Super Handwerker ;) Und was bringt meine Reparatur jetzt an Einsparung?

Diskutiere Super Handwerker ;) Und was bringt meine Reparatur jetzt an Einsparung? im Brötje Forum im Bereich Heizungshersteller; Also Ich freue mich über die guten Fachbetriebe ...und wage nicht mir vorzustellen, wie es in Ländern ist wo es keine Ausbildung in dem Sinne...

bitboy0

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Also Ich freue mich über die guten Fachbetriebe ...und wage nicht mir vorzustellen, wie es in Ländern ist wo es keine Ausbildung in dem Sinne gibt...

Ich bin als Mieter in eine Wohnung eingezogen wo bis vor 10 Jahren noch in jedem Raum je eine kleine Ölheizung stand. Dann wurde von einem örtlichen Betrieb eine Brötje WSS N15 installiert und ein Raumthermostat im größsten Raum, dem zur Küche offenen Wohnzimmer.
Allerdings hatte ich auf der LCD-Anzeige des Thermostaten keine Anzeige. Als ich den geöffnet habe waren da ausgelaufene Batterien (Ablaufdatum vor ca. 5 Jahren),
Ich hab dann die Kontakte gereinigt und neue Batterien rein. programmiert, aber ohne Wirkung auf die Therme.

Nach einigem Suchen habe ich den Fehler dann gefunden: Der Raumthermostat war fälschlicherweise an den Anschlüssen für den REA70-Regler und anstelle des Thermostaten war eine Drahtbrücke auf dem Klemmfeld. Also kann der Regler noch nie funktioniert haben.
Außerdem waren die falsch angeschlossenen Leitungen zwar abisoliert, dann aber so weit in die Klemme gesteckt, dass die Schraube die Isolierung durchgequetscht hat.

Jetzt geht der Regler und ich habe den in der Nacht und während meiner Arbeitszeiten auf "Nacht - 15°C" und sonst auf "Tag 21°C" stehen.
Ich habe vom Vormieter die Info, dass die 70€ Gas pro Monat bezahlt haben. Das ist ausschließlich für die Heizung. WW gibts mit Strom.

Wie stark sollte sich das bei einer festen Vorlauftemperatur (zur Zeit 60°C) auf den Verbrauch auswirken?
Würde eine REA 70 mit Außenfühler einen deutlichen Gewinn für mich bringen?
 
tricotrac

tricotrac

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#post111075']Ich bin als Mieter in eine Wohnung eingezogen[/quote]

Somit hast du dich am Eigentum deines Vermieters vergriffen. Der richtige Weg wäre ihn aufzufordern ( am besten schriftlich) die Heizung in einen technisch richtigen Betriebszustand setzen zu lassen.
 

joho38

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Ich würde mich fragen wie sich die -15° auf den Verbrauch auswirken werden. Ich denke eher sehr sehr negativ. Eines will mir zusätzlich nicht in den Kopf. Um was handelt es sich eigentlich? Regler? Heizung? Große Fragezeichen öffnen sich?????


Du schriebst von einem LCD Regler. Sowas gibt es nicht, denn das betrifft ja nur das Display. Aber es sollte sich um eine neuere Bauart handeln. Neuere Bauarten regeln über eine Busleitung und du hast die Brücke für einen 230 Volt oder 24 Volt Regler raus genommen und den Regler darauf angeschlossen, der für mein Verständnis eine Busleitung benötigt? Habe ich das so richtig verstanden?
 

bitboy0

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nun, zunächst einmal hat mir der Vermieter gesagt, das ich die jährliche Wartung der Anlage selbst organisieren und zahlen muss ... also er WILL das ich mich da drum kümmere. Und ja, ich bin Elektriker und ich habe - wie vertraglich vereinbart - eine Kleinreparatur auf meine Kosten durch einen Fachmann (also mich) durchgeführt. Da ich weder an Gas(bin ja nicht lebensmüde) noch an Wasser(schwimmen will ich auch nicht in der Bude) etwas gemacht habe, sondern nur an der Verkabelung des Raumthermostaten, habe ich auch keine Kompetenzen überschritten.

