Pufferspeicher und Warmwasserspeicher kombinieren

Diskutiere Pufferspeicher und Warmwasserspeicher kombinieren im Solartechnik / Photovoltaik Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Kann man einen Speicher wie im Bild skizziert anschließen, oder gibt es hierfür technische Einwände ?

guntag

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Kann man einen Speicher wie im Bild skizziert anschließen, oder gibt es hierfür technische Einwände ?
 

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JupiterJones

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was hast du für einen kessel ?!
 
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Moin

Jo...Kessel-Info wäre gur
Warum ist die Pumpe im Rücklauf?
Was ist das für eine Temperatur (25-40°C)?
Warum geht der Vorlauf unten in den Puffer?
Warum ist ein 3-Wege-Ventil(Beipass) in der Warmwasserleitung?
Was für Massenströme....?

Summasumarum...Nein, das geht nicht.

LG ThW
 

JupiterJones

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um es einfach zu halten, geh mit ALLEM in den Puffer und dann in den heizkreis.... das bringt mehr und ist schneller und vorallem leichter umzusetzen als das was du hier vor hast....
 

guntag

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ThW schrieb:
Moin

1.Jo...Kessel-Info wäre gur
2.Warum ist die Pumpe im Rücklauf?
3.Was ist das für eine Temperatur (25-40°C)?
4.Warum geht der Vorlauf unten in den Puffer?
5.Warum ist ein 3-Wege-Ventil(Beipass) in der Warmwasserleitung?
Was für Massenströme....?

Summasumarum...Nein, das geht nicht.

LG ThW
1.ca. 20 KW Ölkessel
2. dürfte meiner Ansicht egal sein, hat im Rücklauf eine geringfügig kleinere Temperaturbelastung
3.geschätzte Vorlauftemperatur für eine Fußbodenheizung
4.Das ist nur symbolisch gezeichnet die Anschlüsse werden entsprechend den Vorgaben des Herstellers verschaltet
5.Soll den Warmwasser-Temperatur-Begrenzer symbolisieren, Verbrühschutz
6.Keine Ahnung ist das Relevant

Was mich beschäftigt, ist das der Heizungs-Rücklauf immer über den Kessel durch die abgeschaltete Kesselpumpe geführt wird und damit etwas verlustbehaftet ist.Die Alternative wäre ein temperaturgeregelter Sperrventil einzubauen das den Kesselkreislauf bei Nichtbeladung des Puffers und ab einer Temperaturschwelle z.B. 30 ° des Heizkessel sperrt.
 

guntag

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JupiterJones schrieb:
um es einfach zu halten, geh mit ALLEM in den Puffer und dann in den heizkreis.... das bringt mehr und ist schneller und vorallem leichter umzusetzen als das was du hier vor hast....
Verstehe ich nicht, geht doch alles über den Puffer,
Kesselladung über den Verteilerbalken zum Pufferwärmetauscher und Entnahme vom Wärmetauscher über Verteilerbalken zum Heizungsmischer.Im Puffer befindet sich zusätzlich ein Edelstahl-Hygiene-Wärmetauscher für Warmwasser.
 
ThW

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guntag schrieb:
1.ca. 20 KW Ölkessel
2. dürfte meiner Ansicht egal sein, hat im Rücklauf eine geringfügig kleinere Temperaturbelastung
3.geschätzte Vorlauftemperatur für eine Fußbodenheizung
4.Das ist nur symbolisch gezeichnet die Anschlüsse werden entsprechend den Vorgaben des Herstellers verschaltet
5.Soll den Warmwasser-Temperatur-Begrenzer symbolisieren, Verbrühschutz
6.Keine Ahnung ist das Relevant
Da sind mir zu viele Variable drinn :S
Viel Erfolg bei denem Vorhaben....

LG ThW
 

JupiterJones

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guntag schrieb:
JupiterJones schrieb:
um es einfach zu halten, geh mit ALLEM in den Puffer und dann in den heizkreis.... das bringt mehr und ist schneller und vorallem leichter umzusetzen als das was du hier vor hast....
Verstehe ich nicht, geht doch alles über den Puffer,
Kesselladung über den Verteilerbalken zum Pufferwärmetauscher und Entnahme vom Wärmetauscher über Verteilerbalken zum Heizungsmischer.Im Puffer befindet sich zusätzlich ein Edelstahl-Hygiene-Wärmetauscher für Warmwasser.
so meine ich das, so ist es bei mir und funktioniert hervorragend, ohne viel regelaufwand, ohne komplizierte verrohrung... einfach eben.

das hier ist natürlich nur symbolisch, da fehlen jetzt noch die 2 temperaturfühler, 1 thermostat und eine rücklaufanhebung am ölkessel. pumpen sind im vorlauf, hier aber nicht eingezeichnet. ebenso der verbrühschutz beim kaltwasser.

