Frage zu Heizung und elektronischen Thermostaten

Diskutiere Frage zu Heizung und elektronischen Thermostaten im Sonstiges / News Forum im Bereich Allgemein; Hallo zusammen, wir haben ein kleines Reihenhaus gekauft ist noch eine ältere Buderus Gasheizung mit Ecomatic Steuerung drin. Läuft aber sehr gut...

stefan112

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Hallo zusammen,

wir haben ein kleines Reihenhaus gekauft ist noch eine ältere Buderus Gasheizung mit Ecomatic Steuerung drin. Läuft aber sehr gut weshalb ich die jetzt auch nicht rausschmeissen werde.
Da wir bisher nur in Mehrfamilienhäusern gewohnt haben die über Verbrauch abgerechnet wurden, hab ich mir jetzt die Frage gestellt wie das mit der Heizung jetzt in unserem Haus ist.
Angenommen ich habe die Thermostate alle zu - dann läuft ja die Anlage tagsüber trotzdem. (Nachts hab ich sie mittels zeitschaltuhr runtergefahren). Die Frage ist jetzt: verbraucht die Heizung mehr Gas wenn ich die Heizkörperthermostate öffne oder ist der Gasverbrauch der gleiche weil die Heizung ohnehin den Heizkreislauf warmhält?

ich hoffe ich werde nicht als Depp abgestellt mit dieser Frage aber mir geht es halt darum ob sich dann tatsächlich ein elektronisches Thermostat lohnt. Wenn tagsüber niemand da ist würd ich das dann so steuern dass auch nicht geheizt wird. Wenn ich dann doch mal da bin kann ichs ja dann mittels handy zuschalten.
Vielen Dank schonmal im Voraus für Antworten!!
 

elo22

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Ich schreibe es mal so: Die Gebäudehülle verliert die Wärme 24/7.

Lutz
 

KarlZei

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Was ist denn überhaupt verbaut? Genaue Bezeichnung des Heizgeräts, der Regelung, Alter, Art der Heizflächen (FBH, Heizkörper), Art der Anbindung (Einrohr oder Zweirohr) ...

Angenommen ich habe die Thermostate alle zu - dann läuft ja die Anlage tagsüber trotzdem.
Sie versucht es, wird aber in der Regel scheitern. Wenn sie heizen soll, was Du ihr ja über die Konfiguration vorgibst, wird der Brenner gestartet und das Gerät erzeugt Wärme. Die Wärme wird aber wegen der geschlossenen Thermostate nicht abgenommen; die Heizkörper bleiben kalt. In der Folge wird das Heizungswasser im Gerät zu heiß und es schaltet deswegen wieder ab. Nach kurzer Abkühlphase startet es erneut, um kurz danach wieder auszuschalten. Und das macht das Gerät solange, bis endlich Thermostate geöffnet werden. Wenn also nicht oder zeitlich begrenzt weniger geheizt werden soll, dann muss das am Heizgerät eingestellt werden, nicht an den Thermostaten der Heizkörper.

Die Frage ist jetzt: verbraucht die Heizung mehr Gas wenn ich die Heizkörperthermostate öffne oder ist der Gasverbrauch der gleiche weil die Heizung ohnehin den Heizkreislauf warmhält?
Die Frage stellt sich eigentlich nicht, da der Heizkreislauf mit geschlossenen Thermostaten eben nicht warm gehalten wird. Es wird nur das Gerät gequält. Die Thermostate müssen zumindest etwas geöffnet sein, damit die Heizung überhaupt funktionieren kann.

ob sich dann tatsächlich ein elektronisches Thermostat lohnt.
An den Heizkörpern oder zentral für das Heizgerät oder beides?
 

stefan112

Threadstarter
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Wie genau jetzt die Heizanlage heisst weiss ich leider nicht ist von 1989. verfügt wie gesagt über eine elektronische Zeitsteuerung Ecomatic.
Ich wollte die Heizkörper tagsüber wenn wir nicht da sind so einstellen dass sie eben nur leicht ab und zu mal geöffnet werden, dass man nicht den ganzen Tag umsonst heizt.

Verbaut sind verschiedene Heizkörper. Im Wohnzimmer ein 240x40cm (BxH) Typ 33; im Bad 60x60 Typ 22, im Schlafzimmer 200x60cm Typ 21) in den übrigen Räumen ebenfalls 60x60 Typ 22.

ich würde es jetzt mal so machen, dass ich mit der Zeitschaltuhr zusätzlich programmiere, dass die Anlage beispielsweise zwischen 10Uhr und 17Uhr tagsüber ebenfalls den Brenner nicht zuschaltet. Wenn man doch zu Hause ist, kann man ja manuell am Bedienfeld im Wohnzimmer von Zeitschalt- auf Tagesbetrieb umschalten.
 
tricotrac

tricotrac

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dass man nicht den ganzen Tag umsonst heizt.
Die heizen weder umsonst noch kostenlos ;) Der Wärmeverlust eines Gebäudes ist 24 Stunden am Tag, der beschränkt sich nicht auf deine Abwesenheitszeiten. Also müssen die Verluste auch 24 Stunden lang ergänzt werden. Bedenke auch die thermische Trägheit. Eine Heizung funktioniert nicht wie ein Lichtschalter. Licht an = Heizung an = Bude sofort warm und Licht aus = Heizung aus = Bude sofort kalt.
 

