Vaillant Thermoblock atmoTEC VC 104 XEU HL - Heisswasser: Ja; Heizung NEIN

Diskutiere Vaillant Thermoblock atmoTEC VC 104 XEU HL - Heisswasser: Ja; Heizung NEIN im Vaillant Forum im Bereich Heizungshersteller; Liebe Menschen und Fachleute hier, mein Vaillant Thermoblock atmoTEC VC 104 XEU HL von 1996 hat, zugegeben schon öfter gezickt, aber zumindest...

moisnmoi

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Liebe Menschen und Fachleute hier,

mein
Vaillant Thermoblock atmoTEC VC 104 XEU HL von 1996

hat, zugegeben schon öfter gezickt, aber zumindest bis jetzt geheizt bzw. den Sommer über immer brav Heisswasser geliefert.

Ausdehnungsgefäss nach Membranleck getauscht, Pumpe neu - alles innerhalb der letzten 6 Monate.

Jetzt wird's wieder kühler und ich würde für die frierende Familie gerne die Heizung wieder in Betrieb nehmen.

--> Warmwasser funktioniert,

die Therme kriegt auch den Impuls vom Thermostat zum Heizen,

die Pumpe legt los - aber die Therme zündet nicht. Heizkörper bleiben kalt.

Ergebnis: drei Minuten Wasserumwälzen und die LED 2 leuchtet.

Abgasaustritt kanns aber nicht sein - hatte unlängst den Schornsteinfeger da, der hat alles gemessen.

Anruf beim üblichen Techniker: vor November nix zu machen (und bei den anderen ähnlich).

Irgendein Tipp, wo ich evtl. an einer Platine rütteln kann (sachte), was reinigen oder ähnliches?

Bevor ich jetzt mit Lagerfeuer arbeiten muss...


Mit bestem Dank im Voraus


 
socko

socko

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Nein, Sache eines Betriebes. Wasserschalter, Ventile, Platine
 
Wolfhaus

Wolfhaus

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dem Süden von Berlin
moisnmoi schrieb:
Versetze die Heizung mal in den Schornsteinfegermodus und berichte was dann abläuft. Es sollten dann die Heizkörper warm werden.

Das ist aber nur ein Test! danach die Funktion deaktivieren.
 

harry wolf

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Hallo, ein Bekannter hat das selbe Problem.
ABER das Vorrangventil ist es nicht, das hat schon ein Monteur erneuert !!

Ich bin Elektroniker, kein Heizungsbauer, und gehe die Sache die Tage mal an: dann gibt es weitere Info hier ...
Ich habe mir mal vorweg, um die Sache zu verstehen eine 2. VC 104 Steuerung auf dem Schrott nebenan besorgt.

Hier erst mal eine genaue Beschreibung des Fehlers:
die VC 104 XEU HL mit einer externen Steuerung WBBS heizt gut: der Brauchwasserspeicher heißt bis Notabschaltung scheinbar hoch, also höher als die eingestellte Temaratur die Heizkörper bleiben kalt. nach Tausch der WBBS/WBS, gegen eine gebrauchte (ist einfach umzustecken) bleibt der Fehler!
Wenn man bei HEISSEM Wasserspeicher die Heizung aus und wieder ein schaltet läuft die Hiezung an und heizt ganz nomal die Heizkörper der Wohnung, und regelt auch später richtig ... BIS DANN das Brauchwasser, was ja viel zu heiß war, abgekühlt ist, und neu Wärme anfordert, das geht auch, aber danach schaltet die VC nicht mehr auf Heizkreislauf zurück, sonder fängt an bei Anforderung Wärme für die Wohnung das Brauchwasse weiter aufzuheizen.
Fazit: nach nach einem Netzt-reset bleibt das Vorrangventil nach erster Brauchwaser Anforderung gehalten bis zur nächsten Spannungs-Unterbrechung, also Netz aus und wieder einchalten, und das Ganze geht sauber von vorne los ...

