Takten ohne Modulation

Diskutiere Takten ohne Modulation im Wolf Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo Ihr Wissenden. Ich versuche hier ein Stückchen weiter zu kommen, auf meinem steinigen Wolfsweg. Wolf CGB 50 / Solarspeicher SEM-2 400 auf...

Klopfomat

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Hallo Ihr Wissenden.

Ich versuche hier ein Stückchen weiter zu kommen, auf meinem steinigen Wolfsweg.

Wolf CGB 50 / Solarspeicher SEM-2 400 auf meine Intervention hin später noch Hydraulische Weiche / Mischer / Hocheff.pumpe / Kaskadenmodul
Mehrfamilienhaus ca. 500 m2 / Fußbodenheizung / Berechnet mit 26 kW/m2 zzgl. 9kW WWBereitung, bei -12 Grad Auslegungstemp. (der HB hat überhaupt keine Berechnung vorgenommen, das habe ich nachträglich bei einen Dipl. Ing. in Auftrag gegeben).

Zunächst wurde nur die CGB 50 angeboten (mit SEM-2) und DIREKT an die FB Heizung angeschlossen. Funktionierte fast nicht, wen wunderts.
Die Heizung konnte den Estrich fast nicht trocknen, es wurde Seitens HB rumgefummelt, um die Anlage zum Laufen zu bringen. Danach wurde auf meinen "Wunsch" noch die Weiche mit Zubehör installiert, nachdem ich mit Wolf direkt Rücksprache gehalten hatte und mir mitgeteilt wurde, dass die CGB mit diesem Volumenstrom
gar nicht ohne Weiche arbeiten kann (ca. 2,5 m3 / Stunde).
Auf meine Veranlassung wurde später noch der hydraulische Abgleich durchgeführt (von o.g. Dipl. Ing.)
HB hat die Anlage dann noch auf 37 kW begrenzt.

Zustand jetzt = 9,6 Takte pro Betriebsstunde!!!
Meinem HB ist es egal, das müsse man so hinnehmen (ist natürlich Quatsch), er will die Taktsperre hochsetzten, fertig.
Meiner Meinung nach haben wir (oder besser ich) es mit der Kombi aus zu viel Leistung 12 - 50 kW (Startleistung lt. Wolf 2 Minuten mit 36% = 18 kW)
falscher Parametrierung und hydraulischen Problemen zu tun.

Wie soll ich das Thema von meiner Seite angehen? Gibt es in dieser Gerätekonstellation, überhaupt die Möglichkeit die Anlage ans Laufen zu kriegen
(lt. Wolf sind 3-5 Takte pro Betriebsstunde / über das Jahr in Ordnung). 12 kW untere Leistung bedeuten ja, dass die Anlage erst ab ca. 3 Grad C in den Modulationsbereich
kommt. Im Moment gibt es jedoch auch bei 0 Grad keine Modulation...
Die Versuche eines anderen HB, der sich 9 Stunden lang mit der Anlage beschäftigt hat, sind leider auch fehlgeschlagen.

Da Wolf keine Heizgeräte anbietet, die weiter / weit genug herunterreichen müsste man dann evt. den Hersteller wechseln?

Vielen Dank schon jetzt für qualifizierte Hilfe.

Grüße
Max ?(
 

joho38

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Hat dir dein Dipl Ing. auch mitgeteilt, dass es eigentlich so gut wie unmöglich ist, dass ein Heizgerät das schaffen könnte? Wahrscheinlich nicht! Man ruft eine Leistung ab, die einen Jahresverbrauch an Energie in nur ein bis zwei Wochen bedeutet.

Das mit dem Volumenstrom kann irgendwie auch nicht so recht klappen. 2,5 m3 sind , denke ich zumindestens, viel zu wenig. Wenn ich 17 qm pro Kreis max rechne, eher werden es weniger sein, und teile die durch die gesamte Flache, dann komme ich auf mindestens 30 Kreise. Jeder Kreis benötigt eine gewisse Menge Wasser. Das sind im Durchschnitt so zwischen 1 bis 2 Liter/min*60 um auf eine Stunde zu kommen. Das macht dann rund 3500 Liter/h. Das wird dann schon sehr knapp mit einer Weiche. Da wäre schon ein Puffer angebracht.

