Welche neue Heizung für Haus BJ. 1978?

Diskutiere Welche neue Heizung für Haus BJ. 1978? im Allgemeine Fragen Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo liebe Forumsmitglieder, ich bin neu hier weil wir eine neue Heizung benötigen und ich keine Ahnung habe ob wir wieder eine Ölheizung...

Ralph22

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Hallo liebe Forumsmitglieder, ich bin neu hier weil wir eine neue Heizung benötigen und ich keine Ahnung habe ob wir wieder eine Ölheizung anschaffen sollen oder was die Alternative dazu wäre. Im Moment sieht es ja wohl so aus dass niemand genau weiß was man sich demnächst noch alles in Berlin einfallen lässt und wie sich die Preise für Strom, Öl, Gas, Pellets usw. entwickeln. Im Prinzip möchte ich deshalb so günstig wie möglich eine neue Heizung. Mit Solar (Strom) kann man je wohl eh kein Haus komplett heizen, soviel habe ich mich schon informiert. Ich würde aber gerne die Meinung der Mitglieder hier erfahren was bei so einem alten Haus sinnvoll ist wenn man nicht am Haus selbst Fenster, Dämmung ectr. verändern oder erneuern will. Wie gesagt ist das Haus BJ 1978, 2 Stockwerke freistehend und ca. 180 qm Wohnfläche. Danke und Gruß Ralph
 

miho

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Fenster erneuern und Dämmen ist langfristig aber schon die richtige Lösung. Egal für welchen Energieträger Du Dich entscheidest, er wird teurer werden. Manche mehr, manche weniger. Mit PV kann man zumindest einen Teil des Bedarfs kostengünstig selbst erzeugen.
 

LTB

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Bj 78 und die Fenster, Haustür und auch das Dach sind noch aus dem selben Jahr?
 
tricotrac

tricotrac

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Nicht zu sehr von allgemeinem Pessimismus leiten lassen...
Schalte mal dein Oberstübchen ein. Wie will unser aller Staat denn die wegbrechenden Steuern ausgleichen ? Ökosteuer - kann mir bis heute niemand erklären wofür die überhaupt erhoben werden. Mineralölsteuer ; CO²-Strafsteuer und darauf noch die Mehrwertsteuer. Das sind Milliarden Euro die im Bundeshaushalt fehlen werden. Schon deshalb wird in Kürze eine Photovoltaiksteuer kommen müssen. Wer bezahlt die Folgekosten der Pandemie und wer baut die Ukraine wieder mit auf ? Wir halten eh noch halb Europa am Leben und unsere Hollywood-Regierung haut nicht vorhandene Moneten mit Schüppe und Gießkanne raus, als würde es keinen nächsten Tag mehr geben.
 
tricotrac

tricotrac

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Ich würde aber gerne die Meinung der Mitglieder hier erfahren was bei so einem alten Haus sinnvoll ist wenn man nicht am Haus selbst Fenster, Dämmung ectr. verändern oder erneuern will
Sobald es wieder ruhiger wird mit dem Kriegsgeschehen und unsere Energieversorgung vorläufig gesichert ist, werden vor allem die Grünen das Gebäude-Energie-Gesetz verschärfen. Wer die daraus entstehenden Kosten nicht bezahlen kann wird sein Eigentum verkaufen müssen. Millionen Bürger und Steuerzahler stehen da vor einer kalten Enteignung. Alleinlebende Menschen in ihren Einfamilienhäusern sind doch jetzt schon manchem politischen Entscheidungsträger ein Dorn im Auge. Der direkte Weg zum Sozialismus ist unübersehbar.
 

KarlZei

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Wie gesagt ist das Haus BJ 1978, 2 Stockwerke freistehend und ca. 180 qm Wohnfläche.
Dazu müsste man zumindest wissen,
- wie hoch der bisherige Jahresverbrauch für Heizen und Warmwasser (in Liter Heizöl) war.
- wo das Haus steht (PLZ oder Normaußentemperatur gemäß Klimakarte | Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. ),
- wie der energetische Zustand des Hauses ist (z.B. unverändert),
- wie viele Personen im Haus leben.

