Umwälzpumpe o.k.?

Diskutiere Umwälzpumpe o.k.? im Junkers-Bosch Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo, hier ist ein Gas-Heizkessel Suprastar KN 18-8 DCP von Junkers. Wie kann ein Profi (ggf. auch ein Laie) erkennen, ob die Umwälzpumpe o.k...

woldec

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Hallo,
hier ist ein Gas-Heizkessel Suprastar KN 18-8 DCP von Junkers.
Wie kann ein Profi (ggf. auch ein Laie) erkennen, ob die Umwälzpumpe o.k. ist, also die Förderleistung noch bringt?
 
Hausdoc

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Wenn die Bude nicht mehr ausreichend warm wird oder der Kessel zeitweise überhitzt dürfte eine neue Pumpe nötig werden.
 

woldec

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weder noch-wenn ich die leuchtende Störtaste gedrückt habe und der Kessel anfängt zu arbeiten.....für geraume Stunden ist alles o.k.
Bis erneut eine Störung signalisiert wird.
Dieses Phänomen trat übrigens nach 19 Jahren durchgängig störungsfreien Betrieb auf-nachdem ein neuer Mitarbeiter der Fachfirma die übliche jährlich Wartung absolvierte.
Und diese Bundesregierung hat in vielen Gewerken den Meister abgeschafft.
Obwohl schon Richard Wagner singen lässt:"...Drum sag’ ich Euch:
Ehrt Eure deutschen Meister!..."
 
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woldec

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Danke für die Info.
"Flammensignal messen"-gehört das nicht zu einem gewöhnlichen Wartungsauftrag?
 
Hausdoc

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Doch... normalerweise schon. Amperemeter rausnehmen und messen
 
tricotrac

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Und diese Bundesregierung hat in vielen Gewerken den Meister abgeschafft.
Aber nicht für "Gefahren bezogene Berufe" wie das SHK - Handwerk ; die KFZ- Mechatroniker und Elektroinstallateure.
Andere Berufe wie z. B. Fliesenleger oder Maler etc. (die nicht ausbilden wollen) sind zur Zeit noch vom Meisterzwang befreit.
Das soll sich angeblich bald wieder ändern. Es wurde nach über zwanzig Jahren der Reform der Handwerksordnung nun festgestellt, das die Qualifikation der Betriebsinhaber und die Qualität der Arbeit doch zu wünschen lässt.
Ein guter Kumpel von mir (selbständiger Malermeister) lebt mittlerweile von der Beseitigung des Pfusch im Malerhandwerk. Und das nach seiner eigenen Aussage gar nicht mal so schlecht.
 

woldec

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"Doch... normalerweise schon."
Hm, da werd ich mich mal nach einem neuen Kundendienst umsehen müssen.
Denn so läuft die Sache nicht. Ich bezahl ja, meinetwegen auch etwas mehr. Aber dafür verlange ich präzise Arbeit.
So ist das Vertrauensverhältnis gestört.
Musste ich in jungen Jahren als Maschinenschlosser und Einrichter an einem Band zur Herstellung von Glühlampen auch ordentliche Arbeit leisten.
Ansonsten hätten die Frauen am Band mir Gang gemacht-wenn das Band steht gabts für die Damen nur Durchschnittslohn.
Aber o.k., Danke und eine gute Woche.
 

woldec

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ich hab mal die Umwälzpumpe geprüft:
-Rotor ist frei, lässt sich mit dem Schraubenzieher durchdrehen
-beim Hochfahren des Kessels durch Drücken der Störtaste wird keine Spannung an die Umwälzpumpe gegeben
-nach Ende des Hochfahrens erfolgen nach einige Sekunden offensichtliche Schaltversuche durch Relais/Ventil? -Klickgeräusche
-immer noch keine Spannung an der Umwälzpumpe
-eine Sekunden später geht die Störlampe an

Ich hab den ges. Kessel/Anlage stromlos gemacht durch Sicherung raus, an der Klemmleiste das Kabel zur Umwälzpumpe abkeklemmt und an der eingebauten Pumpe 230 V direkt eingespeist - Pumpe arbeitet.

Offensichtlich ist die Pumpe o.k. (ob sie die nötige Förderleistung bringt ist ne ander Frage).

Welches Teil im Kesssel ist denn nun verantwortlich, das die Umwälzpumpe anläuft?
 

woldec

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FD 768-0036
 
Hausdoc

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August 1997...
Wirtschaftlicher Totalschaden.

Laß vom Fachmann deines Vertrauens eine Neuanlage anbieten.
Bis Anlagentausch kannst du getrost die Pumpe mit Dauerspannung versorgen.
 

woldec

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"Fachmann deines Vertrauens"

den zu finden wird schwierig
denn die Anlage lief störungsfrei bis ein Wartungsfachmann kam, anschließen die Störlampe erstmalig leuchtete und er diagnostizierte, das eine neue Umwälzpumpe nötig sei.
 
mad-mike

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Moin... Auch wenn ich den kessel nicht kenne, aber so kommt die Störung vom Brenner und nicht von der Pumpe...

