Vissmann Vitotronic 200 höher Ölverbrauch

Diskutiere Vissmann Vitotronic 200 höher Ölverbrauch im Viessmann Forum im Bereich Heizungshersteller; habe im Juli 2011 Vissmann Viotronic 200 vom Fachbetrieb einbauen lassen. Der Ölverbrauch ist wesentlich höher als bei meiner alten Heizung. Alle...

michael1959

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habe im Juli 2011 Vissmann Viotronic 200 vom Fachbetrieb einbauen lassen.
Der Ölverbrauch ist wesentlich höher als bei meiner alten Heizung. Alle 15 Minuten springt das Ding an.

Meinen Heizungsfachmann habe ich mehrmals kommen lassen. Angablich alles in Ordnung.
Habe auch seinen Rat befolgt zwei neue Heizkörper einbauen zu lassen.

15 September 2011 getankt. Bisheriger Verbrauch über 1.500 Liter.

Es erfolger bisher 13.864 Brenner-Starts.

Das sind bei dem milden Herbst und Winter 70 Starts/Tag Oder: Alle 20 Minuten ein Brennerstart.
Bei Tag und bei Nacht. Obwohl Nachts reduziert eingestellt, und erst Anfang November auf Winterbetrieb umgestellt.

Woran kann es liegen?
Was für Angaben werden noch benötigt?

Schliesslich habe ich mir keine neue Heizung für 9.800 EURO gekauft um noch mehr Öl bei gleichem Heizverhalten zu bezahlen.

Vielan Dank für die Ratschläge im Voraus.
 

Sandmann

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Hallo Michael,

die Bezeichnung Vitotronic 200 ist die Regelung !
welchen Kessel hast Du, welche Leistung (KW)
wie groß ist Deine beheizte Wohnfläche ?
wie alt Dein Haus ?

Gruß vom Sandmann
 

michael1959

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Moin Sandmann,

Danke erst einmal:

Kessel: VITRONDENS 200T

VITROCELL 100

Du siehst, keinerlei Ahnung:
Fertighaus, bj. 1969. Klinker Fenster NEU, innerhalb der letzten 5 Jahre.

Das Haus besitzt so gut wie keine Dämmung, das ist mir klar. Bin selbst Tischler und von dieser Sacher her ein wenig informiert, dass diesbezüglich Nachholbedarf besteht.

Fakt jedoch ist:

DIESE Heizung topt ganz einfach den Ölverbrauch gegenüber der alten Heizung. Zumal ich es mit der alten Heizung warm hatte, mit der neuen, erst am Abend.

Wie auch immer: Ich kaufe keine komplett neue Heizung, wenn ich aufgeklärt werde, dass der Energieverbrauch mit dieser höher ist.
Bei den Gesprächen war immer von Energieersparnis die Rede. Daher habe ich auch auf den Rat gehört, nicht nur den Brenner sondern die komplette Heizung zu erneuern.
 

Elektroniker56

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Dein Thread passt mir gut ins Konzept, weil hier viel zu oft solch ein Unsinn verbreitet wird dass eine neue Heizungsanlage "angeblich" in jedem Falle eine Verbesserung wäre.
Gleichzeitig wird immer gesagt es solle die Wärmedämmung verbessert werden.

In meiner Sichtweise sind das einmal zu pauschale Aussagen die ähnlich wie die der Politiker sind. Also nach dem Motto, Hauptsache was gesagt auch wenn der Inhalt der Aussage nichts aussagt.

Dein Fall ist das typische Beispiel für Verschlimmbesserung. Deine alte Anlage hat wirtschaftlicher geheizt, also war der Wirkungsgrad der alten Anlage besser als der der neuen Anlage. So einfach lässt sich das erklären.
Ändern kannst du jetzt nicht mehr viel. Mit einer optimaleren Einstellung könntest du vielleicht noch ein bissel verbessern, aber wenn der Kesselwirkungsgrad gegenüber dem vorherigen einiges schlechter ist, nützt eine andere Heizkurve wahrscheinlich nicht viel.

