Warmwasserspeicher Einstellungen

Diskutiere Warmwasserspeicher Einstellungen im Junkers-Bosch Forum im Bereich Heizungshersteller; HALLO zusammen Um Energie zu sparen setze ich mich nun nochmal mit meiner Heizung und Warmwasser auseinander. Heizung ist aus zurzeit da warm...

Muttisliebling

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HALLO zusammen

Um Energie zu sparen setze ich mich nun nochmal mit meiner Heizung und Warmwasser auseinander.

Heizung ist aus zurzeit da warm genug... ab Oktober oder wenn es zu kalt wird ist sie wir folgt eingestellt.
Vorlauf auf 60°C mit heizkurve, aussentemepaturgeführt. Heizung heizt
Mo-Fr von 5.30h bis 8uhr
Sowie von 15.30 bis 20.30uhr, sowie Sa und So von 8-11 und 15 bis22uhr.


Warmwasserspeicher 120l morgens von 5 bis 8 und 17 bis 22uhr, Wochenende 8-11 und 17-20uhr.
Temperatur Wasser 55grad, wirn sind 4 Personen im Haus.
Zirkulationspumpe läuft während heizphase 3x3 min pro Stunde...

Kann ich noch was einstellen was sparpotenzial hat?
 
cephalopod

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45 °C WW Temperatur reicht auch.
Ich bin schon bei 40 °C.
2x3 min Zirkulation ebenso.
 
cephalopod

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Schalt doch dss Warmwasser einfach ab. Dann hast du viel gespart. Warmwasser verbraucht nun wirklich nicht viel Gas. Da gibts nicht viel einsparpotential.
Schlaumichel.
Wie willst du denn sonst den Gasverbrauch im Sommer reduzieren?

Also 40 °C ist mir wirklich zu niedrig.. das wäre mir auch mit den legionellen zu heikel.
Wie warm duschst du denn?
Mehr als 35 kommen bei mir nie aus dem Duschkopf.
Stell deine Temperatur ein, wie du willst, du hast aber nach einsparmöglichkeiten gefragt.

45 haben wir schon 2 Jahre, die 40 seit zwei Wochen.
 

Muttisliebling

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Schlaumichel.
Wie willst du denn sonst den Gasverbrauch im Sommer reduzieren?


Wie warm duschst du denn?
Mehr als 35 kommen bei mir nie aus dem Duschkopf.
Stell deine Temperatur ein, wie du willst, du hast aber nach einsparmöglichkeiten gefragt.

45 haben wir schon 2 Jahre, die 40 seit zwei Wochen.
Und ihr hattet noch nie Probleme mit legionellen?

Ich probiere mal wie weit ich runter komme ohne das jemand motzt 😅😉
 
cephalopod

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Das Ausschlaggebende bei den Legionellen ist die verweilzeit im Speicher.
Je kälter, desto öfter wird das Wasser ausgetauscht und desto weniger Zeit zum Wachsen bleibt.
 
tricotrac

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Das Ausschlaggebende bei den Legionellen ist die verweilzeit im Speicher.
Das ist doch wohl nur die halbe Wahrheit, nicht wahr ?

Für deutlich gefährdeter halte ich wenig bis gar nicht benutzte Warmwasserleitungen in Gästezimmern oder in der Kellersauna.

Die gebetsmühlenartig vorgetragene Temperatureinstellung von 45°C mag energiesparend sein, für Menschen mit schlechtem Immunsystem aber der absolut falsche Hinweis.
 
cephalopod

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Dein dogmatisch und bedingungsloses festhalten an 60 Grad bringt uns volkswirtschaftlich aber auch nicht weiter.
 
Patze-T3

Patze-T3

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Jetzt fehlt nur noch deine WW-WP (die du nicht hast) und der ganze bescheuerte Müll ist wieder vereint!


An den TE: Lass es bei 60c wenn dir die Gesundheit etwas Wert ist.
 

KarlZei

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Ich probiere mal wie weit ich runter komme ohne das jemand motzt 😅😉
Dann solltest Du aber auch unbedingt beobachten, wie sich der Energiebedarf für Warmwasser ändert. Die niedrigere Solltemperatur führt zwar zu etwas geringeren Speicherwärmeverlusten und damit potenziell Einsparungen. Du wirst aber wegen der niedrigeren Temperatur bei gleicher Warmwassernutzung zwangsläufig die Anzahl der Speicherladungen erhöhen. Die sind aber gerade bei kleinen Schalttemperaturdifferenz sehr ineffizient und eine zusätzliche Speicherladung wegen der niedrigen Temperatur könnte die Einsparung über die Solltemperatur locker auffressen. Wenn Du die also anpassen kannst, solltest Du das machen. Dabei musst Du dann aber beachten, dass Du mit der durchschnittlichen Speichertemperatur noch weiter runtergehst. Legionellen und Konsorten freut es und der Komfort leidet.