Und bitte ignoriere das o.a. Geschwurbel von diesem trictrac. Er trollt mal wieder in einem Thema rum und sucht nur Futter...
 
tricotrac

tricotrac

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Wer so "argumentiert" ist nicht an einer Diskussion interessiert sondern will nur seine Polemik raushauen.
Das hat nicht im geringsten mit Polemik zu tun, das wird die bittere Realität werden. Du solltest besser mal den Tatsachen ins Auge sehen.
 
tricotrac

tricotrac

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Und bitte ignoriere das o.a. Geschwurbel von diesem trictrac. Er trollt mal wieder in einem Thema rum und sucht nur Futter...
Es schreibt der Obertroll persönlich ! Gehen sie doch einfach Rasen mähen in Ihrem Garten.
 
cephalopod

cephalopod

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Mit Solar (Strom) kann man je wohl eh kein Haus komplett heizen, soviel habe ich mich schon informiert.
Man kann damit aber wunderbar das ganze Jahr über zumindest warmes Brauchwasser erzeugen.
Ist doch schon mal was.
 

1731

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An den richtig trüben Tagen, reicht es aber dafür auch nicht.
 
Wolfhaus

Wolfhaus

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dem Süden von Berlin
Mit Solar (Strom) kann man je wohl eh kein Haus komplett heizen,
Doch, aber der Aufwand für die Speicherung ist zu groß (Kosten). Über das Jahr gerechnet fällt genügend Energie an. Und dein Haus ist leider auch nicht dafür geeignet.
Damit hast du auf deine Bedingungen bezogen recht.
 

Gerhard4

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Hallo Ralph22,

die kostengünstigste Heizung als Ersatz (Investitionskosten allein !) ist vermutlich der Ersatz der alten Ölheizung durch eine Ölbrennwertheizung.

Die Investitionskonsten werden etwa 14 TEUR bis 17 TEUR betragen. Ich habe Angebote in Rheinland-Pfalz. Wie das Preisniveau in Berlin ist, weiß ich aber nicht.
Allerdings wäre zu prüfen, ob es in Berlin ein Gesetz gibt, dass die Einbindung von x % erneuerbarer Energie beim Heizungstausch vorschreibt. In Baden-Württemberg gibt es schon seit 2010 ein Gesetz, wonach beim Austausch einer Öl- oder Gasheizung 10% erneuerbare Energien eingebunden werden müssen.

Die 14...17 TEUR beinhalten auch das Einziehen eines Kunststoffrohrs im Schornstein, wenn die alte Heizung noch keine Brennwertechnik hat.

Wenn Du eine Ölbrennwertheizung mit erneuerbaren Energien planst, käme z.B. eine Ergänzung mit einer Solarthermie-Anlage in Frage. Die Solarthermie kann sowohl das Brauchwasser unterstützen als auch Brauchwasser und Heizwasser. Im letzten Fall nimmt man oft einen größeren Warmwasserspeicher mit 500 Liter.
Die Investitionskosten liegen bei etwa 20 TEUR bis 35 TEUR. (habe selbst Angebote im April 22 eingeholt).

Die Energieeinsparung im Fall des Ersatzes deiner alten Ölheizung kann ich nicht genau abschätzen, denn dazu müßte man wissen, ob es eine Niedertemperaturheizung ist oder nicht und auch welches Baujahr dein Heizkessel hat. Das Baujahr steht auf dem Typenschild des Kessels. Und auch der Isolierungszustand des Gebäudes ist entscheidend.

Im Gebäudeenergiegesetz steht, dass beim Ersatz von Ölheizungen und Gasheizungen ab 1.1.2026 nur noch sogenannte Hybridheizungen zulässig sind.
Dies bedeudet, dass zusätzlich erneuerbare Energie mit eingebunden werden muss.
Der Koalitionsausschuss hat im März 2022 beschlossen, dass dieser Stichtag vorgezogen werden soll auf den 1.1.2024. Hierzu ist geplant, das Gebäude-Energie-Gesetz zu überarbeiten. Wahrscheinlich kommt dann auch eine 65% Klausel betr. Einsatz erneuerbarer Energien ins Gesetz ab 1.1.2024.

Hierzu ein Link mit Informationen:


Allerdings gibt es zu diesem "Vorziehen" des Stichtags für Hybridheizungen immer wieder neue Meldungen. Ganz ausschließen kann man nicht, dass der Stichtag noch weiter vorgezogen wird als 1.1.2024.