Zum Regler: https://goo.gl/photos/97FGpjjMNKcVaHVq7 Das ist ein Thermostat mit Wochenprogramm. Der kann über ein Relais die Zustände "AN" und "AUS" an die Therme übermitteln. Da ist kein BUS oder so etwas. Allerdings war der eben an der Bus-Leitung angeschlossen, weswegen der nicht funktionieren konnte. Das LCD zeigt die IST und SOLL Temperatur sowie die TAG / NACHT Programmierung. Auch wird der Schaltzustand des Relais in Form eine "Flamme" im LCD angezeigt. Das hat aber nichts damit zu tun ob der Brenner grade heizt, sondern zeigt nur an, dass das Thermostat glaubt, es solle geheizt werden. So sah das aus, als ich es das erste mal gesehen habe: https://goo.gl/photos/eC8JT5g5JDnqQ6mC8 Die Brücke hab ich dann raus und die Leitungen vom REA-BUS-Anschluss da rüber verdrahtet. Wenn ich vor der Änderung die Therme auf Fernsteuerung gestellt habe kam entweder Fehler 88 (Fehler in der Kommunikation) wenn das Relais offen war (kein Bus, keine Kommunikation) oder Fehler 192 (Spannungsfehler auf Bus) weil das Relais dann den Bus einfach kurzgeschlossen hat.

Und ich senke nicht um 15 Grad ab, sondern (anfangs) von 20 auf 15 ... und jetzt von 21 auf 18 ... Da eine zu starke Absenkung ja - so hier gelesen - eher wieder mehr Kosten verursacht.

Wenn das Thermostat "AUS" an die Heizung schickt, wird die Pumpe und der Brenner ausgemacht. Abends und Nachts läuft die Pumpe bei den aktuellen Temperaturen nur alle paar Stunden mal an. Der Heizkreislauf ist sehr übersichtlich, ist ja nur meine Wohnung (70m²). Da die Rohre der Heizung nicht isoliert sind, sondern nur einfach in einer großen Sockelleiste stecken, heize ich so nicht ungewollt in der Nacht.
 
Hausdoc

Hausdoc

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das ich die jährliche Wartung der Anlage selbst organisieren und zahlen muss ... also er WILL das ich mich da drum kümmere.

So ist das auch üblich.... Der Betreiber - und nicht der Besitzer - der Anlage ist für Wartung zuständig
 

bitboy0

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Und ich finde es seltsam, dass ich jetzt hier von zwei alten Hasen im Forum auf meine Frage "Was bringt das" nur Belehrungen bezüglich der Dinge bekommen habe, nach denen ich nicht gefragt habe.

Ich habe alle Infos ordendlich und in vernünftigem Deutsch hier abgeladen. Ich habe die Situation und den Verlauf geschildert und eine Frage gestellt. So schwer auf die Frage zu antworten, was es mir (Größenordnung) an Ersparnis bringen kann?
Wenn die Frage jetzt nicht so zu beantworten ist, dann wäre es auch gut gewesen einfach zu sagen, dass man da nichts sinnvolles zu sagen kann. Und das die Anlage mindestens 10 Jahre da hängt, ohne dass der Thermostat funktioniert, das finde ich für den Betrieb sehr peinlich, der die Anlage errichtet hat und die letzten 10 Jahre den Service gemacht hat.

Aber so - belehrend und nicht auf die Fragen eigehend - finde ich das wirklich nicht nett und auch nicht hilfreich.
 
Hausdoc

Hausdoc

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bitboy0 schrieb:
Aber so - belehrend und nicht auf die Fragen eigehend - finde ich das wirklich nicht nett und auch nicht hilfreich.
Naja.... man kann diese Antwort nicht in Prozentzahlen angeben.

Aber: Nachdem das Heizgerät sowie die Wohnung keine Energie vernichten, dürfte sich alles im Rahmen halten.

Ob nun im Wohnraum mit oder ohne Regelgerät 21° gehalten werden, spielt unterm Strich energetisch gesehen keine Rolle.
Einzig der Betriebsstrom dürfte etwas höher ausfallen, da die Pumpe auch dann gelaufen ist, obwohl keine weitere Wärme notwendig war.

bitboy0 schrieb:
Und das die Anlage mindestens 10 Jahre da hängt, ohne dass der Thermostat funktioniert, das finde ich für den Betrieb sehr peinlich, der die Anlage errichtet hat und die letzten 10 Jahre den Service gemacht hat.
Auch der Kaminkehrer war in dieser Zeit jährlich 1 x da und hat nach EnEV die Funktion dieses Raumthermostaten geprüft. Zumindest hat er es dokumentiert und auch so abgerechnet.... ;)
 

bitboy0

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okay ...