Das fühlt sich stark nach Elektronik Problem an .... es sei den ein schlauer alter Heizungsbauer sagt mir AUS ERFAHRUNG was Besseres, wäre nett !
( weil ich die Gesamtzuhängenhänge der Vaillant VC noch nicht so genau überblicke, weil Vaillant so wenig preis gibt ! Ich habe selber eine WOLF ... ;)

Ich konnte auch noch nichts im Internet finden, wie die WBBS der VC mitteilt, das das Brauchwasser jetzt Wärme braucht, ich sehe immer nur die
Brenneraktivierung 7,8,9 aber nichts wie Themp. Sensor für Brauchwasser, vieleicht kann mir ja jemand ein Tip geben ...

Ich habe schon mal die 2. VC 104 Steuerung aufgemacht und mir die Ansteuerung des Ventils rausgearbeitet ... wer es wissen will siehe weiter unten !

Da die Anlage aber 25 Jahre alt ist, und auch so lange täglich im Bertrieb ist, wüder ich mal ganz von vorne anfangen und die Elkos alle tauschen ! ! !
Das ist so oder so nach der Zeit ganz allein aus Elektroniker Sicht schon zwingend nötig !

Meine ganz erste, ganz waage Idee: mich stört es, dass im Nidersannungsbereich nach der Graetz-Brücke die Last Steuerung des Ventils sitzt, aber dann erst die Festspannungsreglung für die restliche Steuerung kommt, von der aber die Ansteuerung zum BD438 (PNP) zurück kommt.
Das kann schon Probleme geben, wenn der Spannungasabfall über den Regler zu groß wird, z.B. die Elkos nicht mehr ausreichend die Spannung halten ... mal schauen, ich werde berichten wenn ich weiter bin.
Wie gesagt, das war NUR ein schneller Überflug, kann auch sein, dass ich ein Fehler bei der Funktionsanalyse = mein Beschau des Platinenlayouts und der Verdrahtung gemacht habe (bin schon über 50 und brauche so langsam doch 'ne Brille für das Feine ... ;)

Bitte liebe Heizungsbauer überlaßt das Nachspielen des folgeden bitte einem Elektroniker in Eurem Freundeskeis, Ihr macht garnatiert sofort mehr kaputt ! ! ! Das ist nur Info für Elektronik Interessierte, es ist auch gar nicht nötig, da rum zu spielen. da ich selber noch gar nicht weiß, wo das Problem überhaupt ist, das hier ist alles nur vorab Trockenübung ! ! ! wie gessagt erst mal alle Elkos tauschen ....

Prinzip: von dem Steuer IC von den 3. letzten Pin ganz außen geht das Signal zu dem 1. Treibertransistor (über den benachtbarten Vorwiderstan) zwischen Poti und braunem Schalter zu der Flachbandbrücke 6. letzter Pin zu der Platine mit den LEDs, hier geht es nur weiter zu der Brücke X501 auf X1 2. Pin zur Netzteilplatine (weiß) direkt auf die PNP Steuertransistoren (zweistufig) die dann das Ventil über den Stecker X16 direkt schalten.

noch ein kleinr Tip beim Messen:
die Niederspannungsseite liegt mit PLUS an Geräte Masse !!!
das weiße Kabel neben dem großen blauen Sieb Elko geht eben NICHT wie es auf den ersten Blick aus sieht auf die schwarze Minus Seite des Elko, Nein er geht rüber auf Plus. (Das Kabel selber geht auf die PN Brücke (grün/gelb) der VC)


Bis bald ....P1170405 - Kopie.JPGP1170407 - Kopie.JPG
 

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harry wolf

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später ....
 
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Hausdoc

Hausdoc

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wüder ich mal ganz von vorne anfangen und die Elkos alle tauschen ! ! !
Das ist so oder so nach der Zeit ganz allein aus Elektroniker Sicht schon zwingend nötig !
Ja nicht!!!!!!!
Auf Leiterpaltten von Heizungen wird nicht rumgelötet! Niemals.
Ausnahme: Es gibt entsprechende Anleitungen und Bauteile vom Hersteller ( ich kenne hier in der Branche ausschließlich die 3,6 V Batterie von Buderus)

Wenn eine derartige Leiterplatte Fehler zeigt: Durchbrechen und duch originalverpacktes Neuteil ersetzen.
 

harry wolf

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So etwas sagt wohl nur jemand der dem Hersteller gehörig ist und viel Geld beim Kunden verdienen will ....
der Fach-Heizungsbauer "darf" ja auch nur als Einziger an der Heizung arbeiten, natürlich ist er für alle Heizungsmodelle in Deutschland der letzten 100 Jahre Spezialist, dafür ist er eben "Fachmann", versteht sich, .... alle andere Menschen sind da schon potenzielle Möder ... wenn es nach den Herstellern geht.
Nur Platinen reparieren die "Fachmänner" nicht, da da das Wissen doch endet, und auch vieleicht weil ein paar Cent teure Bauteile nicht den nötigen Gewinn versprechen.