KarlZei

Experte
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ich würde es jetzt mal so machen, dass ich mit der Zeitschaltuhr zusätzlich programmiere, dass die Anlage beispielsweise zwischen 10Uhr und 17Uhr tagsüber ebenfalls den Brenner nicht zuschaltet. Wenn man doch zu Hause ist, kann man ja manuell am Bedienfeld im Wohnzimmer von Zeitschalt- auf Tagesbetrieb umschalten.
Ist allemal sinnvoller als es über die Thermostate zu machen.
 

stefan112

Threadstarter
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Habs jetzt genau so mal gemacht. Mo- Fr schaltet die Brennerfunktion automatisch um 10 uhr wieder ab, um 17Uhr qieder zu. Um 17.10 Uhr regel ich dann mittels elektronischem Thermostat den Heizkörper im Wohnzimmer und Bad langsam hoch und kann dann ja individuell steuern, dass zum Beispiel wohnzimmer ab 21Uhr wieder zugeht, Bad ab 22Uhr usw. um 23Uhr geht die Heizanlage dann auf Nachtbetrieb. Das sollte eigentlich dann nicht schädlich für die Anlage sein wenn ichs so mache.
 
gesbb

gesbb

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Angenommen ich habe die Thermostate alle zu - dann läuft ja die Anlage tagsüber trotzdem.
An HK Thermostaten sollte man grundsätzlich nicht herumdrehen. Hierfür sind sie vom Gesetzgeber nicht vorgesehen! Sie sollen lediglich bei sporadisch auftretendem Fremdwärmeeinfluß durch interne oder solare Gewinne, die weitere, uneffiziente Energiezufuhr in das System verhindern.
Das setzt natürlich eine fachgrechte Anlagendimensionierung voraus.
ich hoffe ich werde nicht als Depp abgestellt mit dieser Frage aber mir geht es halt darum ob sich dann tatsächlich ein elektronisches Thermostat lohnt.
Welche nachweisbare Hilfe könnte Dir das bringen, wenn dem Wärmeerzeuger einerseits durch die zentrale Regelung Heizbedarf signalisiert wird, Du andererseits einzelne Verbraucher undefiniert elektronisch deaktivierst?
 
socko

socko

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733
Offenbar muss diese "Problematik" IMMER erst gründlich missverstanden werden. Irgendwann setzt sich, vll. nach Jahren, die Erkenntnis durch, dass man beim Heizen nicht sparen kann. ALLERDINGS werden dazu zuvor unzählige Stunden aufgewendet (und nie berechnet) und teurer Klimbim gekauft und Bausubstanz zerstört und "verschlimmbessert".

Soviel zu diesem o.ä. Themen.

Greta und Me*iamarkt und Konsorten lassen grüßen
(der rechtliche Begriff - Wirtschaftlich - ist offenbar unbekannt)
 
AxelF

AxelF

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Hallo zusammen,

wir haben ein kleines Reihenhaus gekauft ist noch eine ältere Buderus Gasheizung mit Ecomatic Steuerung drin. Läuft aber sehr gut weshalb ich die jetzt auch nicht rausschmeissen werde.
Da wir bisher nur in Mehrfamilienhäusern gewohnt haben die über Verbrauch abgerechnet wurden, hab ich mir jetzt die Frage gestellt wie das mit der Heizung jetzt in unserem Haus ist.
Angenommen ich habe die Thermostate alle zu - dann läuft ja die Anlage tagsüber trotzdem. (Nachts hab ich sie mittels zeitschaltuhr runtergefahren). Die Frage ist jetzt: verbraucht die Heizung mehr Gas wenn ich die Heizkörperthermostate öffne oder ist der Gasverbrauch der gleiche weil die Heizung ohnehin den Heizkreislauf warmhält?

ich hoffe ich werde nicht als Depp abgestellt mit dieser Frage aber mir geht es halt darum ob sich dann tatsächlich ein elektronisches Thermostat lohnt. Wenn tagsüber niemand da ist würd ich das dann so steuern dass auch nicht geheizt wird. Wenn ich dann doch mal da bin kann ichs ja dann mittels handy zuschalten.
Vielen Dank schonmal im Voraus für Antworten!!
Moin
Klar kannst du deine Heizung die meiste Zeit abschalten, dann mußt du nur regelmäßig nach Schimmel Ausschau halten, deine Kosten werden unnötig nach oben getrieben bei geringen Wohnkomfort und deinen Nachbarn würde ich das auch sofort sagen wie du heizt; nicht das die noch heizen und du nimmst denen die Wärme über die anliegenden Wände weg. Der deutsche "Wärmeneid" ist zwar aus den 70ern nur wie es ausschaut immer noch aktuell.
Gruß Axel

PS: Hast du ein Raumthermostat oder einen Außenfühler?
 
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