Vitodens 200-W WB2C 19 KW überdimmensioniert für unser Haus

Diskutiere Vitodens 200-W WB2C 19 KW überdimmensioniert für unser Haus im Viessmann Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo, kann mir jemand sagen, wie hoch die Startlast in KW einer 200-W (B2HA) 13 KW beim Brennerstart ist ? Ist sie identisch zu einer 200-W...

goldenrider

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Hallo,

kann mir jemand sagen, wie hoch die Startlast in KW einer 200-W (B2HA) 13 KW beim Brennerstart ist ?


Ist sie identisch zu einer 200-W (WB2C) mit 19 KW ?


Danke und Gruß Bernd
 

Viessmann Werke

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Hallo Bernd,

der B2HA startet mit ca. 11 kW der Nennleistung und moduliert dann runter.

Schönen Gruß °be
 

goldenrider

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@ Vissmann Werke

Hallo,

erstmal danke für die Rückantwort. Habe aktuell eine WB2C, 4,8-19KW und kann günstig an eine B2HA mit 13 KW kommen. Bin mit der WB2C absolut unzufrieden, da es zu häufigem Takten kommt.Dies liegt meiner Meinung nach an einer für unseren Wärmebedarf zu hohen Startleistung.

Welche Startleistung hat denn die WB2C von mir ?

Würde eine B2HA überhaupt eine Verbesserung bringen ?

Ist die Pumpe in der B2HA schwächer als die in der WB2C (ist VIUPM RLE-70 KM) ?

Danke und Gruß Bernd
 

Viessmann Werke

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Beide Geräte starten mit einer Leistung von ca. 11kW und haben die gleiche Pumpe eingebaut.
Somit würde der Umbau von einem 19kW auf ein 13kW Gerät nicht viel bringen.

Eine wirkliche Veränderung, des von dir beschriebenen "Takten", kann also nur eine Optimierung der Hydraulik oder der Einstellungen bringen.
Alles natürlich abhängig vom Wärmebedarf.

Wie äußert sich denn das Takten?
Wie hoch ist der Wärmebedarf des Hauses?
Welche Kennlinien und Sollwerte hast du eingestellt?
Wie ist die Hydraulik aufgebaut?
Vielleicht wäre auch das Heizverhalten sowie die Heizzeiten noch interessant zu wissen.

Sobald ich diese Informationen habe, kann ich mal schauen, ob ich dir ein paar hilfreiche Tipps geben kann. :)

Schönen Gruß °be
 

goldenrider

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Hallo,

wie äußert sich das Takten?
Die Anlage kommt einfach nicht zu vernünftigen Brennerlaufzeiten und taktet sich zu Tode. Je nach Wärmeabnahme
kommt die Heizung noch nicht mal in den Modulationsbereich, sondern
geht nach ca. 30 sec. wieder aus, da Kesseltemp schnell auf über 50 Grad
angestiegen ist. Aktuell liege ich bei ca. 20 min. durchschnittliche Brennerlaufzeit, was ich grotten schlecht finde.

Sobald der Kaminofen an ist und das EG beheizt, kommt die Anlage aus dem Takten nicht mehr raus. Daher schalte ich aktuell die Anlage auf Nachtabsenkung, sehr lästig, da man immer in den Keller muß um etwas umzustellen.

Wie hoch ist der Wärmebedarf des Hauses?
Unser Reihenhaus (BJ. ca. 1969) hat ca. 120qm WFL. und hat im Zuge der Kernrenovierung, neue 3-fach Fenster, Dachdämmung und Kaminofen
im EG bekommen. Kellerdecke ist nach wie vor ungedämmt. Unser
Gasverbrauch betrug von 01.2013 - 01.2014, trotz des harten Winters "nur
11.000 Kw/h". Hier hat sicherlich auch der Kaminofen den Verbrauch positiv beeinflusst. Die Anlage wird auch zur WW Aufbereitung (160 Liter
Standspeicher) benutzt. All dies war unserem "sogenannten Heizungsfachbetrieb" bei der Installation bekannt.

Gasverbrauch aktuell seit 1.1.2014 bis heute ca. 1.820 Kw/h, wobei aktuell der Heizofen sehr selten benutzt wird, da der Winter bisher sehr mild ist, wohne Nähe Wuppertal.

