Logano Plus GB145 - Anlaufphasen-Anzahl

Diskutiere Logano Plus GB145 - Anlaufphasen-Anzahl im Buderus Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo zusammen, wir haben in unserem Einfamilienhaus eine Buderus Logano Plus GB145 Ölbrennwertheizung verbaut. Da wir erst im Sommer eingezogen...

Smily86

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Hallo zusammen,
wir haben in unserem Einfamilienhaus eine Buderus Logano Plus GB145 Ölbrennwertheizung verbaut. Da wir erst im Sommer eingezogen sind, habe ich noch wenig Erfahrungswerte in diesem Bereich. Im Moment gehen die Außentemperaturen erstmals gegen 0°C und frage mich aktuell ob die für mich vielen Anlaufphasen nachts normal sind:
IMG_8384.PNG

--> Die Heizung läuft ungefähr im Stundentakt nachts an (=Stromspitzen von 1,87kW). Es ist eine Nachtabsenkung um 3°C eingestellt. Vorweg: Es ist definitiv die Heizung, Vergleichskurven an wärmeren Tagen mit den selben Verbrauchern (wie Kühlschrank usw) weisen diese Spitzen nicht auf.


Zur Info:
Heizungspumpen.JPG


Vielen Dank.
 

Stone

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Die Buderus GB145 ist eine modellierende Ölheizung die im Leistungsbereich von 5-15kW.
Die Heizung braucht eine elektrische Aufheizung da das Öl im Verdampfungsprinzip verbrennt.
Gerade die erste Generation der GB145 hatte tatsächlich das Problem, dass dieses Gerät in der Startphase einiges an Stromverbrauch verursacht.
Da ich kein Profi bin, kann ich jedoch nicht sicher sagen ob es dafür einen Umrüstsatz gibt, die den Stromverbrauch senken soll.

Sie können jedoch damit anfangen ihr Heizsystem zu optimieren.
Am Anfang würde ich empfehlen die Nachtabsenkung rauszunehmen.
Dazu ist es zu empfehlen die Heizkurve beider Heizkreise an ihren Wärmebedürfniss anzupassen.
 
tricotrac

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Wenn schon "Sparen wollen" dann bitte richtig ! Wo ist die Isolierung der Wärme führenden Heizungsleitungen und des Verteilers ?
Schon mein Lehrmeister schimpfte Kunden und Kundinnen vor vierzig Jahren dafür aus : Im Heizungskeller, wo Wäsche getrocknet wird, da wird Energie verschwendet ❗
 
Wolfhaus

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Am Anfang würde ich empfehlen die Nachtabsenkung rauszunehmen.
Es ist eine Nachtabsenkung um 3°C eingestellt
Maximal eine Nachtabsenkung 3 Grad weniger als die Soll- Temperatur. Die Absenkzeit in der Summe am Tag, sollte 8h nicht überschreiten.
Dein Haus verliert auch Wärme in den Absenkzeiten die du dann in der Tageszeit erhöht zuführen musst, Der Spareffekt ist gering, wenn du zu stark absenkst ( auf 3 Grad) erhöhst du sogar den Verbrauch. Die Heizkörperventile bleiben immer auf der für den entsprechenden Raum gewünschte Temperatur eingestellt. Daran wird nicht ständig gestellt! Ob du das nun glaubst oder auch nicht. Vermutlich verursachst du das takten der Heizung.
Dazu ist es zu empfehlen die Heizkurve beider Heizkreise an ihren Wärmebedürfniss anzupassen.
Ich vermute zu hoch eingestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:

KarlZei

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frage mich aktuell ob die für mich vielen Anlaufphasen nachts normal sind
Vermutlich ja. Die Absenkung sagt dem Brenner, dass weniger Wärme (= eine geringere Vorlauftemperatur) benötigt wird. Der Brenner reduziert die Leistung, um weniger Wärme zu produzieren. Er wird diese aber nicht so los, wie es für ein kontinuierliches Durchlaufen erforderlich wäre: 1. ist das Haus noch warm und braucht Zeit, die 'überschüssige' Wärme zu verlieren, und 2. kann der Brenner nicht mit weniger als 5kW heizen. Kurz zusammengefasst:
Wärmebedarf < Mindestleistung => Ansteigen der Vorlauftemperatur über den Abschaltwert =>Ein/Aus-Schalten des Brenners = Takten.

Das Einsparpotenzial einer Absenkung hängt von der energetischen Qualität des Hauses ab. Ist die gut, bringt die Absenkung nicht viel (ein paar wenige Prozent). Wenn die Absenkung dann noch zu solchen Effekten führt (teure Starts), sollte man eher darauf verzichten. Alternativ könnte man, wenn der Wärmebedarf wg. mäßiger Außentemperaturen noch gering ist, während der Absenkung zunächst das Heizen komplett einstellen (Frostschutz).

