WGB 2N20 - Wärmetauscher Ursache für Geräusche bei geringer Leistung?

Diskutiere WGB 2N20 - Wärmetauscher Ursache für Geräusche bei geringer Leistung? im Brötje Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo Experten, ich betreibe hier eine WGB2N20 seit 2005. Diese wurde bisher regelmäßig alle 2 Jahre gewartet; schon bei der letzten Wartung in...

WGB20

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Hallo Experten,

ich betreibe hier eine WGB2N20 seit 2005. Diese wurde bisher regelmäßig alle 2 Jahre gewartet; schon bei der letzten Wartung in 2010 hatte der Monteur Schwierigkeiten, den Wärmetauscher ordentlich sauber zu bekommen. Wir haben in damals extra in den Garten gebracht, um ihn dort mit einem Schlauch abzuspritzen.

Nun macht meine Anlage seit kurzem bei niedrigiger Leistung (etwa 32 Grad Vorlauftemperatur) laute Dröhngeräusche. Ich habe heute dann einen Termin für die nächste Wartung vereinbart und dabei auch diese Geräusche angesprochen. Die erste Reaktion war dann: "... oh,oh, das ist der Wärmetauscher. Das kann teuer werden."

Meine Frage (und Hoffnung). Ist das immer so, dass der WT die Ursache ist? Oder besteht die Möglichkeit, dass man durch z.B. Einstellen noch was "retten" kann?

Zusatz-Info: Die Anlage hat bereits ein neues Gasventil und eine neue Zündelektrode in 2010 bekommen. Sie verbraucht aktuell unter Volllast 15l/min und in Niedriglast 5l/min. Der Ionisationsstrom unter Vollast liegt bei ca. 13µA.

Danke für Eure Hilfe vorab.

LG
 
Hausdoc

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Mal n doofe Frage: Warum nur alle 2 Jahre eine Wartung?
 

De-Us74

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WGB20 schrieb:
Hallo Experten,

ich betreibe hier eine WGB2N20 seit 2005. Diese wurde bisher regelmäßig alle 2 Jahre gewartet; schon bei der letzten Wartung in 2010 hatte der Monteur Schwierigkeiten, den Wärmetauscher ordentlich sauber zu bekommen. Wir haben in damals extra in den Garten gebracht, um ihn dort mit einem Schlauch abzuspritzen.

Nun macht meine Anlage seit kurzem bei niedrigiger Leistung (etwa 32 Grad Vorlauftemperatur) laute Dröhngeräusche. Ich habe heute dann einen Termin für die nächste Wartung vereinbart und dabei auch diese Geräusche angesprochen. Die erste Reaktion war dann: "... oh,oh, das ist der Wärmetauscher. Das kann teuer werden."

Meine Frage (und Hoffnung). Ist das immer so, dass der WT die Ursache ist? Oder besteht die Möglichkeit, dass man durch z.B. Einstellen noch was "retten" kann?

Zusatz-Info: Die Anlage hat bereits ein neues Gasventil und eine neue Zündelektrode in 2010 bekommen. Sie verbraucht aktuell unter Volllast 15l/min und in Niedriglast 5l/min. Der Ionisationsstrom unter Vollast liegt bei ca. 13µA.

Danke für Eure Hilfe vorab.

LG
Alle 2 Jahre? Wahrscheinlich noch Einstellungen so gewählt das das Gerät nicht kondensiert und schon ist der WT zu. Kurz und knapp: selber schuld! Eine Heizung bedarf eine regelmäßige Wartung und zwar jährlich!

Wenn ich lese "die Anlage hat bereit ein neues Gasventil und eine neue Zündelektrode in 2010 bekommen" dann kräuseln sich bei mir die Nackenhaare. Eine Zünd/Ionisationseinheit ist ein Verschleissteil und gehört regelmäßig getauscht. Das Gasventil war Fehlerbehaftet und wurde, wenn rechtzeitig getauscht, auf Kulanz von Brötje ersetzt. Aber was ist z.B. mit der Brennerdichtung? Was ist mit den internen WT Dichtungen die beim Spülen mit Sicherheit nass geworden sind?????

Wurde beim Reinigen der WT abgesaugt und dann mit Sotin 240 (oder Care240) eingesprüht und dann mit viel Wasser gespült?

Zur Info: ein WGB 2N.20 sollte bei einen Betriebsheizwert HuB von 10 kWh/m³ ca. 33 Liter die Minute verbrauchen.
 

WGB20

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Guten Abend,

so, jetzt mal ganz langsam. Eigentlich hatte ich hier ja Hilfe und Antworten erwartet und keine Schimpfe.

Warum alle 2 Jahre? - Das war die Empfehlung des HB, der das seitdem auch regelmäßig so gemacht hat. Von 1 Jahr war nie die Rede. Werde ihn drauf ansprechen.

Soviel zum Thema "Selber schuld".