Ein ausgebildeter und studierter Elektroniker ist sehr wohl in der Lage auf einer, ich sage mal simplen 25 Jahre alten Platine, "verbrauchte" Bauteile fachgerecht zu wechseln, SOLANGE es sich um das Wiederherstellen in den Originalzustand handelt ! ! !

Ich rede hier NICHT vom Umschreiben des Steuerprogramms oder ändern der Schaltung in auch nur der geringsten Weise.
Da würde ich Ihnen voll zustimmen, dass man das bei einer Gasfeuerung lassen sollte !

Ein Elko Wechsel an einer Platine, ist von der Funktion aber nichts anderes als das Wecheln des Stoßdämpfers an einem Kraftfahrzeug.
Ein gealterter Elko macht in der Elektronik die selben Probleme, wie ein kaputter Stoßdämplfer beim Auto, er kann die Spannung nicht mehr genug "glatt" halten, und das kann unberechenbare = gefärliche Fehler in der Funktion der Heizung auslösen.
Diese Elkos gegen baugleiche "frische" neue zu tauschen ist eine präventive Schutzmaßnahme für die sichere Funktion des Gerätes.

Ein Studenkollege baut auch einzelne Schaltung für die ESA (European Space Agency) die sind nicht von Vaillant, fliegen aber sogar über unser Köpfe ....
und andere Kollegen bauen heute noch größtenteils von Hand Steuerungen für Kräne, Seilwinden an Berge Lkw und Aufzügen, ... das ist ganz normal in Kleinserienfertigungen !

Ich hatte aber auch klar in meinem Tesxt dazu geschrieben:
Bitte liebe Heizungsbauer überlaßt das Nachspielen des folgeden bitte einem Elektroniker in Eurem Freundeskeis, Ihr macht garnatiert sofort mehr kaputt ! ! !

ein Beispiel:
Gewerblich darf auch nur eine Meisterbetrieb KFZ Bremsen und Lenkung reparieren, na ja, und der Eigentümer eben selbst in seiner Garage ...
die Gefahr für alle Menschen im Straßenverkehr bleibt allerdings die selbe!

Auch glaube ich kaum, dass bei Heizungen nach 25 Jahren, noch irgendwelche Hersteller Haftungen zu tragen kommen könnten.

Gut gewartet heiß für mich auch alle Elkos gewechselt zu haben, die Lebenszeit in "h" = Stunden gibt der Elko Hersteller auf seinen Datenblättern mit an, die liegt oft je nach Temeratur bei nur 10.000 Stunden !

Ich bin kein Heizungsbauer, ich würde mich daher sehr freuen, wenn ein Fachmann hier mal ganz konkret angeben könnte, was lt. deutschem oder EU Gesetztgebenung abhänig ob gewerblicher Unternehmer oder der ggf. private Eigentümer an seiner Heizung nun selber machen darf?
Steht irgenwo, das man Platinen nicht instandsetzten darf? Dann würde ich dem natürlich folgen! Mir ist so etwas nicht bekannt, aber ich laß mich gerne belehren.

und: das eigentliche Problem der Heizung sind wir noch gar nicht angegangen ....
 
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Hausdoc

Hausdoc

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Steht irgenwo, das man Platinen nicht instandsetzten darf? Dann würde ich dem natürlich folgen!
Stell diese Frage einem Sachversicherer.

Alle (!) Sachversicherer ( Gebäude, Hausrat, Brand.....) gehen auch heute noch davon aus, daß von Heizungen eine besondere Brandgefahr ausgeht ( was natürlicht totaler Unsinn ist) .

