Suche Infos zur komplexen Steuerung

Diskutiere Suche Infos zur komplexen Steuerung im Regelungstechnik Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; hallo zusammen bin neu hier und Saarländer von Beruf Elektroingenieur mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik. Heizung nur Grundkenntnisse. Ich...

stefan62

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hallo zusammen bin neu hier und Saarländer von Beruf Elektroingenieur mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik.
Heizung nur Grundkenntnisse.

Ich möchte meine Heizung um eine Wärmepumpe und eine PV-Anlage erweitern
Ein E-Auto kommt im Dezember auch noch dazu.
Jetzt wird die ganze Steuerung schon etwas kompliziert.
Ich muss ja berechnen was gerade billiger ist Öl oder Strom, abhängig von den Temperaturen
und dem Ertrag der PV-Anlage. Ausserdem soll auch die Wettervorhersage mit einfließen.
Ich will ja nicht teuer heizen wenn es morgen sonnig werden soll.
Der Wasserpuffer und die Fußbodenträgheit reichen für die Nachtüberbrückung,

Klar hier im Forum kann das nicht besprochen werden, ich hätte nur gerne ein paar Links um mich einzulesen.
Gefunden habe ich schon das hier igte.uni-stuttgart.de/institut/

Hier mein vereinfachtes Technologieschema

heiz1.jpg
 

dubby

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Jetzt wird die ganze Steuerung schon etwas kompliziert.
Die Ernte vom Dach sollte ökonomisch auf die Verbraucher verteilt werden.
Zuerst sollte das Auto geladen werden, bis es platzt. :thumbsup: Dann sind die elektrischen Verbraucher im Haus und der Solarspeicher (Batterie) dran.
Wenn noch was bleibt, teilst du den Heizölpreis (den, vom Öl im Tank) durch 9,8. Ist der Wert größer als deine Einspeisevergütung, geht die solare Energie ins BW und Heizwasser, sonst ins Netz. :geek:
 

elo22

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Warum geht Solar nicht in den Puffer T3 und warum nimmt der Brauchwasserspeicher T1 nicht da seine Ladung raus? Der Kessel sollte auch nur den Puffer T3 heizen wenn sonst nichts da ist.

Lutz
 

stefan62

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erst mal Danke

@dubby hört sich einfach an mit dem Strom, schwieriger wird die Entscheidung Öl oder Wärmepumpe wenn ich den Strom bezahlen muss.
Und vor allem die Frage wieviel Energie pumpe ich in den Speicher wenn die Wetterapp für den nächsten Tag Sonne und 20° meldet.

@Lutz gute Frage! ich dachte der Pufferspeicher für die Fussbodenheizung sollte eine niedrigere Temperatur fahren als der Brauchwasserspeicher damit die Wärmepumpe effektiver arbeitet. Aber genau das die Überlegungen und Tipps die ich brauche.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Eigentlich müsste die Wärmepumpenregelung alles "onboard" haben, was du brauchst.
An welche Wärmepumpe hast du gedacht?

Sind denn überhaupt wärmepumpentaugliche Heizflächen vorganden?

Ich möchte meine Heizung um eine Wärmepumpe und eine PV-Anlage erweitern
Du hast dir auch überlegt, ob das wirtschaftlich sinnvoll ist?
 

stefan62

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Hallo Martin, ich habe mich noch nicht konkret mit den einzelnen Wärmepumpen beschäftigt.
Werde mir mal ein paar Bedienungsanleitungen runterladen und ansehen was die können.

Meine Fußbodenheizung benötigt bei -10°C draussen eine Vorlauftemperatur von 35°C. Das soll wohl ganz gut sein.

Wirtschaftlich ist es garantiert nicht. Ich heize momantan 160m² Wohnfläche mit 1500 l Öl pro Jahr.
Wenn ich 10k€ investiere erlebe ich vermutlich die Armortisation nicht mehr. Ist mehr der Gedanke der zählt.

Wie gesagt ich suche erst mal Informationen. Die örtlichen Heizungsbauer sind schnell überfragt und übergeben
so eine Planung an ein Ingenieurbüro. Das ist zu teuer, ich möchte alles selbst machen.
 
Hausdoc

Hausdoc

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ich habe mich noch nicht konkret mit den einzelnen Wärmepumpen beschäftigt.
Du solltest grundlegend schon mal die Entscheidung treffen, welche Wärmepumpe es werden soll. Luft/Wasser, Sole Wasser.....usw.
Wenn ich 10k€ investiere
..... hast du schon fast 1/3 der nötigen Investition..... ;)

Die Wärmepumpe sollte eine Leistung um ca 7 KW haben.

Poste mal Baujahr und genauen Typ der bisherigen Ölheizung
 

stefan62

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Es wird eine Luft Wasser Wärmepumpe wie es in meiner Zeichnung steht.
Es ginge auch eine Rasenfläche von 300m² zu nutzen oder eine Wasserader in 6m Tiefe.

Mit 7kW ist die Heizleistung gemeint oder ? Also sowas z.B. Vaillant VWL 75/5 + VWL 78/5

Meine alter Wolff Edelstahlkessel ist nun schon 30Jahre alt. Vor 10 Jahren habe ich eine Körting Blaubrenner draufgeflanscht.
Die Abgasverluste liegen bei 6%. Mein Schornsteinfeger sagt jedes mal "das geht eigentlich gar nicht".
Da der Kessel aber ü30 ist müsste er in einigen Jahren durch einen Ölbrennwertkessel ersetzt werden (Gas habe ich nicht).
Die Alternative ist, ihn mit einer Wärmepumpe zu kombinieren.

