Entlüftung der Entnahmeleitung (Oeltank)

Diskutiere Entlüftung der Entnahmeleitung (Oeltank) im Off Topic Forum im Bereich Off Topic; Ich freue mich ein "HEIZUNGSFORUM" gefunden zu haben und möchte nun auch gleich die Heizungs-kenner und -könner um Rat und Hilfe bitten...

der-alte-fritz

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Ich freue mich ein "HEIZUNGSFORUM" gefunden zu haben

und möchte nun auch gleich die Heizungs-kenner und -könner

um Rat und Hilfe bitten:

Folgendes Problem:

Im Keller zwei Heizölbatterietanks je 2000ltr. (KAUTEX, PE mit

Obenfüllsystem und kommunizierendem Entnahmesystem)

Das Ganze schon recht lange und immer gut funktioniert.

(Wahrscheinlich) seit der letzten Betankung wird das Öl nur

noch aus einem Tank gepumpt, und zwar aus dem "Ersten"

in Füll- u. Entnahmerichtung.

Denke so bei mir, dass die Leitung vom Erweiterunstank zur

Grundeinheit Entnahme "irgendwie" und "irgendwo" ZU

sein könnte.

Würde mir auch zutrauen, Leitung aus dem Tank und

die kleine Verbindung zwischen den Tanks ab und wieder

an zu bauen (sauber blasen ?), aber wie ist es dann mit dem

kommunizieren der beiden Enthahmerohre?

In den gereinigten Teilen wäre doch nur Luft, kein Öl,

zieht das die kleine Pumpe wieder an und wie stellt sich

der Gleichstand in den Tanks wieder her?

Handwerklich bin ich eingermaßen vorbelastet, kenne auch

Prinzip und Wirkung der kommunizierenden Röhren,

bekomme auch mit Hilfe eines Gartenschlauches das

Regenfass leer (über den Berg), aber hier bin ich doch

vorsichtig, nicht dass meine Bemühungen dann da enden,

dass gar nicht mehr gepumpt und gefördert wird.

So, das war bzw. ist mein Problem.

Vielleicht hatte ja Jemand schon Ähnliches oder weiß

sonstwie fachlichen Rat.



Ich bedanke mich fürs Lesen allgemein

und besonders bei denen, die (hoffentlich) antworten.



Mit Grüßen aus dem Harz

Der alte Fritz
 
Hausdoc

Hausdoc

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Oft ist es so, daß sich die Saugschöäuche "aushängen" - also länger werden.
Dann Hängt das Ende irdendwann im Bodensatz.

Abhilfe: Saugleitungen ein paar cm kürzen.

Bitte beachten! Wegen notwendiger Haftpflichtversicherung bei Ölschäden ( hat die Fachfirma) würde ich da tunlichst nicht selbst Hand anlegen.
 

dieoelis

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oder du läßt dir in dem zuge gleich eine schwimmende entnahmestelle einbauen.
 

der-alte-fritz

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Besten Dank für die schnelle Reaktion.






.



Hausdoc schrieb:
Abhilfe: Saugleitungen ein paar cm kürzen.




Schön und Gut, aber selbst . "wenn..." dann ist meine Frage immer noch, ob die Luft "da" oder "weg" ist in der bearbeiteten Leitung.







Hausdoc schrieb:
Bitte beachten! Wegen notwendiger Haftpflichtversicherung bei Ölschäden ( hat die Fachfirma) würde ich da tunlichst nicht selbst Hand anlegen.








Ist vielleicht nicht ganz das Thema, da es sich um ein Eigenheim handelt und die Tanks eben in der vorgeschriebenen Auffangwanne stehen, anderseits aber die damalige Montage und jetzige Wartungfirma ihren Sitz in über 100km Entfernung hat, da summieren sich schon die Anfahrtskosten.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Ist vielleicht nicht ganz das Thema, da es sich um ein Eigenheim handelt
und die Tanks eben in der vorgeschriebenen Auffangwanne stehen
Das ist schon ein Thema. Ist die Wanne druckdicht?

Ein Ölschaden kostet schnell mal 100000 € . Vor dir springt da keine Versicherung ein ( geht zunächst nur in Vorleistung)

Nach dem Kürzen der Saugleitung muss die Ölleitung so und so über den Brenner entlüftet werden.

Dein Problem behebt dein Heizungsfachmann. Ich kann mir nicht vorstellen , daß die nächste Fachfirma 100 km von dir entfernt ist. ;)
 

der-alte-fritz

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Hallo Hausdoc,



Das ist schon ein Thema. Ist die Wanne druckdicht?



Die Frage nach der "Druckdichtheit" der Auffangwanne hat mir bisher noch niemand



gestellt, demzufolge ist da wohl auch nichts geprüft und ich kann es nicht beantworten.