Dichtung/Spülung? Die Wartung wude ja von einem Fachbetrieb durchgeführt (s.o.), also gewechselt und gemacht; ich war dabei.

Das Gasventil wurde gewechselt, weil ein Störung vorlag; Material hat Brötje übernommen, die Arbeitszeit ich. Soviel zum Thema Kulanz.

Zur Erinnerung: Meine Fragen als technischer Laie waren, ob ein WT, der zugesetzt ist, eventuell noch zu retten ist? Und ob es eventuell auch andere Ursachen für die Geräuschentwicklung geben kann, damit ich ggf. den HB darauf ansprechen kann?

Beide Fragen habt Ihr nicht beantwortet. Danke für diese intessante Erfahrung hier und weiterhin viel Spass in Eurem Form.

LG
 

De-Us74

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Zur Erinnerung: Meine Fragen als technischer Laie waren, ob ein WT, der
zugesetzt ist, eventuell noch zu retten ist? Und ob es eventuell auch
andere Ursachen für die Geräuschentwicklung geben kann, damit ich ggf.
den HB darauf ansprechen kann?



Beide Fragen habt Ihr nicht beantwortet. Danke für diese intessante Erfahrung hier und weiterhin viel Spass in Eurem Form.
Ich denke ich habe klar geschrieben das ein Wartungsmangel vorliegt!!!! Ob der WT noch zu retten ist kann man nur vor Ort entscheiden, in den meisten Fällen jedoch nicht wirklich. Ich habe dir außerdem gepostet wieviel Gas durchgesetzt werden sollte, das ist schon mehr als das doppelte was du hast. Daraus sollte auch ein Laie erkennen das der WT zu ist!!!! Klar können noch andere Ursachen vorliegen, aber erstmal sollte man einen Fehler beseitigen!

Warum alle 2 Jahre? - Das war die Empfehlung des HB, der das seitdem
auch regelmäßig so gemacht hat. Von 1 Jahr war nie die Rede. Werde ihn
drauf ansprechen.



Soviel zum Thema "Selber schuld".
Bei dem Gerät liegt jedem Benutzer eine Betriebsanleitung bei. Ich kann mich an ein 4 seitiges Dokument erinnern wo auf Seite 4 oben unter Wartung und Reinigung folgendes steht: Die Wartung und Reinigung von Kessel, Brenner und Speicher sollte mind.
einmal jährlich von einem Heizungsfachmann durchgeführt werden. Aufgefundene Mängel sind umgehend zu beseitigen.


Und das sagt der Hersteller und nur dem ist folge zu leisten. Wenn dein Heizungsbauer nicht fähig ist eine Fach und Termingerechte Wartugn auszuführen dann würde ich den in die ewigen Jadgründe befördern. Aber egal was er gesagt hat: Du als Betreiber hättest es lesen und wissen müssen!!!
 
Hausdoc

Hausdoc

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Dein Gasversorger schreibt eine jährliche Wartung vor!! Laß dir hier mal die TAB geben. ;)

Da kann der Heizungsbauer empfehlen was er will.

Ein Wärmetauscher setzt sich dann zu, wenn das Gerät "falsch" betrieben wird und nicht kondensieren kann.
Zudem kann eine belastete Verbrennungsluft ein Zusetzen des WT fördern.

Wenn ein Gerät zuwenig kondensiert ist es sogar sinnvoll, den WT 2 x Jährlich zu reinigen.

Im Prinzip ist das binnen wenigen Minuten erledigt.

Wenn diese Rückstände allerdings über Jahre hinweg festbacken, kann auch Chemie und Hochdruckreiniger nicht mehr sinnvoll helfen.


Ich würde dir einen erfahrenen Fachmann empfehlen, der sofort beurteilen kann ob eine Sanierung ( WT ausbauen, chemisch und HD reinigen) wirtschaftlich sinnvoll ist.

Ansonsten wirds ein neuer Wärmetauscher.
 
GreenRabbit

GreenRabbit

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Hi!

Hallo!
Nun sollten wir uns doch vielleicht alle mal ein wenig beruhigen und sachlich bleiben!

Wenn der WT noch niemals erneuert wurde, mag hier durchaus der Wärmetauscher mit der "alten" Nockengeometrie vorliegen!
Dieser kann sich auch trotz Wartung und trotz Kondensation zusetzten!

Auch wird die Reinigung mit SOTIN "erst" seit dem Jahre 2008/2009 ausdrücklich in der Wartungsanleitung empfolen!

Mitlerweile ist es so, dass ALLE abgasseitig verstopften Wärmetauscher zur Prüfung ins Werk des Herstellers geschickt werden können / sollen.
Dort wird dann über eine evtl. Kulanz entschieden. Auch gibt es dann detaillierte Informationen um das Zusetzten in Zukunft zu vermeiden.

Gruß,
-GR-
 
Thema:

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