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Diskutiere Weishaupt im Weishaupt Forum im Bereich Heizungshersteller; Ich habe den Weishaupt Kessel, siehe Anlage. Er schreibt mir die Fehlermeldung KonfigAnlage. Dazu dann von Weishaupt: Parameter 54 Nicht...

Untenoma

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Ich habe den Weishaupt Kessel, siehe Anlage. Er schreibt mir die Fehlermeldung KonfigAnlage. Dazu dann von Weishaupt: Parameter 54
Nicht anlagentypisch eingestellt. Eingestellt habe ich siehe Anlage
MfG Christl Kamseder
 

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Pierre

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Müsste So/Wi Umschalt nicht weit unter 22 Grad eingestellt sein ? Somit würde der Kessel ja bei diesen Warmen Tagen erst ab einer Außentemperatur von 22 Grad abschalten, und das ist denke ich nicht der Sinn der Sache.
 
Wolfhaus

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nicht der Sinn der Sache.
Nutzerabhängig! sonst kann das morgens zu kühl sein.
Kundenabhängig,hier haben wir Einstellungen von 15 - 23 Grad, so wie der Kunde es wünscht. Also es kann schon Sinn machen, ob ihm aber bewusst ist was diese Einstellung bewirkt, kann ich nicht sagen.
nicht weit unter 22 Grad eingestellt sein
Was hast du denn da eingestellt? Ich schreibe keinem eine Raumtemperatur vor. Ich kenne Nutzer denen ist eine Raumtemperatur von 15 Grad noch zu hoch. Für mich ist das ein schrecklicher Gedanke und ich spreche nicht vom Schlafzimmer.
 

Pierre

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Wie gesagt ich rede von der Sommer/Winter heizgrenze oder wie man das nennt, ich habe meinen Aussenfühler zB auf der Nordseite in einer Regen/windgeschützten Ecke und dort ist es halt immer was kühler als auf der Südseite wo unser Wohnzimmer/Küche ist. Wir haben im Wohnzimmer wenn die Sonne so knallt wie die letzten Tage immer so 22-23 Grad in den Räumen, obwohl der Aussenfühler 17-18 Grad anzeigt. Also habe ich bei meinem Kessel 17 Grad so/wi heizgrenze eingetragen. Weil ist ja Blödsinn das das der Kessel läuft wenn es in unseren Haupträumen so warm ist. Und Warmwasser wird ja eh über eine Brauchwasser-Wärmepumpe bereitgestellt. Klar ist es wie du sagst bei jedem anders.
 
Dr Schorni

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Kundenabhängig,hier haben wir Einstellungen von 15 - 23 Grad, so wie der Kunde es wünscht. Also es kann schon Sinn machen, ob ihm aber bewusst ist was diese Einstellung bewirkt, kann ich nicht sagen.
An sich - rein technisch betrachtet - vom GEBÄUDE abhängig. Und bestimmt 95% aller Anlagen haben eine relativ gut technisch passende So/Wi-Umschaltung zwischen 14 und 18 Grad. SO wird das erstmal eingestellt. Denn "Wer viel fragt , geht viel irr", ich frag ja auch nicht welche Vorlauftemperatur er haben will.
Merkt der Kunde das dann oder MEINT er dass ihm das nicht reicht, dann soll er bitte rational eine für ihn passende Umschalt-Temperatur erstmal ermitteln, dann stellt man DAS ein. Zuvor wird er aber intensiv beraten über die sich daraus ergebenden Auswirkungen seiner Vorstellungen.
Wobei es natürlich klar sinnvoller ist dies bereits im Vorfeld zu klären, allein schon um zu vermeiden dass man die Anlage nochmal anfahren muss. Aber erstens würde man damit meist den Kunden zu sehr überladen bei der Einweisung und zweitens muss man ja meist eh nochmal an die Anlage hin.
 
