alter Buderus Kessel G105 mit neuem Brenner

Diskutiere alter Buderus Kessel G105 mit neuem Brenner im Buderus Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo, ich habe eienen alten Buderus Kessel G105/21-3 von 1992. Da war ein MAN Raketenbrenner dran, der aber wohl Schrott ist. Ich habe gehört die...

juergen99

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Hallo,
ich habe eienen alten Buderus Kessel G105/21-3 von 1992. Da war ein MAN Raketenbrenner dran, der aber wohl Schrott ist. Ich habe gehört die Weishaupt Brenner seien die besten. Kann mir Jemand sagen ob ein WL5/1B oder WL10 an diesem Kessel installiert werden kann ? Welcher wäre besser ?

besten Dank im Voraus
Jürgen
 
Hausdoc

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Ach neeeeeeeeeeeeeeeeeeee

Bei so einem Kessel tauscht man keinen Brenner mehr.
22 Jahre sind genug.
Als nächstes stirbt die 3000er Regelung. Was möchtest du dann als Ersatz nehmen?

Nimm den das jetzt zum Anlass die Anlage zu erneuern.
Da ist dann ganz automatisch ein sehr preiswerter und guter, passender Brenner dabei ;)


Würdest du bei einem 22 Jahre alten Golf den Motor erneuern lassen?
 
ThW

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Moin

Der Brenner ist der Beste, den man überhaupt einsetzen kann. Die Regelung könnte man noch ein paar Tage gegen eine 2000er ersetzen.

ABER...Prizipiell ist es schon richtig, den Sprung zu einer größeren Investition zu machen. Alleine die Wasserinhalte eines solchen Kessels sind im Vergleich zur neuen Technik ein Quantensprung, welche defenitiv dem Einsparungspotential zu gute kommen. Und das ist nur ein Punkt in einer Liste von Argumenten.
Ein Beratungsgespräch mit deinem Heizungsbauer kann ich dir nur Nahe legen.

LG ThW
 
tricotrac

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Ja, das sehe ich genauso ! Weishaupt Öl- und Gasbrenner sind die besten Produkte im deutschen Markt. Gute Qualität und guter Service.
Aber energieeffizient Heizen geht heute anders, das ist mit einem Heizwertkessel wie diesem Buderus Logano G105 nicht hinzubekommen.
Auch wenn das Heizöl zur Zeit recht preiswert ist, es wird nicht so bleiben. Da bin ich mir ganz sicher ! Ich empfehle hier auch mal über den Austausch des Wärmeerzeugers nachzudenken.
 

JupiterJones

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ich würde den kessel lassen und nur den brenner ersetzen. nur weil etwas alt ist, ist es noch lange nicht schlecht. mein kessel ist ein g115 mit hermann brenner ,kessel ist Bj. 96 ,der brenner 2009. ich habe einen wirkungsgrad von 95%, soviel dazu...

klar kann man sagen wenn beim golf 2 der motor fertig ist kauf ich mir ein neues auto, aber wenn die substanz noch gut ist und ich nur das geld für den motor habe....
 
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JupiterJones schrieb:
ich habe einen wirkungsgrad von 95%, soviel dazu...
Dieser Wert ist mathematisch ermittelt.
Er sagt nichts über die tatsächliche Wirtschaftlichkeit aus.


Meine Heizung hat z.B. einen Wirkungsgrad von ~104% , soviel dazu... ;)

Ein über 20Jahre alter Ölkessel muss raus. Da ist alles verschlissen. Brenner defekt, Regelung kurz vor dem abnippeln und beim Kessel kaben sich an den Heizflächen innen und aussen Verkrustungen gebildet die isolierend wirken.
 

