Umstieg von Gas-Brennwert auf LWWP - Leistung und Hersteller?

Diskutiere Umstieg von Gas-Brennwert auf LWWP - Leistung und Hersteller? im Wärmepumpe, Gebäudekühlung Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo zusammen, ich reihe mich in die Fragen der anderen Mitglieder ein und möchte kurz die Gegebenheiten beschreiben: :) Wir bewohnen zu zweit...

MartinMcFly

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Hallo zusammen,

ich reihe mich in die Fragen der anderen Mitglieder ein und möchte kurz die Gegebenheiten beschreiben: :)

Wir bewohnen zu zweit ein freistehendes EFH, Massivbauweise, BJ 2008, Standort 46485 Wesel (Niederrhein), beheizte Wohnfläche ca. 114m², ca. 60m² Keller beheizt, im gesamten Haus Heizkörper, Gasverbrauch 13.000 kWh p. J., Standarddämmung Dach und hinter Klinker, Kellerboden gedämmt, Fenster Dämmwert 1,1, Junkers Gas-Brennwert-Therme mit 80 Liter Schichtladespeicher. Seit 4 Wochen 6,7 kWp PV-Anlage in Betrieb mit 10 KWh Speicher.

Mein Plan ist es, die Brennwerttherme gegen eine Monoblock-LWWP (wegen Vorlauftemperatur Heizkörper) mit Pufferspeicher für den Heizkreislauf zu tauschen und die Warmwasserversorgung über einen Durchlauferhitzer sicherzustellen (2 Personenhaushalt, Warmwasser nur im Bad für Dusche/Wanne, Küche über Boiler).

Nach dem sorgfältigen Studieren anderer Beiträge komme ich aufgrund unserer Gegebenheiten zu einer Leistung der LWWP von max. 6-7 KW!?

Zudem drängt sich die Frage nach dem Hersteller auf🧐

Vom Gefühl her bin ich bei der Vaillant aroTherm Plus (siehe Anhang), habe aber auch viel Positives über Panasonic Aquarea, Generation J, gelesen...!


Über ein paar Statements eurerseits würde ich mich sehr freuen:cool:


Danke und viele Grüße
Martin
 

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cephalopod

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Seit 4 Wochen 6,7 kWp PV-Anlage in Betrieb mit 10 KWh Speicher.
...
und die Warmwasserversorgung über einen Durchlauferhitzer sicherzustellen
Warum so uneffektiv und keine BWWP?
Geht wunderbar mit der PV .
 

MartinMcFly

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Rechne noch mal nach.
Der DLE braucht 3x so viel Fremdstrom, wie die BWWP, die mit deinem kostengünstigem PV-Strom betrieben werden kann.
Ok, das mache ich, danke!

Und was hälst du von der angedachten Leistung der LWWP? Ich denke, dass wir mit einer 6 KW Pumpe gut fahren würden, unser Haus ist nicht allzu groß...
 
cephalopod

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Kann ich leider wenig dazu beitragen.
Da gibt es andere Spezis hier.
 
cephalopod

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Wichtig in diesem Zusammenhang ist der Aufstellort der Außeneinheit und ggf. die Lärmtoleranz der Nachbarn.
 

MartinMcFly

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Ich hatte an unsere Einfahrt gedacht...Schlafzimmer und Terrassen der Nachbarn weit weg und der kürzeste Weg zum Anschlussraum!
Kann man ein Monoblockgerät eigentlich auch an der Wand befestigen? Unser Anschlussraum ist im OG!
 

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cephalopod

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Kann man ein Monoblockgerät eigentlich auch an der Wand befestigen?
Ist nicht zu empfehlen, wegen der Körperschallübertragung.
Ideal ist ein eigenes, entkoppeltes Fundament.
Ich habe schon eine Aufstellung in einem Schotterbett gesehen, sicher auch nicht verkehrt.
 

MartinMcFly

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Ist nicht zu empfehlen, wegen der Körperschallübertragung.
Ideal ist ein eigenes, entkoppeltes Fundament.
Ich habe schon eine Aufstellung in einem Schotterbett gesehen, sicher auch nicht verkehrt.
Macht Sinn, hätte ich drauf kommen können😅
Danke!
 

KarlZei

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Kann man ein Monoblockgerät eigentlich auch an der Wand befestigen? Unser Anschlussraum ist im OG!
Natürlich ist das mit entsprechenden Konsolen möglich. Die sorgen dafür, dass Mindestabstände eingehalten werden und die erforderliche Schwingungsdämpfung/Entkopplung erreicht wird.
 

MartinMcFly

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Natürlich ist das mit entsprechenden Konsolen möglich. Die sorgen dafür, dass Mindestabstände eingehalten werden und die erforderliche Schwingungsdämpfung/Entkopplung erreicht wird.
Danke für den Tipp, schaue ich mir nochmal an!
Andere Alternative wäre eine Kernbohrung durch die Kellerwand und dann an die Verrohrung dran, die von oben runter kommt.
Ist vielleicht die bessere Variante...
 

MartinMcFly

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Dann müsste aber natürlich auch der Pufferspeicher in den Keller...
 

MartinMcFly

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Wir haben ausschließlich Heizkörper und dann taktet die WP doch zu oft, oder?
Zudem bietet sich der Speicher doch für die Nacht an...
 

MartinMcFly

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In diversen Foren und Youtube-Tutorials habe ich das so verstanden, dass die WP durch die größere Warmwassermenge insgesamt weniger laufen muss....und Nachts kann man diesen Vorteil dann mit einer "Heizpause" kombinieren!?
Alles Quatsch???
 
cephalopod

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Zum Verständnis:
Eine Heizung (egal welche) muss das ausgleichen, was das Haus an Abwärme an die Umgebung abgibt.

Dein Haus hat 13.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr.
Davon im Januar ca. 20% also 2600 kWh.
Pro Stunde wären das also 3,6 kW die du an Heizenergie in die Gebäudehülle bringen musst, nur um die Temperatur zu HALTEN.
Wenn du Nachts eine Heizpause machen willst und morgens aufheizen, ziehst du das 'zigfache an kW.
Das bekommt deine kleine WP nicht hin!

Was hat die Wassermenge also damit zu tun?
 

MartinMcFly

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Zum Verständnis:
Eine Heizung (egal welche) muss das ausgleichen, was das Haus an Abwärme an die Umgebung abgibt.

Dein Haus hat 13.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr.
Davon im Januar ca. 20% also 2600 kWh.
Pro Stunde wären das also 3,6 kW die du an Heizenergie in die Gebäudehülle bringen musst, nur um die Temperatur zu HALTEN.
Wenn du Nachts eine Heizpause machen willst und morgens aufheizen, ziehst du das 'zigfache an kW.
Das bekommt deine kleine WP nicht hin!

Was hat die Wassermenge also damit zu tun?
Deine Rechnung klingt auf jeden Fall schlüssig...bei unserer aktuelle Gas-Brennwert funktioniert das bisher ganz gut, aber da reden wir ja auch von einer anderen Leistung!
Du meinst also, die WP müsste sowieso durchlaufen (auch im Bezug auf das Takten)?
Vor diesem Hintergrund macht ein Pufferspeicher dann natürlich keinen Sinn...
 
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