Wassergefürter Pelletofen, optimale Pufferbeschichtung ohne Rücklaufanhebung.

Diskutiere Wassergefürter Pelletofen, optimale Pufferbeschichtung ohne Rücklaufanhebung. im Holz, Pellets, Biomasse Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo Leute, wir haben zusätzlich zur Wärmepumpe einen Pelletofen (MCZ Club Hydromatik 16) mit auf den Multispeicher (1000L) hängen. Und bräuchte...

Matzidp8

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Hallo Leute,

wir haben zusätzlich zur Wärmepumpe einen Pelletofen (MCZ Club Hydromatik 16) mit auf den Multispeicher (1000L) hängen.
Und bräuchte Hilfe von Experten zum Thema Taupunkt, Glanzruß und optimale Beschichtung Puffer.

Vorab erwähnt sei, der Pelletofen läuft bei uns nur ab und zu (3-7 Stunden am Tag), wenn wir es im Wohnzimmer (hier steht er) gemütlicher haben wollen.
Da dieser zusätzlich 5 Lüfterstufen raumseitig hat, kann man den Raum trotz Wassergeführten Pelletofen schnell erwärmen.

Ich lese immer wieder man sollte einen Rücklaufanhebung installieren, mit mindesten 50, 55 oder sogar 65 Grad.
Aber bei unseren Pelletofen sagte der Ofenbauer und auch ein MCZ Techniker brauchen wir nicht, weil Pumpen geregelt.

Nun habe ich mal die Daten Aufzeichnungen angesehen (siehe Bild T. on Pumpe 50 Grad)
Hier half unser EER-System von Controme und ein Datenlogger (Youless) über SO Anschluss am digitalen Zähler sehr gut, da ich an sämtlichen relevanten Punkten wie Vor oder Rückläufen, Sensoren angebracht hatte. Hier kann man grafisch sehr gut vergleichen was passiert wenn... Oder auch die aktuelle Leistung der WP oder den Verbrauch anzeigen lassen.

Nun zu den Varianten:

1. Eingestellt ist von Techniker und auch Ofenbauer, Pumpe an bei 50 Grad.
Mit einer Hysterese von 10 Kelvin. Sobald er die 50 Grad erreicht hat startet die Pumpe mit 20% und bei 60 Grad geht sie auf voller Leistung (aktuell begrenzt auf 80%), bis sie wieder unter die 50 Grad fällt, dann geht sie aus und das ganze beginnt von vorne. Sie taktet bei dieser Einstellung sehr viel, von 60 auf 50 Grad braucht sie auch nur 1-2 Minuten.

So aber es geht doch um dem Rücklauf und dieser kommt kalt rein oder nicht, zumindest mit so um die 33 Grad?
Die 33 Grad sind normalerweise im Speicher mindesten vorhanden. Da wenn der Pelletofen nicht läuft, die Wärmepumpe die Heizwasserschicht übernimmt.
Kommt es hier zu Problemen, Taupunkt oder Glanzruß ?

Desweiteren, braucht er mit dieser Einstellung lange bis er die Heizwasserschicht erreicht, so um die 1 bis 1,5 Stunden (Die WP schaltet ab sobald die HW Schicht 38-40 Grad hat). Und 2-3 Stunden bis der Speicher durchgeheizt ist und der Rückklauf zum Pellet wärmer wird. Vorlauf Pellet ist ganz oben am Speicher, Rücklauf ist am zweiten Anschluß von unten. Ganz unten ist der Rücklauf Wärmepumpe. Und es dauert bis die WP Ihre Leistung reduziert.

2. Nun habe ich (siehe Bild T. on Pumpe 40 Grad,) die Pumpe ab 40 Grad mal starten lassen, dann passiert folgendes, nachdem die 50 Grad erreicht werden und sie mit 80% fährt. Bleibt die Pumpe lange an pendelt so bei 40 bis 41 Grad herum. So nach 30 Min merkt es die Automatik (Anscheinend die Rücklaufanhebungsautomatik) und reduziert Schrittweise die Pumpe bis auf 20%. Nachdem die 50 Grad wieder erreicht sind geht sie wieder auf 80%. Und das ganze wieder von vorne. Bis der Rücklauf hier schon nach 1-2 Stunden wärmer wird, dann steigt die Vorlauf und Rücklauftemperatur. Bis der Speicher voll ist aktuell 75 Grad.

Ist diese Einstellung nicht besser, der Puffer füllt sich schneller (HW Schicht schon nach 20-60 Min erreicht) Wärmepumpe reduziert und schaltet früher ab und der Rücklauf Pellet wir auch schneller warm. Ist normal noch besser als auf Bild, hatte heute früh noch einen anderen Test laufen mit mehr Räumen offen als normal.

