Entscheidungshilfe

Diskutiere Entscheidungshilfe im Buderus Forum im Bereich Buderus; Wie in einem anderen Beitrag bereits erwähnt, ist bei uns wohl bereits der Warmwasserspeicher defekt. Nun überlegen wir, ob wir das System...
#1

gerty198

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Wie in einem anderen Beitrag bereits erwähnt, ist bei uns wohl bereits der Warmwasserspeicher defekt. Nun überlegen wir, ob wir das System vielleicht umbauen sollten.

Bei uns steht ebenfalls eine Ost-West Photovoltaik mit Eigenverbrauch zur Verfügung.

Verbaut ist eine aktuell Solarthermie auf dem Westdach 2x Buderus SKN 4.0 Kolkektoren mit SM100 Solarmodul an einem SM300/5W Speicher für Warmwasser. Weitergehend ist der Heizkreis direkt am Wärmeerzeuger angeschlossen (G172-14 Buderus). Ebenfalls ist der Wärmeerzeuger am Warmwasserspeicher angeschlossen. Schaltet um über 3Wege Ventil. Im Wärmeerzeuger selbst ist die Bedieneinheit RC300 verbaut.

Die Überlegung ist nun folgende:

1. Warmwasserspeicher durch einen gleichwertigen (ggf. aus Edelstahl) ersetzen

Oder

2. Das System auf Brauchwasserwärmepumpe umstellen und dort die Solarthermie mit anbinden.
(z.B. Buderus WPT 270.3AS)

3. andere Möglichkeit?

Was ist am Sinnvollsten, auch kostentechnisch gesehen?

Kann man das SM100 Solarmodul weiter verwenden, wenn man Variante 2 wählt?
Was müsste da insgesamt umgebaut werden?
 
#2
gesbb

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...Bei uns steht ebenfalls eine Ost-West Photovoltaik mit Eigenverbrauch zur Verfügung.
PVA lohnt meist wirtschaftlich nur, wenn z.B. Heizung u. WW elektrisch mit einer WP versorgt wird.
..Verbaut ist eine aktuell Solarthermie auf dem Westdach ......
Die STA ist vermutlich ein Griff ins wirtschaftliche Klo, wenn man Investitionsaufwand im Verhältnis zur tatsächlichen Ernte betrachtet.
Wieviele kWh/a leistet Deine STA mit WMZ nachgewiesen? ;)
 
#3

gerty198

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Also wenn ich mal die Werte von der Bedieneinheit nehme, dann komme ich in 4,5 Jahren auf 2650 kWh. Also mit wirtschaftlich ist da doch eher nichts... Aber es war bei uns wegen dem Neubau quasi eine Auflage und „im Preis mit drin“. Von daher sehe ich das als nice to have. Im Sommer läuft das auch gut.

Angenommen wir würden komplett die Gastherme rausschmeißen und dann umbauen auf eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser. Was kostet sowas wohl ca. und bringt es unterm Strich sich wirtschaftlich gesehen was? Empfehlungen?
(Die Pv ist übrigens ne 9,9 kWp Anlage)
 
#4
gesbb
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Also wenn ich mal die Werte von der Bedieneinheit nehme, dann komme ich in 4,5 Jahren auf 2650 kWh.
Dann mal rechnen, was diese 2650 kWh an Gas gekostet hätten.;) Und umsonst war die STA sicherlich nicht.
Angenommen wir würden komplett die Gastherme rausschmeißen und dann umbauen auf eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser.
Nach so kurzer Zeit einen Systemwechsel durchzuführen, macht sicherlich keinen Sinn. Die Anlage hat die Investition ja noch nicht verdient.
Zudem müssten wärmepumpenfreundliche Bedingungen hergestellt werden (Heizflächen, Hydraulik,...). Ob das hier so einfach möglich ist, vermute ich mal nicht.
 
#5
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Bei 2650 KWh waren das gerade mal 160 Euro in 4,5 Jahren. Das ist in meinen Augen quasi wirtschaftlicher Nonnsinn...Da sind alleine die Wartungskosten ja schon höher, als der Ertrag.

Die Sache ist die, ich gehe davon aus, dass bei der Therme ein neues Gebläse und eine neue Pumpe fällig wird. Zudem noch der neue Speicher. Das alleine kostet ja auch schon Geld.

Wir haben kleine Heizkörper, die allerdings aber mit einer Vorlauftemperatur von max. 48Grad auskommen. Der Dämmstandart ist besser als kfw 70.

(Gastechnisch gesehen sind es bei uns im Jahr rund 600m3 inkl. Warmwasser/Heizung dank Optimierung der Anlage)

Die Frage ist eben, was ist beim Betrieb günstiger und was würde der Systemwechsel ca. kosten. Hinzu kommt, ob ich den Strom der Pv besser einspeise oder für eine Wärmepumpe nutze. Ich hatte ja auch schon die Variante mit Brauchwasserwärmepumpe ins Spiel gebracht?
Meinung?

Eine Überlegung ist auch das Solarthermiesystem ggf. zu erweitern/ umzubauen auf Röhrenkollektoren und ggf. dort die Heizung mit einzubinden. Dann müsste der Speicher neu und eben ggf. Pumpe und Gebläse der Therme.

Meinungen?
 