Welche Kennlinien und Sollwerte hast du eingestellt?
Temperatur Soll 20 Grad / Nachtabsenkung auf 3 Grad, Kennlinie 0,7, Anhebung 4 K, das reicht um ca. 20,5 Grad im Wohnzimmer zu erreichen. Hierbei ist mir aufgefallen, das die eingestellte Solltemperatur Kessel teilweise um mehr als 10 Grad überfahren wird, was ich auch verwunderlich finde. Warmwasser Soll 48 Grad mit 6 Minuten Nachlauf, somit werden ca. 50 Grad erreicht. 1x die Woche auf 58 Grad wegen Legionellen.

Wie ist die Hydraulik aufgebaut?
Kann ich nichts zu sagen. Es wurde vor kurzem durch einen Fachbetrieb ein hydraulischer Abgleich durchgeführt. Zuvor wurden neue Eckventile (Heimeier A Exact) eingebaut. Anlage wurde an die alten Rohrleitungen angeschlossen.

Heizverhalten und Zeiten:
Zeiten Wochentags von 5 Uhr 20 bis 22 Uhr 20 wenn meine Frau frei hat, ansonsten identisch mit Nachtabsenkung von 8 Uhr bis 13 Uhr. Am Wochenende beginnen wir um 7 Uhr bis Ende ca. 22 Uhr 40. Warmwasser wird 3 x tägl. neu erwärmt, will den Speicher nicht zu stark abkühlen lassen. Max. Heizleistung auf 40 % / bei Warmwasser auf 60 %.
Im Ergeschoß ca. 40 qm sind 2 Heizkörper (Kermi X2, 22/600/2000 und 22/900/800) immer auf 3,5 (Heimeier Thermostatkopf) eingestellt. Ansonsten nur noch im Flur auf 1,5 und Gäste WC auf 2,5, in der Küche aus. Im 1.OG sind Bad ebenfalls auf 3,5 (Bad Heizkörper 1700 x 605) auf. Ansonsten Schlafzimmer komplett aus, Kinder (33/900/700) und Arbeitszimmer (22/900/600) wenn nicht benutzt auf 19 Grad, werden bei Benutzung oder Wochenende auf 20 Grad aufgeheizt. Im Dachgeschoß sind WC auf 2,5 (22/300/500). Kinderzimmer auf 19 Grad (33/600/1200) und Arbeitszimmer ebenfalls auf 19 Grad (22/400/900), werden bei Benutzung auf 20 Grad aufgeheizt.

Bin aktuell mit meinem Latein am Ende und kurz davor die Anlage raus zu schmeißen und gegen eine neue 300-W (bis 11KW) oder eine gebrauchte 200-W mit 13 KW zu ersetzen.

Hoffe das Du eventuell noch ein paar Tipps für mich hast :)

Bist Du sicher, dass die WB2C und die B2HA die gleiche Pumpe haben. Laut euren technischen Unterlagen ist dies nicht der Fall. Die B2HA soll eine UPM2 15-50 haben. Wie gesagt, kann ich eine B2HA ca. 1 Jahr alt sehr günstig bekommen, diese hätte auf jeden Fall den Vorteil, dass Sie auf 3,2 KW herunter geht, dies sollte den Laufzeiten zugute kommen, wenn die Starthürde erfolgreich genommen wurde.

Noch eine weitere Frage:

angeblich lässt sich die Startleistung um 16 % reduzieren, wenn man unter den Verbrennungsparametern Adresse 11 = 9; die Adresse 84 auf -8 ändert. Traue ich mich bisher nicht. Spricht etwas gagegen dies einmal auszuprobieren ?

