UV Flammenfühler defekt? - Prüfung

Diskutiere UV Flammenfühler defekt? - Prüfung im Buderus Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo, Mein Logano G 115 mit Buderus Brenner geht auf Brennerstörung. Düse und Filter getauscht - Flammendtektorfenster gereinigt. Neustart -...

frido28

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Hallo,

Mein Logano G 115 mit Buderus Brenner geht auf Brennerstörung.

Düse und Filter getauscht - Flammendtektorfenster gereinigt. Neustart - wieder Brennerstörung.

Nach dem Zünden habe ich einen sauberen Flammkegel (festgestellt durch das "Beobachtungsloch" ) .

Daraufhin habe ich den Flammendetektor abgezogen ( bei eingebautem Brenner ), das Fenster mit dem Finger abgedeckt und den Brenner neu gestartet. Nach dem Zünden Finger weg - Brennerstörung.

Auf den ersten Blick scheint der Detektor defekt zu sein. Kann man das auf irgend eine Art und Weise prüfen?

Oder liegt es u.U. am Feuerungsautomat?

Freundliche Grüße

frido
 
Hausdoc

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Lief die Anlage vor deiner Brennerwartung noch???


Welche Düse genau ist verbaut??? Welcher Brenner genau???
 

frido28

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Hallo,

die Heizung lief vor 4 Wochen noch einwandfrei. Gestern abend wollte ich heizen - Störung.

Daraufhin habe ich die beschriebenen Maßnahmen dürchgeführt.

Brenner Buderus BE 1.1-21

Flammdetektor: ORC1 A1 27 OC 27

Düse - wie immer - fi 0,45 80 HF

Freundliche Grüße

frido
 
Hausdoc

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Falsche Düse!

Notwendig: Danfoss 0,45/80° HFD

Hast du das Mischsystem wieder korrekt montiert??? ( Rohr des Flammwächters "verdreht"??)

Welchen CO² Gehalt hast du nach dem Düsentausch ermittelt???
 

frido28

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Hallo,

also die Anlage läuft seit 9 Jahren ohne Probleme immer mit diesen Düsen.

Verdreht ist nix.

Und wenn der abgezogene Flammwächter nach erfolgreichem Zünden und gleichmäßigem Flammkegel extern beleuchtet wird dürfte der Brenner nicht nach 2sec auf Störung gehen.

Freundliche Grüße

frido
 
Hausdoc

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Doch - dürfte er. Es kommt auf die Lichtquelle an.
Wenn , dann misst man den Flammwächter elektrisch.
Da mir das aber selbst zu umständlich ist, tausche ich das Ding testweise.

Welcher Feuerungsautomat ist verbaut????


Welchen CO² Gehalt hast du gemessen???
 

frido28

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Umständlich macht mir nichts aus, wenn ich dann weiß wie es geht.

Feuerungsautomat : LOA 24.171327

CO2 Messung ? Da müßte der Brenner erst mal laufen.

Lichtquelle: Glühbirne + ertwas Tageslicht.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Ich würde dir die elektronische Variante dieses Feuerungsautomaten empfehlen.
Erstens kann man hier Fehler auslesen, wichtiger aber wird dadurch der Verschleiß der Zündelektroden und Mischsystem deutlich reduziert.

Zu 90% läuft der Brenner dann auch...... ;)
 

frido28

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Hallo,

da bei diesem System der Elektrodenverbrauch sehr hoch ist nehme ich den Ratschlag gerne an.

Vorab:
Tippfehler mein Automat hat die Bezeichnung LOA 24.171B27 und nicht LOA 24.171327.

Welche Bezeichnung hat der elektronische Ersatztyp?
Passen bei diesem die Stecker des alten Systems?

Freundliche Grüße

frido
 
Hausdoc

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Der digitale Feuerungsautomat ist ein Siemens LMO54.200B2BU und kostet um die 140€.

Er passt 1:1.
 

wof

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Der Thread Ist zwar aus 2011, aber sollte sich noch jemand hierher verirren...der QAC misst nicht sichtbares, sondern UV Licht. Eine Taschenlampe bringt da nicht viel...
lg
wof
 

joho38

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Hausdoc schrieb:
Falsche Düse!

Notwendig: Danfoss 0,45/80° HFD

Hast du das Mischsystem wieder korrekt montiert??? ( Rohr des Flammwächters "verdreht"??)

Welchen CO² Gehalt hast du nach dem Düsentausch ermittelt???
Autsch!
Der Hersteller der Düse ist doch nicht maßgebend. Danfos Düsen baue ich selbst wirklich nur ungern ein, da der Kopf größer ist als bei Steinen oder den mittlerweile aufgekauften Fluidics. Winkel und die Spritzbildcharakteristik sind wichtig und mehr nicht.hast du schon mal Danfos Düsen in einem Örtli Brenner eingebaut? Na dann viel Spaß. Auch habe ich in den letzten Jahren vermehrt Ärger mit den Fluidics Düsen. Teilweise ist die Ausfallrate bei 30% und mehr. Mittlerweile baue ich nur noch Steinen ein und in wenigen Fällen Delavan.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Vorsicht!!!! ;)


In diesen (sonder) Fall ist es doch Elementar.