Bei einem Brandschaden schicken diese Vericherungen Brandermittler los. Diese Leute gucken auch heute noch automatisch nach ob an der Heizanlage was verändert wurde. Auch nach einem Brandschaden kann man eindeutig feststellen, ob auf Leiterplatten rumgelötet wurde. Dann wird eine Leisung verweigert oder gekürzt.

Sowas kann einen Kunden finanziell ruinieren.

Mit aus diesem Grund löten nicht mal die Hersteller selbst rum.
Es werden also keinerlei Leiterplatten aufgearbeitet, selbst wenn dies wirtschaftlich sinnvoll wäre.
 
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harry wolf

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Hallo an Hausdoc und die Gemeinschaft hier,

danke daß der Tonfall wieder menschlicher ist, dann werde ich auch nicht wieder zickig antworten ;)

Aber noch mal meine Fage: können Sie mir bitte wirklich juristich sachliche Argumente an Gesetzestexten für Ihre Aussagen nennen!

Für mich Ihr Text schon wieder nur Einschüchterung des Privatmann der hier mitliest.


Ich vermisse immer noch jegliche juristische Begründung, dass eine fachgerechte Instandsetzung einer Leiterplatte nach 25 Jahren in irgend einer Form für den Betreiber einer Heizung negative Auswirkungen haben sollte.
Die Instandsetzung einer Platine ist nichts anderes wie eine Wartung der Platine, und die unterliegt nicht nur dem Herseller ein Leben lang.

Zu Ihrem Beispiel:
Solange der Brand nicht direkt von der Platine selber ausgegagen ist, spielt eine Insstandsetzung schon mal gar keine Rolle!
wenn doch, geht es nach BGB: die Verschuldens- und die Gefährdungshaftung und das ist bei Weitem nicht so einfach wie Sie das oben angeben:

lt. wikipedia:
Bei der Verschuldenshaftung muss der Verursacher für Schäden einstehen, die er aufgrund der Nichteinhaltung bestimmter Sorgfaltpflichten zu vertreten hat, weil es dadurch zum Schaden gekommen ist. Gesetzliche Haftpflichtbestimmungen setzen ein schuldhaftes, also nicht nur objektivrechtswidriges, sondern auch persönlich vorwerfbares Verhalten in Form vonVorsatz oder Fahrlässigkeit voraus. Die Verschuldenshaftung ist die Einstandspflicht für verschuldetes Unrecht. Diese verhaltensbezogene Haftung hat neben der kompensatorischen Funktion des Schadenersatzes auch präventiven Charakter, denn es soll dazu ermahnt werden, durch gesetzmäßiges Verhalten Schadenseintritte möglichst zu vermeiden.

Von der Verschuldenshaftung zu unterscheiden sind verschuldensunabhängige Haftungsformen. Dazu gehören dieGefährdungshaftung, die erlaubterweise zugefügte Eingriffshaftung und die bei zufällig eintretenden Ereignissen geltendeErfolgshaftung. Für diese Haftungsformen werden nicht dieselben Voraussetzungen wie bei der Verschuldenshaftung gefordert. So haftet gemäß Abs. 1 ProdHaftG der Hersteller oder gemäß Abs. 1 StVG der Fahrzeughalter, ohne dass sie der Verschuldensvorwurf trifft.

Der Schuldner hat gemäß § 276 Abs. 1BGB Vorsatz und Fahrlässigkeit zuvertreten. Danach muss er die Haftung für Schäden übernehmen, die sein fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten verursacht. Neben dieser subjektiven Vorwerfbarkeit der Verwirklichung des Tatbestandes muss noch dessen objektive Rechtswidrigkeit vorliegen. Weiter vorausgesetzt wird die Verschuldensfähigkeit, wobei § 276 Abs. 1 Satz 2 BGB für die Leistungsstörungen auf die deliktsrechtlichen § 827 BGB und §828 BGB verweist, weshalb in der gesamten Verschuldenshaftung eine Verschuldensfähigkeit beim Haftenden vorliegen muss. Der Schuldner haftet nach§ 278 BGB auch für das Verschulden Dritter , so dass er auch für Eerfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter einstehen muss.

