Wärmepumpe im Altbau, Statment von Laudeleiy als Entscheidungshilfe.

Diskutiere Wärmepumpe im Altbau, Statment von Laudeleiy als Entscheidungshilfe. im Wärmepumpe, Gebäudekühlung Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Für all die vielen die jetzt schnell umrüsten wollen, mal sehen ob es für einen passt. Kann man jetzt sehen wie man will, find den aber coll...
casi-52074

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Für all die vielen die jetzt schnell umrüsten wollen, mal sehen ob es für einen passt.

Kann man jetzt sehen wie man will, find den aber coll.


Dirk.
 
AxelF

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Gibt schon eine Reaktion von ihm auf kritische Kommentare:
 
Wolle-e

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Bin ja kein Profi, aber viele hören nicht genau hin und andere reagieren, um das zu relativieren.

 

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Das Problem an der Sache ist meist, viele haben eine pro oder anti rosa rote Wärmepumpenbrille auf, entsprechend fallen ihre Argumente aus. Die Wahrheit liegt wie immer meist dazwischen. Wärmepumpen sind die Zukunft....... aber das Gebäude und die Firma/Planung muss natürlich dazu passen, sonst hat man damit wenig Spaß
 

KarlZei

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Das Problem an der Sache ist meist, viele haben eine pro oder anti rosa rote Wärmepumpenbrille auf, entsprechend fallen ihre Argumente aus.
Ja, da ist etwas dran. Nur schönt Deine Aussage zu Unrecht sein Video. Das hat mit Argumenten nichts zu tun. Er erzählt in den ca. 6 Minuten einfach nur inkohärenten Unsinn, leugnet dabei Fakten sowie physikalische Zusammenhänge und verbreitet damit leider auch Falschinformationen.
 
AxelF

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Hahaha, der ist gut. Tolle Parole.
Für viel zu viele Eigentümer und Mieter unbezahlbar mit den begleitenden Kosten.
Genau meine denke, wer >100.000€ in Dämmung, WP, PV-Anlage und Akku investiert kann auch einfach weiter heizen mit was auch immer aber die Frage nach der Wirtschaftlichkeit stellt sich ja gar nicht mehr die einen möchten nur noch ein grünes Gewissen und alle anderen das es überhaupt noch warm ist in der Hütte egal wie.
 
socko

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wer >100.000€ in Dämmung, WP, PV-Anlage und Akku investiert kann
Eben, die Frage der WIRTSCHAFTLICHKEIT, nach deutscher Rechtsprechung wird von den WP-Befürworten nicht oder selten gestellt. Durch künstliche Hilfen wie Förderungen und angehobene Gaspreise wird eben KEIN Wettbewerb zwischen den Systemen möglich.

Aber Achtung, WIRTSCHAFTLICH hat nichts mit (wieder künstliche Nachfrage) CO2 zu tun. Das ist auch eine, wie immer, politische Frage (wie so vieler anderer Blödsinn).

Das Problem an der Sache ist meist,
Für viel zu viele Eigentümer und Mieter
Darum halte ich persönlich genau DAS für den Realfaktor. Genau wie im Neubau, Förderung weg, dann geht gar nix mehr - erst DANN denken die Leute an Wirtschaftlichkeit. GELD regiert diese Welt, nicht Schöndenken.
 

1731

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Ja, da ist etwas dran. Nur schönt Deine Aussage zu Unrecht sein Video. Das hat mit Argumenten nichts zu tun. Er erzählt in den ca. 6 Minuten einfach nur inkohärenten Unsinn, leugnet dabei Fakten sowie physikalische Zusammenhänge und verbreitet damit leider auch Falschinformationen.
Nein, ich schöne nichts, zumindestens war das nicht meine Absicht. Wie andere meinen Beitrag verstehen(wollen) kann ich natürlich nicht zu 100% beeinflussen.

In meinen Augen ist die Wärmepumpe die Zukunft und ich stehe dem sehr neutral gegenüber. Natürlich muss alles drum herum stimmen, sonst macht die Wärmepumpe keinen Sinn und nicht jeder kann für 50 000€ oder mehr umbauen.
Da muss man dann eben bei anderen Heizungen bleiben
 

Heizungsdoc

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Der Umbau zu Wärmepumpe geht unter 20000€. Alles andere haben die Firmen grossartig draufgeschlsgen.
 

1731

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Der Umbau zu Wärmepumpe geht unter 20000€. Alles andere haben die Firmen grossartig draufgeschlsgen.
Falls du auf meine 50 000€ und mehr anspielst, damit war nicht nur der Umbau auf Wärmepumpe gemeint, sondern auch die benötigte Ertüchtigung des Gebaudes(da wo es nötig wäre).

Ansonsten hast du aber Recht, den Rest hauen die Firmen zur Zeit oben drauf
 

KarlZei

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Nein, ich schöne nichts, zumindestens war das nicht meine Absicht.
Sorry, Missverständnis, das war anders gemeint.