Du hast mitbekommen, daß Fluidics mal Pleite war und Danfoss eine komplette Produktion übernommen hat.? Fluidics selbst hat später doch wieder angefangen Düsen zu bauen. Heute erkennt man den Unterschied deutlich an der Verpackung. Die früheren Fluidics hatte eine 6 eckige Dose mit rotem Deckel . Die heutigen Danfoss HFD Düsen haben nach wie vor diese Verpackungsform. (Während die "bisherigen" Danfoss Düsen nach wie vor runde dosen haben)
Die neuen Fluidics Düsen ( welche äußerst Minderwertig sind, wie du selbst auch anführst) , die nichts mit früheren Düsen gemeinsam haben, erkennt man an 6 eckiger Dose mit Orangenem Deckel.

Die Düsen, die in den alten Buderus Anleitungen Fluidics genannt werden sind heute Danfoss .... HFD.
Diese Düsen haben nichts mit den z.b. Danfoss "B" Düsen gemeinsam. Ganz andere Baustelle. Ganz anderer Aufbau

Ein Buderus BE Brenner braucht demnach zwingend eine Danfoss Düse, auch wenn in den Unterlagen was von Fluidics steht.
Alle anderen Düsentypen machen hier Probleme.
 

joho38

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Da muss ich dir widersprechen. Du kannst auch Steinen einbauen und das funktioniert genauso gut. Das ist auch nicht zwingend vorgeschrieben, lediglich wird empfohlen bzw. sind die Brenner mit diesen Düsen getestet worden. Einzig Viessmann mal wieder mit den V Düsen von Danfos sind vorgeschrieben und die paar Brenner mit den 0,50 Gal/70° HF. Das hat allerdings eher etwas mit einer wohl geringeren Toleranz zu tun, als mit Sprühwinkel und Spritzbildcharakteristik.

Das Danfos Fluidics übernommen hat, weiß doch jeder, der sich damit beschäftigt. Seither habe ich auch vermehrt Ausfälle zu verzeichnen. Das gab es früher nicht. Manchmal laufen die eine Woche mit besten Werten und kippen die einfach ab und der Brenner geht auf Störung. Ich hab auch nur noch rund 300 Fluidics im Auto. Ist die Packung leer, wird gleich mit Steinen aufgefüllt.

Ich hab auch nicht von den geschrieben, die einen orangefarbenen Deckel haben. Die hab ich selbst noch nie eingekauft und werde es auch nicht. Ich meine schon die mit schwarzen und roten Deckel.

Die einzigen Danfos Düsen, die ich noch einbaue sind die LE und die HR Düsen. Ansonsten laufen fast alle Brenner mit Steinen Düsen und das wirklich ohne nennenswerte Probleme. Ich habe auch keine höheren Verschleiß zu verzeichnen, wie Flammrohre oder Mischsysteme. Solang man sich an Sprühwinkel und Spritzbildcharakteristik hält, rennen die Teile auch mit allen anderen Düsen. Wo soll denn auch ein Unterschied herrühren? Hohlkegel und Vollkegel, bei alten Brenner kommt noch vor , dass man mal eine mit Halbkegel erwischt, ist aber sehr sehr selten geworden und das war es auch schon. Blaubrenner haben halt von Haus aus eine breiteren Sprühwinkel, als die alten Gelbbrenner. Manchmal muss man damit ein wenig spielen, weil auch die Herstellerangaben nicht immer hinkommen. Es nutzt ja nichts, wenn ich mit einer 80° Düse schlechte Ergebnisse einfahre und mit einer 60° klappt es dann besser. Dann nehme ich doch die 60° her.

Schlimmer ist noch, wenn man Anlagen von anderen übernommen hat. Das habe ich schon vielfach erleben können, dass die Brennerleistung zum Teil 20 und mehr % über dem des Kessel liegt. Da wird dann mal schnell eine 0,60 Gal Düse eingebaut, weil eine Nummer kleiner grad nicht zur Hand war. Die Nächste kommt dann hin und denkt , naja, dann baue ich die gleiche wieder ein bis wieder so ein Kollege keine 0,60 Gal im Auto hat und baut dann noch eine größere ein. Die 240°C Abgastemperatur werden dann einfach mit dem Alter des Kessel abgetan. Auch wenn Feuerraumwiderstände nicht mehr überbrückt werden, oder die Pressung zu hoch ist ect. Das kann man wirklich endlos fortführen.
 
Thema:

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