Danke und Gruß Bernd
 

Wolli

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Hallo nochmal,

erstes mal hats nicht geklappt. Also noch mal von vorn. Ich habe sehr ähnliche Probleme mit meiner vitodens 200-w 26kW. Bis zu 45 Brennerstarts/Tag hat sie hingelegt und regelrecht Twist getanzt. Viessmann war dann mit der Heizungsfirma bei mir und hat an Adresse 11 = 9 einige Änderungen in der Brennersteuerung vorgenommen. Welche sagt mir mein Heizungsmensch nicht "Herrschaftswissen"! Man bräuchte eine zusätzliche Freigabecodierung, aber dies geschah, nachdem ich der Firma vorgeworfen hatte, dass die Heizung viel zu leistungsstark wäre. Viessman und die Firma haben unisono behauptet, die Abnahme wäre zu gering. Aber ziehe daraus mal den Umkehrschluss. Ich habe dann dennoch die Heizlast vergrößert, indem ich in unseren Wintergarten einen 2,4kW Monsterheizkörper installiert habe. Jetzt bin ich auf 5-6 Starts/Tag runter, davon wie bei dir 3 wegen der WW-Bereitung. Wenns kalt wird, fährt die Regelung absolut Strich geradeaus und schaukelt sich nicht mehr hoch. Ich habe auf 22 Grad Soll, 0,9 und +3 die Heizkennlinie. Unsere Häuser sind etwa gleich groß, unser Heizverhalten ist ein wenig unterschiedlich, aber das kann es nicht sein. Bis jetzt hatte ich nach der Heizkörperinstallation Ruhe, aber wehe die Temperaturen werden zweistellig, dann bockt meine Heizung auch wieder.
Wünsche dir viel Glück und werde deine Beiträge aufmerksam verfolgen, insbesondere was dem Profi dazu einfällt.

Gruß
Wolli
 

goldenrider

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Hallo Wolli,

schon wieder ein Leidensgenosse. Denke dass der zusätzliche Heizkörper hilft, ist aber kontraproduktiv bezgl. des Energieverbrauches.

Bin mal gespannt was Viessmann Werke schreibt.

Gruß Bernd
 

Wolli

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Hallo Bernd,

kontraproduktiv hin und her, der Körper der vorher angeschlossen war, war ein zwanzig Jahre altes Provisorium, mit DN 8-Schläuchen versorgt und mit ca. 400Watt gerade geeignet, im Winter die Pflanzen vor Frost zu schützen. Jetzt können wor den Wintergarten als solches benutzen. Ich habe eben das unangenehme mit dem Nützlichen verbunden und wenn du 12000€ für ne Heizung ausgegeben hast, kommts auf die paar hundert mehr dann nicht mehr an.
Aber was anderes, ich glaube du kennst noch mehr Leidensgenossen? Habe ich jedenfalls so verstanden. Du kannst mir ja mal mailen wgoethel@versanet.de

Gruß

Wolli
 

Viessmann Werke

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@goldenrider:

Vielen Dank schon mal für die Fülle an Informationen.
Vorweg möchte ich sagen, dass du an der Adresse 11 =/ 9 nichts verändern solltest.

Bitte korrigiere mich sollte ich falsch liegen, aber wenn ich richtig gelesen habe, taktet dein Vitodens sobald der Kaminofen mitheizt, oder?
Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Vitodens beim Start die Wärme nicht schnell genug an das System abgeben kann.
Wieso soll der Vitodens laufen, wenn du die benötigte Wärme bereits mit dem Kaminofen produzierst?
Dazu wäre jetzt wieder wichtig zu wissen, wie deine Hydraulik aufgebaut ist.
(Rohrquerschnitte etc.)

Sorry, bei der Frage zur Pumpe hatte ich mich wohl verlesen.
Ich dachte es handelt sich einmal um einen B2HA 19kW und um einen B2HA mit 13kW.
Wie du richtig vermutest, haben der WB2C und der B2HA eine unterschiedliche Pumpe.
Allerdings ändert das nichts an der Startleistung und dem Startverhalten.
Der B2HA 13kw hat sogar eine kleinere Pumpe, womit sich das Takten unter umständen noch verschlimmern würde.

Es muss auf jeden Fall eine Lösung gefunden werden, damit der Vitodens beim Start auch seine Wärme wegbekommt.
Sei es in Form eines Puffers, eines separaten Heizkörpers, oder durch das Sperren des Kessels durch den Kaminofen.

Schönen Gruß °be
 

goldenrider

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@Viessmann Werke

erstmal danke für die Rückantwort. NEIN, die Vitodens kommt auch ohne Kaminofen nicht über eine Laufzeit von max. 20 Minuten. Aktuell wird der Kaminofen selten genutzt, da sehr milder Winter. Wenn ja, dann schalte ich die Vitodens vorher auf Nachtbetrieb um.