Aber, du musst davon ausgehen, die Heizungsfritzen stellen dir gerne eine neue Anlage hin. Die Voreinstellung wird oft nicht groß verändert, denn das würden ja mehrere Besuche und Tests erfordern die im Auftrags- und Preisrahmen nicht vorgesehen sind.
Also wird die Feinarbeit dem Anlagenbetreiber überlassen, schließlich ist der öfters vor Ort und kann die Dinge den jeweils sich ändernden Außentemperaturen so lange anpassen, bis die Heizkurve passt.

Wie gesagt lassen sich vielleicht 5 % verbessern, aber das ist verhältnismäßig wenig wenn die Kesselleistungen vorher zu nachher ein Verhältnis von 80 zu 60 hatten.
Ein wenig Denkhilfe kann ich insofern geben, wenn man mal Überlegungen anstellt was einen Kessel vom Hersteller X von dem eines Herstellers Y unterscheiden mag.
Beide Kessel versuchen aus einer Flammentemperatur von zig Hundert Grad Celsius eine Wassertemperatur von 50 oder bis zu 90 Grad zu machen, was eigentlich leicht gelingen müsste.

Wo also könnte der Haken liegen? Z.B. in der Art der Kesselkonstruktion.
Wenn dein alter Kessel 50 Liter 90 Grad heißes Wasser zum pumpen in den Heizkreis zur Verfügung stellte und der neue Kessel nur noch 25 Liter Volumen hat, würde das einen wesentlichen Einfluss auf die zur Verfügung stehende Heizenergie-Menge für deinen Heizkreis haben?

Eine weitere Überlegung, warum so oft geraten wird die Heizkreispumpe auf möglichst hohe Stufe zu schalten. Gehen wir mal von vorheriger Überlegung aus, wie wird sich voraussichtlich die Heizleistung im gesamten Kreis verhalten, wenn das Kesselvolumen ziemlich klein im Verhältnis zum Volumen des Heizkreises ist und die Pumpe auf kleinster Stufe läuft? Und dann, wenn sie auf höchster Stufe läuft.

Erklärt es mir!

Na, habe ich dich zum nachdenken angeregt? Könntest du für dich mal recherchieren wie dein alter Kessel konstruiert war und worin der wesentliche Unterschied deiner früheren alten Anlage zu der jetzigen besteht?
Ich würde gerne mitmachen, also poste mal die entsprechenden Daten.
 

michael1959

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Ob ich noch etwas über den alten Kessel, bzw. die alte Anlage in Erfahrung bringen kann, möchte ich bezweifeln.

Ich bin einfach "sauer". Bin selber selbstständlig. Aber so einen Nonsens würde ich niemals meinen Kunden raten. Ich rate auch immer von Neuverglasungen alter Fenster ab, weill es nix bringt.

Ich muss mal schauen, was ich da noch ausfindig machen kann.

Dennoch Danke schon mal.
 

Sparky

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Interessanter Thread, bin selbst auch in der Phase wo ich gerne meine Heizung optimieren möchte, bezw. irgendwann in Bälde ersetzen muss.

Da ich, auch beruflich, sehr stark der Physik verbunden bin, reizt es mich, ein Thema wie dieses mal von allen Seiten zu beleuchten.

Aus meiner Sicht: X Liter Oil haben X Joule Wärmeenergie.

Wenn jetzt durch eine andere Heizung mehr Oil verbraucht wird, dann wird analog dazu auch mehr Joule erzeugt.

Wenn dieses Mehr an Joule jetzt aber nicht am Bestimmungsort ankommt, wo geht es dann hin?

Oder andersrum: Kann die Bauart eines Brenners dermassen Einfluss auf die Verbrennung nehmen, dass bei Verbrennung von X Liter Oil mehr oder weniger Joule herauskommen?
Wenn ja, was geschieht mit den unvollständig verbrannten Kohlenstoffen bei einem "schlechten" Brenner? In solch einem Fall müsste ja der neue (schlechte) Brenner besonders schlechte Abgaswerte haben? Bei einem neuen Brenner eigentlich nicht denkbar.

Wenn der neue Brenner jetzt mehr Oil verbraucht als der andere, dann gehe ich mal davon aus, dass auch mehr Wärme erzeugt wird, die müsste doch aber irgendwo messbar sein, irgendwo muss sie ja stecken.

