Heizkörper werden nicht Warm/Alpha-2

Diskutiere Heizkörper werden nicht Warm/Alpha-2 im Regelungstechnik Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo an alle, WIr haben vor kurzen unsere alte Pumpe gegen eine Alpha 2 von Grundfos über einen Heizungsmonteur tauschen lassen.Seit heute Abend...

Dali

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Hallo an alle,

WIr haben vor kurzen unsere alte Pumpe gegen eine Alpha 2 von Grundfos über einen Heizungsmonteur tauschen lassen.Seit heute Abend werden die Heizkörper nur mehr lau warm und die Fördermenge ist laut Display zwischen 0.0-0.1 ,Davor war sie immer auf 1.1.Der Kessel wird aber Warm(fast 65 Celsius). Habe die Pumpe bereits 5 Minuten vom Strom genommen leider ohne Erfolg.Bitte um Hilfe!Danke!

Lg
Dali
 

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Hausdoc

Hausdoc

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Pumpe grundsätzlich falsch eingestellt.

Die Heizkörperthermostate stehen auf welcher Stufe?
Wieviele Heizkörper in Summe?
 
Hausdoc

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Jetz ist Konstantkennlinie eingestellt - also so wie Pumpen vor 50 Jahren gelaufen sind.
Du solltest Proportionaldruck hohe Fördermenge einstellen.

Hast du einer Anleitung zur Pumpe?
 

Dali

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Ok verstehe aber der Monteur hat diese auch wie auf den letzten Bild eingestellt.Anlage ist weit über 40 Jahre alt deswegen wahrscheinlich?Ich werde mal nach einer Anleitung googeln.Danke!
 
Hausdoc

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Autoadapt ist auch falsch........ Proportionaldruck.....
 
Andreas1956

Andreas1956

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Daß das Thermometer 69°C anzeigt ist normal, da es die Temperatur am Vorlauf ist. Dort kommt naturgemäß das heiße Wasser des Heißkessels zuerst vorbei, das heißt, es ist vorher noch nicht (nennenswert) abgekühlt. Ob allerdings der Heizkessel bei dem aktuell sehr mildem Wetter tatsächlich eine solche Temperatur fahren muß, hängt von der Anlage ab. Ich würde es außerdem mit der mittleren der drei Kennlinien / Stufen des PP versuchen, ob das nicht schon ausreicht, um das Haus warm zu bekommen. Höher gehen kann man dann immer noch. Um auf diese Einstellung zu gelangen, muß die mittlere Taste 9x hintereinander gedrückt werden, aber bitte jeweils mit kleiner Gedenksekunde vor dem nächsten Tastendruck, die Elektronik ist mitunter nicht so fix.
 

Dali

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Hallo @Andreas1956 ,

Da hast du Recht aber mein Vater ist da leider in einer anderen Meinung.Es wäre sicher auch Klug einen Thermostat auf die Heizkörper zu montieren,oder?Diesen kann ich dann zb. auf 20 Grad einstellen und spar mir dadurch Geld?Oder sollte ich einen Außenthermometer installieren lassen wenn das bei einer Anlage die über 40 Jahre am Buckel hat überhaupts möglich ist?Das Modernste von der ganzen Anlage ist derzeit die Pumpe die wahrscheinlich auch nicht nötig gewesen wäre sondern eine einfache die billiger Ist?Angeblich kann ich diese ALPHA2 mit dem Handy verbinden was ich aber nicht unbedingt brauche.

Wir brauchen im Jahr fast immer 1100 Liter Heizöl was mir doch etwas viel vorkommt für nur ca.4-5 Monate Heizen.

Grüsse
Dali
 
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Andreas1956

Andreas1956

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Uffa, 40 Jahre ist schon eine Hausnummer. Da muß man solche hohe Vorlauftemperatur trotz der milden Witterung wohl als normal ansehen.

Die Idee die hinter der Entwicklung von Thermostatventilen stand war die, ein Überheizen der Räume zu vermeiden. Nehmen wir mal an Du heizt ganz normal und dann kommt die warme Frühlingssonne heraus und wärmt durch die Fensterscheiben den Raum mit auf. Ohne Thermostatventil kann der Heizkörper auf den Anstieg der Raumtemperatur nicht reagieren, er heizt weiter wie bisher und der Raum wird unnötigerweise viel zu warm. Umgekehrter Fall abends, die Sonne geht unter und hilft nicht mehr beim Heizen des Raumes, die Temperatur im Raum fällt ab, obwohl man am Ventil des Heizkörpers nicht gedreht hat. All das umgeht ein Thermostatventil, denn dieses regelt abhängig von der Umgebungstemperatur, es findet also eine bedarfsgerechte Regelung des Heizwasserdurchflusses statt, und zwar bei jedem so ausgestatteten Zimmer.

Mit dem "Außenthermometer" meinst Du vermutlich einen Außentemperatursensor. Dieser liefert der Steuerung des Heizkessels Informationen darüber, wie warm oder wie kalt es draußen ist, denn natürlich muß der Heizkessel bei 25° Außentemperatur nicht mehr die Zimmer heizen, bei -18° aber stärker, als bei 2°. Das wäre schon sinnvoll, falls denn an der historischen Anlage überhaupt festgehalten werden soll.