Tatbestände der Verschuldenshaftung sind Tatbestandsmäßigkeit (im engeren Sinne), Rechtswidrigkeit und Verschulden. Ist ein Schaden entstanden, muss die adäquat kausale rechtshandlungen/Unterlassung rechtswidrig sein und den Schädiger ein Verschulden treffen. Bei Leistungsstörungen ist das Ausbleiben der Pflichterfüllung, also die Pflichtverletzung, tatbestandsmäßig. Beiunerlaubten Handlungen besteht diese Tatbestandsmäßigkeit aus einer schädigenden Rechtsguts- oder Schutzgesetzverletzung oder einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung.



Frage nun an den Heizungs-Fachmann nach der Grundlage der Haftung:

1. Wie lange haftet den der Hersteller oder der Motagebetrieb einer Heizung für ein Brand der aus dem Betrieb einer Heizungsanlage im Originalzustand hervorgeht gegenüber dem Gewebe- oder Privatkunden?

2. Wie lange, insb. wenn der Brand auf Grund der überalterten original Platinen des Herstellers hervorgeht?

3. Wie lange haftet eine gewerblicher Elektrotechniker für die instandgesetzte Platine und der daraus herforgehenden Schäden gegenüber einem Gewerbe- oder Privatkunden?

4. wie lange haftet ein Privatmann der ein Platine fachgerecht als Freunschafts- oder Nachbarschaftsdienst instandsetzt gegenüber einem Gewerbe- oder Privatmann?

5. .... und ab wann ist der Betreiber wieder selber in Fällen 1 bis 4 alleine für seine Anlage verantwortlich,

6. bzw. ab wann is ein technischer Defekt eben nur noch ein Unfall, ohne direkten Verantworlichen?


Über eine sachliche Antwort wäre wohl nicht nur ich hier im Forum sehr dankbar !


Kleiner Anhang zu Branschäden, insb. bei Platinen:
die Trägerplatte, sowie die Kupfer und Eisenanteile schmelzen oder brennen nicht so schnell, aber alle Isolierungen wie Kabelmäntel, Bauteilgehäuse und auch Isolierungen der Elkos mit deren Aufdruck, und auch der Isolierlack der Platinen brennen schnell und gut wie Brandbeschleuniger, da bleibt als erstes nichts von übrig! und das Lötzin, was bei 180 bis 220 Grad schon schmilzt läuft und tropft sofort weg .... d.h. dass man die Instandsetung einer Platine bei fachgerechter Handhabung gar nicht mehr nach einem Brand erkennen kann, solange der Elekrtoniker nicht grob mechanisch auf die Platine eingewirkt oder mechanisch andersartige Bauteile verwendet hat. Ich hatte selber schon 18 Monate alte verbrannte Kransteuerungen aus dem nahen Osten zurück auf dem Tisch, wo es schon nur noch schwer zu erkenen war, ob die überaupt von uns waren ... aber bei einzelnen Bauteilen gibt es quasi keine Chance die Originalität oder das Tauschen nachzuweisen .... sogar das Platinenlayout könnte kopiert sein, man müßte eine eigene Platine aus der selben Zeit gleich verbrennen um die Strucktur des Trägermaterials nachweislich vergleichen zu können, und auch dann muß der Hersteller noch genau im Ausschluß nachweisen welche möglichen Lieranten und Materialien er zur der Zeit verwendet hat, und das ist nach so einer Zeit hier in unserem Fall wohl kaum noch möglich.
 