Eben, die Frage der WIRTSCHAFTLICHKEIT, nach deutscher Rechtsprechung wird von den WP-Befürworten nicht oder selten gestellt.
Dann scheinst Du das Forum nicht richtig zu lesen. Die Wirtschaftlichkeit ist doch praktisch jedes Mal ein Thema, wenn Leute nach einem zukünftigen Wärmeerzeuger (im Vergleich zum bestehenden) fragen. Nur kann niemand die Frage nach der Wirtschaftlichkeit für die nächsten 10, 20 Jahre konkret und rechtlich belastbar sowieso nicht beantworten. Sie hängt nun mal von der Entwicklung der Energiekosten ab. Und die kennt keiner.
Anders sieht es mit der (technischen) Effizienz des Wärmeerzeugers aus. Die kann man recht gut abschätzen. Ob dann eine WP mit z.B. einer JAZ von 3 auch wirtschaftlich ist, muss letztlich jeder auf Grundlage seiner Einschätzung der Energiekostenentwicklung für sich entscheiden.

Mein Haus z.B. ist gemäß "Holger" WP-untauglich; eine WP kann nicht funktionieren. Nun, die Realität ist, dass ich mit einer LWWP sicherlich eine JAZ von deutlich über 4 erreichen kann. Bei den derzeitigen Energiekosten würde mir die WP ohne Sanierung des Hauses eine jährliche Ersparnis bei den Heizkosten (inkl. WW) in Höhe von gut 700 Euro bringen - ohne WP-Stromtarif. Und bräuchte mein Haus die 45.000kWh aus dem Video, würde ich aktuell jährlich fast 2.000 Euro einsparen. Kannst ja mal ausrechnen, wie schnell sich die WP ggü. einer neuen Gasheizung rechnet. Darfst dafür auch gerne die unsinnigen Zahlen von "Holger" aus dem 2. Video nehmen ;-)
 
socko

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KarlZei

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nicht wird - Wunschdenken
Wunschdenken wäre eine JAZ von 5,7 (kombiniert), die der Rechner für mein Haus ermittelt, und nicht meine konservativ angenommen "deutlich über 4". Ich glaube, Du hast keine Vorstellung davon, welche Werte von LWWP unter welchen Bedingungen mittlerweile erreicht werden.
eben, und das weiß man ja ganz sicher - Strom wird jetzt bestimmt billiger
Strom? Relevant ist hier das Preisverhältnis Gas/Strom.
Hallo, das sind politische Preise, die nichts reales.
Oh, mein Energieversorger besteht drauf, dass ich die Preise bezahle. Der hält die tatsächlich für real ;-)
 

MaRa

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Strom? Relevant ist hier das Preisverhältnis Gas/Strom.
Eben.

Das habe ich bei Laudeley vermisst. Er weist vollkommen zu Recht darauf hin, das bei einem Bedarf von 45.000 kwh und einer JAZ von 3 (was bei schlechter Dämmung und fehlenden Flächenheizungen realistisch ist) 15.000 KWH Strom gebraucht werden. Bei Preisen von 30 cent sind das eben 4.500 € im Jahr nur für den Strom der Wärmepumpe.

Allerdings sind 45.000 kwh Gas bei derzeit 13 cent eben auch 5850 €, also bereits 1.350 € mehr im Jahr. Ob man damit die Mehrkosten der Wärmepumpe gegenüber einer Gasheizung (unterstellt, die vorhandene müsste eh zeitnah raus) finanziert, hängt von den jeweiligen Angeboten ab. Dank Förderung kann das durchaus passen, aber auch ohne Förderung wäre das bei normaler Marktlage (und damit einer Kostendifferenz von 5.000 - 10.000 zwischen Gastherme und Wärmepumpe) durchaus realistisch. Selbst bei 10.000 € mehr für die Wärmepumpe hätte sich das ja nach 7,5 Jahren egalisiert.

Steigt der Gaspreis auch langfristig weiter auf beispielsweise 20 cent, rechnet sich die Wärmepumpe fraglos. (unterstellt, das Strompreis steigt nicht in gleichem Maße mit).

Hallo, das sind politische Preise, die nichts reales. Sonst frag dich mal warum die Energie für Industrie 2 bis 3 X günstiger ist als für "Normalverbraucher"
Jeder Preis ergibt sich aus dem Zusammenspiel aus Marktfaktoren und politischen Rahmenbedingungen. Nach deiner Definition ist kein Preis real.

Für den Verbraucher ist der Preis real, den er am Ende zahlen muss. Insbesondere dort, wo er im Konsum nicht verzichten oder ausweichen kann.

Ich verstehe nicht, weshalb eine Entscheidung, die man weitestgehend faktenbasiert - immer mit einem gewissen Prognoseanteil - treffen kann, oftmals so zur Glaubensfrage hochstilisiert wird.

Wärmepumpen machen nicht in jedem Gebäude ohne energetische Ertüchtigung Sinn. Mitunter sind die notwendigen Kosten so hoch, dass es sich kaum amortisieren kann. Die Grenze verschiebt sich aber immer weiter, desto näher der Gaspreis an den Strompreis rückt.
 
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Defrost

Defrost

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Der Umbau zu Wärmepumpe geht unter 20000€. Alles andere haben die Firmen grossartig draufgeschlsgen.
Leider ist das so, das sich da wieder jemand die Taschen ordentlich füllt. Und für kleine Leute wird es durch gesetzliche Bestimmungen immer schwerer ein Eigenheim halten zu können. Gibt es Förderungen, werden die wieder bei Neuanlagen draufgeschlagen.
 
Thema:

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