Unabhängig davon kann man aber nur durch Verbrauchsmessungen (Öl, Strom) herausfinden, ob das Absenken überhaupt zu einer nennenswerten Einsparung führt.
 

Smily86

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Gerade die erste Generation der GB145 hatte tatsächlich das Problem, dass dieses Gerät in der Startphase einiges an Stromverbrauch verursacht.
Ich habe hier bei Buderus angefragt und unsere Heizung hat bereits kurz nach dem Einbau der Heizung den Umbausatz bekommen.
 

Smily86

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Wenn schon "Sparen wollen" dann bitte richtig ! Wo ist die Isolierung der Wärme führenden Heizungsleitungen und des Verteilers ?
Da haben sie allerdings recht. Wurde von den Vorbesitzern leider nicht gemacht. Einfach zu machen und man hat sofort ein großes Einsparpotential.

Maximal eine Nachtabsenkung 3 Grad weniger als die Soll- Temperatur. Die Absenkzeit in der Summe am Tag, sollte 8h nicht überschreiten.
Die Einstellungen der Heizung inkl. Absenkungen wurden von einem Meister-Fachbetrieb vorgenommen und sogar kürzlich bei der Wartung bestätigt...
Also besser die Nachtabsenkung vorerst herausnehmen oder z.B. auf 2°C nachts einstellen.

Die Heizkörperventile bleiben immer auf der für den entsprechenden Raum gewünschte Temperatur eingestellt. Daran wird nicht ständig gestellt! Ob du das nun glaubst oder auch nicht. Vermutlich verursachst du das takten der Heizung.
Meine Heizkörperventile bleiben immer konstant (in wenig bewohnten Räumen auf 2, ansonsten auf 3). Die Nachtabsenkung ist in der RC300 programmiert.
 

Smily86

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Vermutlich ja.
Wärmebedarf < Mindestleistung => Ansteigen der Vorlauftemperatur über den Abschaltwert =>Ein/Aus-Schalten des Brenners = Takten.
Vielen Dank. Ich habe nun auch gelesen, dass die GB145 wohl gerade in Übergangszeiten einfach einen zu kleinen Modulationsbereich hat und deshalb oft Taktet --> Wie sie geschrieben haben. Gerade in Kombination mit einer Fußbodenheizung im Erdgeschoss (niedrige VLT) und den paar Heizkörpern, wobei wir 4 von 6 Heizkörpern immer auf Sparflamme (Thermostat Stufe 2) eingestellt sind, da wir die Räume derzeit wenig bewohnen.

Stimmt es, dass im Optimalfall die Heizkörperthermostate konstant auf 5 bleiben können und die Temperaturregelung rein über die Einstellungen der Heizung (RC300) realisiert wird? --> Es wird nie mehr VLT erzeugt als notwendig
 
Wolfhaus

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Alternativ könnte man, wenn der Wärmebedarf wg.
Der Hauptfehler bei den Nachtabsenkungen ist, das der Nutzer das zu stark absenkt. Ich würde hier mal versuchen das nicht über 2 Grad abzusenken. Das verhindert dann auch den Effekt das nach dem Ende der Absenkzeit, die Heizung dann ein zu starkes Defizit vorfindet, was sie dann nur wieder mit einer höheren Leistung ausgleichen kann. Eine generelle Empfehlung ist hier nicht möglich da das ganze, wie du auch sagst, von der Bauhülle abhängt.

Ansonsten kann ich dir nur zustimmen. Es ist nun mal nicht so, viel hilft viel.
 
Wolfhaus

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wobei wir 4 von 6 Heizkörpern immer auf Sparflamme (Thermostat Stufe 2) eingestellt sind, da wir die Räume derzeit wenig bewohnen.
Stufen:
Sternchen-Symbol: zirka 5°C, Frostschutz
Stufe 1: zirka 12°C
Stufe 2: zirka 16°C
Stufe 3: zirka 20°C
Stufe 4: zirka 24°C
Stufe 5: zirka 28°C

Vorsicht das ist am HK maximal 16 Grad, im Raum 14-15 Grad! besonders in den Raumecken kann da noch weniger sein! Um eine Schimmelbildung zu verhindern solltest du das nicht unter 17 Grad halten.
Ich würde dir empfehlen, hier dringend einen Schimmelwarner einzusetzen. Denn wenn du den Schimmel erst mal hast wird das ein Alptraum mit hohen Kosten.
Mittelchen kannst du dann vergessen.

Vor 5 Jahren war noch jede 10. Wohnung von Schimmel befallen, jetzt sind wir bei jeder 3. Wohnung angekommen, mit steigender Tendenz! Wir zerstören systematisch in Deutschland die Bausubstanz!
 