Wenn Du wirklich sparen willst, dann prüfe zunächst, ob die WW-Bereitung problemlos läuft, hinterfrage die sonstigen WW-Parameter in der Regelung, kontrolliere und verbessere die Dämmung des Speichers inkl. Anschlüsse/Leitungen, minimiere die Zirkulationszeiten. Und überdenke auch mal das Nutzungsverhalten. Man muss z.B. für 1x kurz Händewaschen die Armatur nicht in einer Mischstellung haben und deswegen Warmwasser aus dem Speicher zapfen, das es dann gar nicht zeitgerecht bis zum Wasserhahn schafft.

Vergleichbares gilt im Übrigen auch für Deine Heizungseinstellung. Die sehen auch nicht so prickelnd aus.
 
tricotrac

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Dein dogmatisch und bedingungsloses festhalten an 60 Grad bringt uns volkswirtschaftlich aber auch nicht weiter.
Spar dich doch tot. Geiz ist eben immer noch geil, gelle ?Aber empfehle das nicht anderen Lesern.
 

Heizungsdoc

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Kosten für 4 Personen 0,59ct Gas am Tag. Wo will man da noch viel einsparen. Ist 1m3 Gas am Tag. Sucht die Einsparung im Heizbetrieb, da wird der grösste Teil des Gases verbraucht.
 

Muttisliebling

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Dann solltest Du aber auch unbedingt beobachten, wie sich der Energiebedarf für Warmwasser ändert. Die niedrigere Solltemperatur führt zwar zu etwas geringeren Speicherwärmeverlusten und damit potenziell Einsparungen. Du wirst aber wegen der niedrigeren Temperatur bei gleicher Warmwassernutzung zwangsläufig die Anzahl der Speicherladungen erhöhen. Die sind aber gerade bei kleinen Schalttemperaturdifferenz sehr ineffizient und eine zusätzliche Speicherladung wegen der niedrigen Temperatur könnte die Einsparung über die Solltemperatur locker auffressen. Wenn Du die also anpassen kannst, solltest Du das machen. Dabei musst Du dann aber beachten, dass Du mit der durchschnittlichen Speichertemperatur noch weiter runtergehst. Legionellen und Konsorten freut es und der Komfort leidet.

Wenn Du wirklich sparen willst, dann prüfe zunächst, ob
Vergleichbares gilt im Übrigen auch für Deine Heizungseinstellung. Die sehen auch nicht so prickelnd aus.
Dann solltest Du aber auch unbedingt beobachten, wie sich der Energiebedarf für Warmwasser ändert. Die niedrigere Solltemperatur führt zwar zu etwas geringeren Speicherwärmeverlusten und damit potenziell Einsparungen. Du wirst aber wegen der niedrigeren Temperatur bei gleicher Warmwassernutzung zwangsläufig die Anzahl der Speicherladungen erhöhen. Die sind aber gerade bei kleinen Schalttemperaturdifferenz sehr ineffizient und eine zusätzliche Speicherladung wegen der niedrigen Temperatur könnte die Einsparung über die Solltemperatur locker auffressen. Wenn Du die also anpassen kannst, solltest Du das machen. Dabei musst Du dann aber beachten, dass Du mit der durchschnittlichen Speichertemperatur noch weiter runtergehst. Legionellen und Konsorten freut es und der Komfort leidet.

Wenn Du wirklich sparen willst, dann prüfe zunächst, ob die WW-Bereitung problemlos läuft, hinterfrage die sonstigen WW-Parameter in der Regelung, kontrolliere und verbessere die Dämmung des Speichers inkl. Anschlüsse/Leitungen, minimiere die Zirkulationszeiten. Und überdenke auch mal das Nutzungsverhalten. Man muss z.B. für 1x kurz Händewaschen die Armatur nicht in einer Mischstellung haben und deswegen Warmwasser aus dem Speicher zapfen, das es dann gar nicht zeitgerecht bis zum Wasserhahn schafft.

Vergleichbares gilt im Übrigen auch für Deine Heizungseinstellung. Die sehen auch nicht so prickelnd aus.
Also belasse ich es bei 60 Grad und wieviel bzw wie oft die zirkulationspumpe?