JupiterJones

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das stimmt, in meinen fall ziehe ich dann noch 5% wegen der speicherladung ab ;-) bei normalen heizungen ohne pufferspeicher kommen dann natürlich noch die anfahrverluste bedingt duch häufiges takten hinzu, da beleiben dann noch 35%....

deine aussagen berufen sich auf vermutungen, auch eine alte anlage kann duchaus noch lange laufen. ich kenne aufzüge die sind bj. 65 und laufen besser als manch neue.

es stellt sich hier auch die kostenfrage. ich würde erstmal den brenner tauschen, wenn der kessel aufgibt kann er den brenner ja trotzdem auf den neuen kessel setzen.
 
tricotrac

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[es stellt sich hier auch die kostenfrage. ich würde erstmal den brenner tauschen, wenn der kessel aufgibt kann er den brenner ja trotzdem auf den neuen kessel setzen.[/quote]

Wer glaubt denn hier allen ernstes, das ein neu gekaufter Brenner noch auf einen demnächst zu kaufenden Wärmeerzeuger passt ? Vielleicht noch beim Heizwertkessel, aber dann bitte Beeilung ! Bei Brennwertkesseln sind das heute "Units".
 
Hausdoc

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JupiterJones schrieb:
es stellt sich hier auch die kostenfrage.
Genau.
Ein neuer Brenner kostet mit Einbau ~ 1100€
Dann "kommt" mit sicherheit in absehbarer Zeit die Regelung. Kosten mit Einbau min. 900€

Macht 2000€ bei einem über 20 Jahre alten Kessel.

Ein neuer Kessel mit neuem Brenner +und neuer Regelung kostet exakt (!) genau so viel. (Ohne Einbau. Angenommen ein G 125 , 21 KW mit 2107 Regelung)

JupiterJones schrieb:
wenn der kessel aufgibt kann
Der Kesselblock selbst gibt vermutlich die nächsten 100 Jahre noch nicht auf.
Die Verkrustungen bauen sich aber weiter auf, was den Wirkungsgrad deutlich sinken lässt.
 

juergen99

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erst einmal vielen Dank für die Antworten. Ich habe das Haus dieses Jahr erst gekauft und wollte mit dem alten Kessel nur über den Winter kommen und dachte an einen gebrauchten Brenner mit Garantie. Klar lohnt ein neuer Brenner bei dem alten Kessel nicht. Daher noch einmal meine Frage an die Experten ob der WL5/1B sich an dem Kessel passt oder besser ein WL10 ?
Im nächsten Jahr will ich ohnehin einen 1000 Liter Schichtenspeicher mit 10 qm Heatpipes und Kaminofen mit Wassertasche verbauen. Weiterhin sind Niedrigtemperaturheizkörper und teilweise Fußboden bzw. Wandheizung geplant um die Vorlauftemperatur entsprechend senken zu können. Dann würde die alte Anlage ja nur noch bei starker Kälte benutzt, (hoffe ich). Da wäre dann die Frage ob sie dafür nicht erst einmal reicht. Mein Schornsteinfeger meint das würde funktionieren, was denkt ihr ?
 
tricotrac

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[Quote Daher noch einmal meine Frage an die Experten ob der WL5/1B sich an dem Kessel passt oder besser ein WL10 ?[/quote]

Das lässt sich nicht so aus dem Handgelenk beantworten. Wie hoch ist denn der rauchgasseitige Widerstand des Kessels ? Wie viele Bögen sind im Rauchrohr verbaut und wie hoch ist der Kamin ? Kaminzugbegrenzer vorhanden ? Ich habe leider keine Unterlagen (hier daheim) zu beiden Brennern, ich tendiere aber eher zum WL10. Vielleicht können meine Kollegen hier noch was beitragen.
 
Hausdoc

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juergen99 schrieb:
Ich habe das Haus dieses Jahr erst gekauft und wollte mit dem alten Kessel nur über den Winter kommen und dachte an einen gebrauchten Brenner mit Garantie.
Vergiss es.
Was du vor hast ist Geldvernichtung.

Soooooooooo kaputt kann ein oller MAN gar nicht sein, daß man ihn nicht nochmal über den Winter bringen könnte.

juergen99 schrieb:
Im nächsten Jahr will ich ohnehin einen 1000 Liter Schichtenspeicher mit 10 qm Heatpipes und Kaminofen mit Wassertasche verbauen.
Hast du da irgendwas geplant? Wirtschaftlichkeitsberechnung? ;)

Du gehts da leider vor wie die Bundeswehr: Ich will , ich will.
Am Ende ist das angeschaffte Gerät nur sehr suboptimal für den gewünschten Einsatzzweck geeignet- zudem zu teuer.

