Viessmann Trimatik MC/B - springt nicht von alleine an

Diskutiere Viessmann Trimatik MC/B - springt nicht von alleine an im Viessmann Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo liebes Forum, erst einmal vielen Dank, ich find's super das man hier Fragen stellen kann. Ich habe schon eine Menge über meine Trimatik /...

ohlsdorfer

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Hallo liebes Forum,

erst einmal vielen Dank, ich find's super das man hier Fragen stellen kann. Ich habe schon eine Menge über meine Trimatik / Rexola-biferral-RN gelernt. Unsere Heizung hat das Baujahr 1994 (glaube ich), Nummer 7450xxx.

Wir hatten vor nicht zu langer Zeit Stromausfall. Als der Strom wieder da war, hatten wir kein heisses Wasser. Es blinkten die beiden LEDs vorne abwechselnd. Der Techniker kam und meinte, die Heizung müsse ersetzt werden, da die Kesselsteuerung hinüber ist. Zitat: "Sie zeigt nicht mal die Kesseltemperatur richtig an". Nun, nachdem ich im Forum gelesen habe, wie die Codierungen zu sein haben und diese (00 und 01) auch korrekt gesetzt habe, wird die Kesseltemperatur wieder angezeigt und die LEDs blinken nicht mehr. Das Angebot der Heizungsfirma kam kurz danach: entweder eine neue Steuerung für 2.000 € oder eine ganz neue Heizung. Mein Vertrauen in diese Firma ist jedenfalls vollkommen verschwunden. X(

Im Schornsteinfegermodus lief die Heizung beim Besuch des Technikers und weiterhin nachdem die Fehlermeldung weg war, d.h. die einzelnen Komponenten scheinen zu funktionieren.

Was nicht geht: meine Speichertemperatur sinkt beliebig ab, die Heizung springt nicht an. Jedenfalls nicht von alleine, denn wenn ich den Programmknopf von der Trinkwassererwärmung (reduzierter Betrieb?) auf "1" umschalte und dann zurück, geht sie an. Zuerst läuft die Umwälzpumpe (ich höre sie und spüre ein leichtes Vibrieren, nach 30 Sek. geht der Brenner an.

Da wir erst seit einem Jahr in unserem Haus wohnen, würde ich ganz gerne die alte Heizung weiter betreiben, sofern die Kosten noch überschaubar sind. Der Brenner ist neu (vor dem Kauf des Hauses ersetzt).

Ich bin selber Techniker (aber kein Heizungstechniker), bin also bereit, Zeit und Mühe bei der Fehlersuche zu investieren! Ich habe heute die Elektronikplatine ersetzt, der Fehler ist danach noch da. Kann also natürlich sein, dass die Relais nicht richtig funktionieren, oder das ein Kondensator kaputt ist. Die Grundleiterplatine könnte ich wohlmöglich auch ersetzen. Bevor ich sowas mache, würde ich aber gerne über andere möglichen Ursachen lernen.

Die Potis hin- und herbewegen habe ich auch schon mehrmals probiert. Die Schaltuhr habe ich noch nicht aus- und eingebaut...

Danke,
Boris
 
Hausdoc

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ohlsdorfer schrieb:
Ich habe heute die Elektronikplatine ersetzt, der Fehler ist danach noch da.
Du merkst....... das ist Geldvernichtung. ;)

Du brauchst demnach tatsächlich eine Neuanlage.

Du beschreibst den Fehler ja recht gut: Kontaktprobleme.


Eine wirtschaftlich sinnvolle Reparatur ist hier nicht mehr möglich
 

ohlsdorfer

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Hausdoc schrieb:
Eine wirtschaftlich sinnvolle Reparatur ist hier nicht mehr möglich
Nun, bisher habe ich 80 € für eine neue Steuerung "vernichtet". Bei einem Stundensatz von 100€ habe ich noch gut 18 Stunden Zeit, die ich selber investieren kann, bevor ich bei den 2.000€ ankomme, die mir der Techniker für die Kontaktprobleme berechnen möchte.

Ich überprüfe mal die Kontakte, danke. Ich habe ja alle Ersatzteile, die ich brauche.
 
tricotrac

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ohlsdorfer schrieb:
Das Angebot der Heizungsfirma kam kurz danach: entweder eine neue Steuerung für 2.000 € oder eine ganz neue Heizung. Mein Vertrauen in diese Firma ist jedenfalls vollkommen verschwunden.
Diese Trimatik MC/B ist also geschätzte 23 Jahre alt und soll nun noch zur Bastelarbeit werden ? Nun gut, wenn es die Freizeit hergibt. Warum dürfen SHK-Betriebe eigentlich keine neuen Produkte verkaufen ?
ohlsdorfer schrieb:
Ich überprüfe mal die Kontakte, danke. Ich habe ja alle Ersatzteile, die ich brauche
Woher stammen die vorhandenen Ersatzteile und welche sind es ?