Die moderne Pumpe ist schon sinnvoll, da sie einen deutlich geringeren Stromverbrauch für die gleiche Arbeit hat. Alte Heizungsanlagen haben gern noch Pumpen drin, die rund um die Uhr 100 Watt fressen, mit einer elektronisch geregelten modernen Pumpe geht das je nach Anlage drastisch runter. In meinem nicht kleinen Wohnhaus pendelt der Stromverbrauch der Alpha2 zwischen 5 und 10W, im Winter liegt er über die meiste Zeit des Tages bei 7 bis 8W, nachts bei 5W, morgens werden kurzzeitig auch mal die 10W erreicht. Den Verbrauch Deiner Pumpe in Watt kannst Du an ihr ablesen, einfach mal auf die rechte Taste drücken und die Anzeige vom m³ auf W umschalten. Daß die Pumpe zusätzliche Features hat, das ist eben so, ändert aber nichts daran, daß sie grundsätzlich sehr viel Strom spart und Strömungsgeräusche in der Anlage reduziert.

1.100 l Heizöl ohne Daten zur geografischen Lage des Hauses, der Größe der beheizten Fläche, Art der Warmwasserbereitung (für Dusche usw.) Baujahr des Hauses und möglicherweise vorgenommenen energetischen Sanierungen (neue Fenster, Fassaden- und Dachdämmung etc.) sagen nichts Brauchbares aus. 1.100 l können sehr wenig sein, oder normal, oder sehr viel, das muß man immer in Bezug zur konkreten Immobilie betrachten. In meinem Haus haben wir im letzten Jahr 2.700 m³ Erdgas verbrannt, das müßte so etwa 3.000 Litern Heizöl entsprechen, aber hier kommen ungünstige klimatische Lage, windexponierter erhöhter Standort und relativ viel beheizte Fläche zusammen und als Rentner sind wir auch den ganzen Tag daheim, so daß es nicht dazu kommt, daß man tagsüber weniger heizt, weil man da eh auf Arbeit ist.
 

Dali

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Uffa, 40 Jahre ist schon eine Hausnummer. Da muß man solche hohe Vorlauftemperatur trotz der milden Witterung wohl als normal ansehen.

Die Idee die hinter der Entwicklung von Thermostatventilen stand war die, ein Überheizen der Räume zu vermeiden. Nehmen wir mal an Du heizt ganz normal und dann kommt die warme Frühlingssonne heraus und wärmt durch die Fensterscheiben den Raum mit auf. Ohne Thermostatventil kann der Heizkörper auf den Anstieg der Raumtemperatur nicht reagieren, er heizt weiter wie bisher und der Raum wird unnötigerweise viel zu warm. Umgekehrter Fall abends, die Sonne geht unter und hilft nicht mehr beim Heizen des Raumes, die Temperatur im Raum fällt ab, obwohl man am Ventil des Heizkörpers nicht gedreht hat. All das umgeht ein Thermostatventil, denn dieses regelt abhängig von der Umgebungstemperatur, es findet also eine bedarfsgerechte Regelung des Heizwasserdurchflusses statt, und zwar bei jedem so ausgestatteten Zimmer.

Mit dem "Außenthermometer" meinst Du vermutlich einen Außentemperatursensor. Dieser liefert der Steuerung des Heizkessels Informationen darüber, wie warm oder wie kalt es draußen ist, denn natürlich muß der Heizkessel bei 25° Außentemperatur nicht mehr die Zimmer heizen, bei -18° aber stärker, als bei 2°. Das wäre schon sinnvoll, falls denn an der historischen Anlage überhaupt festgehalten werden soll.

Die moderne Pumpe ist schon sinnvoll, da sie einen deutlich geringeren Stromverbrauch für die gleiche Arbeit hat. Alte Heizungsanlagen haben gern noch Pumpen drin, die rund um die Uhr 100 Watt fressen, mit einer elektronisch geregelten modernen Pumpe geht das je nach Anlage drastisch runter. In meinem nicht kleinen Wohnhaus pendelt der Stromverbrauch der Alpha2 zwischen 5 und 10W, im Winter liegt er über die meiste Zeit des Tages bei 7 bis 8W, nachts bei 5W, morgens werden kurzzeitig auch mal die 10W erreicht. Den Verbrauch Deiner Pumpe in Watt kannst Du an ihr ablesen, einfach mal auf die rechte Taste drücken und die Anzeige vom m³ auf W umschalten. Daß die Pumpe zusätzliche Features hat, das ist eben so, ändert aber nichts daran, daß sie grundsätzlich sehr viel Strom spart und Strömungsgeräusche in der Anlage reduziert.