Wenn Du schon heute eine Niedertemperaturheizung hast, die mit Vorlauftemperaturen von 40°-50° arbeitet, wäre auch eine Wärmepumpe eventuell denkbar.
Aber es kommt dabei auch auf die Isolierung des Hauses an. Bei schlechter Isolierung und entsprechend hohem Wärmeverlust ist die Wärmepumpe weniger geeignet, da der Stromverbrauch hoch sein wird.

Der Schlüssel um den Energieverbrauch abzusenken sind natürlich eine gute Wärmedämmung des Hauses (Vollwärmeschutz), 3-fach Verglasung der Fenster,
eine Absenkung der Vorlauftemperatur mit vergrößerten Heizflächen (größere Heizkörper, Fussbodenheizung) aber diese Massnahmen sind alle sehr teuer und dürften für viele Bürger auch zu hoch sein.

Auch eine Pelletheizung könnte eine Alternative darstellen. Information findet man unter dem Link.

Link: Pelletheizung: Nachteile gegenüber Gas-Hybrid- oder Brennstoffzellenheizungen?

Die Anschaffungskosten einer Pelletheizung sind aber höher als bei einer Ölbrennwertheizung.

Das Risiko bei einer Ölbrennwertheizung ist, dass eventuell ein Ölheizungsverbot ohne Bestandsschutz kommt. Das wäre wohl als Enteignung zu bewerten, aber der Bundeskanzler hat ja schon mehrfach verkündet, dass wir eine Zeitenwende erleben und dass es keine "roten Linien" mehr gibt.

Wenn Du eine Ölbrennwertheizung mit großem Wasserspeicher für Unterstützung bei Brauchwasser und Heizwasser kaufst, kannst du später erneuerbare Energien mit einbinden z. B. Solarthermie und / oder Wärmepumpe. Allerdings muss auch die Steuerung der Heizung darauf ausgelegt sein, später noch erneuerbare Energien mit einzubinden.

Gruß Gerhard4
 
tricotrac

tricotrac

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Das wäre wohl als Enteignung zu bewerten, aber der Bundeskanzler hat ja schon mehrfach verkündet, dass wir eine Zeitenwende erleben und dass es keine "roten Linien" mehr gibt.
Eine rote Linie passt doch zu einem roten Kanzler. Aber der Schritt wird sowieso nur durch eine höchstrichterliche Entscheidung fallen.
 

Ralph22

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Danke erst mal an alle (besonders an Gerhard) für ihre Kommentare zu meinem Beitrag.
 

Ralph22

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Bj 78 und die Fenster, Haustür und auch das Dach sind noch aus dem selben Jahr?
Die Haustüren wurden bereits erneuert, die obersten Betondecke unter dem Dach ist mit Isover Toptec ausgelegt und die Fenster sind noch die ersten, diese sind aber aus bereits aus Kunstoff ,hat es damals ganz neu auf dem Markt gegeben und sollen eine Gute "Dämmung" haben. (hat mein Vater damals gesagt.)
 
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Dr Schorni

Dr Schorni

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immer ganz tief drin
Zur Bewertung benötigen wir noch folgende Informationen:
- durchschnittlicher Jahres-Ölverbrauch
- genaue Bezeichnung und Leistung anhand Kesseltypenschild/Schornsteinfegerbescheinigung
- Auslesen der Heizkurve an der Kesselregelung, ersatzweise Bild davon machen (wurde diese schon optimiert/abgesenkt, welche Vorlauftemperatur wird bei -10 gefahren?)
- Deine NAT findest Du mit Deiner PLZ hier Klimakarte | Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.
- gibt es eine Zusatz-Feuerstätte?
- das ganze Haus wird ausschließlich eigengenutzt?
- Wieviel Personen? Gibt es WW-Großverbraucher wie Duschtempel, mega Badewanne, Whirlpool, Frauen oder Spitzenlasten wie zB morgens alle gleichzeitig?
Ist die Tankanlage 44 Jahre unverändert stehen auch hier Investitionen an.
 
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Gerhard4

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Hallo Ralph22,

was ich noch vergessen habe, sind neue Gesetze betr. der Öltanks.

Wenn du in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiet wohnst gelten erhöhte Sicherheitsanforderungen an die Tankanlage.

Hier habe ich noch 2 Links mit Informationen.



Gruß Gerhard4
 
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