Zu deiner Frage: Der WL 5 wär eher geeignet.

Ich rate dir aber dringend (!) vor weiterer investition erst mal ein berechnetes Konzept zu erstellen.
Ich glaub nämlich kaum, daß der Kaminofen 10 KW wasserseitig haben wird. Da würdest du in einem normalen Wohnraum vor lauter Hitze schmelzen wie der Schokonikolaus.
 

juergen99

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Lieber Hausdoc,
klar muss das alles berechnet werden, bis nächstes Jahr Sommer ist dafür ja noch genügend Zeit. Der Kaminofen sollte schon 10 kw wasserseitig/4 kw im Raum haben. Er soll im Wohnzimmer (ca. 40 qm) stehen und den jetzigen offenen Kamin ersetzen. Die Ölheizung hat einen eigenen Kamin. Der Bezirksschornsteinfeger hat sich den Kamin bereits angeschaut und sagt das würde gehen.
Der alte MAN Brenner hat wohl einen Kurzschluss, mein Heizungsbauer sagt das würde sich nicht mehr lohnen den zu reparieren. Ich bin mir aber auch nicht ganz sicher wie seine Kentnisse sind. Es ist eine eingetragener Meisterbetrieb aber ich habe da so meine Zweifel, da ich ihm als Laie noch das ein oder andere sagen musste. Er meinte z.B. das beim Handebetrieb der Kessel auf 90 Grad fährt. Wenn ich mir das Schaltbild aber ansehe ist da doch auch noch der Kesselthermostat mit Kapillarrohr. Da müsste sich die Kesseltemperatur im Handbetrieb doch unabhängig von der Elektronikregelung einstellen lassen oder sehe ich das falsch.
 
Hausdoc

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Kurzschluss wo genau?
Ölvorwärmung? Motor? Zündtrafo?

Ein Zündtrafo kostet 50 €......
Ölvorwärmung knapp 100€
Motorkurzschluss ist extrem selten.
 

juergen99

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wo der Kurzschluss ist hat er nicht gesagt, ich glaube er weiss es auch nicht. Er hatte einen Brennerstecker mit direkt angeschloseenem Netzstecker um den Brenner unabhängig von der Kesselsteuerung prüfen zu können und da gab es beim Einstecken einen Kurzschluss.
Kann ich das selbst prüfen ( bin Radio und Fernsehtechniker Meister) ? Wieviel Ohm Widerstand müssen Zündtrafo, Ölvorwärmung und Motor im Normalfall denn so ca. haben ? Kann man sie wegen der Induktivitäten überhaupt ohmisch prüfen ?
 
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Am Sockel des Feuerungsautomaten sind alle komponenten angeschlossen.

Es ist kein Hexenwerk wenn man die einzelnen Komponenten der Reihe nach mal abklemmt.

Zudem : Kurzschluss oder Erdschluss?

Wenn der Kurzschluss sofort bei Freigabe Brenner erfolgt, ist die Ölvorwärmung betroffen.
Wenn der Kurzschluss erst nach ca 30 - 60 Sekunden auftritt ist der Motor betroffen.
Tritt der Kurzschluss erstnach kurzem Gebläselauf auf, ist der Zündtrafo betroffen.
 

juergen99

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alles klar - vielen Dank, das werde ich nächste Woche mal testen wenn ich wieder im Haus bin. Zur Zeit wohne ich da noch nicht, wäre zu kalt ohne Heizung
 
ThW

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Moin

Beide Weishauptbrenner passen. Auch der rauchgasseitige Widerstand stellt kein Problem dar.

LG ThW
 

juergen99

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Hallo ThW,
vielen Dank für die Info. Der WL5 hat aber einen Flammrohrdurchmesser von 90 mm, wenn ich mich recht erinnere ist das Flammrohr bei dem MAN Brenner dünner und länger. Passt der WL5 trotzdem ?

beste Grüße
Jürgen
 
tricotrac

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Stand meines Wissens sollte der WL5 auch passen. Ist halt nur ein Gelbbrenner. Während der MAN Raketenbrenner ein Blaubrenner ist.
 
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alter Buderus Kessel G105 mit neuem Brenner

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