1.100 l Heizöl ohne Daten zur geografischen Lage des Hauses, der Größe der beheizten Fläche, Art der Warmwasserbereitung (für Dusche usw.) Baujahr des Hauses und möglicherweise vorgenommenen energetischen Sanierungen (neue Fenster, Fassaden- und Dachdämmung etc.) sagen nichts Brauchbares aus. 1.100 l können sehr wenig sein, oder normal, oder sehr viel, das muß man immer in Bezug zur konkreten Immobilie betrachten. In meinem Haus haben wir im letzten Jahr 2.700 m³ Erdgas verbrannt, das müßte so etwa 3.000 Litern Heizöl entsprechen, aber hier kommen ungünstige klimatische Lage, windexponierter erhöhter Standort und relativ viel beheizte Fläche zusammen und als Rentner sind wir auch den ganzen Tag daheim, so daß es nicht dazu kommt, daß man tagsüber weniger heizt, weil man da eh auf Arbeit ist.
Danke für die ausführliche Erklärung.Dann war es doch nicht so falsch das mir die Firma eine Alpha2 montiert hat wenn ich mit dieser Spare.Bezüglich dem Verbrauch, wir Heizen nur mit der Ölheizung.Warmwasser kommt über eine Solaranlage bzw.über Strom. Dachdämmung wurde vor 5 Jahren erneuert allerdings Fenster sind um die 30 Jahre alt und Mauerwerk ist nicht überall Isoliert.Wohnfläche um die 80 m2. Wir leben auf ca.950 Meter oberhalb von Innsbruck wo es schon mal -20 bis -25 Grad haben kann.Ich werde mir das mit dem Außentemperatursensor oder Thermostate durch den Kopf gehen lassen und nachfragen ob das überhaupt bei so einer alten Anlage zum nachrüsten geht.Die Heizkörper sind auch sicher 40 Jahre alt.Am besten wäre es die ganze Anlage zu erneuern den jetzt kommen die ersten Störungen.Angefangen hat das vor 1 Jahr mit dem Ausgleichbehälter und jetzt die Foto Elektronik vom Brenner+ Pumpe und Überdruckventil.Es war auch gar nicht so leicht jemanden her zu bekommen der diese alte Anlage noch wartet bzw.repariert.Erst nach ca. 11 Telefonaten hatte ich Erfolg.Die meisten wollten mir schon eine neue Verkaufen wo ich sagte das diese 40 Jahre ist.

Das ist übrigends die alte Pumpe die nicht mehr wollte und steckte+der alte Brenner
 

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mad-mike

mad-mike

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Moin.

ch werde mir das mit dem Außentemperatursensor oder Thermostate durch den Kopf gehen lassen und nachfragen ob das überhaupt bei so einer alten Anlage zum nachrüsten geht.
Am besten wäre es die ganze Anlage zu erneuern den jetzt kommen die ersten Störungen.
Ja es geht, kostet nur Geld und bringt keinen Erfolg. Dein Kessel muss mit einer ""Sockel"" Temperatur betrieben werden. Wenn man das nicht berücksichtigt, dann fault dir der Kessel durch. Das hat also einen Sinn das der Kessel deutlich wärme ist, wie der Heizkörper kreis.

Thermostate bringen sicherlich einen Komfort gewinn jedoch würde ich auch das im zuge einer Erneuerung machen.

Ich würde ein Konzept für einen Anlagen Tausch erstellen, einer neuen Anlage liegt auch einer Regelung bei, (Außenfühler), in dem Zuge auch Thermostate nach rüsten.

Alles andere sehe ich als unsinnig an.
 

Dali

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Moin.



Ja es geht, kostet nur Geld und bringt keinen Erfolg. Dein Kessel muss mit einer ""Sockel"" Temperatur betrieben werden. Wenn man das nicht berücksichtigt, dann fault dir der Kessel durch. Das hat also einen Sinn das der Kessel deutlich wärme ist, wie der Heizkörper kreis.

Thermostate bringen sicherlich einen Komfort gewinn jedoch würde ich auch das im zuge einer Erneuerung machen.

Ich würde ein Konzept für einen Anlagen Tausch erstellen, einer neuen Anlage liegt auch einer Regelung bei, (Außenfühler), in dem Zuge auch Thermostate nach rüsten.

Alles andere sehe ich als unsinnig an.
Ok,mit welchen Kosten muss man so rechnen wenn man die Anlage erneuert?10000-15000 Euro für ein Mittelklasse Ausführung?Hab da leider keine Ahnung.
 
mad-mike

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Da sollte dir der Fachmann deines Vertrauens ein Angebot machen. Es bringt nichts wenn ich / wir dir jetzt Hersteller empfehlen und dein Monteur diesen nicht kennt. Aber mit der Preisvorstellung liegst du ganz gut.
 
Andreas1956

Andreas1956

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Ok,mit welchen Kosten muss man so rechnen wenn man die Anlage erneuert?10000-15000 Euro für ein Mittelklasse Ausführung?
Schwere Frage, da bei Euch in Österreich die Preise gern höher sind, als in Deutschland. Auch müssen nicht zwingend Rohrleitungen und Heizkörper erneuert werden, wenn diese noch ohne Mängel sind und optisch nicht stören. Man könnte also den alten Heizkessel durch einen modernen Brennwertkessel ersetzen, die für die Umstellung auf Brennwerttechnik notwendige Änderung des Schornsteins vornehmen und an den vorhandenen Heizkörpern Thermostatventile nachrüsten lassen.
 
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