Abgastemperatur liegt so bei 125 Grad (Bei Variante 1 bei 138 Grad), Leistung Pelletofen habe ich aktuell auf 60%. Verbrennung und Flammbild ist sehr gut, sehr wenig Asche. Verbrennungsluft wird vom Keller angesaugt. Er startet sehr schnell, innerhalb von 3 Minuten zündet er und weiteren 2-3 Minuten hat er die 50 Grad. Kamin ist gemauert (Durchmesser 16,5 x16,5) mit Isolierung. Kaminhöhe ab Ofen 6m. Oben auf Kamin sitzt ein Filter (Ökotube) von Schräder, mit 1,5 langen Edlestahleinsatz.

3. Selbst wenn ich den Parameter T. on Pumpe auf 60 grad stellen würde, kommt der Rücklauf erst kälter rein. Oder ist das dann für den Taupunkt besser weil sich ja das Wasser im Ofen vermischt und man dann z.B. im Schnitt 50 Grad hat?

Mir persönlich gefällt Variante 1 nicht, da hier die Wärmepumpe weiter HW macht, bis der Pelletofen die HW-Schicht erreicht. Zudem wenn ich den Ofen nach 3 stunden abschalte, ist die HW Schicht schnell verbraucht und die WP läuft wieder an. Desweiteren ist die WW-Schicht zwar wärmer als mit Variante ,2 aber verbraucht sich über Nacht, liegt wahrscheinlich noch an den nicht optimalen Speicher. Hier vermischt sich anscheinend mit der Zeit die HW mit der WW Schicht.

Am besten und effizientesten wäre Variante 2, aber könnte es hier zu Problemen mit Glanzruß oder Taupunkt und Feuchtigkeit kommen?
Der Ofen ist jetzt seit Oktober in Variante 1 gelaufen und der Kaminkehrer war da zum fegen. Er meinte sieht super aus, allles i.O.
 

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Hausdoc

Hausdoc

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Ich lese immer wieder man sollte einen Rücklaufanhebung installieren, mit mindesten 50, 55 oder sogar 65 Grad.
Nicht man soll.... man muss!

Zudem ist die richtige Auswahl/ Einstellung der Pufferladepumpe wichtig.

Welche Pumpe ist da genau eingesetzt? Wie ist diese Pumpe eingestellt?
 

Matzidp8

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Eine Wilo Otma (Leistungsgeregelt) Die Pumpe regelt der Ofen selbst. Ich kann nur die max. Leistung einstellen, aktuell auf 80%.

Laut Ofenbauer und MCZ Techniker, brauch ich keine Rücklaufanhebung, wegen dieser Pumpe. Aber siehe Tread oben laut Aufzeichnungen kommt käteres Wasser in den Ofen am Anfang. Macht das nichts, weil vieleicht der Wärmetauscher nicht über der Brennkammer sitzt, sondern im Abgassystem?
 

Matzidp8

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Eines vieleicht noch, die Pumpe ist im Ofen eingebaut, war also schon vom Hersteller dabei. Und ich kann über das Menü des Ofen die max. Leistung einstellen.
 

Matzidp8

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Habe nochmals beim Ofenbauer nachgefragt.

Antwort, dadurch dass die neuen Öfen nur ganz wenig Wasser (12 Liter) in der Wassertasche haben und der Start sehr schnell ist, kühlt das Wasser nicht unter die 50 Grad (Taupunkt) ab, bevor die Pumpe anläuft.

Wichtig ist den Parameter T. on Pumpe nicht unter 50 Grad zu stellen, den wenn die Pumpe bei erreichen der 50 Grad mit 20% anfängt, kommt so wenig Kaltwasser zurück, dass trotz Vermischung die Temperatur von der Wassertasche insgesamt nicht unter 50 Grad fällt, sondern steigt. Bis auf 10 Kelvin Hysterese. Also bei 60 Grad pumpt sie dann mit der max. eingestellten Leistung.

Aktuell habe ich mit 60% max. Pumpenleistung die besten Ergebnisse was Speicherbeladung und Flammbild betrifft festgestellt.

Zudem lasse ich den Ofen nur auf 60% Leistung ein paar Stunden laufen, damit wird es im Aufstellraum nicht zu warm. Aber es kommt genug in den Speicher. Der Ofen, schaltet entweder bei erreichen der Speichertemperatur oder der Raumtemperatur ab.

Als Sicherheit habe ich Speichertemperatur von 75 Grad eingestellt.

Schwitzwasser habe ich auch noch nicht festgestellt.
 
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