Als die Anlage geplant und errichtet wurde (09/97) wurde ich, weil wir uns im weitläufigen



Wassereinzugsgebiet befinden, dazu verdonnert,



die Sache beim Landrat (Untere Wasserbehörde) anzumelden, was ich auch getan hatte.



Es wurde vom Schreibtisch aus bestätigt, genehmigt und kassiert mit der Auflage,



dass ich eine geeignete Firma beauftragen müsse, die diese Affangwanne



inspeziert und abnimmt und, da eben Wasserschutzgebiet,

dieses in Abständen wiederholen müsse.



Also habe ich seinerzeit ein "Gutachter- u. Sachverständigenbüro" mit dieser Aufgabe betraut,



was dieses auch bis heute tut.

Aber von "druckdicht" war da noch nie die Rede,



und wenn überhaupt, dann empfinde ich den eigentlichen Befüllvorgang beim Tanken doch



wohl gefährlicher, als wenn ich nun oben auf den Tanks eine Rohrleitung und in den Tanks



mal das Schlauchstück säubere.



Hausdoc schrieb:
Nach dem Kürzen der Saugleitung muss die Ölleitung so und so über den Brenner entlüftet werden.






Das war zwar zumindest ein hilfreicher Satz, aber ob es da eben einen Trick gibt,



oder man eben so lange Störung/Start wiederholen muß. bis die Luft eben weg sein könnte,



der Hinweis wäre vielleicht noch hilfreicher gewesen.



Hausdoc schrieb:
Dein Problem behebt dein Heizungsfachmann. Ich kann mir nicht vorstellen , daß die nächste Fachfirma 100 km von dir entfernt ist.






Von der Sache her lieber @Hausdoc ist das wohl richtig, aber Fakt ist nun mal,







dass die damalige Errichter- und jetzige Wartungsfirma so weit entfernt ist.



Ich war wegen Änderung des Wartungsvertrages auch hier vor Ort schon vorstellig,



da kamen dann in etwa solche Antworten: "Ja wenn wir das gebaut hätten, dann würden


wir das auch machen." Oder : "Sie wären bei uns dann der erste Kunde mit diesem



Heizungssystem und mit diesem Hersteller haben wir keinen Vertrag und deshalb keine



Berechtigung und für einen Kunden lohnt es sich nicht."



Und deshalb bin ich eben bei der recht "weit weg" Firma geblieben,
was im Großen und Ganzen ja auch klappt.



Da die diesjährige Turnuswartung aber schon durch ist,



wollte ich den Kollegen nun wegen solch einer (bestmmt) Lappaille nicht in Marsch setzen.





So, schönen Abend,



schönes Wochenende, ich gebe bescheid über den Verlauf. ?(







Mit Grüßen aus dem Harz



Der alte Fritz
 

der-alte-fritz

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Also, wie versprochen, hier nun der weitere Werdegang:
Ich bin also gegen die Bedenken vom @Hausdoc dann doch derart
tätig gewesen, wie ich es mir vorgenommen hatte.
Ich persönlich sehe nun auch nach dieser privaten "Wartungsarbeit"
dabei keine Schwierigkeit und keine Gefahr.
Das Verbindungsrohr der beiden Tanks war so gut wie sauber,
hingegen war am unteren Teil des (Saug-) -schlauches an dem
Kunststoffstern eine Art "schmieriges Spinngewebe" zu finden.
Ich habe beide Teile durchgeblasen, aüßerlich mit Benzin abgewaschen
und wieder sorgfältig eingebaut.
Der Brenner hat sofort ohne Störung gestartet, nach etwa 10 Min.
war das Ölniveau in dem betroffenen Tank um etwa 2cm gesunken,
was aber nun keinesfalls der Verbrauch war und nach etwa 6 Std.
hatten sich beide Tanks wieder angeglichen, wie ich es mir vorgestellt
hatte.
Seit dem läuft die Anlage ohne Beanstandung.
Also "was gekonnt" :rolleyes:
Da ich nun aber die Befürchtungen vom @Hausdoc keinesfalls
bagatellisieren möchte, fordere ich auch keinesfalls zum
Nachmachen auf, wollte eben nur berichten, dass es bei mir geklappt hat,
und die Pumpe im Brenner eben "das bischen Luft" doch rausgezogen hat
und dadurch dann die Entnahme wieder im Gleichstand ist.
Der Harz grüßt -- dieses Mal mit Regenwetter
Der alte Fritz
 

De-Us74

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dieoelis schrieb:
oder du läßt dir in dem zuge gleich eine schwimmende entnahmestelle einbauen.
Aber erst wenn du mit dem Hersteller abgeklärt hast ob dies auch der Bauartzulassung entspricht.... und das ist oft nicht so, also kurz: ist nicht immer erlaubt.

Wenn ich solche Sätze von ageblichen Fachleuten lese dann frage ich mich wo diese ihr Handwerk gelernt haben. Hilfreiche Antworten geben ist vollkommen ok, aber dann sollte man auch auf alles Hinweisen und nicht nur etwas, was theoretisch möglich ist, in den Raum werfen.
 