harry wolf

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So heute sind wir der Sache mal auf den Grund gegangen:
Der Fehler lag außerhalb der VC 104 in der Ansteuerung durch den VAILLANT Compaktregler VRC-CMBW
ABER wie ich vermutete war es auch hier NUR ein Kondensator ! ! !
Nachdem der VRC das erste mal für Brauchwassererwärmung den Brenner und somit auch das Umschalteventil über sein Ausgang 16 über ein nachfollgendes Relais ansteuerte blieb diese Funktion "hängen". Hierbei "klebte" nicht das Relais in der VRC, sonderen der parallel geschaltete Entstörkondensator C22
(-kein Elko!-) Folienkondensator 10nF/250V (7x verbaut) (wegen dem alten Rastermaß: z.B. als Ersatz CONRAD Bestell-Nr.: 1235264 - 62 )
(quadatischer, grauer, fast durchsichtiger Kuststoffklotz oberhalb von den weißen Relais, 2. von rechts)
war so duchgeschossen, dass der geringe Reststrom reichte um das externe Relais (nicht auf den Fotos) zu halten.
Somit hat die Heizung bis zur Überhitzungs-Notabschaltung durchgeheizt, und die Heizung hat auch somit zeitgleich das Umschalteventil gehalten, weil das Erwärmen des Brauchwassers nun mal Vorrang hat .....
gefunden habe ich den Fehler durch messer der Ausgansspannung, die fiehl nicht auf 0V AC zurück, sondern hielt so 30 bis 80 Volt AC, und das darf nicht sein, wenn die Schaltfunktion von einem Relais kommt.
!Achtung! hier liegt Netzspannung an, das ist lebensgefährlich!
Den Kondensator habe ich erstmal nur ausgelötet, und somit war der "Kurzschluß" beseitigt, und die Anlage läuft einwandfrei ! !
Auf den Fotos sieht man die Anlage noch in voller Bestückung, ich habe nach dem Auslöten kein Bild mehr gemacht, sorry.
Natürlich sollte in naher Zeit ein neuer wieder rein, und die anderen am besten auch alle, auch die 2 Entstörkondensatoren 100nF (Bestell-Nr.: 1235254 - 62) , und auch die 2 Elkos aus dem Netzteil: hellblaue "Tonnen", und dann auch auch gleich die backup Batterie (grüne Tonne)....
P1180719.JPGP1180726.JPGP1180727.JPGP1180731.JPG
 
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tricotrac

tricotrac

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Hausdoc !

Bilder löschen und dieses Thema sofort schließen. Bastelanleitungen für Gasgeräte brauchen wir hier nicht.
 

harry wolf

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Ich habe E-Technik studiert, das reine Instandsetzen einer Steuerung durch tauschen von defeten Bauteilen gegen baugleiche neue Bauteile, und ich meine nicht das Umbauen oder Ändern einer Steuerung, ist in keinem Bereich verboten. Wenn Sie anderer Meinung sind, dann beantworten Sie bitte fachlich meine mail vom 5.4.20, und zeigen Sie dies bitte an entsprechenden Gesetzesgrundlagen, dann werde ich dies hier sogar selber löschen, aber bis dahin ist mir kein Gesetzesvergehen in Deutschland bewußt, und so lange darf ich wohl hier meine Erfahrungen kundtun.

Vor allem scheint das ein großes Problem der ganzen Serie zu sein, da ich schon 2 weitere VRC mit selben Problem heute in den Fingern hatte.
Das dürfte wohl so manchen Vaillant VRC Besitzer interessieren ....
 
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tricotrac

tricotrac

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Das ist völlig egal ! Diese Bastelscheiße gehört nicht veröffentlicht ! Auch nicht in diesem Forum !
Leute die so etwas zugänglich machen, haben leider keinen Verstand !
 

harry wolf

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Ihre Beleidigungen und unfachliche Äußerungen gehören nicht veröffentlicht!
 

harry wolf

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Oh ..... wenn Sie es immer noch nicht einsehen, dann geht das auch anders:

An den Betreiber und Verantwortlichen der Webseite Heizungsforum.de
Herrn Martin Jäger

Sehr geehrter Herr Jäger,
bitte nennen Sie mir den vollen Namen und Anschrift Ihres Mitglied "tricotrac"
da ich Anzeige wegen Beleidigung auf Grund seiner heutigen Äußerungen auf Ihrer Internet Plattform / Forum bei der Staatsanwalt stellen will.
Auch Ihnen bleibt es Ihnen offen Äußerungen die auch gegen Sie als Betreiber gerichtet sein können: "Leute die so etwas zugänglich machen, haben leider keinen Verstand ! " entsprechend zu verfolgen.
Auch bitte ich Sie mir mitzuteilen, wie Sie mit diesen Äußerungen des "tricotrac" auf Ihrer Seite umgehen werden.
Mit freundlichen Grüßen
 
tricotrac

tricotrac

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Gleichlautende Antwort ; Sperrung Ihres Accounts und Anzeige wegen Verbreitung gefährlicher Schriften etc. Mein Rechtsanwalt wird sich freuen. Mal schauen, was dabei raus kommt.
 
Thema:

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