der vorsteil hier, lange brennerlaufzeit beim laden des puffers (bei mir im winter ca. 45 min.), weniger starts (über 90% weniger) sind gleichbedeutend mit weniger verbrauch/verlusten (auch wenn sich hier die geister daran scheiden) kein bereitstellungsverlust von warmwasser, da der puffer gleichzeitig für den heizkreis verwendet wird. solarthermieertrag geht in ebenso in den heizkreis, konstanter vorlauf zum heizkreis (mischerregelung vorrausgesetzt)
 

joho38

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JupiterJones schrieb:
guntag schrieb:
JupiterJones schrieb:
um es einfach zu halten, geh mit ALLEM in den Puffer und dann in den heizkreis.... das bringt mehr und ist schneller und vorallem leichter umzusetzen als das was du hier vor hast....
Verstehe ich nicht, geht doch alles über den Puffer,
Kesselladung über den Verteilerbalken zum Pufferwärmetauscher und Entnahme vom Wärmetauscher über Verteilerbalken zum Heizungsmischer.Im Puffer befindet sich zusätzlich ein Edelstahl-Hygiene-Wärmetauscher für Warmwasser.
so meine ich das, so ist es bei mir und funktioniert hervorragend, ohne viel regelaufwand, ohne komplizierte verrohrung... einfach eben.

das hier ist natürlich nur symbolisch, da fehlen jetzt noch die 2 temperaturfühler, 1 thermostat und eine rücklaufanhebung am ölkessel. pumpen sind im vorlauf, hier aber nicht eingezeichnet. ebenso der verbrühschutz beim kaltwasser.

der vorsteil hier, lange brennerlaufzeit beim laden des puffers (bei mir im winter ca. 45 min.), weniger starts (über 90% weniger) sind gleichbedeutend mit weniger verbrauch/verlusten (auch wenn sich hier die geister daran scheiden) kein bereitstellungsverlust von warmwasser, da der puffer gleichzeitig für den heizkreis verwendet wird. solarthermieertrag geht in ebenso in den heizkreis, konstanter vorlauf zum heizkreis (mischerregelung vorrausgesetzt)
Das ist kein guter Plan, abgesehen davon, dass du genauso zeichnest wie ich auch.

Es macht wenig Sinn das kalte Rücklaufwasser in den Kessel fließen zu lassen. Dadurch sinkt der Wirkungsgrad. Besser ist den Rücklauf zweifach abzugreifen. Erst wenn das obere Drittel mit Wärme gefüllt ist, sollte ein Umschaltventil den Weg zum unteren Rücklauf freigeben. Der Kessel für die fossilen Brennstoffe sollte generell nur das obere Drittel füllen.
 

JupiterJones

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wie gesagt, dass hier ist SYMBOLISCH....

der rücklauf vom heizkreis geht in den puffer in ein schichtrohr, schlecht zu erkennen.
der rücklauf zum ölkessel geht über eine rücklaufanhebung, so habe ich immer eine konstante kesseltemperatur.
der rücklauf zum kaminofen geht ebenfalls über ein ventil, erst wird 3/4 geladen, wenn dort 50° anstehen wird langsam beigemischt so das bis unten durchgeladen wird.

es ist aber anders als bei dir ! ich gehe ERST in den puffer und DANACH an den heizkreis. die energie wird also erst zwischengespeichert und dann nach und nach abgegeben, vorteile habe ich oben erleutert !

hab das bild mal etwas geändert, vielleicht erkennt man es jetzt besser:
 

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guntag

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Im Prinzip sind die Verschaltungen ähnlich.Aber auch bei dieser Schaltung hängen die Kessel parallel zum Puffer und werden eventuell vom bei Heizungsentnahme durchströmt.
Ich benötige (bevorzuge) wegen älteren Fußbodenheizungsrohren allerdings entweder eine hydraulische Trennung oder einen korrosionsbeständigen Edelstahl Puffer mit Durchlauferhitzer.Leider gibt es so etwas nach meiner recherche nicht.Was ich nicht verstehe warum der Kessel-Wirkungsgrad bei einer Rücklaufanhebung steigt. Dachte je kühler der Kessel umso mehr Wärme kann aufgenommen werden und umso geringer die Abgastemperatur, insbesondere bei einem Brennwertkessel der das Abgas noch zusätzlich runterkühlt.
Dieses Schema habe ich prinzipiell von einem Hersteller übernommen der mit 2 Wärmetauschern arbeitet.Ich vermute das dort die Kesselpumpe im ausgeschalteten Zustand nicht durchströmt wird.
Was ist davon zu halten ?
 