Der TO schreibt aber, dass das Haus sogar noch kälter ist als vorher, gleichzeitig auch mehr Oil verbraucht; meiner Einschätzung nach kann soviel Energie garnicht durch eine schlechte Verbrennung zunichte gemacht werden.

Natürlich spielt der Wirkungsgrad einer Anlage eine grosse Rolle. Bei einem schlechten Wirkungsgrad geht die Verlustwärme meistens als heisses Abgas durch den Schornstein, das müste aber in diesem Fall messbar sein.

Eure Meinung interessiert mich.

Gruß
 

Sandmann

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OK, bei Deinem neuen Wärmeerzeuger handelt es sich um ein Gasbrennwertwandgerät !
War der "alte" Kessel auch ein Brennwertgerät ? wandhängend oder bodenstehend ?
Wäre super wenn Du noch einen Vergleich zu den KW-Leistung beider Geräte ausfindig machen könntest.
Wie beheizt Du den Deine Räume ? Heizkörper oder Fussbodenheizung ?
ich weiß, Fragen über Fragen, aber hier könnten einige Faktoren eine Rolle spielen !

Gruß vom Sandmann
 

Elektroniker56

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Sparky, deine denk- oder Sichtweise ist ja gut und schön, nur gehst du nur von einseitigen Hypothesen aus. Du sagst sinngemäß, mehr heizölverbrauch müsste eine größere Wärmeenergie bewirken.
Das ist nur anzunehmen, wenn der Wirkungsgrad bei der Umsetzung gut ist. Ich zeige dir spielend dass sowas schnell nicht mehr passt, wenn man zum Beispiel bei einem Kessel mit einer herausnehmbaren Brennkammer die Brennkammer heraus nimmt.
Dann verbrennt der Brenner zwar die gleiche Menge Öl wie vorher, aber die Umsetzung der Energie in Wärmeenergie für den Kessel ist nun wesentlich schlechter weil ein nun viel höherer Wärmeanteil direkt oder direkter in den Kamin geblasen wird.

Ebenso verändert sich die Wärmeumsetzung bei der gleichen Menge Heizöls, wenn die Brennkammerwände verschmutzter, verrusster sind infolge von schlechter Verbrennung usw.
 

Sparky

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Elektroniker, das ist schon klar was du schreibst, das habe ich ja auch so angenommen. Klar, dass bei einem schlechten Wirkungsgrad mehr "Abfallwärme" und weniger "Nutzwärme" entsteht. Jedoch die Summe dieser beiden Energieformen ist immer gleich.
Damit meine ich, dass eine gewisse Menge Oil immer eine gewisse Gesamtmenge Wärme erzeugt und selbige sich in diese beiden "Teilwärmen" aufteilt. Ein weiterer Teil Energie kann auch durch eine unvollständige Verbrennung in Ruß und CO durch den Schonstein gehen.

Nur, hier geht es um einen neuen Brenner und dieser wurde ganz sicher ja auch eingemessen und kann so exorbitant schlechte Werte eigentlich garnicht haben, jedenfalls nicht so schlecht, dass sich das in einem deutlich merkbaren höheren Oilverbrauch niederschlägt bei gleichzeitig geringerer Nutzwärmeerzeugung. Dieser hohe Verlust müsste doch irgendwo nachweisbar sein.

Gruß
 

michael1959

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der alte Kessel war ein Weisshaupt - gibt´s nicht mehr.

der Jetzige hat 22 kw
Beheizung: Heizkörper erst einmal zum Test 2 Stck gerade auf Rat des Heizungsbauers erneuert. Lt. Heizungsbauer wären die alten veraltet. dennoch keiner Besserung
 

Elektroniker56

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Sparky, nimm mir nicht übel dass ich bezweifle das du das Problem richtig verstanden hast. Ein Brenner ist zwar der Wärmeerzeuger der die im Öl steckende Energie zu nutzbarer Wärmeenergie umwandelt.
Aber der Brenner ist nur ein Teil im Prozess. Alle anderen am Prozess beteiligten Komponenten wirken betreffend Wirkungsgrad entsprechend ein.