Was würdest du an der Heizung ändern?
 
cephalopod

cephalopod

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Also belasse ich es bei 60 Grad und wieviel bzw wie oft die zirkulationspumpe?
Am besten auf 70, sicher ist sicher.

Versuche es doch mal jeweils eine Woche mit 60 und eine mit 45 und Vergleiche den Gasverbrauch.
 
Zuletzt bearbeitet:

KarlZei

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Also belasse ich es bei 60 Grad und wieviel bzw wie oft die zirkulationspumpe?
[...]
Was würdest du an der Heizung ändern?
Sorry, das mag jetzt demotivierend rüberkommen. Aber damit, einfach einen Wert festzulegen und einzustellen, ist es nicht getan. Auch wenn der eine oder andere meint, dass es so einfach ist. 42, äh 45, ist nun mal nicht die Antwort auf alle Energiesparfragen. Heizung ist leider etwas komplexer und es braucht Zeit und Aufwand, die Anlage inkl. Warmwasser zu optimieren. Aber es lohnt sich definitiv. Mal grob überschlagen habe ich durch Optimierungen in den letzten Jahren meinen Energiebedarf um ca. 20% reduzieren können. Bei den aktuellen Energiekosten sind das immerhin ca. 400 Euro/Jahr. Und wie Heizungsdoc richtig geschrieben hat, ist das Einsparpotenzial beim Heizen natürlich deutlich höher als beim Warmwasser.

Eigentlich müsste man sich erstmal Deine Rahmenbedingungen anschauen und dann herausfinden, was Deine Heizung überhaupt macht und ob das überhaupt so gewünscht bzw. sinnvoll ist. Wie alt und groß ist denn Dein Haus (Wohnfläche, Zimmer)? Wo steht es (PLZ)? Welche Heizung mit welcher Regelung ist verbaut? Wie hoch ist der Jahresverbrauch Gas (?) in kWh für Heizen und Warmwasser? Wie sieht Eure WW-Nutzung aus (Baden, Duschen morgens/abends)? Wie hoch ist die Wasserhärte?

Also belasse ich es bei 60 Grad und wieviel bzw wie oft die zirkulationspumpe?
60°C muss nicht unbedingt sein. Es wird ja sowieso immer automatisch über Soll geheizt. Aber es kann sich trotzdem als sinnvoll erweisen. Legionellen sind natürlich immer ein potenzielles Problem. Aber bei so viel Personen und dem kleinen Speicher ist das Risiko zumindest speicherseitig eher sehr überschaubar. Es wird bei täglicher WW-Nutzung ja immer genug Wasser ausgetauscht.

Zum Vergleich: Ich fahre meinen Speicher mit mittlerweile 50°C Soll, was mit Hysterese zu einem Aufheizen auf knapp 54°C führt. Allerdings ist es ein 200l-Speicher und wir sind nur zu zweit, brauchen aber überdurchschnittlich viel Warmwasser. Der Speicher wird nur einmal am Tag morgens geladen. Das wirst Du sicher nicht so hinbekommen, weil Ihr mehr Personen seid und der Speicher kleiner ist.
Die Zirkulation läuft 2x am Tag vor den Hauptentnahmezeiten für jeweils 1 Stunde getaktet (2 bis 3 Takte a 5 Minuten). Insgesamt komme ich auf deutlich weniger als 1 Stunde Laufzeit/Tag. Die Pumpe ist auf geringste Leistung eingestellt.

Meine Empfehlung wäre, die 55°C zunächst beizubehalten und nur die Zirkulation anzupassen. Wenn Deine Heizungsregelung das nicht kann, würde ich mir eine Zeitschaltuhr (elektronisch, ggf. WLAN) besorgen, die sich entsprechend einstellen lässt.
Die Zeiten würde ich zusammenfassen und kürzen. Also statt 5/8 und 17/22 auf z.B. 05:00 bis 18:00 Uhr ändern. Idee dahinter ist, die Wahrscheinlichkeit für Speicherladungen morgens zu erhöhen und abends zu reduzieren, um mit niedriger Speichertemperatur und damit geringen Speicherverlusten in die Nacht zu gehen, sowie in der Folge viel auf einmal nachzuladen. Weitere Parameter, wenn die Regelung bekannt ist und diese solche Möglichkeiten bietet.
Natürlich muss Du das ausprobieren, ein wenig beobachten (z.B. Anzahl der Speicherladungen/Tag) und anpassen, wenn es nicht passt. Und es dürfte auch sinnvoll sein, nicht alles auf einmal zu ändern, sondern nacheinander. Dann kannst Du besser erkennen, was welchen Einfluss hat.
 
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