KarlZei

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Stimmt es, dass im Optimalfall die Heizkörperthermostate konstant auf 5 bleiben können und die Temperaturregelung rein über die Einstellungen der Heizung (RC300) realisiert wird? --> Es wird nie mehr VLT erzeugt als notwendig
Grundsätzlich ja. Es setzt aber voraus, dass die Anlage hydraulisch korrekt abgeglichen ist. Nur dann geben die Heizflächen genau die Wärme ab, die erforderlich ist, um jeden Raum auf die gewünschte Temperatur (und nicht mehr) zu bringen. Auf 5 sollten die Thermostate allerdings nicht stehen, weil sie dann nicht gegen Fremdeinflüsse (z.B. Raumerwärmung wg. Sonneneinstrahlung) arbeiten können. Besser wäre ein Einstellung, die ein paar Zehntel über der Wunschtemperatur liegt. Aber das ist eine eher theoretische Betrachtung. Nicht zuletzt, weil man normale Thermostate nur mit großem Aufwand genau genug einstellen kann und sie letztlich auch bezüglich der Einhaltung der Temperatur zu ungenau sind. Hier würde ich mir aber keinen großen Kopf machen, weil die Einstellung der HK-Thermostate (Richtung zu) wegen der noch vorhandenen FBH vermutlich keinen so großen Einfluss auf das Betriebsverhalten hat. Das wird eh vornehmlich durch die hohe Mindestleistung von 5kW bestimmt (Takten). Kritisch dürfte es dann nur werden, wenn nicht vernünftig abgeglichene Heizkörper komplett offen sind (Kurzschluss).

Bezüglich der Absenkung:
Es ist eigentlich müßig, über irgendwelche Temperaturwerte/Zeiten zu reden. Im Wesentlichen bestimmen Haus, Komfortbedarf / Wohlfühlen, Aufwand-Nutzen-Abwägung wie tief und wie lange abgesenkt werden kann. Siehe auch oben. Man muss es einfach ausprobieren und rausfinden, was in diesem Fall passt. Bei Heizgeräten mit hoher Mindestleistung ist das komplette Abschalten während der Absenkung in der Regel die beste Option: maximaler Gewinn während der Absenkung und längere Laufzeiten ohne bzw. mit weniger Takten nach der Absenkung.
 

Smily86

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Vorsicht das ist am HK maximal 16 Grad, im Raum 14-15 Grad! besonders in den Raumecken kann da noch weniger sein!

Vor 5 Jahren war noch jede 10. Wohnung von Schimmel befallen, jetzt sind wir bei jeder 3. Wohnung angekommen, mit steigender Tendenz!
Ok. Bisher hatte ich sporadisch in unterschiedlichen Räumen immermal wieder ein Temperatur- und Feuchtemesser im Einsatz um dies zu vermeiden. (Temperatur war normal knapp über 16°C, vermutlich auch wegen der Nord-Südlage).
Ich kenne die erhöhte Schimmelgefahr auch gerade bei sanierten Häusern / Wohnungen und schlechtem Lüftverhalten, wird leider definitiv nicht besser das Thema.

...Nicht zuletzt, weil man normale Thermostate nur mit großem Aufwand genau genug einstellen kann und sie letztlich auch bezüglich der Einhaltung der Temperatur zu ungenau sind.
Generelle Frage: Wäre es sinnvoll alle "alten" Thermostate (P-Regler), gegen elektrische Varianten auszutauschen?

Bezüglich der Absenkung:
komplette Abschalten während der Absenkung in der Regel die beste Option: maximaler Gewinn während der Absenkung und längere Laufzeiten
Ok verstanden. Mir ist im Moment jedoch noch völlig unklar, wie sich dies auf den Energieverbrauch auswirken wird. Dies wird vermutlich voraussetzen, dass die Raum- / Wandtemperatur "nicht zu sehr" absinkt während des Absenkens. Zumindest ist dies ja wohl zu vermeiden, da ansonsten mehr Energie aufgebracht werden muss zum Aufwärmen danach.
 

KarlZei

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Generelle Frage: Wäre es sinnvoll alle "alten" Thermostate (P-Regler), gegen elektrische Varianten auszutauschen?
Naja, besser sind sie allemal. Aber wenn kein wirklicher Bedarf besteht, dann stellt sich schon die Frage, ob sich die Ausgabe lohnt.

Mir ist im Moment jedoch noch völlig unklar, wie sich dies auf den Energieverbrauch auswirken wird.
Du müsstest es ausprobieren; dabei auch messtechnisch erfassen, wie sich der Energieverbrauch ändert. Die Ersparnis wird aber bei einem halbwegs vernünftig gedämmten Haus und FBH gering sein (ein paar Prozent).