Ich weiß nicht ob das Öl als solches auch in Betracht kommt, also noch das gleiche Öl ist beim Vergleich des früheren Kessels zu dem jetzigen und den Verbrauchsunterschieden.
Sollte das Öl mittlerweile ergänzt worden sein, also mit dem neuen Kessel nichtmehr das gleiche wie beim alten Kessel sein, könnte ein verpanschen dieses neuen Öles mit minderwertigen Zusätzen vorliegen und entsprechende Verschlechterungen bewirken.
Der Heizwert eines gepanschten Öles ist nicht mehr der eines ungepanschten Öles. Die Verbrennung dürfte sich entsprechend auswirken. Nur, wie messen, wie nachweisen, sollte es tatsächlich mal so sein.
 

Sparky

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Elektroniker56 schrieb:
Sparky, nimm mir nicht übel dass ich bezweifle das du das Problem richtig verstanden hast....
Sorry, das muss ich zurückgeben.

Nochmal von vorne: 1 Liter Heizöl hat einen Heizwert von 36,0 MJ/l, das entspricht 10 kWh/l

Laut TO wurde nur der Brenner erneuert, der Rest der Heizungsanlage blieb zunächst ja unverändert und geht somit in die Berechnung nicht mitein.

Diese 10KW/h pro Liter Heizöl entstehen nach wie vor im Brenner. Wenn jetzt der neue Brenner von diesen 10KW/h pro Liter weniger Heizenergie ins Heizungssystem einspeist, muss er folglich die zurück gehaltene Energie irgendwohin schaffen, sei es in den Schornstein.

Da es sich hierbei um eine eklatant grosse Menge handelt die verlustig geht, müsste das am Schonstein deutlich messbar sein. Damit müsste der neue Brenner grottenschlechte Abgaswerte haben was reklamiert werden könnte.

Dein anderes Argument bezüglich anderer Oilqualität, würde ich jetztmal nicht annehmen, denn dann müsste parallel mit dem Brennertausch auch der gesamte Oilvorrat erneuert worden sein.

Gruß
 

michael1959

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Korrektur:

Die komplette Heizungsanlage wurde erneuert!

Brenner; Kessel und Steuerungsanlage.

Es wurde mir empfohlen, aufgrund Energieersparnis, ALLES zu erneuern!
 
Hausdoc

Hausdoc

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Das ist auch richtig.
Nur ist für einen Vergleich der angegebende Zeitraum zu kurz.



Denk auch dran: Die Wärmeverluste des Gebäudes bestimmen hauptsächlich den Ölverbrauch.

Deine neue Anlage spart insoweit, weil der neue Kessel die Energie besser aufnehmen kann und der Brenner mit weniger Verbrennungsluft auskommt (= weniger erhitzte Luft/Abgas, welches über den Kamin abgeleitet wird.
 

Sparky

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michael1959 schrieb:
Korrektur:

Die komplette Heizungsanlage wurde erneuert!

Brenner; Kessel und Steuerungsanlage.

Es wurde mir empfohlen, aufgrund Energieersparnis, ALLES zu erneuern!
Sorry, das ist nicht die komplette Heizungsanlage.
 

Elektroniker56

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Sparky, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Lese mal wieder den Eingangspost durch und erkläre mir dann ob es für dich möglich ist, fast 9000 Euro nur für einen neuen Brenner ausgegeben zu haben.
Fast 9000 Euro bedeuten für mich eine neue Kesselanalage mit daran neuem Brenner und entsprechend neuer Regeleinheit.

Ferner ist die Rede davon, dass im September 2011 die letzte aktuelle Tankung mit Heizöl gewesen war.
Nun könnte man zwei und zwei zusammenzählen und käme dann auf andere Zusammenhänge als auf deine simple Vermutung es wäre nur der Brenner ausgetauscht worden.

Der Threadopener hat in seinem letzten Post nachdrücklich erklärt dass eine neue Kesselanlage mit entsprechendem Zubehör vorliegt.
Davon war schon bei seinen erstmaligen Angaben betreffend seiner Investitionen auszugehen.
Okay, ich übersehe auch manchmal was beim lesen, aber anstatt über meine Zwischenbemerkung zu meckern, hättest du ja mal die bisherigen Nachrichten des TO nachlesen und entsprechend kombinieren können.
 