Also ich dachte so:
1. grade in der Übergangszeit ist die Heizung nur phasenweise nötig und an entsprechenden Tagen würde es durch die unfreiwillige Rohrheizung tagsüber sogar wärmer als gewünscht. Das fällt dann weg.
2. Ich bin vergesslich und mit dem Thermostat kann ich mich nun darauf verlassen, dass zu den Zeiten nicht unsinnig geheizt wird, die ich eh nicht da bin
3. Stromkosten für den Pumpe werden geringer.

@Hausdoc Du würdest aber trotzdem eher eine kleinere Einsparung erwarten. Das habe ich so richtig verstanden?
Und ja, keiner der Beteiligten hat sich über den Thermostaten irgendeinen Gedanken gemacht. Weder bei der Errichtung der Anlage, noch danach.
Selbst wenn die Heizkosten dadurch nur um wenige % gestiegen sind, ist es eben Schlamperrei. Und das in einem Land, was sich weltweit wegen der guten Handwerklichen Ausbildung rühmt.

@tricotrac ;)
 

Pfälzer

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bitboy0 schrieb:
Und das in einem Land, was sich weltweit wegen der guten Handwerklichen Ausbildung rühmt.
Hi.

Gute Ausbildung bedeutet eben nicht unbedingt auch gute Ausführung!

Und in einem Land in dem sich die "Geiz ist Geil" Mentalität wie in kaum einem anderen verbreitet hat ist das auch nur die logische folge.

Ich habe mehr als 10 Jahre auf dem Bau gearbeitet, erst als Elektriker und dann als Zimmermann. Der "muss das so teuer sein" Spruch wurde zunehmnend zum Standard. Gute Arbeit braucht Zeit, und wenn ausgerechnet da der erste Hebel zur Kostenreduzierung angesetzt wird...

Dazu kommt nun auch noch das die kurzlebigen Produktzyklen wie auch die unfertigkeit der Unterhaltungsindustrie sich immer weiter ausbreiten, gerade auch in früher eher auf zuverlässig/langlebigkeit ausgelegten Sparten wie Weißware und Heizung.

Das in Deinem speziellen Fall einer gepfuscht hat ist klar, ob das aus unwissenheit oder aus Zeitgründen geschah...
 
GreenRabbit

GreenRabbit

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Hi!
Dann will ich doch auch mal!

Total fatal finde ich, dass die dort vorhandene und aus technischer Sicht auch gute Heizungsanlage über Jahre weg falsch betrieben worden ist.......dies ist Fakt und lässt sich auch nicht weg rechnen!
Rechnen kann man natürlich trotzdem: Q = m * c * dT..............
Und hier sind wir wieder auf dem rein physikalischen Punkt........... sicherlich birkt eine vernünftig gesteuerte Heizung ein gewisses Einsparpotential! Allerdings bestimmt ja nicht das Nutzerverhalten oder das eingesetzte Heizgerät den tatsächlichen Energibedarf........sondern dies macht das Gebäude..........

Daraus mehr oder weniger resultierend...........ob du nun deine Raumtemperatur absenkst, oder nicht, ergibt (rein physikalisch) nicht wirklich aufzeigbares Potenzial zur Einsparung!
Um deinen Wohnraum auf z.B. 21°C zu bekommen benötigst du einfach eine fixe Energiemenge!
Nur weil uns der Gesetzgeber vorgaukeln möchte. dass eine Absenkung Energie spart, muss dies (wieder physikalisch) nicht einwandfrei korrekt sein!

Nehmen wir die Formel: Q = m * c * dT............Q ist unsere "Energie"........."m" ist die Masse....also das Wasser was durch die Rohre fließt.........."c" ist mehr oder weniger fix (1,163.....) und "dT" ist meine Temperaturspreizung! Nun kannst du in alle möglichen Richtungen umstellen.........aber an "Q" kommst du nicht vorbei!

-GR-
 

bitboy0

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Mein Gedanke dazu:

Wenn es draußen 15°C ist und drinnen 21°C, dann ist das eine Differenz von 6°C
Wenn es draußen 15°C ist und drinnen 18°C, dann ist das eine Differenz von 3°C
Je geringer die Differenz zwischen Außen und Innen ist, umso weniger Energie haut mir durch die Wand ab.

Üblicherweise ist es in der Nacht (Absenkzeit) draußen kälter als am Tag (Heizzeit). Also ist ohne Absenkung die Differenz zwischen der Temperatur im Haus zur Außentemperatur Nachts deutlich höher als Tagsüber.