Ich muss hier jedoch mal etwas loswerden::

Ich bin mittlerweile der Meinung, dass diese Anlage für unser Haus absolut überdimensioniert ist. Selbst die 4,8 KW min. Leistung erscheinen mir mittlerweile deutlich zu hoch. Selbst wenn die Vitodens die "Starthürde" schafft, läuft sie nicht vernünftig durch. Im Internet sind die Foren voll von Kunden mit dem gleichen Problem. Nur weil wir an den falschen Heizungsbauer geraten sind, soll der Kunde alleine mit der Sache klar kommen. Habe mit einem Gutachter gesprochen, er sagte das man den Heizungsbauer schlecht dafür belangen kann, er wird sich immer mit der Warmwasseraufbereitung heraus reden. Das einzige was man immer wieder hört ist: FÜR MEHR DURCHFLUSS SORGEN !!

Ich kann diesen Satz nicht mehr hören. Ich weiß auch das es nicht an Viessmann liegt. Die Firma Viessman sollte sich jedoch mal überlegen, an welche Heizungsbauer sie Ihre Geräte verkauft. Solche Firmen wie die unsige sollten in Zukunft nicht mehr dazu gehören.

Des Weiteren kann ich nicht verstehen, dass die Firma Viessmann sich nicht bemüht, genau solchen Kunden wie mir zu helfen, die an einen "unfähigen Heizungsbauer" geraten sind. Es muss doch verdammt noch mal Möglichkeiten geben, dieses "Monster" in der Leistung zu drosseln. Ich glaube nicht, dass dieses absolut nicht möglich ist. Viessmann sollte schon in der Lage sein durch einen Softwareeingriff oder einen Sonderkodierstecker etc. dem Kunden zu helfen. Gerne wäre ich auch bereit hierfür einen angemessenen Obulus zu zahlen. Gerne stelle ich hierzu die genaue Hersteller Nr. zur Verfügung.

Würde mich freuen, wenn dieses Thema in Ihrem Hause einmal besprochen würde.Wie gesagt, ich habe mich auf einen sogenannten Heizungsfachbetrieb verlassen, welcher meiner Meinung nach nahezu über kein Fachwissen verfügt.

Aktuell bin ich kurz davor die Heizung gegen eine mit 1,9-11KW zu ersetzen, da ich ja noch einige Jahre in meinem Haus wohnen möchte.

Auch ein Pufferspeicher ist für mich keine Lösung, aufgrund der hohen Kosten und Wärmeverluste.

Sorry, dass Du dieses jetzt abkriegst, aber dass musste mal raus !!

Wie sieht denn die Firma Viessmann die Chancen, den Heizungsbauer nach 1,5 Jahren für diesen Mangel zu belangen ? Zu den Rohrquerschnitten kann ich leider nichts sagen, habe hierzu keine Informationen.

Gruß Bernd
 

diplo

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@goldenraider...

sicherlich sollte man bei der Beauftragung etwas über den Heizungsbauer wissen, nicht nur fachliche Kompetens bei der Auslegung muss gefragt sein, was ist wenn die erste Störung kommt, wie fachlich ist der Heizungsbauer dann? Schwarze Scharfe gibt es immer...nur ob jetzt BMW schuld daran ist..dass der 5er BMW nicht in deine Garage passt...? oder man 2 Zylinder mit Beton zugiest, weil zuviel Leistung vorhanden ist...

Hast du die Heizkurve schon angepasst? am Kalten Tag ohne Sonne, Heizkörper voll aufstellen und dann soweit die Heizkurve reduzieren bis die Wärme gerade noch ausreicht. Wie wurde den der Hydraulische Abgleich gemacht?
 

goldenrider

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@ diplo

Heizkurve schon deutlich abgesenkt. Aktuell auf 0,8 / Anhebung 0,3 K. Das reicht um ca. 20,5 - 21 Grad zu erzielen.