Und nun kommen wir mal auf das System zu sprechen. Warum hast du dir das denn einbauen lassen? Du hast es dir einbauen lassen, weil du viele Angebote eingeholt hast und das vermeintlich günstigste genommen hast. Was glaubst du denn warum eine Anlage nicht für 10000 € zu haben ist? Was glaubst du, warum jemand dir eine Anlage angeboten hat, die unter 10000 € liegt? Das geht nur mit Abstrichen und das wirkt sich dann so aus wie es bei dir der Fall ist. In jedem Fall wurde ein Wolf Gerät eingebaut und das gibt meiner These schon recht. Du hast einer Firma, die Wert auf Qualität legt nicht den Auftrag gegeben, sondern du wolltest Geld sparen, am falschen Ende sparen und hast dieser Firma nicht den Auftrag erteilt, obwohl dir dadurch viel Ärger erspart geblieben wäre. Der Kerl hat sein Geld im Sack, dem du den Auftrag gegeben hast und die Firma, die es ehrlich meint ist leer ausgegangen.

Davon einmal abgesehen brauchst du einen Pufferspeicher. Probleme wirst du noch genug bekommen, aber du kannst damit vieles abfedern.

Und gebe niemand anderen die Schuld! Es ist das Denken ein Sparfuchs sein zu müssen und eine Heizung darf kein Geld kosten - lediglich ein Auto!
 
tricotrac

tricotrac

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#post110206']Es ist das Denken ein Sparfuchs sein zu müssen und eine Heizung darf kein Geld kosten - lediglich ein Auto![/quote] :thumbup:

Oder noch die neue Haustür ! Denn die können die Nachbarn auch noch sehen ! :whistling:
 

Klopfomat

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Hallo Zusammen.

Nicht direkt auf mich einschlagen, zum Glück bin ich nicht sensibel.
Ich kann die Reaktion sogar verstehen, es ging mit in meinem beruflichen Umfeld oft so, dass Qualität nicht honoriert wurde.

Nein, es wurde nicht der Billigste aus 50km Entfernung beauftragt, sondern mit voller Absicht ein kleinerer Betrieb (6 Mitarbeiter) mit 30 Jahren Erfahrung und "Altmeister"-Inhaber aus der direkten Nähe. Zwei Angebote wurden eingeholt, preislich bis zum Nachtrag der "vergessenen" Weiche gleich. Danach war der beauftragte Betrieb sogar teurer. Es ging nicht ums Geld sondern darum, im Zweifel einen Ansprechpartner für die Anlage in einem Mehrfamilienhaus zu haben.

Die Weiche hat eine maximale Kapazität von 4,5 m3 / h. Die Startleistung des Gerätes ist jedoch mit 36% von 50 kW = 18 kW hoch,
für das was an Wärme abgenommen werden kann, oder? Dann im Zweifel auf 12 kW heruntermodulieren, auch nicht gerade wenig
Leistung?
Die Heizkreise der FB haben eine Größe von 8, 9, 12, 13, 16, 16 m2 = 74 m2 x 6 (überschlägig, da zwei etwas kleiner sind)
Die Berechnung sagt gesamt 2,3 m3 / h aus.

Danke für weitere Beteiligung.

Schöne Grüße
Max
 
mad-mike

mad-mike

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ich bin auf Überschlagsweise 4300 l/h gekommen... wie kommt ihr bei 444m2 auf 2300 l/h??

Der kessel braucht bei 50 kw mit Dt von 7 etwa 6150. l/h
 

joho38

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mad-mike schrieb:
ch bin auf Überschlagsweise 4300 l/h gekommen... wie kommt ihr bei 444m2 auf 2300 l/h??
Das frage ich mich allerdings auch. Ich komme auf einen ähnlichen Wert und der ist schon hart an der Grenze der Kapazität von der Weiche.