Der K-Wert ändert sich ja nicht. Also wenn es in der Wohnung, durch die Absenkung, kälter wird, dann ist der Wärmetransport von drinnen nach draußen auch geringer. Also brauche ich weniger Energie die Wohnung konstant auf 18°C zu halten als ich brauche um sie konstant auf 21°C zu halten. Je schlechter die Wohnung isoliert ist, umso größer ist der totale Unterschied. Je näher die Außentemperatur an den oberen Wert (21°C) kommt, umso weniger muss ich in den Absenkzeiten an Energie investierten. Bei angenommen 16°C Aussen ist es sehr wahrscheinlich, dass meine Wohnung von den 21°C gar nicht in der Nacht auf unter 18°C abkühlt, also brauche ich da in der ganzen Nacht überhaupt nicht heizen. Natürlich spare ich da total natürlich auch weniger, weil ich auch für das halten von 21°C nicht so viel Energie aufwenden muss.

Natürlich brauche ich auch Energie um die Wohnung von 18°C auf 21°C zu heizen. In der Phase brauche ich viel mehr Energie, als wenn ich die Wohnung nur auf 21°C halten würde.
Anders herum dauert es eine Weile, bis die Wohnung von 21°C auf 18°C abgekühlt hat. Da brauche ich für eine Zeit gar keine Energie aufwenden, solange ich noch mehr als 18°C habe.

Wenn es draußen wirklich richtig kalt ist, dann ist der Unterschied zwischen den beiden Temperaturen natürlich weniger gewichtig.

Jetzt kommt es darauf an, wie viel mehr Energie ich brauche um die Wohnung hochzuheizen im Vergleich zu der gesparten Energie durch heizungslose Phasen beim abkühlen und die geringere Energiemenge zum halten der geringeren Temperatur.

Da sich ständig alle Parameter ändern und ich nicht abschätzen kann wie viel mehr das Aufheizen "kostet" im Vergleich zur gesparten Energie durch Absenkung, fällt es mir schwer da was zu rechnen. Aus dem Bauch raus würde ich aber eben eine Einsparung vermuten. Außerdem weiß ich nicht wie groß der Unterschied im Energieaufwand ist im vergleich von "Heizkörperventile von -3- auf -1,5-" im vergleich zu "Heizkreislauf zeitweilig abschalten", bei gleicher gewünschter Temperatur

---

Dann aber noch eine Frage zu den Heizkörpern: Ich habe ausschließlich diese hier: https://goo.gl/photos/Rz25jhuzoFeRUGYq7
Abgesehen davon, dass die eigentlich für's Bad gedacht sind und durchaus nett aussehen. ich kann mir nicht vorstellen, dass die übermäßig effektiv sind, oder?
Jedenfalls ist der Temperaturunterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf nur gering. Vermutlich muss auch auch wegen dieser Heizkörper den Vorlauf auf eher hohen 60° halten, oder?

Wenn ich das richtig verstehe, dann ist eine hohe Vorlauftemperatur (keine Brennwert-Therme) gleichbedeutend mit einer höheren Abgastemperatur und damit auch einem höheren Verbrauch, oder?
Also ich glaube irgendwie nicht so ganz daran, dass der Handwerker das hier wirklich durchdacht hat. In irgendeinem Aspekt.
 

bitboy0

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Ich habe die Vermieter gefragt ... die meinten: "Die haben uns gut gefallen und der Installateur meinte, die seien genauso gut!"
ich habe davon drei (unter jedem Fenster je einen) im Wohnzimmer... zwei Quer montiert(!) unter einem großen Fenster im Schlafzimmer und je einen in Küche und bad,... wobei der im Bad so befestigt ist, dass ich kein Handtuch aufhängen kann, weil der Wandhalter im Weg ist.

Ich hab dann erst mal nichts dazu gesagt, aber ich sagte ja in der Überschrift:... Super Handwerker!

Vermutlich hatte der da ein paar nutzlos rumliegen und wollte die loswerden.
 

Stone

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Effektiv hin oder her. Abgesehen davon das ich diese Heizkörper ich nur im Bad als Handtuchtrockner gut sind finde ich die anderen Bereichen der Wohnung hässlich.
Ob da überhaupt eine Berechnung gemacht wurde, Leistungsdaten und Leistungsbedarf, bezweifel ich mal.