Wolfhaus

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Wenn dir das so gefällt und die örtlichen Bedingungen bei dir so sind, warum nicht. Es kann aber bei dieser Einstellung auch möglich sein das du deine Räume nicht über 18-19 Grad bekommst, bzw. die auf diesen Wert abkühlen und die Heizung bleibt dann aus.
Wir haben im Wohnzimmer wenn die Sonne so knallt wie die letzten Tage immer so 22-23 Grad in den Räumen,
Das sollten eigentlich die HK- Thermostaten verhindern, was aber auch nicht immer gelingt wenn der Wärmeeintrag zu groß wird. Was machst du denn da im Sommer, das geht ja dann über 35 Grad in diesen Räumen ohne überhaupt zu heizen.
 

Pierre

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Ne das passiert nicht, sollten richtig Sommerliche Temperaturen kommen werden die Rolladen auf der Sonnenseite halt etwas runtergemacht und gut ist 👍
 

Pierre

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Das sollten eigentlich die HK- Thermostaten verhindern, was aber auch nicht immer gelingt wenn der Wärmeeintrag zu groß wird. Was machst du denn da im Sommer, das geht ja dann über 35 Grad in diesen Räumen ohne überhaupt zu heizen
Ja aber ich sehe den Sinn dahinter nicht, soll der Kessel dann also weiterhin laufen und gegen geschlossene HK Thermostate heizen ? Nene dann kann das Teil auch lieber Mal ein Schläfchen machen.
 
Wolfhaus

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sehe den Sinn dahinter nicht,
Achtung das ist keine zu verallgemeinernde Einstellung und vor allem abhängig von der Bauhülle und den Nutzerwünschen!

Bei dir passt wie du sagst deine Einstellung und gut ist. Bitte nie davon ausgehen was bei dir richtig ist muss bei jedem so sein. Dazu müssten dann alle Rahmenbedingungen gleich sein.
 

Pierre

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Zurück zur Frage vom Fragensteller, ich wollte eigentlich nur darauf hinaus ob es sein kann, das die Konfiguration Fehlermeldung daher kommt das SOLL und SO/WI umschalttemp beide auf 22 Grad eingestellt sind.
 

KarlZei

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ich habe meinen Aussenfühler zB auf der Nordseite in einer Regen/windgeschützten Ecke und dort ist es halt immer was kühler als auf der Südseite wo unser Wohnzimmer/Küche ist. Wir haben im Wohnzimmer wenn die Sonne so knallt wie die letzten Tage immer so 22-23 Grad in den Räumen, obwohl der Aussenfühler 17-18 Grad anzeigt.
Verlege ihn doch mal testweise auf die Ostseite. Bei Sonne steigt die Außenfühler-Temperatur sehr schnell und die Heizung wird deutlich früher abgeschaltet.
 
Dr Schorni

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Verlege ihn doch mal testweise auf die Ostseite. Bei Sonne steigt die Außenfühler-Temperatur sehr schnell und die Heizung wird deutlich früher abgeschaltet.
Na, wie kann DAS gut und sinnvoll sein? Grad wenns morgens noch kalt ist würde der AF beschienen und erwärmt werden, die Heizung viel zu früh runterregeln oder abschalten.
In einem Gebäude wird es an sich IMMER Räume geben die viel Sonnenwärme ernten ABER auch beschattete die leider noch beheizt werden müssen. DESHALB gehört der AF sonnen-unbeeinflust auf die Nordseite. Alles andere ist getüftel und geteste und kann auch nie wirklich richtig passen.
 

KarlZei

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Na, wie kann DAS gut und sinnvoll sein? Grad wenns morgens noch kalt ist würde der AF beschienen und erwärmt werden, die Heizung viel zu früh runterregeln oder abschalten.
Ja, genau, und das soll sie auch, wenn die Sonne scheint. Und nur dann ist das auch ein Faktor. ohne Sonnenschein ist es wie bei einem AT-Sensor im Norden.

Scheint die Sonne, wird viel Wärme ins Haus eingebracht, und die Heizung muss auch bei tieferen Temperaturen nicht laufen, um die Wärmeverluste zu kompensieren. Ist der Sensor im Norden befestigt, steigt die AT dagegen nur wenig/langsam. Die Heizung reduziert die VLT, wenn überhaupt, nur etwas und heizt weiter, obwohl die Temperaturen in den Räumen wg. Sonne weiter zunehmen. Thermostate verhindern das nicht, sondern sie machen es nur der Heizung schwer (Takten). Mit Sensor im Osten wird die Heizung quasi im Voraus runtergefahren, also bevor die sonnenbeeinflussten Räume zu sehr überheizen.