Ich denke allerdings das Problem ist banal. Auf der einen Seite ist die Leistung von dem Gerät wohl zu groß und auf anderen Seite wird die Heizkurve einmal mehr nicht auf eine Fußbodenheizung angepaßt worden sein. Die wird hochjagen mit der Temperatur und dann, ja dann wird die Kiste die Wärme nicht los bzw. mit einem Schlag und das geht dann alles wieder von vorne los.
 

joho38

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Klopfomat schrieb:
Die Weiche hat eine maximale Kapazität von 4,5 m3 / h. Die Startleistung des Gerätes ist jedoch mit 36% von 50 kW = 18 kW hoch,
für das was an Wärme abgenommen werden kann, oder? Dann im Zweifel auf 12 kW heruntermodulieren, auch nicht gerade wenig
Leistung?
Die Heizkreise der FB haben eine Größe von 8, 9, 12, 13, 16, 16 m2 = 74 m2 x 6 (überschlägig, da zwei etwas kleiner sind)
Die Berechnung sagt gesamt 2,3 m3 / h aus.
Im Prinzip schrieb ich es ja bereits. 500 qm sollten nicht mehr als 30 KW benötigten. Wenn doch, dann würde ich mir mal Gedanken über Dämmung machen. Der Volumenstrom stimmt nicht. Selbst bei einer Rechnung, die wirklich ganz niedrig angesiedelt ist, komme ich auf rund 3500 l/h. Da ist jetzt die Frage welche Pumpe ist da am Werkeln?

Davon einmal abgesehen ist Wolf eine relativ schlechte Entscheidung gewesen, um das mal ein wenig im Glanz eines Drama erscheinen zu lassen. wie du es schon gut erkannt hast, geht Wolf gleich los wie ein Wolf, Also erstmal reißen und dann sehen wir schon, wo wir landen könnten. Auch wenn die gesamte Herde tot auf dem Feld liegt, versucht Wolf immer noch auf Höchstleitung zu reißen.
Das wäre allerdings nicht das ganz so große Problem. Die erzeugte Wärme kann man puffern und das sollte man auch machen. In solchen Häusern kann man einfach nicht einen Bedarf an Wärme errechnen. Da brauchen nur 3 Rentner einziehen und 2 Frauen oder Familie mit pubertierenden Kindern und schon ist der gesamte errechnete Wärmebedarf komplett über den Haufen geworfen. Den gesamten Quatsch von deinem Dipl Ing kannst du in die Tonne treten. Man muss einfach die Sicherheit einrechnen, allen gerecht zu werden. Ein Dipl. Ing hält sich nur an Fakten, Durchschnittswerte, duchschnittliche Temperaturen und kommt es nicht hin, weil eben mal 3 Rentner mit sehr hohen Wärmebedarf eingezogen sind, dann ist das Gejaule groß.

Trotzdem denke ich, dass 50 Kw für ein relativ kleine Haus einfach zu viel sind. Ich selbst beheize 300 qm mit 17 KW und bekomme 3400 Liter Puffer auch noch voll.
 
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heizungsservice

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Das Gerät ist völlig überdimmensioniert. Dort hätte maximal die CGB35 eingebaut werden sollen. So wird das leider nie richtig funktionieren.

Was sollen auch die 9kW Warmwasserleistung bedeuten, hängt dort ein Minispeicher dran ? Gerät tauschen lassen vom Heizungsbauer gegen das kleinere von Wolf.

Ich habe in weitaus größeren Gebäuden CGB35kw Geräte hängen, die ohne zu takten durchlaufen bis ca. +5°C AT.

Und liebe Leute, hackt nicht immer auf dem Kesselhersteller oder Bauherren herum, wenn die Einbaufirma kläglich versagt hat. Zur Ehrenrettung von Wolf, dort gibt man sich inzwischen richtig Mühe, was man vom Hasen, dem Brötchen und dem exklusiven Wintersportsponsor schon lange nicht mehr kennt.
 
Hausdoc

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heizungsservice schrieb:
Das Gerät ist völlig überdimmensioniert. Dort hätte maximal die CGB35 eingebaut werden sollen. So wird das leider nie richtig funktionieren.
Naja.... bei beiden Geräten ist die minimale Leistung ( 8 bzw 11 KW) vieeeeeeeeeel zu groß. Da macht eine Begrenzung nach oben hin so gar keinen Sinn.
Das wär die Wahl zwischen Pest und Cholera.
 

heizungsservice

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12,2 kW und 9 kW ist schon ein gewisser Unterschied. Zudem kann ich mit der 35kW besser modulieren. Die Anlage sollte von einem Wolftechniker richtig eingestellt werden. Als Wolfpartner hat man pro Jahr eine Inbetriebnahme kostenlos als Fachhandwerker.