ohlsdorfer schrieb:
Da wir erst seit einem Jahr in unserem Haus wohnen, würde ich ganz gerne die alte Heizung weiter betreiben, sofern die Kosten noch überschaubar sind
Folglich ist der Rexola-Gaskessel auch geschätzte 23 Jahre alt. Welcher Gasfeuerungsautomat(GFA) verrichtet da aktuell seinen Dienst ?
 

ohlsdorfer

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tricotrac schrieb:
Welcher Gasfeuerungsautomat(GFA) verrichtet da aktuell seinen Dienst ?
Das ist der Honeywell S4572A. Ich weiss nicht, wie alt der ist, wir haben die Heizung vor kurzem übernommen.
 
tricotrac

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Diese Serie von Honeywell ist eigentlich unauffällig. Der Vorgänger (Fabrikat : Robertshaw) entwickelt mit zunehmendem Alter ein gewisses Eigenleben bei der Steuerung des Gaskombireglers und der Flammenüberwachung und gehört deshalb unverzüglich ausgetauscht.
 
Wolfhaus

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ohlsdorfer schrieb:
Vibrieren, nach 30 Sek. geht der Brenner an.
Und was kommt dann? erfolgt eine Aufheizung und bis zu welcher Temperatur?

Ich würde auch zur Erneuerung der Heizung raten.

Möglicherweise ist durch den Stromausfall eine Beschädigung an den Elektrolytkondensatoren aufgetreten. Das wird dann auch nicht besser.

Es wäre ein typischer Kondensatorfehler der bei Altanlagen entsteht wenn die Stromzufuhr für eine längere Zeit unterbrochen wird. Das kenne ich zur genüge bei Nutzern von Altanlagen, die zur Einsparung von Energie, die Heizung im Sommer ausschalten.
Nach dem einschalten im Herbst ist dann alles tot oder es treten Fehler auf, die nicht zu beseitigen sind.
 

ohlsdorfer

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Wolfhaus schrieb:
Möglicherweise ist durch den Stromausfall eine Beschädigung an den Elektrolytkondensatoren aufgetreten.
Das ist momentan auch meine Vermutung. Ich habe die Platine, die Uhr und die Knöpfe ausgetauscht, das Problem ist noch da. Es wirkt so, als wenn der Trigger zum Anspringen nicht am GFA ankommt oder zu schwach ist.

Wolfhaus schrieb:
Und was kommt dann? erfolgt eine Aufheizung und bis zu welcher Temperatur?
Die Aufheizung erfolgt, ja. Meine Speicher-Soll-Temperatur steht auf 50 Grad. Die Heizung schaltet irgendwann ab, so ungefähr wenn der Speicher 50 Grad erreicht hat (glaube ich). Ich meine, dass die Pumpe dann weiterläuft. Insgesamt wird mein Speicher dann auf etwa 60 Grad geheizt. Ist das Normal? Ich hätte 50 Grad +/- 2 oder 3 Grad erwartet.

Das mit der neuen Heizung habe ich gehört und nehme ich dankend zur Kenntnis. Wenn nicht Sommertemperaturen wären, und wenn's nicht Spaß machen würde, hätte ich das auch schon getan. Das ganze endet wohlmöglich auch mit dem Kauf einer neuen Heizung.
 
tricotrac

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tricotrac schrieb:
Woher stammen die vorhandenen Ersatzteile und welche sind es ?
Leider fehlen die letzten Ziffern zur Regelungsnummer ! Und diese Frage hätte ich gerne beantwortet : Sind das Originalteile oder aus dem Internet ?
 
Wolfhaus

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ohlsdorfer schrieb:
GFA ankommt oder zu schwach ist.
...typisches Verhalten von geschädigten Elektrolytkondensatoren.

Nun schreibe ich hier nichts was in der Praxis nicht untersucht wurde. Wir haben selbst alle Elkos erneuert, dazu weitere Bauelemente und mußten dabei feststellen, daß weitere Bauteile und Gruppen mit beschädigt wurden.
Um es klar zu sagen, dieses Verfahren der Instandsetzung ist nicht praxistauglich und auch nicht zulässig.
Wir wollten damit nur feststellen ob eine Instandsetzung überhaupt möglich ist, das Ergebnis ist eindeutig nein.
Auch wenn die Baugruppe wieder funktionstüchtig erscheint, ist keine Aussage möglich, wie weit weitere Bauelemente vorgeschädigt wurden. Also einen sicheren Einsatz z.B. in Gasgeräte verboten.
 

ohlsdorfer

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tricotrac schrieb:
Leider fehlen die letzten Ziffern zur Regelungsnummer ! Und diese Frage hätte ich gerne beantwortet : Sind das Originalteile oder aus dem Internet
Die Seriennr ist 7450361.