De-Us74

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der-alte-fritz schrieb:
Also, wie versprochen, hier nun der weitere Werdegang:
Ich bin also gegen die Bedenken vom @Hausdoc dann doch derart
tätig gewesen, wie ich es mir vorgenommen hatte.
Ich persönlich sehe nun auch nach dieser privaten "Wartungsarbeit"
dabei keine Schwierigkeit und keine Gefahr.
Das Verbindungsrohr der beiden Tanks war so gut wie sauber,
hingegen war am unteren Teil des (Saug-) -schlauches an dem
Kunststoffstern eine Art "schmieriges Spinngewebe" zu finden.
Ich habe beide Teile durchgeblasen, aüßerlich mit Benzin abgewaschen
und wieder sorgfältig eingebaut.
Der Brenner hat sofort ohne Störung gestartet, nach etwa 10 Min.
war das Ölniveau in dem betroffenen Tank um etwa 2cm gesunken,
was aber nun keinesfalls der Verbrauch war und nach etwa 6 Std.
hatten sich beide Tanks wieder angeglichen, wie ich es mir vorgestellt
hatte.
Seit dem läuft die Anlage ohne Beanstandung.
Also "was gekonnt" :rolleyes:
Da ich nun aber die Befürchtungen vom @Hausdoc keinesfalls
bagatellisieren möchte, fordere ich auch keinesfalls zum
Nachmachen auf, wollte eben nur berichten, dass es bei mir geklappt hat,
und die Pumpe im Brenner eben "das bischen Luft" doch rausgezogen hat
und dadurch dann die Entnahme wieder im Gleichstand ist.
Der Harz grüßt -- dieses Mal mit Regenwetter
Der alte Fritz
Es kann sehr viel passieren was du nicht wirklich geschrieben hast. Oftmals klappt das auseinanderbauen und das zusammensetzen wieder, nur ist das System z.B. nicht mehr Vakuumdicht und der Brenner zieht minimal Luft. Wurde das hier z.B. vom "alten Fritz" geprüft? Die Folgen können dann z.b. Nachtropfen der Düse sein.... und die daraus folgenden Fehler können durchaus zu einer Brennerstörung führen. Und dann wird gesucht und es ist extrem teuer... nur weil ein Werkzeug zur Überprüfung gefehlt hat was nur wenige Euro kostet....
 

dieoelis

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lieber deus74. damit ist gemeint gewesen das er es in dem zuge, von einem fachmann einbauen lassen soll. nochmal: oder du läßt dir....

damit ist klar das der fachmann auch schaut ob und welche man einbauen darf und kann. wer lesen kann ist klar im vorteil.
 
Hausdoc

Hausdoc

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In aller Regel sind schwimmende Entnahmen nicht zulässig.

Ich geb zu: Die Lösung ist genial und ich hab das früher auch gern verbaut. Bis der Hinweis kam, daß die Bauartzulassung des Tanks erlischt.


Heute Kürze ich die Entnahmeschläuche einfach radikal. Mit 20 cm nicht entnehmbare Ölmenge hab ich kein Problem. Der Kunde sicher auch nicht....
 

De-Us74

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dieoelis schrieb:
lieber deus74. damit ist gemeint gewesen das er es in dem zuge, von einem fachmann einbauen lassen soll. nochmal: oder du läßt dir....

damit ist klar das der fachmann auch schaut ob und welche man einbauen darf und kann. wer lesen kann ist klar im vorteil.
Wenn irgendwo folgedes steht:
oder du läßt dir in dem zuge gleich eine schwimmende entnahmestelle einbauen.
dann heisst das nicht das automatisch ein Fachmann invollviert ist!!!! Der "schwarze Nachbar" kann dies nach dem Satz auch einbauen - du drückst nur aus das man es nicht selber soll und einen anderen damit beauftragen soll. Nur ob es ein Metzger, Mauerer oder doch ein Fachman der sich in Tanktechnik auskennt steht nirgends. Auch ist nicht automatisch jeder Heizungsbauer geeignet.

Und wie Hausdoc schon richtig schrieb: in der Regel sind die Dinger garnicht zugelassen.
 

der-alte-fritz

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So, liebe Heizungsfreaks und -freunde,​
ich habe nun eine gute Woche vergehen lassen und habe​
keine der befürchteten Störungen oder "Pannen" nach​
meiner kleinen Self-made Reparatur feststellen können.​
Die Tanks haben Gleichstand,​
so wie gewohnt und wie es eben auch sollte !​
Damit betrachte ich zumindest aus meiner Sicht die​
Angelegenheit und diesen Thread als beendet.​
Ich habe auch die letzten Beiträge noch gelesen,​
aber das klingt ja dann fast so, wie mit​
Kanonen auf Spatzen schießen.
Also
Besten Dank an Alle
und für heute Tschüssssss............
Der alte Fritz


 
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