VC240XEU Bj. 91 ersetzen

Diskutiere VC240XEU Bj. 91 ersetzen im Vaillant Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo @all, mein Name ist Joachim und seit fast vier Jahren wohne ich mit obiger Heizung zusammen. ;) Aber ich weiß immer noch nicht, was das...

Joerisg

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Hallo @all,

mein Name ist Joachim und seit fast vier Jahren wohne ich mit obiger Heizung zusammen. ;) Aber ich weiß immer noch nicht, was das jetzt wirklich für eine ist. Die Regelung ist witterungsgeführt.

Ist das jetzt eine Niedertemperaturheizung, weil der Vorlauf immer zwischen ca. 30°- 65° liegt, oder gehört da mehr dazu?

Noch ist die Heizung nicht kaputt und vor zwei Jahren gewartet worden. Trotzdem muss ich ja irgendwann mit einem Austausch rechnen. Mit welcher Ersparnis kann ich im Vergleich zu einem aktuellen Brennwertgerät rechnen?

Warmwasser über el. Durchlauferhitzer, Kaminofen heizt fleißig zu (5-6 Raummeter p.a.), Gasverbrauch 22000 KWH von 3/2010-3/2011.

Man liest Werte zwischen 11 und 33% Ersparnis. 11% hießen ca. 150,- p.a. und wären kein Grund zum Austausch.

Was sagt die Erfahrung?

Grüße

Joachim
 
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Das kommt auf die Heizflächen an.

Hast du eine Fußbodenheizung ??

Heizkörper??? Welche Art???

Wieviel m² Wohnfläche?

Bleibt die Warmwasserbereitung dauerhaft über el DL Erhitzer???

Über Gasbrennwert wär das im Einiges wirtschaftlicher.
 

Joerisg

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Ersmal danke für die schnelle Antwort und entschuldige bitte meine vielleicht unfachmännische Ausdrucksweise. Wir haben noch so uralte Rippenheizkörper. Fußbodenheizung gibt es nicht. Wir haben damals Thermostatventile einbauen lassen. Wohnfläche 125m² Wenn es tatsächlich wirtschaftlicher ist, Leitungen aus dem Keller in die erste Etage zum Bad zu ziehen und dann über Gas Warmwasser zu erstellen, könnte das bei einer Badsanierung mal umgestellt werden.
 
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Ok.

Heizkörper mit großem Wasserinhalt ist schon mal nicht schlecht.

Brennwert Gas rentiert sich eigentlich immer. Nur solte man auch zusehen, daß das Gerät im Brennwertbertieb laufen kann - also kühles Rücklaufwasser bekommt.

Evtl dämmst du das Gebäude ja auch noch - das wär für den Brennwertnutzen zuträglich.

Die Warmwasserbereitung würde ich beim Tausch auf jeden Fall vorbereiten. Später kostet es nur unnötig Geld.

Da bei dir keine Eile geboten ist, kannst du dir in Ruhe Angebote einholen..
 

Joerisg

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Das klingt jetzt aber auch nicht so euphorisch, dass ich mit fliegenden Fahnen zu Brennwert wechsele. Also warte ich, bis größere Reparaturen anstehen. Aber wie klassifiziert man denn die VC240, Niedertemperatur, Heizwertkessel, oder...?
Gedämmt werden soll schon, aber auch das erst mit den Jahren und den Gelegenheiten. Das Gebäude ist nicht ganz einfach. Zur Rücklauftemperatur kann ich nichts sagen. Die VC240 hat da keine Anzeige.
 
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Das neue Gerät wird definitiv ein Brennwertgerät! Da führt gar kein Weg dran vorbei.

Zur Dämmung: Bevor du hier irgendwas beginnst, hol dir eine schriftiliche (!) Berechnung eines Energieberaters ein. Durch falsche Dämmung wurden Gebäude auch schon restlos zerstört.

Wir selbst haben auch eine VCW 240 Bj 92. Ich reiß das Gerät auch nicht raus , nur weil es was neueres gibt.
Wenn die nächste Reparatur ansteht, schick ich das Teil in Rente. Damit es beim schnellen Heizungstausch keine Rangeleien mit dem Kaminkehrer gibt, hab ich diesen schon eingewiesen und mir sagen lassen, wor er Revisionsöffnungen im Abgassystem haben möchte.
 