Die Parameter in der Fachmannebene müssen unbedingt angepasst werden. Eine verlängerte Taktsperre ist nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Hydraulik muss perfekt abgestimmt sein.
Ist an der Anlage ein ISM7 Modul verbaut ?

Die derzeitige Entwicklung der Heizungsinstallation bereitet uns immer mehr Freude. Bei der neuen Technik muss für eine optimale Arbeitsweise mittlerweile soviel beachtet werden, dass man hinterher froh ist wenn alles zufrieden läuft.

Egal wie tief ein Gerät moduliert, irgend wann taktet auch dieses ab einer gewissen AT.
 

Klopfomat

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Danke schon mal.
Die Inbetriebnahme hat...na...ein Wolftechniker gemacht.
Den habe ich zum Thema Weiche ect. gefragt, der wollte sich fachlich nicht äußern.
Als Heizkurve wurde 1 gewählt, Auslegungstemperatur - 12 Grad. Wärmebedarf ist 26 kW.

Die Wohnungen werden bei z.B. 0 Grad auf 3 bei den Raumreglern locker 21 Grad warm, eher
mehr. Also reicht doch der Volumenstrom, oder
Wolf Dreiwegemischer 3MG/DN20 Kvs 6,3
Wolf Mischermotor
Wolf Hocheffizienzpumpe DN25-60
Wolf Kaskadenmodul KM
Wolf Sammenltemperaturfühler
Wolf hydraulische Weiche

Ich erbitte weitere Kommentare, VIELEN DANK.

Grüße
Max
 
mad-mike

mad-mike

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Da passt garnichts zusammen... 0... nix....

Bei 26Kw bedarf ein 50KW Gerät montieren.... Heizkurve von 1 Viel zu hoch...

und eine 25/60 Pumpe.... viel zu klein...
 

heizungsservice

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ui, das hätte auch eine CGB 24 ja fast geschafft, da ist einiges aber richtig schief gelaufen

Gehen wir doch mal die Hydraulik durch.
  • CGB 50
  • Kaskadenmodul
  • hydraulische Weiche
  • Sammlerfühler angeschlossen an Kaskadenmodul
  • warum ein Mischermodul ? ein Mischerkreis kann auf das Kaskadenmodul gelegt werden
  • Speicherladung über Dreiwegeumschaltventil vor der hydraulischen Weiche eingebunden (kein Parallelbetrieb möglich)
  • zusätzliches Mischermodul nur nötig, wenn die Speicherladung über eine externe Pumpe erfolgt und nach der hydraulischen Weiche eingebunden ist (Parallelbetrieb möglich)
Das bitte mal testen.

Heizkreispumpe bitte mal auf volle Leistung stellen.
  1. Stufenweise Parameter HG04 obere Brennerleistung anpassen
  2. HG09 auf 15 Minuten
  3. KM 03 anpassen
  4. KM 04 anpassen
  5. KM 06 Hysterese Sammlertemperatur auf 15°C setzen
  6. KM 07 auf 15 Minuten setzen
Vorhande Paramter bitte vorher notieren.
 

Klopfomat

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Hello, again.
DANKE vielmals. Ich muss das erst einmal langsam verstehen, als Laie.

-warum ein Mischermodul ? ein Mischerkreis kann auf das Kaskadenmodul gelegt werden
Die Frage mit dem Mischermodul verstehe ich leider nicht.

-lt. "techn. Hotline" der Fma. Wolf läuft die Pumpe für den Heizkreis weiter, wenn der Speicher geladen wird,
das wäre dann auch ein Paralellbetrieb, so Wolf. Ihr meint sicher das während des Aufheizens weiter
das Heizwasser für die FB Heizung erwärmt wird, das ist dann wohl nicht der Fall und so wird wohl auch
weniger Wärme abgenommen...

