Heizungsrohre weichlöten

Diskutiere Heizungsrohre weichlöten im Sonstiges / News Forum im Bereich Allgemein; Hallo zusammen, ich hoffe ich habs nicht in die falsche Rubrik gepostet: Werden Heizungsrohre grundsätzlich hart oder weichgelötet? Ja ich...

JohnDooe

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Hallo zusammen,

ich hoffe ich habs nicht in die falsche Rubrik gepostet:

Werden Heizungsrohre grundsätzlich hart oder weichgelötet?

Ja ich weis, die werden heute gepresst... aber ich habe keine Presse,
keine Erfahrung und billiger ist pressen schon mal gar nicht, wenn man
die Zeit nicht rechnet, was ich nicht muß.

CU-Rohre weichlöten kann ich sehr gut, hartlöten hab ich noch nie versucht.
Sprechen irgendwelche harten Fakten technisch gegen weichlöten?

Ich möchte nämlich gerne die Verrohrung ab Heizugskeller und die Heizkörper selber verbauen,
die eigentlich Heizanlage selbst dann vom Heizerer machen lassen, ich habe da zu viel Respekt vor Gas
und zu wenig Ahnung von dem Heizsystem als ganzes.
 
socko

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Weich :)
 
Wolfhaus

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Bitte die neue Verrohrung und Heizkörper vorher mit der Heizungsfirma abstimmen die den "Rest" machen darf. Nur CU-Gasleitung Hartlot oder pressen, Finger davon lassen! Im Internet kann CU-Material, Rohre, Verbinder, Bogen usw. günstiger erworben werden als im Baumarkt. Viel Erfolg
 

JohnDooe

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Also bisher steht es 1:1

noch jemand einen Tip?
 
Hausdoc

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1:1 für wen?
 
tricotrac

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Oder gegen wen ?

Bei Heizungsinstallation wird bei uns im Betrieb grundsätzlich hart gelötet.

Pressen kommt nur aus brandschutztechnischen Belangen zum Einsatz !

Weichlöten an Heizungsleitungen = NIE !
 
Hausdoc

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tricotrac schrieb:
Bei Heizungsinstallation wird bei uns im Betrieb grundsätzlich hart gelötet.
Wirklich?

Für so gut wie alle Brennwertgeräte ist dies nicht zugelassen (vom Hersteller).
Grund: Zunder löst sich ind verstopft den Wärmetauscher.

Bei uns wir im EFH Bereich ausschliesslich gepresst. Gibt nix wirtschaftlicheres.
Bei größeren Anlagen wird selbstverständllich noch geschweißt. Bei 315er Leitungen wär auch nix anderes möglich :D
 
tricotrac

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#post102776']Wirklich?

Für so gut wie alle Brennwertgeräte ist dies nicht zugelassen (vom Hersteller).
Grund: Zunder löst sich ind verstopft den Wärmetauscher[/quote]

Spülen ist doch eh Pflicht vor der Inbetriebnahme ! Da hat uns die Industrie sowieso einen Sch . . .dreck eingebrockt, diese Trümmer von Hochleistungswärmetauscher und Co.

#post102776']Bei uns wir im EFH Bereich ausschliesslich gepresst. Gibt nix wirtschaftlicheres[/quote],

Nö, glaube ich nicht ! Jeder "gebogene Bogen" muss weder gepresst noch gelötet werden. Wirtschaftlicher ist es "dreißig Jahre Mängelfrei" hinzubekommen. Wir verlernen hier handwerkliche Tätigkeiten, weil uns die Industrie auch aus Gründen der Bequemlichkeit und dem Abdeligieren von "Verantwortung" auf den Handwerker dazu zwingt. Dem muss unbedingt Einhalt geboten werden !

Hausdoc schrieb:
Bei größeren Anlagen wird selbstverständllich noch geschweißt. Bei 315er Leitungen wär auch nix anderes möglich
 

JohnDooe

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@Hausdoc Weich zu Hart

habe zwischenzeitlich etwas gegoogelt und gelernt, daß für Heizungsanlagen beides zulässig ist.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Wie gesagt ist bei allen namhaften Herstellern die Gewährleistung eingeschränkt, wenn die Leitungen hartgelötet sind.
 

JohnDooe

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Ich würde sie auch viel lieber weich löten, denn da bin ich ziemlich gut. Mit hart habe ich ganz wenig Erfahrung.

Danke erst mal. Jetzt muß ich erst mal mit dem Heizerer, der die eigentliche "Heizung" machen soll abstimmen,
welche Leitungen er wo haben will.
 