Joerisg

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Dass das neue Gerät ein Brennwerter wird, war mir eigentlich klar. Mir ging es eher um eine Einschätzung, mit welcher Ersparnis ich rechnen kann. Daraus ergibt sich dann, wie schnell ich umsteige.
Eine Architektin der Verbraucherzentrale hat bei mir für teuer Geld eine Energieberatung durchgeführt. Kaputt dämmen ist eben das Thema bei mir. Der Dachaufbau verbietet eine weitergehende Dachdämmung ohne eine Neueindeckung des Dachs. Wände können erst nach Erstellung eines größeren Dachüberstandes gedämmt werden... Maßnahmenpaket 1 sind neue Heizung und Kellerdecke dämmen.
Die Dimensionierung der Heizung ist sicher noch ein Thema. Die VC240 scheint mir hoffnungslos überdimensioniert, zumal bei zusätzlichem Einsatz des Kaminofens. Ich habe heute morgen nochmal in eine alte Tabelle geschaut. Vorlauftemp. war 61° bei -10° Außentemp. Im Gutachten werden 14KW empfohlen, falls kein Warmwasser über die Heizung läuft. Eine Leistung mit Warmwasser wurde nicht genannt.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Beraterin nicht zu optimistisch ist, was die Einsparung angeht. Das Gutachten ist aus 2008. Der Gaspreis hat sich schonmal ganz anders entwickelt als vorhergesagt und damit sind alle Wirtschaftlichkeitsberechungen ad absurdum geführt.
Bei der Einsparung interessieren mich die Werte aus der Praxis.
 
Hausdoc

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Eine Architektin der Verbraucherzentrale hat bei mir für teuer Geld eine Energieberatung durchgeführt.
Achtung: Hier sitzen nicht immer Fachleute. Das kann auch ein Landschaftsarchitekt gewesen sein.

Du brauchst schriftliche Angaben von einem staatl. zugelassenen Energieberater. Meist ist das sogar der Kaminkehrer.

Im Falle einer mangelhaften Berechnung kommt es zu massiven Bauschäden. Wer kommt dann dafür auf?? -> Haftpflichtversicherung des Energieberaters.

Die Verbraucherzentrale kannst du nicht auf Schadenersatz verklagen.

Die "Fachleute" die dort oft sitzen haben meist keinen entsprechenden Versicherungsschutz.

Nur so als Vergleich:
Die Energieberatung ( mit Versicherungsnachweis) und Berechnung und Dokumentation unseres Hauses hat so um die 150€ gekostet.
 

Joerisg

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Das hatte schon Hand und Fuß. Ich habe alle Ergebnisse ausführlich schriftlich. Ich weiß nicht mehr was es gekostet hat, aber mit 150 Euro bin ich nicht ausgekommen. Die Dame war lange bei uns, hat Bauteile gemessen und geprüft und uns nach einer Woche ihre Ergebnisse präsentiert. Es gibt drei aufeinanderfolgende Maßnahmenpakete, von wirtschaftlich bis Luxus. Und gerade von ihr bin ich vor Bauschäden durch Dachdämmung gewarnt worden. Es gibt hier keine Unterspannbahn, sondern Pappdocken. Um richtig zu dämmen, müssen erst die Pappdocken raus und eine Unterspannbahn rein. Das heißt: Dach neu decken.
Ich wollte bewußt eine Architekten als Berater, weil ich die Befürchtung hatte, dass Schornsteinfeger oder Fachhandwerker entsprechende Brillen aufhaben. Der Fensterbauer sieht die Schwierigkeiten bei den Fenstern, der Heizi bei der Heizung... Übrigens habe ich auch eine Thermografie vom Haus. Unsere Stadtwerke haben das mal gesponsort.
 
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Sehr gut!!

So wie ich es sehe, sind wir in der selben Situation.

Nur daß bei mir alle Dämmmaßnahmen abgeschlossen sind. Also auch das Dach komplett neu.


So gesehen würde ich warten , bis eine größere Reparatur ansteht und dann das Gerät tauschen.
 

Joerisg

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Wie sind den Deine Erfahrungen? Wurden die Prognosen des Energieberaters eingehalten, über- oder unterschritten? Passten die Kostenansätze?
 
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Prognosen sind eher unseriös. Das weiß ich und das hat der Energieberater damal auch gesagt.
Gedämmt wurde so, daß es keine Taupunktunterschreitungen gibt.
12 cm Außenisolierung hat der Energieberater als Minimum angegeben.
14 cm sind es an den Wänden geworden. Am Dach 17 cm.


Die Heizkosten sind seither ziemlich exakt 50% ( Vorher 11 ster Holz + 1500l Flüssiggas, jetzt 5 Ster holz und 700l Gas pro Jahr)

Gemacht wurde Dach runter, Sparren aufdoppeln für Isolierung , neu decken, alle Fenster neu ( die alten Fenster waren 11 Jahre alte Holzfenster) , Vollwärmeschutz 14 cm.
 

Joerisg

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Ohne Prognose der Einsparung gibt es aber auch keine Berechnung der Wirtschaftlichkeit. Anyway. Respekt, 50% Einsparung sind eine Größenordnung. Damit wäre ich glücklich - außer, dass ich nur noch 2-3RM Holz verbrennen dürfte. Wo bleibt denn da der Spaß? Erstmal muss eh die Kohle für die Maßnahmen rangeschafft werden...
 
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