Dies wird vermutlich voraussetzen, dass die Raum- / Wandtemperatur "nicht zu sehr" absinkt während des Absenkens. Zumindest ist dies ja wohl zu vermeiden, da ansonsten mehr Energie aufgebracht werden muss zum Aufwärmen danach.
Das ist eigentlich viel komplexer. Das Mehr an Aufheizen muss auch immer mit dem höheren Gewinn während der Absenkung verglichen werden. Und in der Regel ist die Energiebilanz positiv, sodass man mit der Absenkung praktisch immer sparen kann. Aber unter Umständen spart man eben nur sehr wenig. Es kommt halt auf die individuellen Rahmenbedingungen an.
Ich für meinen Teil (FBH + HK) senke nicht mehr ab, weil mein Haus während der Absenkung nur wenig abkühlt und mir wegen der Trägheit meiner FBH ohne Komfortverlust nur wenig Zeit für eine Absenkung bleibt. Da verschenke ich lieber das eine oder andere Prozent Einsparung.
 
Dr Schorni

Dr Schorni

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immer ganz tief drin
Von was für einem Gebäude sprechen wir eigentlich, BJ, energetischer Zustand, Nutzeranzahl, bisheriger Jahresverbrauch?
 

KarlZei

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auch bezüglich der Einhaltung der Temperatur zu ungenau sind.
Das ist nicht richtig!
Damit der Kontext nicht verloren geht:
Besser wäre ein Einstellung, die ein paar Zehntel über der Wunschtemperatur liegt. Aber das ist eine eher theoretische Betrachtung. Nicht zuletzt, weil man normale Thermostate nur mit großem Aufwand genau genug einstellen kann und sie letztlich auch bezüglich der Einhaltung der Temperatur zu ungenau sind.
Und jetzt zur Aussage:
Das ist nicht richtig!
Wie genau sind denn die normalen Thermostate? Bei welcher Auslegung?
 

Monte

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Ich würde generell empfehlen die Heizkurve so niedrig wie möglich einzustellen.
Probier doch mal jeden Tag ein halbes Grad weniger Raumsolltemperatur. Sobald es dann zu kalt wird nimmst du die Temperatur wieder ein bisschen hoch.
In der Nacht dann entsprechend 2-3 Grad weniger.
Im Servicemenü gibt es die Einstellung Außenhalt für den abgesenkten Betrieb. Der Brenner schaltet dann ab, es sei denn draußen sind es weniger als die eingestellte Außentemperatur, z.B. 0 Grad, dann geht er in den reduzierten Betrieb.
 

KarlZei

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0,2k über den angegebenen Regelbereich 7-28 Grad.
Schon die Tatsache, das Du nicht auf die Auslegung eingehst, zeigt dass Du Dich mal mit der Theorie befassen solltest. Du wirst staunen, wie wenig trivial Thermostatventile und deren Auslegung sind. Und die ist wichtig, weil klassische Thermostate wegen ihrer Ungenauigkeit zu Energiefressern werden können. Dumm, wenn 20°C herrschen sollen, aber das Thermostat immer auf 21°C oder gar 22°C aufheizen lässt...

Zunächst: Thermostate sind P-Regler und haben eine (bleibende) Regelabweichung. Das sollte eigentlich genügen. Egal, dann sind Thermostate bezüglich der Regelabweichung ausgelegt (1K-, 2K-Ventile...). 2K-Ventile haben eine grundsätzliche Ungenauigkeit von eben 2K. So schließt ein solches Thermostat, das auf 20°C gestellt ist, erst ab 22°C; wegen anderer Effekte tatsächlich sogar erst bei noch etwas höherer Temperatur. Bei 1K-Thermostaten halbiert sich die Abweichung.
Dein o.a. Wert ist ein eher 'normaler' Wert einer zusätzlichen Ungenauigkeit, die sich aus mechanischen Gründen ergibt; Unterschied zwischen Öffnungs- und Schließkennlinie des Thermostats.
Aufgrund diverser Faktoren, die von der Ventil-Auslegung und der tatsächlichen Hydraulik abhängen (Dimensionierung (kv-Wert), Differenzdruck, Ventilautorität, usw.), sind die Teile im täglichen Einsatz aber meist deutlich genauer als o.a. 1K oder 2K, aber immer noch deutlich ungenauer als Deine 0,2K. Aber das kannst Du selbst nachlesen. Ein oberflächlicher Einstieg: Nur nicht zu genau nehmen

Und wie genau sind die "smarten" ?
Genauer. Da es sich um PI(D)-Regler handelt, können sie die Temperatur grundsätzlich ohne Regelabweichung halten.
 
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