Anscheinend sind aufgrund der zu niedrig angesetzten Leistung der Heizkörper, recht hohe Vorlauftemperaturen nötig. Daher kommen dann die von dir erwähnten 60°C Vorlauftemperatur.
Diese etwas zu verringern kannst du fast nur in dem du durchheizt, denn zum aufheizen brauchst du höhere Vorlauftemperaturen. Beim durchheizen werden dann nur die Vorlauftemperatur benötigt um die entweichende Wärme nach zu schieben.
 

bitboy0

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Ich bin da ja grade erst eingezogen ... jetzt wird es ja auch eher wieder wärme und im Herbst, wenn ich mich als guter Mieter bewiesen habe ;) werde ich das Thema mal ansprechen.
Der 15kW-Therme stehen auf der Heizkörperseite grade mal etwa 3,5kW bei 70/20 gegenüber ... bei 60/20 sind es weniger als das.
Wenn es richtig kalt wird, dann muss ich wohl noch ein Feuer im Wohnzimmer anzünden um nicht zu frieren. :(

Ich bräuchte einfach vernünftige Heizkörper und dann wäre das okay. Auch die Therme kann ja viel effektiver arbeiten wenn die Rücklauftemperatur schön niedrig ist.
 

Stone

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Die niedrigen Vorlauftemperaturen sparen eher bei Brennwert ein. Da geht es darum die Abgastemperatur so weit runter zu kühlen, das es kondensiert und dieses Kondensat dann seine Wärme ans Heizwasser abgibt.
Bei Heizwert kann es sein das es eine Sockeltemperatur gibt unter dieser die Therme nicht geht. Weil da das Kondensieren der Abgase nicht gewollt ist.
Insofern macht es jetzt nicht ganz so sehr was aus.

Wenn es kalt wird kann die Therme ja noch bis 80°C oder 90°C.
 

bitboy0

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Ja, Kondensation wäre hier nicht gut. Vielleicht muss deshalb das Abgas so heiß sein.

Stone schrieb:
Wenn es kalt wird kann die Therme ja noch bis 80°C oder 90°C.
Nun ... ja, schon! Aber es ist allerdings offiziell so, dass meine Vermieterin den Schrank mit der Therme gerne abschließt. Selber kann ich dann offiziell nicht an den Regler für die Temperatur.
Ich bin fast sicher, dass sie es nicht gerne sehen wird, wenn ich das Schloss überliste (was bei dem Schloss kein Problem ist) um an "meiner" Heizung die Temperatur zu ändern.
Also wäre es auf jeden Fall besser, dass ich da gar nicht ran muss... dann brauche ich aber bei wirklich kalten Tagen bessere Heizkörper.
 

Stone

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Die Therme ist in deiner Wohnung oder?
Hast einen Notausschalter?
Wenn du keinen Notausschalter hast halte ich das absperren der Therme für Sicherheitstechnisch bedenklich.
 

bitboy0

Threadstarter
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Ja, in der Wohnung und selbstverständlich KEIN Not-AUS ... was erwartest du denn bei der ganzen Pfuscherei.
Auch kein Gas-Warner oder Rauchmelder ;)

Ich bin mir aber sicher: Ich muss das vorsichtig angehen. Dann kann ich vielleicht was erreichen. Wenn ich jetzt auf den Putz haue, dann wird das nur Fronten schaffen, die nicht helfen!
 
tricotrac

tricotrac

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#post111075']Ich bin als Mieter in eine Wohnung eingezogen[/quote]
#post111323']nun, zunächst einmal hat mir der Vermieter gesagt, das ich die jährliche Wartung der Anlage selbst organisieren und zahlen muss ... also er WILL das ich mich da drum kümmere[/quote]

Eigentlich Bestandteil eines Mietvertrags : Wartungsarbeiten hat der Mieter zu beauftragen ,den Nachweis zu führen und die Rechnung dafür zu zahlen ; Reparaturen trägt der Vermieter (eventuell eine Eigenbeteiligung des Mieter bis 100 Euro)


[#post111445']Aber es ist allerdings offiziell so, dass meine Vermieterin den Schrank mit der Therme gerne abschließt[/quote]
#post111445']Ich bin fast sicher, dass sie es nicht gerne sehen wird, wenn ich das Schloss überliste (was bei dem Schloss kein Problem ist[/quote]

Somit hast du dich doch am Eigentum des Vermieters vergriffen. Und von der verschlossenen Schranktür rate ich dir die Finger von zu lassen.(Das ist ein Einbruch in eine verschlossene Sache = Straftat)

 
Thema:

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