In einem Gebäude wird es an sich IMMER Räume geben die viel Sonnenwärme ernten ABER auch beschattete die leider noch beheizt werden müssen.
Ja, richtig. Aber zum einen entspricht das in etwa einer Regelung mit Raumeinfluss (ein Führungsraum) und zum anderen reduzieren sich die Temperaturen in den 'kalten' Räumen nur sehr wenig (wenige Zehntel °C), weil sie ja auch durch andere Räume mitgeheizt werden.
Mal ein Bild aus einem älteren Beitrag:


Um ca. 08:30 kam die Sonne, ca. 09:00 war die Heizung aus, gegen 10:00 kam die Sonne ums Eck und schien in Küche und Wohnzimmer. 5 Stunden später sprang sie wieder an. Die AT im Norden variierte zwischen 5 und ca. 8°C. Oben ist die Raumtemperatur eines Raums im Südwestosten (OG) eingeblendet.

Alles andere ist getüftel und geteste und kann auch nie wirklich richtig passen.
Egal, was Du machst, es kann nie immer passen. Man kann nur versuchen, die Heizungsregelung bestmöglich an das Haus anzupassen. Dabei sollte man auch mal unkonventionelle Dinge ausprobieren ;-)
Diese Sache mit dem AT-Sensor im Osten hat 25 Jahre einfach so funktioniert; habe ich noch nicht einmal richtig zur Kenntnis genommen. Seit der neuen Heizung verfolge ich das aber auch messtechnisch und die Ergebnisse zeigen, dass es hier bestens funktioniert. Und es funktioniert hier an der Küste sogar bei einem Wetter wie in den letzten Wochen (nur Sonnenschein, AT zwischen 10 und 23°C/Tag im Norden des Hauses).
Aber natürlich muss das Haus dazu passen. Ich habe hier große Fenster- und Dachflächen Richtung Süden und dort liegen auch die am Tag genutzten Räume.

Heizungshersteller und Drittanbieter (z.B. Tado) setzen auf intelligentere Regelungen, die z.B. auch das vorhergesagte Wetter nutzen, um die Heizung z.B. bei zu erwartender Sonnenscheinzunahme frühzeitig (= bevor es zu warm wird) runterzufahren. Mein 'Getüftel' macht das ganz bereits ohne Wettervorhersage und ganz ohne Elektronik ;-)
 
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Dr Schorni

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immer ganz tief drin
Genau: auf den individuellen Fall anpassen. Und da hier ja der AF bereits im Osten war und das für DAS Haus und DIE Bewohner so passt ist das HIER perfekt.
Bei Neu-Einbau einer ZH mit AF würde ich aber, vor allem im MFH, mich immer an die üblichen Regeln und Vorgaben halten. Dann kann mir keiner was und man kann immernoch mit Trägheit etc variieren. Wobei man so "Frauen-warm/kalt-Gefühle" sowieso nie ge-re-gelt bekommt....
 

KarlZei

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mich immer an die üblichen Regeln und Vorgaben halten.
Und die sind in diesem Kontext eigentlich ganz lustig, denn überall findet man:
Empfehlenswert ist es, wenn der Außentemperaturfühler an einer Stelle installiert wird, an welcher die Witterungseinflüsse wie Wind oder Sonneneinstrahlung den Einflüssen entsprechen, die auch auf die zu beheizenden Räume einwirken. [Direkte Sonneneinstrahlung ist dabei zu vermeiden.]
Geschützt im Norden wäre also eh falsch. Und die Sonneneinstrahlung macht den Reiz gerade aus; gerade auch wegen der AT-Dämpfung.
Das Problem dürfte sein, dass die meisten gar nicht wissen, ob der Einbauort passt oder nicht und welche Auswirkungen der auf die Heizung hat. Wenn man aber mal beobachtet und misst, dann sieht man es und staunt. Siehe oben, 5 Stunden Heizung aus bei 5°C bis 8°C AT ohne Wärmeverlust, ohne Strom für Pumpe...
Aber das sprengt das Thema dann doch.
 
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