gemacht wird, wird der Sollzustand wieder hergestellt. Warum soll das unzulässig oder gar verboten sein?
 
#18
Hausdoc

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Ganz einfach:
Das ist ein juristisches Problem.

Das Gerät hat eine Bauartzulassung - und zwar mit den original verbauten Teilen bzw mit ganz bestimmten Zukaufteilen.

Nur so gilt die Abnahme durch den Kaminkehrer und nur so besteht uneingeschränkter Gebäudeversicherungsschutz.


Wenn du auf einer bestimmten Leiterplatte rumlötest, bist du Hersteller dieser Leiterplatte .

Aber so hat das Gerät keine Zulassung.



Eine Ausnahme besteht dann, wenn der Hersteller einzelne Bauteile anbietet, die man einlöten kann .
Hier ist mir nur ein einziger Fall bekannt: Die 3,,6 V Batterie bei Buderus Schaltuhren.
 
#19

sir henry

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Dem stimme ich - grundsätzlich - zu. Wenn ich in mein Auto neue Bremsscheiben einbaue, die zwar vom Hersteller der Originalteile gefertigt worden sind, sich dank Weiterentwicklung jedoch in einem bestimmten Detail vom ursprünglichen Original unterscheiden, muss ich die zugehörige ABE (allgemeinen Betriebserlaubnis) im Handschuhfach mitführen. Wer in Eigenleistung eine defekte Manschette an einem Radbremszylinder austauscht, ändert nicht den genehmigten Bauzustand. Diese Arbeit ist deshalb zulässig, aber keineswegs jedem zu empfehlen. Vielen Autofahrern ist noch nicht einmal zu empfehlen, nach einer Reifenpanne ein Rad selbst zu wechseln. Das fällt alles in den Bereich des eigenen Ermessens und der eigenen Verantwortung.

Auf dem hier gegenständlichen Buderus-Gebläse konnte ich noch kein derartiges Prüfzeichen o.ä. entdecken, wo ist das denn bitte versteckt? Ich kann auch nicht nachvollziehen, was man verkehrt macht, wenn man beispielsweise einen Elektrolytkondensator, der laut Aufdruck für eine Betriebstemperatur von bis zu 85°C ausgelegt ist, durch einen solchem ersetzt, der auch 105°C aushält. Dabei bedeutet "aushalten" lediglich, dass der Hersteller für diese Temperatur und weitere Bedingungen eine bestimmte Betriebszeit bis zum Ausfall (= z.B. Abfall der Kapazität um soundsoviel Prozent) angibt. Derselbe Typ eines anderen Hersteller kann u.U. fünf- bis zehnmal so lange halten. Aber der kostet ein paar Cent mehr, die sich viele Gerätehersteller gerne sparen.

Oder nehmen wir einen Spannungsregler, der die Betriebsspannung der Elektronik-Schaltung stabilisiert, beispielsweise einen LM 317 K. Dürfte ich den durch einen LM 117 K ersetzen, ohne einen Fehler zu machen? Der Unterschied: Der 317er arbeitet im Temperaturbereich zwischen 0°C und +125°C, der 117er zwischen -55°C und +150°C, womit schon einige MIL-Spezifikationen erfüllt werden.

Noch interessanter wird das ganze Thema, wenn die Handwerskammer und die damit verknüpften Regelwerke ins Spiel kommen. So darf ein Dr.-Ing. mit Jahrzehnten Berufserfahrung zwar ein Fernsehgerät konstruieren, aber er darf es nicht reparieren, zumindest nicht erwerbsmäßig.

Ich fände es deshalb prima, wenn Sätze wie "Wenn du auf einer bestimmten Leiterplatte rumlötest, bist du Hersteller dieser Leiterplatte" ein wenig fundierter begründet würden. Ginge das? Welche Vorschrift genau verletzte ich, wenn ich einen bestimmten defekten Elko durch einen neuen, wömöglich sogar besseren ersetze? Wo kann ich die einschlägigen Bestimmungen nachlesen? Gelten sie für das Fachhandwerk oder auch für die nicht gewerbsmäßg handelnde Privatperson? Oder nur für Buderus, weil Buderus (oder M... oder B.... oder S.... oder ....) gerne teure Ersatzteile verkaufen möchte oder ganz einfach nur den Horizont von Heizungsbauern als eher begrenzt einschätzt? Letzteres muss geradzu so sein, schon weil die Kosten der Arbeitsstunde eines diplomierten Elektroingenieurs für die Fehlersuche an einem Heizungsgebläses einem Häuslesbesitzer schlicht und einfach nicht zugemutet werden könnten.

Werkelt der Ingenieur hingegen nur für sich allein im stillen Kämmerlein, berechnet er natürlich keinen Lohn. Aber er freut sich über den Erfolg und die gesparten Hunderter. Ich denke, dass man diese Fragen ausschließlich sportlich sehen sollte.
 
#20
Hausdoc

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Ich bin kein Jurist.
Dieses Thema könnte man auch ausgiebigst erörtern.

Ich kann als Fachmann nur die korrekte Antwort geben: Auf Baugruppen wird nicht rumgelötet- basta.

Der (bzw alle) Hersteller verbietet dies generell.




Klar gibt es immer wieder Anwärter auf den Darwin Award, die sich einen Teufel um derartige Verbote scheren.

Dennoch sind wir in einem Fachforum gehalten, nach Möglichkeit fachlich richtige Tipps und Anleitungen zu geben.
 
Thema:

Logamax plus GB 152 und RC35 Störung 3L?

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