Es ist eine zusätzliche Pumpe für die Speicherladung montiert, nach der Weiche, ich habe versucht Bilder hochzuladen,
kriege ich nicht hin.

Ist an der Anlage ein ISM7 Modul verbaut ?
Wenn das das schicke Schwarze ist (habe ich gerade gegoogelt), nein. Es ist ein BM mit monochromem Display montiert.

Der Dipl. Ing. hatte schon mitgeteilt, dass die verbaute Pumpe eigentlich zu klein sei. Entsprechend war der hydraulische
Abgleich auf dieser, zu kleinen Basis ausgeführt worden. D.h. wenn ich nur soundsoviel pro Stunde und Wohnung an Pumpenleistung zur Verfügung habe, muss ich prozentual herunterrechnen, bei der Einstellung der Heizkreise. Ich hoffe ich habe das richtig wiedergegeben.
Pumpe läuft m.E. auf voller Leistung. Kann diese Pumpe Modulieren, oder bleibt die immer an, oder schaltet sie sich an und aus?

Wenn ich jetzt recht verstehe, wäre folgendes optimal:
Gerät mit 26 kW (lt. Wolf reicht das, da der Speicher (SEM 2-400) nur 20 kW benötigen würde. Oder muss ich tatsächlich den
"Kesselzuschlag" von 9 kW aus der Berechnung addieren = 35 kW?
Als Gerät dann ein Produkt das bis z.B. 5 oder 6 kW herunterreicht (nicht Wolf) sondern eine Alternative.
Größere Pumpe (wie groß?) und neuer hydraulischer Abgleich auf Basis der anderen Pumpenleistung.
Dann fachgerechte Parametrierung (wie ich da jemanden finden soll, ist mir ein Rätsel).

Wenn ihr mir nochmals antworten würden, wäre das wirklich eine Hilfe.

Schöne Grüße
Max
 

heizungsservice

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Hallo

Das Kaskadenmodul wird benötigt wenn man eine Hydraulische Weiche installiert hat oder mehrere Thermen als sog. Kaskade betreiben will. In Ihrem Fall wegen der hydraulischen Weiche. Auf ein Kaskadenmodul kann man auch einen Mischkreis klemmen, also Pumpe und Mischermotor werden auf das vorhandene Kaskadenmodul gelegt und über die Anlagenkofiguration programmiert.

Die Warmwasserbereitung hätte man vor der hydraulischen Weiche realisieren können über ein Dreiwegumschaltventil. Das wäre weitaus preiswerter gewesen.

ISM7 bedeutet eine Schnittstelle in ein vorhandenes Wlan-Netz, In ihrem Fall nicht vorhanden. Das schwarze BM2 Modul was Sie meinen, gibt es nur bis zur 24kW Ausführung.

Die Pumpe der FB-Heizung kann auf Grund des hohen Rohrwiderstandes nicht auf Modulation hgestellt werden.

Warum wurde eigentlich bei Ihnen ein Solarspeicher eingebaut ? Habe ich irgend etwas überlesen ?
 

Klopfomat

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Hallo und vielen Dank.

Kaskadenmodul:
Das Kaskadenmodul ist also das Teil, in dem dann das Bedienmodul eingebaut wurde, jetzt ja....

Der Mischer(Motor) mischt im Heizbetriebe dem Vorlauf das Rücklaufwasser bei und schaltet bei Warmwasserbereitung auf den WWKreis der zum WWSpeicher führt um? Das wäre ja soweit in Ordnung, wenn ich recht verstehe. Dabei läuft die Pumpe vom Heizkreis (FB) weiter und das Wasser zirkuliert, also ein quasi Prallelbetrieb ohne das Heizwasser nachzuheizen?

Warmwasserbereitung:
Preiswerter bedeutet also nicht, dass falsch eingebaut wurde, eben nur teurer? Es funktioniert ja. Verbraucht diese Lösung
mehr Energie, oder wurde einfach nur zu kompliziert gedacht?

Pumpe Heizkreis:
Also immer bei FBHeizung ohne Modulation, da immer Wiederstand zu hoch? Das wäre ja dann soweit richtig eingestellt.