Rainer4x4

Rainer4x4

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Wolfhaus schrieb:
Im Internet kann CU-Material, Rohre, Verbinder, Bogen usw. günstiger erworben werden als im Baumarkt. Viel Erfolg
Rohre hab ich bisher nirgens günstiger gefunden als bei Hornbach. Hab in 2013 meine gesamte Kellerinstallation incl. Heizungsanlage neu installiert, Von 15 bis 28mm alles bei H günstiger als im Netz gefunden!
Pressfittinge habe ich in der Bucht als Restposten von so manchem Häuslebauer/-sanierer ersteigert. Durchschnittlich 1Euro pro Fitting.
Günstiger gehts wirklich nicht.


Vor 20 Jahren habe ich die Heizungsinstallation zwecks Dachbodenausbau erweitert. Weich gelötet - bisher alles dicht.
 

JohnDooe

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Wenn mich nicht alles täuscht ist unsere daheim auch weich. Muß direkt mal nachkucken. Hätte ich auch gleich machen können ;-(

Ich glaube das Brauch-Wasser wurde wegen Blei im Weichlot hartgelötet. Hab ich privat bei mir in der Halle auch weich gelötet, hält seit weit über 10 Jahren.
 

Stone

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Bei mir wurden die Kupferrohre auch Weichgelötet.
Hartlöten ist schwieriger, weil da die Verbindung wenn Fehler passieren Blasen reinkommen können. Weichlöten vor allem wenn man selber sagt man kann es wäre dann auch mein Favorit.
 
tricotrac

tricotrac

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[#post102817']Hartlöten ist schwieriger, weil da die Verbindung wenn Fehler passieren Blasen reinkommen können[/quote]

Ich halte das Hartlöten von Kupferrohren für die mit Abstand sicherste Verbindungsart. Man muss nur gelernt haben, worauf es ankommt. Das sind weniger Blasen wie Poren !
Darüber steht nur noch die hohe Schule das Kupferrohr schweißen. Ich habe Trinkwasseranlagen in der Kundschaft welche vor über 70 Jahre ! in Kupfer installiert worden sind. Da gab es noch nie einen Leitungswasserschaden !
 

Stone

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@tricotrac genau das ist der Punkt, das man wissen muss worauf es ankommt und auch eine gewisse Übung haben. Kann man es ist die Verbindung stabiler als das Rohr selber.
 

dubby

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tricotrac schrieb:
Ich halte das Hartlöten von Kupferrohren für die mit Abstand sicherste Verbindungsart.
Wasserschäden an Kupferinstallationen aus den 70ern sind gefühlt die häufigsten. Um das Gefühl mit Fakten zu untermauern, findet man im Netz
https://www.kvwasser-nienburg.de/fuehrse/trinkwasser/pdf/untersuchungsbericht_dvgw.pdf
Wer nicht alles lesen möchte, findet auf Seite 15 die Zusammenfassung, Zitat:
"Die Ergebnisse aus den Vor-Ort-Untersuchungen sowie den Materialuntersuchungen an den
Rohrproben belegen, dass die Verarbeitung mittels Hartlöten die primäre Ursache für das Auftre-
ten der Schäden ist."

:whistling: :whistling: :whistling:

Zum Thema weich oder hart ein Link (sonst glaubts ja Keiner), Seite 22:
https://www.kupferinstitut.de/fileadmin/user_upload/kupferinstitut.de/de/Documents/Werkstoffe/Anwendung/Bau/Rohr/i158.pdf
:whistling:

Ich würde pressen und zur Not weich löten. :saint:
 
ThW

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Moin

Dafür muss man aber auch wissen, in welchem Zusammenhang das Löten (hart oder weich) steht. Es macht einen Unterschied, ob es eine Heizungs- oder Trinkwasserleitung ist.
LG ThW
 

dubby

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<p>
ThW schrieb:
Es macht einen Unterschied, ob es eine Heizungs- oder Trinkwasserleitung ist.
</p>

<p>Klar, bei Heizung ist es dem <strong>Rohr </strong>egal, und Hausdoc hat schon auf Einschr&auml;nkungen <strong>andere Anlagenteile</strong> hingewiesen.</p>
 

JohnDooe

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Hui, Weichlöten ist ja sogar für Trinkwasser erlaubt?
Vermutlich sind die Mengen an Blei (gibt's heute im Installationsbreich überhaupt noch bleihaltiges Lot?) die bei den Lötstellen mit Wasser in Berührung kommen so minimal, daß es keine echte Rolle spielt.
 
Thema:

Heizungsrohre weichlöten

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