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JupiterJones

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der kessel hängt nicht parallel zum puffer, ich habe die zeichnung etwas geändert, ich hoffe es wird jetzt deutlich.



die rücklaufanhebung ist nötig da ohne bei ladebetrieb der kessel duch das "kalte" rücklaufwasser vom puffer auskühlt, dann schaltet die ladepumpe ab bis die kesseltemperatur wieder erreicht ist, immer und immer wieder. die rücklaufanhebung verhindet das. der kessel hat im ladebetrieb immer um die 70°, meine abgastemperatur beträgt allerdings nur 130° und der wirkungsgrad 95% (lt. schornsteinfeger). bei einem brennwertgerät kann man glaube ich die RLA weglassen, bin mir aber unsicher.
nach dem ladevorgang habe ich am ausgang zum heizkreis ca. 68° die dann im mischer entsprechend außentemp. runtergeregelt wird.
 

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guntag

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Theoretisch müsste die Durchströmung wie auf folgendem Bild erfolgen,entsprechend auch für den 2. Kessel. Ob es relevant ist kann ich nicht beurteilen, wahrscheinlich nicht.
Die Rücklaufanhebung kann ich mir nur aus Gründen des Kessel-Korrosion-Schutz vorstellen, da der feuerungstechnische Wirkungsgrad eines Kessel mit ansteigender Kesseltemperatur sinkt.
 

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mad-mike

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@ Guntag, Welcher Hersteller mit welchem Speicher bzw. Puffer soll das sein? Was ist der Ziel deiner Umbaumaßname? Eine einfache Heizungsunterstützung?

Gruss mad-mike
 

JupiterJones

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guntag schrieb:
Theoretisch müsste die Durchströmung wie auf folgendem Bild erfolgen,entsprechend auch für den 2. Kessel. Ob es relevant ist kann ich nicht beurteilen, wahrscheinlich nicht.
Die Rücklaufanhebung kann ich mir nur aus Gründen des Kessel-Korrosion-Schutz vorstellen, da der feuerungstechnische Wirkungsgrad eines Kessel mit ansteigender Kesseltemperatur sinkt.
so ist es, aber es kommt nicht zu einer durchmischung des puffers, so wie du es hier zeichnest. meine schichtung ist wirklich 1A, auch wenn es sich hier nicht um einen schichtladespeicher handelt, dass ist reine physik, das warme ist oben und das kalte unten....
 

guntag

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mad-mike schrieb:
@ Guntag, Welcher Hersteller mit welchem Speicher bzw. Puffer soll das sein? Was ist der Ziel deiner Umbaumaßname? Eine einfache Heizungsunterstützung?

Gruss mad-mike
Rotex.
Ziel soll sein einen Warmwasser Stand-Speicher durch einen Hygiene-Speicher zu ersetzen. Wenn schon neuer Speicher dann könnte dieser doch sinnvollerweise auch zum einen als Heizungs-Puffer fungieren und eine sogenannte Intervall-Heiztechnik unterstützen und zusätzlich eine Solar Anbindung haben .Der Speicher wie oben schon geschildert sollte absolut korrosions beständig (Kunstoff mit Wärmetauscher oder komplett Edelstahl) sein.
 
mad-mike

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So würde ich das machen.
RLA.png

Gruss mad-mike
 

guntag

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JupiterJones schrieb:
so ist es, aber es kommt nicht zu einer durchmischung des puffers, so wie du es hier zeichnest. meine schichtung ist wirklich 1A, auch wenn es sich hier nicht um einen schichtladespeicher handelt, dass ist reine physik, das warme ist oben und das kalte unten....
Nicht der Puffer wird durchmischt sondern die Kessel werden vermutlich vom Puffer parallel durchströmt und kühlen das Wasser runter.
Wenn in beiden Kesselkreisen Wasseruhren montiert wären, könnte man sehen ob überhaupt und wenn wieviel durch die Kessel fließt.
 

guntag

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mad-mike schrieb:
So würde ich das machen.


Gruss mad-mike
Dafür braucht man so wie ich es interpretiere zusätzliche eine Pumpe, einen Wärmetauscher und ein Umlenkventil. Außerdem habe ich zwei Heizkreise, aus Vereinfachungsgründen wurde nur einer gezeichnet, was einen weiteren Wärmetauscher benötigt.
Das im Bild gestrichelte bestehend aus Verteilerbalken Mischer und Vorlaufpumpe, ist bei mir Bestand das wollte ich möglichst beibehalten.
 
mad-mike

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guntag schrieb:
Ich benötige (bevorzuge) wegen älteren Fußbodenheizungsrohren allerdings entweder eine hydraulische Trennung oder einen korrosionsbeständigen Edelstahl Puffer mit Durchlauferhitzer
guntag schrieb:
Dafür braucht man so wie ich es interpretiere zusätzliche eine Pumpe, einen Wärmetauscher und ein Umlenkventil.
:?:



Redest du von drucklosen Pufferspeichern von Rotex (Sanicube Solaris)? Das wird Hydraulisch alles etwas anders eingebunden...

Gruss
 
Thema:

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