Solarspeicher:
Hat der HB Betrieb einfach so angeboten. Das es sich um einen Solarspeicher handelt, habe ich erst später gesehen. Ist wohl
deutlich teurer, oder? Aber wohl nicht schlechter, also auch hier kein Grund etwas zu wechseln.

Ich habe mir also folgendes Bild gemacht (erbitte unverbindlichen Tipp, ob ich einigermaßen richtig liege):
Heizgerät mit kleinerer Leistung installieren. Dabei darauf achten, dass der untere "Modulationswert" so tief als möglich ist.
Also z.B. 32 oder 35 kW max Leistung bei 5 oder 6 kW min Leistung. Heizung fachgerecht parametrieren, ich glaube da liegt das größte Problem, denn welcher Betrieb kann so etwas schon? Ist das eine Lösung und kann man den Rest der Anlage (Weiche, Mischer,
WWSpeicher) beibehalten. D.h. "nur" Heizgerät, Abzug=Gerätespezifisch und Steuerung= neu, wenn andere Marke?
Oder kann man das Thema mit einem 35kW Gerät von Wolf ans Laufen bringen. Mit Wolf habe ich schon lange Telefonate geführt
und darum gebeten, dass sich ein Hauseigener Fachmann der Sache annimmt. Leider ohne Erfolg, die Techniker am Telefon geben sich wirklich alle Mühe, dass führt aber leider zu nichts.. Das Problem der hohen unteren Leistung hat man (bei Wolf) ähnlich gesehen, aber die hohe Startleistung (36% von 50 kW über mindestens 2 Minuten) als Hauptgrund angegeben...Generell geht man dort aber eher von einem hydraulischen Problem aus.
Wir sollen in den Kesselkreis eine Drosselscheibe für 10,00 Euro einbauen, dann würde sich schon mal eine Besserung einstellen...

Eine Anmerkung noch:
Die Wohnungen werden mehr als warm, wenn die Außentemperatur tief ist. D.h. ich könnte doch mit der Heizkurve herunter, obwohl die Berechnung etwas anderes sag?. Bei höheren Temperaturen (2,3 bis 15,16 Grad) habe ich das Gefühl, dass man die Schwankungen
durch das Takten bei der Wärmeabgabe in den Wohnungen fühlt, kann aber auch Quatsch und Einbildung sein.
Die Anlage soll doch die Wohnungen bei -12 Grad und Raumthermostat Stufe 5 auf 21 Grad halten? Bei 0 Grad und RT auf 4 liegen
23-24 Grad an. Also muss man, trotzt Berechnung, doch die Ergebnisse in der Realität beobachten und dann ggf. die Anlagenparameter
wie z.B. die Heizkurve anpassen?

Ich hoffe, ich strapaziere die Hilfsbereitschaft nicht zu sehr und freue mich schon jetzt auf die Antworten.

Viele Grüße
Max
 

heizungsservice

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Ok, also es gibt Fachbetriebe die so eine Heizung durchaus richtig parametrieren können. Auch hier im Forum, die aktiven Mitglieder sind da absolut kompetent. Man muss sich halt damit beschäftigen.

Zum Speicher, dieser ist vollkommener Blödsinn wenn keine Solaranlage angeschlossen wird. Da gehört ein SE-2 400 Liter mit 45kw Leistungsaufnahme in die Anlage. Der hat eine Dauerleistung von 1100 Ltr/h. und würde ohne zu takten in einem Ruck hochheizen.

Der jetzige Speicher kann nur 20kW Leistung aufnehmen und hat eine Dauerleistung von 490 Ltr/h. Preislich liegen beide fast gleich.

Beschreibung Kaskadenmodul: http://www.wolf-heiztechnik.de/fileadmin/content/Downloads/Montage-Bedienungsanleitungen/Regelungen/3061591_0408_KM_Kaskadenmodul_WRS.pdf

Welche Konfiguration ist im Kaskadenmodul eingestellt ? Konfiguration 1 kann einen gemischten Heizkreis und den Speicherladekreis ansteuern.

Wozu benötigen Sie noch ein zusätzliches Mischermodul ? Das mit dem Dreiwegeumschaltventil, was ich weiter oben erwähnt hatte, vergessen wir mal. Da hatte ich einen Denkfehler. Das wäre nur sinnvoller keine hydraulische Weiche vorhanden wäre.