#6
gesbb
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Bei 2650 KWh waren das gerade mal 160 Euro in 4,5 Jahren. Das ist in meinen Augen quasi wirtschaftlicher Nonnsinn...
Korrekt, daher warne ich seit Jahren vor derartigen Konstrukten. Dennoch wird GBW + STA bei EFH Neubauten am häufigsten verkauft.;)
Die STA wird seit EnEV 2009 benutzt, um eine Anlage auf dem bunten Papier (EnEV Nachweis) schönzurechnen.:kopfnuss:
Wir haben kleine Heizkörper, die allerdings aber mit einer Vorlauftemperatur von max. 48Grad auskommen. Der Dämmstandart ist besser als kfw 70.
WP benötigen System VLT ~ 35°C im Auslegungsfall.
(Gastechnisch gesehen sind es bei uns im Jahr rund 600m3 inkl. Warmwasser/Heizung dank Optimierung der Anlage)
Das ist doch ein recht guter Wert. Warum dann wesentliche Veränderungen?
Hinzu kommt, ob ich den Strom der Pv besser einspeise oder für eine Wärmepumpe nutze.
Je höher die Eigenverbrauchsquote, je günstiger die Wirtschaftlichkeit.
Eine Überlegung ist auch das Solarthermiesystem ggf. zu erweitern/ umzubauen auf Röhrenkollektoren und ggf. dort die Heizung mit einzubinden. Dann müsste der Speicher neu und eben ggf. Pumpe und Gebläse der Therme.
Das wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Eigentor.
 
#7
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Ok, also halten wir fest:
-Solarthermie lassen wir so, lohnt nicht

-Eigenverbrauch mit Wärmepumpe erhöhen ist grundsätzlich gut

Fragt sich nur, ob es sich wirtschaftlich bei uns rechnet, eine Wärmepumpe im Gegensatz zur Gastherme einzusetzen? (Entweder nur Warmwasser oder Warmwasser und Heizung jeweils mit WP)

?
 
#8
gesbb
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-Solarthermie lassen wir so, lohnt nicht
Zusätzliche HU wäre ein weiterer Klops in Sachen STA.
Fragt sich nur, ob es sich wirtschaftlich bei uns rechnet, eine Wärmepumpe im Gegensatz zur Gastherme einzusetzen? (Entweder nur Warmwasser oder Warmwasser und Heizung jeweils mit WP)
Bei den Heizflächen und VLT vermutlich nicht (Heizbetrieb). Zudem steht der bisher moderate Jahresverbrauch sowie das geringe Alter der Anlage dem entgegen.
Auch bei WW sieht es nicht besser aus. Bei Annahme ~ 2000 kWh/a Bedarf würde das bei Gas ~ 80 €/a kosten. Der Rest lässt sich leicht selbst ausrechnen.
Die PVA ist ja nun bereits vorhanden. Was wird damit pro Jahr geerntet? Evtl. einen Heizstab in den WW-Speicher einbauen?
 
#9
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Wir haben einen berechneten Jahresertrag von rund 7500 kWh. Das sollte wohl auch hinhauen, vielleicht mehr? Genau kann ich es noch nicht sagen, weil die Anlage dafür noch nicht lange genug läuft.Bisher sieht es ganz gut aus.

Wenn ich einen Heizstab einbauen würde, dann ist doch der Gaspreis an sich aktuell noch immer günstiger zum Erwärmen des Warmwasserspeicher oder nicht? Es ist ja so; das Gas ca. 6 Ct pro kWh kostet und der Strom für das Einspeisen 12,08 pro kWh bringt.? Da würde ich ja 6,08 Ct pro kWh verlieren wenn ich es selber nutze?

Zum Alter der Anlage gebe ich dir Recht. Allerdings kommen da nun wohl 3 Reparaturen, die wohl nicht ganz so günstig sind. Speicher, Pumpe, Gebläse.

Daher ist eben die Überlegung, ob es Sinn macht etwas zu verändern um noch günstiger zu Heizen/Warmwasser zu erwärmen bzw. die Photovoltaikenergie zu nutzen, um zu sparen.?
 
#10
gesbb
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#11
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Stromzähler hat schon gut gezählt. Deshalb sollte man von 7500 kWh im Jahr ausgehen können.
Im Sommer wird mehr erzeugt, als soll und im Winter eben weniger, als soll.

An der Sta hab ich schon letztes Jahr einige Anpassungen vorgenommen. Ertragstechnisch wurde es dadurch wohl etwas mehr. So an sich läuft die Anlage im Sommer, aber im Moment kommt da meistens garnichts.

Wenn ich nun den Speicher „nur“ ersetze, welchen könntet Ihr mir da empfehlen?
300 Liter reichen bei uns. Ich tendiere zu Edelstahl?

Macht Thermosiohon eigentlich in diesem Fall Sinn?
 
Zuletzt bearbeitet:
#12
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#13

gerty198

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Wie gesagt, ich kann nur die Erträge bis jetzt auswerten. Wenn ich danach gehe, dann ist das Jahresziel realistisch. Also sag ich mal passt.


Solarthermie hat gestern 2,1kWh erbracht.
Thermosyphonspeicher sinnvoll bei uns?
Empfehlungen für einen passenden Speicher?
 
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