Hydraulischer Abgleich: habe die Raumgrößen und die genaue Bezeichnung der Heizkörper je Raum an den Heizungsbauer gegeben. Dieser hat aus diesen Werten die Voreinstellung ermittelt und eingestellt. Mehr weiss ich nicht.

Gruß Bernd

P.S. habe heute abend mal Testweise die beiden Heizkörper im Keller etwas geöffnet. Mal schauen was die Taktung und der Verbrauch so macht.
 

driver1707

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47
hallo goldenrider,

ich habe mein haus 14 cm gedämmt und habe 3-fach-Verglasung bei den Fenstern. Ich habe nach diesen Maßnahmen (Juli 2010) letzten Juli 2013 eine Gasheizung Vitodens 300 W mit 19 kW einbauen lassen. Ich habe die Heizleistung auf 40% eingestellt. Bis jetzt hat keiner bei mir im Haus gemeckert das es zu kalt ist. Naja, so richtig Winter hatten wir ja noch nicht, habe aber bei -5°C eine Vorlauftemperatur von 50°C.
Auf diese Regelung habe ich einfachen Zugriff. Sollte es die Heizung nicht schaffen weil es zu kalt ist, werde ich um 10% erhöhen bis es passt.

@'Viessmann
Spricht etwas gegen eine verminderte Heizleistung?
 

Viessmann Werke

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@goldenrider:
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du, aufgrund der Situation mit deiner Heizungsanlage zur Zeit etwas angespannt bist.
Uns jedoch als Hersteller vorzuwerfen, dass wir uns nicht bemühen würden, obwohl wir dir doch offensichtlich versuchen zu helfen, finde ich nicht ganz passend.

Wenn eine Heizungsanlage ordentlich geplant und installiert wird, stellt sich die Frage nach der Leistungsanpassung nicht.
Somit gibt es auch keine Notwendigkeit andere Software zu bevorraten, welche die Geräte in Ihrer Leistung reduziert.
Eine Anpassung der maximalen Heizleistung ist über die Codierungen möglich, hat allerdings keinen Einfluss auf die Startleistung, da diese benötigt wird um das Gerät sauber zu starten.

Die Installation eines Gerätes mit 1,9-11kW ist eventuell eine Option.
Dies kann ich aber mit den vorliegenden Informationen nicht abschätzen.

Wenn du möchtest, schicke ich dir gerne mal einen unserer Kundendiensttechniker, der sich die Anlage vor Ort einmal anschaut.
Hierzu benötige ich allerdings die Anforderung über deinen Heizungsbauer.

Wenn du mit deinem aktuellen Heizungsbauer unzufrieden bist, empfehle ich dir auch gerne einen anderen oder du schaust mal hier:
http://www.viessmann.de/de/ein-_zweifamilienhaus/Partner_vor_Ort.html

Am besten schickst du mir mal deine Kontaktdaten, inklusive Herstellnummer an Social-Media@Viessmann.com und ich schaue mal, was ich für dich tun kann.

@driver1707:
Gegen die Verminderung der Heizleistung spricht eigentlich nichts, außer das dadurch wahrscheinlich nicht das erhoffte Ergebnis erzielt wird.
Das Gerät wird dann weiterhin mit ca. 11kW starten.

Schönen Gruß °be
 

goldenrider

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@Viessmann Werke

erstmal danke für Deine Rückmeldung. Nochmal sorry für meinen emotionalen Ausbruch gestern, musste aber einfach mal raus.

Schicke Dir meine Kontaktdaten / Daten zur Heizung wie angeboten zu.

Frage zu dem Kundendienstmitarbeiter: was würde mich dieses Kosten ? Muss ich über den ursprünglichen Heizungsbauer gehen, oder kann ich auch die jetztige Firma meines Vertrauens fragen ?

Habe gestern mal probeweise 2 Heizkörper im Keller aufgedreht, ist zwar pure Energieverschwendung, aber wollte mal sehen was dann die Anlage dann so macht. Ergebnis: sie läuft deutlich länger durch und man kann sehen, dass auch die Solltemperatur nicht mehr so stark überfahren wird. Auch das Wärmeempfinden im Raum war deutlich angenehmer. Kann jedoch auf Dauer keine Lösung sein. Allerdings führt mich dieser Versuch zu einer weiteren Vermutung welche nichts mit der Startleistung zu tun hat. Die 4,8 KW als Min. Leistung sind für unsere Wärmeabnahme zu hoch. Die Starthürde scheint die Anlage zu nehmen, solange nicht mit Kaminofen geheizt wird.

