Wie wichtig ist die untere Modulationsgrenze beim Brennwertkessel?

Diskutiere Wie wichtig ist die untere Modulationsgrenze beim Brennwertkessel? im Off Topic Forum im Bereich Off Topic; Hallo Forum, da ich von Heizungen nicht so richtig etwas verstehe, drücke ich mich vielleicht falsch aus und habe daher bei der Suche im Forum...

gemifa

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Hallo Forum,

da ich von Heizungen nicht so richtig etwas verstehe, drücke ich mich vielleicht falsch aus und habe daher bei der Suche im Forum nichts gefunden. ?(

Auch bei mir geht es um eine neue Heizung, die ich mir zulegen möchte - und ich würde mich über Entscheidungshilfen freuen.

Mein bisheriger Installateur (ich habe die Hinweise auf die wichtige Wartung, Verfügbarkeit etc. gelesen) verbaut nur Paradigma Kessel und steht mit entsprechendem Service und Ersatzteilen zur Verfügung.

Der angebotene Kessel moduliert die Leistung von 3,4 bis 15 kW.

Beim kürzlichen Besuch eines Energieberaters wies der auf den Viessmann Vitodens-300 W hin, der bis zu 1,9 kW hinunter moduliert. Ist diese Tatsache so wesentlich, daß sie bei der Kessel- (und damit Installateur-)wahl berücksichtigt werden sollte?

Es handelt sich um ein gedämmtes EFH aus den 50er Jahren, 185 qm Wohnfläche - bisheriger Durchschnittsverbrauch 27000 kWh. Das Warmwasser kann im Sommer fast ausschließlich mit einer Solaranlage erwärmt werden - es kommt vor, daß die Heizung von Mai bis September ganz ausgestellt ist.

Werden sonst noch Daten benötigt? Ansonsten schon jetzt vielen Dank für Hinweise :)

Michael
 

gemifa

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Danke für die Antwort!

rocco-rocco schrieb:
Allerdings solltest Du auch bedenken,das Du eine Firma holst,die sich auch mit dem Fabrikat später bei Störungen oder so auch auskennt.
Das ist wohl in beiden Fällen gegeben!
Welches Heizsystem hasst Du denn?
rocco-rocco schrieb:
Und wie hoch waren denn Deine Temperaturen so im Winter?
Ich habe zur Zeit einen Viessmann 30 kW NT-Kessel, falls Du das meinst.
Welche Temperaturen meinst Du?
 

gemifa

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Kann mich gar nicht erinnern, mal bewusst auf VL/RL-Temperatur geschaut zu haben (Heizungslaie) :whistling:

VL 52°C RL 44°C

Wenn ich das richtig gesehen habe.
Und wir wohnen hier seit 18 Jahren, in denen ich da sicher nichts verstellt habe.

Gruß

Michael
 

gemifa

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Heute Vormittag RL 30°C
 

pubsfried

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Modulation: Min.leistung so klein wie möglich !!

Die untere Mod.grenze ist SEHR WICHTIG.
Zitat: "Sehen Sie sich das Auslastungsdiagramm der DIN 4702 zur NNG-Bestimmung an, dann finden Sie dort den
Block mit 119,7 Tagen zu 13 Prozent Auslastung. Das heißt, dass Sie fast die halbe Heizzeit
mit nur 13 Prozent Kesselleistung auskommen. Weniger Leistung heißt als Erfolg lange
Laufzeiten mit nur wenigen Starts am Tag." (Beitzke, Heizungsbetrieb.de)

Mehr als 63% der Leistung wird dort schon garnicht mehr bewertet, da nur 2-3 Tage im Jahr. Deshalb auch runter mit der MAX.Leistung.
Nach DIN reichen 60W/m², das sind 185*60 = 11.1 kW, Schlafzimmer und Küche würde ich da nur halb rechnen. Da würde ich UNTER 11kW gehen, dann braucht noch nicht mal mehr den "schwarzen Mann" reinlassen.
(Nach Beitzkes Meinung reichen sogar 30W/m²!)
Zur Not lasse sie die 2-3 tage nachts durchlaufen, das hast du beim Brennerkauf 30x gespart !

Also: Wenn es dich nicht ruiniert: Je weniger, je besser. Aber das takten kann bei 3 kW auch nicht so schlimm sein bei der Wohnfläche...
 

Piotre

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Bin gerade vom Bier holen zurück, was verpasst? :D
 

pubsfried

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..kann mich dem "Erleuchteten" nur anschließen :)
 

oldeurope

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pubsfried schrieb:
Nach DIN reichen 60W/m²
Darf man Fragen welche Raumtemperatur und welche niedrigste Aussentemperatur da angesetzt wurde?
 

oldeurope

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Viel zu allgemein und teilweise falsch.

Mit dem link kann ich mich nicht anfreunden. Meine Frage beantwortet er auch nicht.
Das mit den Brennerstarts stimmt nicht. Die Gastherme (VCW196) startet mit dem eingestellten Teillastwert im Heizbetrieb.
Die Zündung erfolgt bei Ausströmen des Gases. Es geht also kein Gas unverbrannt durch den Kamin.
Warum soll da ein Brennerstart Energieintensiv sein?

Dann wird suggeriert, eine hohe Spreizung (Temperaturunterschied zwischen vor und Rücklauf) sei immer gut.
Stimmt nicht.
 

pubsfried

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Ein Auto zündet auch bei der ersten Umdrehung... schon mal was von Thermodynamik gehört ?
Je geringer die Spreizung, umso mehr Brennerstarts - außer bei FBH vielleicht !

warum fragt ihr eigentlich, wenn ihr alles besser wisst ? Das ist hier nicht kiddie-Facebook !
 

oldeurope

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Ich habe hier eine Gastherme und keine Kraft-Wärmekopplung. Daher passt der Autovergleich (wie so oft) nicht.

Je geringer die Spreizung unso weniger Brennerstarts.
VCW196: Hysterese fest bei 10 Kelvin. Lässt sich nicht verstellen.
Hysterese minus Spreizung ist dann der Wert, um den die Temperatur sinkt, bis der Brenner wieder startet.
Je grösser die Spreizung, desto schneller startet er wieder.
Ist die Spreizung grösser als die Hysterese, taktet der Brenner.
 
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