Wenn der Kessel kalt ist, gibt es einen Anfahrschutz, welche die Pumpe erst bei einer Temperatur von 40 grad oder so einschaltet....
 

woldec

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"August 1997...
Wirtschaftlicher Totalschaden."

wir werden sehen, wenn der Wartungs-Spezi kommt - ich sag jedenfalls nix, ganz nach meinem Motto: video et taceo
ich bin eben für Nachhaltigkeit.....;-)
 

woldec

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Die 2. Fachkraft der Wartungsfirma war da, konnte die Störung nicht beseitigen.
Vermutete, das die Zündelektrode nicht o.k. ist - und regte wie bei der angeblich kaputten Umwälzpumpe einen Austausch an.

Warum ein Fachmann vermutet, ist mir schleierhaft. Ich als Laie finde im web Anleitungen, wie Zündelektrode, Ionisationselektrode (Flammüberwachung), Abgasüberwachung geprüft/durchgemessen werden können.
Die Jungs scheinen keine ordentliche Facharbeiterausbildung mehr zu haben-oder sind zu faul-oder wollen Kohle schinden.

Jedenfalls hab ich folgendes gemacht:
Anlage auf manuell geschaltet (Schiebeschalter). Anlage fuhr mehrfach störungsfrei hoch und runter.
Anschließend auf die Fachebene gegangen, die für Laien nicht gedacht ist und Einstellungen testweise verändert: Sommer/Winter auf AUS, WW ALLEIN (Vorrangschaltung) auf WW+HEIZUNG.
Anschließen Schiebeschalter von Manuell auf Automatisch.

Anlage läuft seit gestern störungsfrei, heizt WW+Heizung ordnungsgemäß hoch.
Anlage schaltet störungsfrei alle programmierten AN/AUS Zeiten.
Danke für Eure Hinweise, insb. des Moderators Hausdoc für seine Ferndiagnose wg. Regelungsproblem.
 
Hausdoc

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Die 2. Fachkraft der Wartungsfirma war da, konnte die Störung nicht beseitigen.

Entscheidend ist, ob sich eine Flamme bildet und das Gerät trotzdem abschaltet, oder ob es keine Flamme gibt. Mach hier bitte mal angaben
 

woldec

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"Mach hier bitte mal angaben"

kann ich nicht-ich hab dem Kumpel nicht auf die Finger geschaut
und das versteh ich irgendwo, wenn einer mir beim Arbeiten ständig auf die Pfoten schaut.....
muss man aber wohl künftig machen, zuschauen, wenn die Jungs an der Anlage rumfummeln

Anlage läuft nach wie vor störungsfrei
heizt den Speicher bis zu den programmierten 70 °C hoch, schaltet ab und fängt bei 40°C autom. an hoch zu heizen
Anlage ist übrigens witterungsgeführt, ohne Raumaufschaltung
 

woldec

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Das Gerät arbeitet doch nicht stabil:

Bei 40° C startet automatisch die Warmwasseraufbereitung, also für Wasserhahn und Dusche. Die Umwälzpumpe bekommt ihre 230 V und arbeitet bis die eingestellte Temperatur im WW-Speicher 60 ° C erreicht hat.
Danach müsste gemäß der Programmierung "WW+Heizung" das Wasser für die Heizung erwärmt werden - natürlich bei offenen Heizkörperventile und entsprechend kalten Außentemperaturen.

Warum startet danach nicht automatisch die Warmwasseraufbereitung für die Heizung?
Hier klickt ein Relais und nach einigen Sekunden geht die Störtaste an.
Weiterhin bekommt die Umwälzpumpe keinen Strom.
Wenn die Störtaste gedrückt wird geht der Brenner an, alle Heizkörper-auch ganz oben unter dem Dach-werden warm.
Wenn die Temperatur unter 40° C absinkt, beginnt das Spielchen von vorn-siehe oben.
Und ich muss in den Keller gehen und die Störtaste drücken.

Gibt es eine Theorie warum der gleiche Brenner, der autom. für Warmwasser AN geht, bei Heizung nicht autom. an geht?
Sondern den Brenner abschaltet?
Am Brenner (Elektrodensatz+Gasdüse) kann es ja wohl nicht liegen.
Sonst würde das autom. AN ja auch bei Warmwasser allein nicht funktionieren.
 

woldec

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so, alles klar:

Erst der dritte bestellte Installateur, ein Meister, hatte Fachkompetenz.
Elektrodensatz mit Gasdüse neu - und die JunkersGasheizung arbeitet autom. wie eine Biene.

Und diese Investition geht o.k.. Gemäß der aufgefundenen Unterlagen wurde die Anlage 1997 installiert und arbeitete bis 2019 störungsfrei.
Alle Messwerte sind bestens, der Wirkungsgrad beträgt 93,7 %.
Und wenn ein Teil 22 Jahre funktionierte, dann darf es auch mal kaputt gehen.
Denn es hat dann seine Nachhaltigkeit durch Qualität bewiesen.
Danke & Ende.
 
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