Sie brauchen für ihre Analge nur folgende Dinge:
  • Therme
  • Speicher
  • hydraulische Weiche mit Sammlerfühler angeklemmt im Kaskadenmodul
  • Kaskadenmodul mit Konfiguration 1, steuert FB-Heizung an und den Trinkwasserspeicher
Einstellungen am Heizgerät ändern:
  • Parameter HG 03 anpassen lt. Tabelle auf 20kW Speicherladeleistung
  • Parameter HG 04 anpassen auf die tatsächlich benötigte Heizleistung
Die gesamte Anlage ist total vermurkst gebaut ohne einen Plan. Das bekommen wir über das Forum nie geregelt. Wie ist denn ihre PLZ ?
 

Klopfomat

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Hallo, ich glaube, ich muss Einen ausgeben, bei der Mühe, die man sich hier mit mir gibt.

Meine PLZ ist 51503.

Ich habe zunächst monatelang versucht, die Sache gütlich mit dem HB zu regeln. Es gibt auch noch mit seinen anderen Gewerken Ärger,
aber da will er die Mängel abstellen...
In der Zwischenzeit habe ich mir das, was ich schon wusste, also das die Anlage mit 50 kW zu groß dimensioniert und nicht ohne Weiche zu betreiben ist, von einem vereidigten Gutachter per Gutachten bestätigen lassen, damit ich mal eine Grundlage
habe, wenn es jetzt ernst wird und ich einen anderen Betrieb beauftragen muss.
Jetzt stehe ich jedoch vor dem Problem, dass ich hier am Ort keinen Betrieb finden kann, der die Thematik überblickt. Und ich
bin nicht mit der Mängeltüre ins Haus gefallen, sondern habe neutral angefragt.
Daher bin ich sehr dankbar, hier Hilfe zur Selbsthilfe zu bekommen. D.h. wenn ich einen einigermaßen Überblick habe,
kann ich einen Fachbetrieb mit der Änderung beauftragen. Gerne auch einen Betrieb aus dem Forum, jederzeit.

Jetzt nochmals nachgefragt: Der Einbau des Solarspeichers ist also ein Mangel, da unnötig?
Die Einstellungen HG 03 auf 20 kW (über das Gebläse?) ist eine Soforthilfe die dann auch für die nächste Therme so
eingestellt werden sollte? Oder WWSpeicher direkt mit tauschen?
Wenn ich die Speicherpumpe beibehalte, benötige ich auch den Mischer, oder ist der Mischer generell unnötig?

Wenn gewünscht, kann ich auch mal Bilder von dem Murks schicken.

Schöne Grüße
Max
 

heizungsservice

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Die Speicherauswahl ist nicht nachvollziehbar. Ich kann und will mir aber eine Beurteilung darüber nicht erlauben. Sollte das Ganze aber nicht vernüftig geregelt werden können, sollte sich dies ein Gutachter ansehen. Normalerweise sollte es ja auch eine Berechnung geben über die Erneuerung der Anlage.

Folgende Parameter bitte mal ändern:

Parameter Heizgerät

HG02 29%
HG03 45%
HG04 55%
HG09 15 Minuten

Parameter Kaskadenmodul

KM06 15°C


Andere Therme bedeutet dann auch andere Werte, wir können jetzt nur diese Anlage versuchen zu optimieren, so weit das überhaupt möglich ist.
 

Klopfomat

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Hallo,
habe ich jetzt verstanden.

Ich stelle die Werte morgen gerne mal ein.
Mit einer Optimierung ist es, so glaube ich wenigsten, bei einer neuen Anlage nicht getan.
Eine Berechnung der Anlage Seitens Heizungsbauer ist nicht erfolgt, trotz meiner Nachfrage seinerzeit.
Und wohl auch keine Planung...

Die vorliegende Berechnung ist eine Nachträgliche, weil wir den hydraulischen Abgleich in Auftrag gegeben haben
und im Zuge dessen hat der Dipl. Ing. dann diese Berechnungen vorgenommen.

Dann nochmals VIELEN DANK für die Mühen.

Schöne Grüße in die Runde.
Klopfomat
 
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