Die Teile sind von einem Kollegen, der seine Anlage erneuert hat (ist baugleich, gleiche Nr usw). Da habe ich Glück gehabt. Die Anlage lief noch ok bei der Übernahme.

Eine Frage, die mich schon die ganze Zeit beschäftigt ist, ob die Codierung hier ein Problem sein könnte. Es waren ja die Adressen 00 und 01 falsch nach dem Stromausfall, könnten die anderen sich auch verstellt haben?

Momentane Codierung: 00:15, 01:00, 02:08, 03:00, 04:00, 05:08, 06:10, 07:01, 08:09, 10:00, 11:01, 12:00, 13:01, 14-17:00, 20-27:00, 30:00, 31:00, 32:01, 33-37:00, 40:01, 41-47:01

Da sind ja einige dabei, die nicht in der Dokumentation stehen.
 

ohlsdorfer

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Wolfhaus schrieb:
Auch wenn die Baugruppe wieder funktionstüchtig erscheint, ist keine Aussage möglich, wie weit weitere Bauelemente vorgeschädigt wurden. Also einen sicheren Einsatz z.B. in Gasgeräte verboten.
Danke, verstehe. Ich glaube, wenn ich einfache Fehler ausschliessen kann -- falsche Codierung, Batterie ok, Stecker alle drin, Sensoren zeigen richtig an -- wird's auch so weit sein, dass ich eine neue Heizung kaufe. Würde aber ungern mehrere Tausend ausgeben, wenn's was einfaches ist.
 

ohlsdorfer

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So, und jetzt habe ich mal ein "interessantes" Zwischenergebnis.

Ich habe die Uhr, die Schalterleiterplatte, die E6-Platte und die Grundleiterplatte nacheinander ausgetauscht.

Die Heizung verhält sich genauso wie vorher: das Wasser kühlt ab (jetzt gerade auf 33 Grad, Soll-Temp ist 50 Grad und wird auch so angezeigt). Die Heizung springt erst dann an, wenn ich in Programm 1 und dann zurück auf Trinkwassererwärmung schalte.

Kann also natürlich sein, dass die Ersatzteile genau den gleichen Fehler haben wie meine, oder dass ich beide E6-Platten verbraten habe, weil meine erste Grundleiterplatte kaputt war, wäre aber einen sehr großer Zufall!
 
tricotrac

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ohlsdorfer schrieb:
Kann also natürlich sein, dass die Ersatzteile genau den gleichen Fehler haben wie meine, oder dass ich beide E6-Platten verbraten habe, weil meine erste Grundleiterplatte kaputt war, wäre aber einen sehr großer Zufall!
Die Leiterplatine E6 ist berüchtigt für solche Phänomene !
 

Brenner

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Hoffentlich weiß die Platine das auch!

Die E6 Platine hat ihre eigene Spannungsregelung und ist trotz CMOS Bestückung ausreichend robust, so dass Handwerker damit umgehen können.

Ich würde folgendes machen:
Die Grundleiterplatine soll 22 Volt liefern. Liegt die Lieferung zB bei 25 bis 30V, so ist tatsächlich Kondensator C8 verbraucht.
Die Batterie der Uhr ist eigentlich nur bei Stromausfall wichtig, aber dennoch sollte sie immer über 3V haben, sonst die Zelle tauschen. Darüber gibt es einen Film bei Youtube. Dort wird im Text auch erklärt wie man einen Reset der Uhr durchführt, denn manchmal kommt der Kontroller (gerade so um 3V der Batterie herum) durcheinander.

Ich vermute aber einen ganz anderen Defekt.
Kann es sein, dass die Anlage zB eine motorische Abgasklappe hat? Dann diese einmal ausschleifen (elektrisch zurückrüsten und auf offen stellen) und testen.
 

ohlsdorfer

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Brenner schrieb:
Ich würde folgendes machen:
Die Grundleiterplatine soll 22 Volt liefern. Liegt die Lieferung zB bei 25 bis 30V, so ist tatsächlich Kondensator C8 verbraucht.
Die Batterie der Uhr ist eigentlich nur bei Stromausfall wichtig, aber dennoch sollte sie immer über 3V haben, sonst die Zelle tauschen. Darüber gibt es einen Film bei Youtube. Dort wird im Text auch erklärt wie man einen Reset der Uhr durchführt, denn manchmal kommt der Kontroller (gerade so um 3V der Batterie herum) durcheinander.
Das sind sehr gute Ideen, vielen Dank. Ich habe mal mit der Batterie angefangen. Sowohl die Originalbatterie als auch die in der zweiten Uhr liefern 3.68V. Die Platine werde ich mal in Ruhe untersuchen. Jetzt habe ich auf dem Diagramm auch gesehen, dass sie 22V liefern soll.

