Fehlercode 133

Diskutiere Fehlercode 133 im Brötje Forum im Bereich Brötje; Hallo und Hilfe!!!! Wir haben eine Brötje WGB Pro 20 C (Baujahr 2007) und schon dreimal den Monteur da.. Sie zeigt den Fehlercode 133 und...
#1

maniana

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Hallo und Hilfe!!!!


Wir haben eine Brötje WGB Pro 20 C (Baujahr 2007) und schon dreimal den Monteur da.. Sie zeigt den Fehlercode 133 und stellt ab. Weitere Bemerkung "Sicherheitslaufzeit überschritten" Messfühler im Brennraum und zuführende Leitungen wurden bereits augewechselt, heute hat sie ein neues Magnetventil bekommen, aber kaum ist der Monteur weg stellt sie wieder ab.

Zwischendrin kommt jetzt auch Fehlercode 132 "Sicherheitsabschaltung".



Hat jemand eine Idee, was dem Ding noch fehlen könnte? :cursing:



Danke!



Dagmar und Alex
 
#2
Hausdoc

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Hallo,
Ist an der Anlage ( nicht im Gerät) ein Gasströmungswächter eingebaut??
Wenn ja. Stimmt der Nenndurchsatz bzw ist die Einbaulage korrekt??

Ansonsten gabs da mal ne Rückrufaktion von fehlerhaften Gasarmaturen.
 
#3
GreenRabbit

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Hi!

Hallo!
Als erstes würde ich den Gasdurchsatz in der Volllast am Gaszähler kontrollieren? Wieviel Liter gehen da pro Minute durch? Kann ggf. ein Hinweis auf einen abgasseitig verstopften Wärmetauscher sein!
Dann sollte man per Ringspaltmessung kontrollieren, dass keine Abgasrezirkulation vorliegt! Gasventil ist neu und kann ausgeschlossen werden! @Hausdoc: eine Rückrufaktion gab es nie! Es wurden lediglich defekte Armaturen gewechselt! Dies ging so bis Baujahr Ende/Mitte 2006!
Ggf. kann noch eine defekte Zentralplatine den Fehler hervorrufen! Die FM132 ist lediglich eine GW-Kontaktüberwachung! Der GW-Kontakt wird aber erst aber über 50KW genutzt!
Ich würde Richtung Wärmetauscher oder Zentralplatine gehen!

Gruß,
-GR-
 
#4

Fanny

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Moin,



als Fachhandwerker auf der Brötje-Seite registrieren und dann unter "News für den Fachhandwerker" das Dokument "Fehler 133" herunterladen.



viel Erfolg, Fanny



P.S.: es gibt deutlich mehr Möglichkeiten um den Verlust der Zentralplatine zu vermuten.
 
#5
GreenRabbit

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Hi!

P.S.: es gibt deutlich mehr Möglichkeiten um den Verlust der Zentralplatine zu vermuten.
da gebe ich dir total recht! Deswegen habe ich ja auch einige Möglichkeiten aufgezählt!
Der Überwachungsstrom kann über die LMU abgefragt werden.....allerdings ist die Elektrode als solches ja schon erneuert worden! Demnach wird der Strom passen oder aber nicht! NICHT z.B. weil dort ein Problem Abgasseitig vorliegt! Anscheinden taucht die Fehlermeldung auch nicht immer auf, und bei den Geräten Bj. Ende 06 bis Anfang/Mitte 07 gibt es immer wieder Schwierigkeiten, dass der Ionisationsstrom zwar messbar ist, aber von der LMU nicht verarbeitet wird!

Gruß,
-GR-
 
#6

maniana

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Danke!!

Hallo ihr Lieben!!!



Vielen Dank für eure Tipps... es war schlußendlich tatsächlich die Platine und dank euch mussten wir nicht allzulang frieren... :D



Ich wünsch euch noch einen tollen Sommer und nochmal lieben Dank!



Dagmar
 
#7

Richter Gnadenlos

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Fehlercode 133 - Stecker andersherum in die Dose

Bei mir ist jüngst ebenfalls der Fehlercode 133 (Sicherheitszeit überschritten) aufgetreten. Die Rettung war ziemlich einfach: den Stecker einfach andersherum in die Dose. Bei einigen Gasthermen ist es wichtig, dass der Außenleiter an der richtigen Klemme liegt. Einige Modelle vertragen falsches Verpolen nicht und quittieren den Dienst. Warum das so ist: keine Ahnung. Der Gasmann wies mich jedoch darauf hin. Scheinbar braucht der Feuerungsautomat den Schutzleiter als Bezugspotential für irgendeinen Zweck... Jetzt läuft jedenfalls alles wieder fehlerfrei. 8)
 
#8
Hausdoc

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Ganz einfach.