Sparky

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Elektroniker, du hast immernochnicht recht, auch wenn du nochsosehr herumschreist und ja ich kann lesen, sehrgut sogar. Die beschriebenen Teile sind keine komplette Heizungsanlage, mehr habe ich nicht geschrieben.

Zu einer kompletten Heizungsanlage gehört das gesamte Rohrsystem mitsamt aller Heizkörper, was auch ein nicht unerheblich grosser Teil einer kompletten Heizanlage ausmacht und normalerweise auch der Teil einer Heizung ist wo die meiste Energie hingeht.

Ciao
 

Elektroniker56

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Deine Wortwahl ist sehr aufschlussreich.
Du redest hier von Rechthaberei und herum schreien, schließt von dir auf Andere.

Entschuldige, aber ich muss langsam an deinen geistigen Fähigkeiten zweifeln weil du nun einfach behauptest es läge keine komplette Erneuerung vor. Die Heizkörper mitsamt dem gesamten Rohrsystem gehören dazu und wurden nicht erneuert.
Gut und schön, aber dein Vergleich hinkt gewaltig denn wenn wir mal vom Systemgedanken ausgehen haben wir ein System bestehend aus Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung.
Wenn die Erzeugung erneuert wurde und das Verteilsystem nicht und es stellt nach der Erneuerung heraus, es wird nun mehr Energie bei der Erzeugung gebraucht, wo mag dann der unmittelbare Zusammenhang liegen?
In dem Systemteil das erneuert also sinngemäß baulich verändert wurde, oder in dem Teil das überhaupt nicht verändert wurde?

Außerdem widersprichst du dir selbst, denn bisher ging deine Überlegung einzig davon aus, wieviel Energie ein Brenner erzeugt bzw umsetzt. Was hat also deine Energieerzeugung im Brenner mit dem Rohrsystem und Heizkörpern zu tun?
Vor allem, wenn dort nicht das geringste verändert wurde.

Gehen wir von einem anderen Fall aus. Wir bauen deinen Motor aus deinem Auto aus und bauen einen anderen mit gleicher PS Zahl ein. Voher verbrauchte der Motor 6 Liter auf 100 km, der neue verbraucht 8,5 Liter.
Sonst wurde nichts am Auto verändert. Nun überlege mal ob der Mehrverbrauch unmittelbar mit dem neuen Motor zusammenhängt, oder mit allem anderen am Auto das nicht verändert wurde.
 

Sparky

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Ich möchte jetztmal etwas klarstellen: Ich habe hier keinerlei Behauptungen aufgestellt, sondern nur Fragen in den Raum gestellt. Ich wollte hier eine Diskussion mit Fachleuten beginnen um darüber Aufschluß zu bekommen wo in solch einem Fall der Hund begraben liegt.

Hier scheinen aber keine Fachleute an einer Diskussion interessiert zu sein, sondern es scheint hier nur Selbstdarsteller zu geben die auf alles eine Antwort haben wollen, auch dann wenn sie völlig am Thema vorbei geht.

Ich bin kein Heizungsfachmann, habe ich auch eingangs schon gesagt, bin nur an der Physik interessiert und möchte etwas dazu lernen. Mir stellte sich nur die Frage, wenn die Heizung ersetzt wird, da wo zentral die Wärme erzeugt wird, egal ob mit oder ohne Steuerung, ob mit oder ohne neuen Kessel, 1L Heizöl sind 10KW/h basta, dann wollte ich nur wissen, wo geht die Energie hin, wenn sie nicht im Heizungssystem (damit meine ich das Rohr- und Heizkörpersystem) ankommt.
Wenn diese Energie nicht im Heizkörpersystem ankommt, dann muss sie ja woanders sein.

Nicht mehr und nicht weniger.

Ich bin noch guter Dinge, besteht ein Forum ja nichtnur aus 2 Leuten die nicht erfassen können was ich hier geschrieben habe.

....und bitte Elektroniker, antworte nichtmehr auf meine Posts, derlei beleidigende Beiträge möchte ich mir nicht antun, poste lieber mit Leuten deines Schlages.

Gruß an alle anderen.
 
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