Daher habe ich die folgende Frage an Euch:

Lässt sich die MIN. Leistung des Gerätes verändern, auf z.b. 3 KW, dass wäre immerhin ein Minus von 35 %. Je niedriger desto besser. Würde mich freuen, wenn es hierzu eine Möglichkeit geben würde. Glaube dies würde einen Großteil der Probleme verbessern.

Freue mich auf weitere Rückinformationen.

Gruß Bernd

P.S. schcke meine Kontaktdaten an Social-Media@Viessmann.com
 

goldenrider

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@ Wolli

ich persönlich kenne niemanden mit diesen Problemen, aber die Foren sind voll davon. Das habe ich mit "Leidengenosse" gemeint.

@ rocco-rocco:

danke für Deinen Beitrag. Klar das sich durch eine durchlaufendes Gerät nichts am Gasverbrauch ändert. Aber die Lebensdauer der Heizung wird dadurch mit Sicherheit verlängert. Bei meinen aktuell durchschnittlich 20 Minuten Laufzeit ist dies nicht der Fall.

Habe schon die Kurve verringert, einige Heizkörper voll auf und die Pume läuft auf 55 %. Sehe auch nicht ein mein ganzes Haus auf 21 Grad zu beheizen (alle Heizkörper voll auf), wenn dies nicht notwendig ist. Dadurch wird es zu einem deutlich erhöhten Verbrauch kommen _ dies hat mein Versuch gestern abend klar gezeigt. Verbrauch um ca. 50 % höher wie normal.

Ich brauche eine Heizung welche eine möglichst geringe Startlast hat, aber noch wichtiger ist das sie möglichst niedrig runter gehen kann, deutlich unter 4,8 KW.

Gruß Bernd
 

goldenrider

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Hallo an Alle,

da keiner Eurer Tipps für Abhilfe gesorgt hat, habe ich mich für einen Radikalschnitt entschieden unter dem Motto: "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende".

Ich möchte mich nochmals bei allen für die Unterstützung / Tipps bedanken.

Gruß Bernd
 

goldenrider

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@Rocco rocco

habe mein Vorhaben bereits umgesetzt. Habe jetzt eine 300-W max. 11 KW im Keller hängen. Kein Vergleich, das sind Welten. Läuft mehrere Stunden ununterbrochen durch, obwohl ich sonst nicht verändert habe. Auch meine Problem mit Fließgeräuschen sind auf einmal weg. Voller Erfolg auf der ganzen Linie.

Auch der Gasverbrauch scheint niedriger zu sein, muss ich jedoch mal über längere Zeit beobachten.

Gruß Bernd
 

JupiterJones

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ich kann nur von meiner ölheizung sprechen, aber durch den einsatz eines pufferspeichers habe ich das takten in dieser heizperiode von 15.000 start letztes jahr auf 1.000 dieses jahr reduzieren können, der verbrauch hat sich um 50% reduziert. hatte vorher einen verbrauch von 2200 l öl und 6 meter holz, dieses jahr seit mitte juni 1200 l öl und 8 meter holz wobei ich jetzt einen wasserführenden kaminofen nutze. zu bemerken ist auch das dass warmwasser ebenfalls über öl läuft und 4 personen + geschirrspüler davon bedient werden.

takten ist bei überdimensionierten kesseln immer ein problem, bei mir war die folge: schlechtes regelverhalten, kein kontinuierlicher vorlauf, hohes takten und verdreckter ölkessel. hab meinen kessel vor kurzem geöffnet und darin so gut wie keine rückstände gefunden. meine heizung läuft jetzt 25 - 30 minuten am stück und ca. 10 mal am tag. den rest macht eine kleine regelung über einen mischer.

siehe diesen artikel: http://www.arconell.nl/Resources/Takten.pdf
 

JupiterJones

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Nein, ist ganz einfach. Ich sehe ja was im Tank drin war und ich sehe wieviel noch drin ist.
 
Thema:

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