Je nach Netzform ist der N entweder am Sternpunkt des Trafos, oder am Hausanschluß geerdet -> hat also das selbe Potential wie die Brenneroberfläche ( die ja über den Schutzleiteranschluß des Gerätes auch geertet ist)
Es kann in dem Fall also niemals ein Ionisationsstrom fließen, da die angelegte Wechselspannung von ca 30 V gar nicht anliegt.


Bei Feuerungsautomaten die galvanisch zum Netz getrennt sind, spielt es hingegen keine Rolle ob man L+ N vertauscht . Hauptsache am Geräteanschluß liegen 230V an.
 
#9

TRIKI63

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Hallo Experten,
ich hohle das Thema wieder hoch und könnte wie der Themenstarter folgendes ähnlich berichten:
Wir haben eine Brötje WGB Pro 20 C (Baujahr 2008) und schon ZWEImal den Monteur da.. Sie zeigt den Fehlercode 133 und stellt SPORADISCH - so alle 5 Tage NUR MORGENS ab. Die Heizung hat ein neues Wartungskit inclusive Reinigung: Problemlos, nicht verschmutzt, weil alle zwei Jahre gewartet ABER kein nennenswerter Erfolg.
Mit dem Handy wurde unter Volllast der Gasdurchsatz am Gaszähler gemessen: Normal gut.
Es wurde eine Zusatzplatine, die von Brötje angeboten wird, unter die Hauptplatine eingebaut (es klebt ein Aufkleber "Hardware Update" auf der Heizung : Es lief wieder 5 Tage alles gut. Heute morgen wieder das Problem. Ich drücke dann den RESET Knopf. Die Steuerung versucht einige Male selber zu starten - und meistens klappt es dann. Bin etwas ratlos. Der Monteur, den ich sonst als fähig einschätze, sagt, dass er wenig Ideen habe, wenn der Fehler nicht reproduzierbar ist. Immer, wenn er kommt, läuft die Heizung ja....
Was kann man noch machen, außer dem Premium Hersteller und Testsieger von damals den Rücken zu kehren. Die Heizungen halten ja keine 30 Jahre mehr, wie in der guten alten Zeit ;-)
Bin für Hinweise dankbar!
Carsten
 
#10
GreenRabbit

GreenRabbit

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Also.......
​Zum einen -> siehe oben: Ringspalt, CO2 Werte ect. sind wichtig!
Wie hoch ist denn der Ionisationsstrom? Kann unter DIAGNOSE ERZEUGER abgefragt werden......oder mit nem Multimeter messen......
Bei nem 20 KW Gerät sollte ein 4,5m3 Gasströmungswächter installiert sein........kein 2,5er.........
Kondensat muss gut sauber und frei ablaufen können..........

Wenn dies alles positiv beantwortet werden kann, dann ggf. mal an defekte Teile denken...........Zündtrafo, Gasarmatur.........
Wie hoch war denn der Gasdurchsatz? Wie hoch ist der Ionisationsstrom? Wie sind die CO2 Werte in Kleinlast UND Volllast? Wie sind die Abstände der Elektroden? Wie hoch ist der Gasanschlussdruck und der Fließdruck?

Wenn alles wirklich stimmt und man einen defekt der genannten Teile ausschließen kann, erst dann würde ich dir recht geben mit dem Rücken kehren!
Alles andere ist dummes Geschwätz! Ob Viessmann, Vaillant, Wolf, Weishaupt oder Brötje...........bei allen müssen erstmal die Grundbedingungen stimmen!
 
#11
tricotrac

tricotrac

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#post107954']Alles andere ist dummes Geschwätz! Ob Viessmann, Vaillant, Wolf, Weishaupt oder Brötje...........bei allen müssen erstmal die Grundbedingungen stimmen![/quote]

Damit hast du den Nagel absolut genau getroffen ! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
 
#12

joho38

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Es kann ja nicht viel an den Kisten kaputt gehen. Es ist ja nicht viel dran und drin. Kondensatablauf, Ionisation und Zündung, der Gasregelblock und die Platine.

Wenn eine Anlage viele Jahre ohne Probleme gelaufen ist, kann man schon ein paar Dinge, die normal einer fehlerbehafteten Installation zuzurechnen sind, ausschließen. Dazu gehören zum Beispiel Strömungswächter und falsche Polung. Wird die Wartung regelmäßig durchgeführt, sollten auch Fehler im Kondensatbereich wegfallen, obwohl ich da auch schon andere Dinge erlebt habe.