Brenner schrieb:
Ich vermute aber einen ganz anderen Defekt.
Kann es sein, dass die Anlage zB eine motorische Abgasklappe hat? Dann diese einmal ausschleifen (elektrisch zurückrüsten und auf offen stellen) und testen.
Nein, sowas habe ich leider nicht. Bei mir ist der Auspuff immer offen.

Vielleicht sollte ich noch sagen, falls andere das mitlesen, dass ich immer den Schalter an der Heizung ausmache, bevor ich sie aufmache, aber auch immer den Notfallschalter, der sich bei mir im Nebenraum befindet. Ich habe schon einige Forumsbeiträge gesehen, wo das nicht so klar ausgesprochen wird.
 

ohlsdorfer

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Ich bin eben die Codierungen durchgegangen und habe Adresse 11 auf 00 gestellt, was dem Auslieferungszustand entspricht. Nach kurzer Zeit sprang die Heizung an, zum ersten mal seit dem sie aufgehört hat zu funktionieren. Mal sehen, wie sie sich jetzt weiter verhält.
 

ohlsdorfer

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Wolfhaus schrieb:
Das würde ich an deiner Stelle noch prüfen.
Das werde ich tun, sobald ich eine geeignete Stelle sehe, wo man das bei offenem Kasten gut machen kann. X11 oder X14? Momentan lasse ich die Heizung noch laufen, um zu sehen, wie sie sich verhält - vielleicht war das ja alles nur Zufall.

Wolfhaus schrieb:
Was war da hinterlegt? Hoffe du hast mit 00 den Fehler beseitigt.
Da war, warum auch immer, 01 hinterlegt. Ich glaube, die Stelle lässt sich nur auf 00 oder 01 setzen.

Kann sein, dass das beim Stromausfall passiert ist. Kann auch sein, dass der Techniker da "aus versehen" drangekommen ist ...
 

Brenner

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Während hier die Post abgeht, hatte ich auch gerade die Werte verglichen. Meine Anlage macht kein Brauchwasser (=nur Heizung) und die Abweichungen sind:
02:00 nicht dokumentiert
08:01 nicht relevant, spiegelt nur Einstellung Neigung Heizkurve dar
11:00 nicht dokumentiert
15:01 wäre Standard, Trinkwasser Vorrang (warmes Wasser ist wichtiger als Heizen)
16:01 wäre Standard, Pumpen nicht relevant
27:01 wäre Standard, Pumpen nicht relevant
32:00 nicht dokumentiert
41:00 nicht dokumentiert
42:00 nicht dokumentiert
43:00 nicht dokumentiert
45:00 wäre Standard, nicht dokumentiert
46:00 wäre Standard, nicht dokumentiert

Wäre Standard bezieht sich auf mein Handbuch. Da es verschiedene Versionen der E6 Platine und der Uhr gegeben hat, können sich diese (insbesondere bei den nicht dokumentierten Speicherstellen) ändern.

Wenn die Heizung wieder nicht anspringt den Stecker 41 von der Brennersteuerung abziehen und messen (gegenüber N)
ACHTUNG 230V
L1 230V Phase vom Kessel mit seinem STB (Sicherheitstemperaturbegrenzer) zur Honeywell
PE sollte klar sein
N sollte klar sein
T1 230V Spannung von der Honeywell zum Kessel mit Regler/ Trimatic/ TÜV Schalter und dann zurück zur Honeywell über
T2 Hat T2 230V Spannung vom Kessel, startet/ läuft "der Brenner".
S Störumeldung, d.h. Spannung für das rote Störungslämpchen der Trimatik
B4 Betriebsstundenzähler (unbenutzt)

Also Feuer wird gegeben, wenn an T1 und T2 Spannung anliegen, was für T2 durch die Trimatik oder den Regler oder den TÜV Schalter gesteuert wird, Kommt dort nichts an, fühlt sich die Honeywell nicht angesprochen und gibt dementsprechend auch keine Störungsmeldung (rote Störungslampe) zurück. Geschaltet wird T2 im Kessel bei Trimatik Betrieb über das Relais K1, das mittlerweile sein EOL erreicht haben könnte (insbesondere wenn es kein durchsichtiges Gehäuse hat).

"Das werde ich tun, sobald ich eine geeignete Stelle sehe, wo man das bei offenem Kasten gut machen kann. X11 oder X14? Momentan lasse ich die Heizung noch laufen, um zu sehen, wie sie sich verhält - vielleicht war das ja alles nur Zufall."
Das hatte ich mich gestern ausch schon gefragt. Am besten wären wohl über R5 (da wo es zu N4 und X14 geht) und R6 (da wo es zu C11 und V4 geht), wenn man die richtigen Enden erwischt, aber du hast ja noch eine zweite Platine, wo man das schnell sehen kann.
 
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