Es bleiben 3 wahrscheinlich mögliche Fehler übrig. Ionisation und Zündelektroden ist so ein Thema. Aber die sollten eigentlich schon recht regelmäßig getauscht werden. Mindestens alle 4 Jahre. Viel länger halten die leider nicht mehr. Der Gasregelblock ist so eine Sache für sich. Davon habe ich bereits eine Menge bei den Brötje Geräten rausgeschmissen und das würde auch in das Fehlerprofil passen.
Die Platine........also ich selbst habe bei Brötje merkwürdigerweise noch keine austauschen müssen, will einen Fehler dort aber auch nicht ausschließen.

Für mich bleiben, vorausgesetzt die Ionisation und Zündelektrode wurde bereits getauscht, nur der Gasregelblock und zu guter letzt die Platine übrig.

Das kann man allerdings messen. Wenn es die Platine ist, dann muss der Gasregelblock öffnen, was man auf dem Manometer sehen müsste. Kommt es dann zur Zündung und die Flamme wird dennoch nicht erkannt, kann es nur die Platine sein. Öffnet der Gasregelblock nicht und Spannung liegt an, kann nur dieser der Fehler sein.

Was ich persönlich nicht verstehen kann ist, dass bei die so eine Art Hardwareupdate installiert worden sein soll. Sowas kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, denn wenn Anlagen Jahre laufen, warum soll ich dann irgendetwas Updaten und noch Gefahr anlaufen, dass eventuell auf die alte Hardware abgestimmte Komponenten plötzlich nicht mehr funktionieren? Macht das Sinn? Ich denke nein! Also da würde ich wirklich nachhaken, was das damit auf sich haben könnte! Mir selbst ist nichts bekannt, dass ein Update nötig ist, um eine Störmeldung 133 weg zubekommen.
 
#13

Crownhunter

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Hallo Triki63,

ich selbst habe zwar eine Junkers Cerapur ZSB 14-4 lese aber auch gerne über andere Anlagen mit. In folgendem Forum habe ich auch etwas über dieses Fehlerbild gelesen, kannst ja mal selbst schauen.
Da wird im Übrigen auch das vermeintliche UpDate erwähnt.
Ursache der Störung:
Infolge nachlassender Kapazität eines Kondensators auf der Zentralplatine LMU 74 kann es zu Problemen mit der Flammenerkennung kommen (Fehler "133"). Die alte Zentralplatine besitzt einen Kondensator (C209) in blau, während auf der neueren Platine einen in grau montiert ist. Somit ist es sehr leicht zu erkennen ob die Platine davon betroffen ist. Der Kondensator sitzt direkt hinter dem Trafo rechts außen.
Betroffene Geräte:
Die betroffene LMU 74 wurde in allen Gas-Brennwertgeräten der Serie C und D von Mai 2006 bis März 2010 werkseitig verbaut. WGB C/D; WGB-K C; WBS/WBC C/D; WGB Pro C; WGB-K Pro C; WBC Pro C; BGB; BBS C; BBK C/D; BBS Pro C und SGB C/D (Herstellnummern 605 0000 - 1004 0000) Die Zentralplatine hat in der Mitte ein Typenschild mit der Bezeichnung: LMU 74."Gilt nicht für Geräte der Serie Pro EVO"!
Brötje hat für diese Fälle eine Einlegeleiterplatine hergestellt. Diese Einlegeleiterplatine (GH AUSF) hat die ET Nr. 818070 Bzw. die Bestell Nr. 812511 für 1 Stück und wird zusätzlich unter die Zentralplatine vom Typ LMU 74 montiert. Die SIEMENS Bezeichnung lautet AGU2.522A109.
Damit soll besagter Fehler behoben werden.

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/127443/Broetje-WGB-Pro-20C-Fehler-132-133-und-153

Gruß

Dirk.
 
#14

daribla

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Fehler 133 hatten wir im neuen Haus auch Anfangs. Es lag dann aber an der Rückschlagklappe am Gashausanschluss, die zu schnell geschlossen hatte, somit kam kein Gas mehr an.
 
#15
tricotrac

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Das ist kein Rückschlagventil, sondern ein Schnellschlussventil. Damit soll eine unzulässige Gasausströmung bei Manipulation an der Gasanlage verhindert werden. Das Bauteil heisst : Gasströmungswächter !
 
Thema:

Fehlercode 133

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