Ölbrennwert kostet mich 6000€
Wärmepumpe habe ich mal mit 10000€ gerechnet
PV nochmal 10000€
Jeweils nur das Material, Saarländer machen am Haus alles selbst :)
Ich denke die Wärmepumpe bringt mir am meisten oder wie seht ihr das?

Sorry nun schweife ich ab - es geht ja hier um Regelung!
Was mich so stört ist, daß bisher keine, von mir gefundene, Regelung so intelligent ist
- den Wetterbericht übers Internet abzurufen. Die Regeln noch über Aussentemperaturfühler wie vor 50 Jahren.
- Keine vorausschauende Planung per Wetterprognose machen und dabei
die Speichermöglichkeit des Wärmespeichers incl. Fussbeidenheizung mit berechnen.
- den vorraussichtlichen Ertrag der PV-Anlage per Wetterprognose nutzen um zur richtigen Zeit zu heizen.
- den aktuellen Strompreis nicht mit einbeziehen und den den Ölpreis aufrechnen.
Der Strompreis zum Heizen soll laut Stadtwerke durch einen neuen Zähler mit Internetanschluss demnächst variabel sein
Smart-Grid ist im kommen und wird wohl durch die neue Regierung forciert werden.
- Eine Einbindung in mein Smart-Home-System bieten auch nicht alle.
Wünschenswert wäre eine Steuermöglichkeit über einen genormten BUS meinetwegen EIB, besser Ethernet

Das ist zumindest das was mir auf Anhieb einfällt.
Ich hoffe ihr könnt mich hier vom Gegenteil überzeugen und ein paar Links posten.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Die Alternative ist, ihn mit einer Wärmepumpe zu kombinieren.
Dann solltest du deine Planungen so gestalten, daß es ein Hybrid system wird.
Also bei Umbau alles neu. Ein Flickwerk macht bei Wärmepumpe keinen Sinn. Einen 30 jahre alten Kessel hier einbinden zu wollen ist hirnrissig.

Bei Hybrid übernimmt die Wärmepumpe die Grundlast. Die Spitzenlast macht dann der Ölkessel. Idealerweise hat der Ölkessel eine modulierende Betriebsweise. ( z.b. Buderus KB 195) .
Die führende Regelung ist die der Wärmepumpe. Über ein Bussignal oder 0-10 V Signal wird der Ölkessel angesteuert ( z.b. 6,2 V Signal = 62° Wärmeforderung)
 

KarlZei

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Eine neue Hybrid-Lösung mit Öl-Brennwert macht hier doch überhaupt keinen Sinn. Kostet nur viel Geld zusätzlich und bringt unterm Strich nur sehr wenig. Die WP kann bei den Vorlauftemperaturen im gesamten Temperaturbereich effizient (JAZ >> 3) arbeiten und es gibt noch ein Solarthermie- sowie zukünftig eine PV-Anlage.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Eine neue Hybrid-Lösung mit Öl-Brennwert macht hier doch überhaupt keinen Sinn. Kostet nur viel Geld zusätzlich und bringt unterm Strich nur sehr wenig.
Seltsam........ so ziemlich alle Hersteller sind da anderer Meinung. :unsure:

Ob die Hybrid Lösung mit Gas oder Öl gemacht wird ist bedeutungslos.


Ich hatte erst eine derartige Anlage in Betrieb genommen. Buderus WLW 196 + KB 195 . Der sonst übliche 2. Wärmeerzeuger E Heizstab wurde per Einstellung auf Ölkessel geändert. So kommt es vor dass bei größerer Warmwasserentnahme der Ölkessel für höhere Ladetemperaturen einspringt. Bei JAZ unter 4 ist Öl oder Gas preiswerter
 
Hausdoc

Hausdoc

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Sorry nun schweife ich ab - es geht ja hier um Regelung!
Was mich so stört ist, daß bisher keine, von mir gefundene, Regelung so intelligent ist
- den Wetterbericht übers Internet abzurufen. Die Regeln noch über Aussentemperaturfühler wie vor 50 Jahren.
Irrtum.
Jede (!) Wärmepumpenregelung kann das. Sie hat zwar Außenfühler, regelt aber nach Rücklauftemperatur ( und kompensiert so veränderte Wärmelasten des Gebäudes)
Der Strompreis zum Heizen soll laut Stadtwerke durch einen neuen Zähler mit Internetanschluss demnächst variabel sein
Smart-Grid ist im kommen und wird wohl durch die neue Regierung forciert werden.
Das ist auf viele Jahre noch Zukunftsmusik.
Smart Grid wird durch unsere Bundesregierung boykottiert. Auch die neue Ampelregierung boykottiert dies ( weil man auf Steuereinnahmen durch Energieverschwendung fossiler Brennstoffe abhängig ist)
Wünschenswert wäre eine Steuermöglichkeit über einen genormten BUS meinetwegen EIB, besser Ethernet
Hier hat sich KNX etabliert - seit vielen Jahren. Muss man also auch nicht neu erfinden.
 

stefan62

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Ich habe ja sowieso ein super isoliertes Haus mit Dreifachverglasung und sogar teilweise einer
kontrollierten Wohnraumlüftung mit CO2 Sensor (Eigenbau).
Wenn ich mit einer WP meinen Verbrauch an Öl auch nur um die Hälfte senken kann, brauche ich noch 750l Öl im Jahr.
Ein Ölbrennwertkessel würde davon wieder 10% einsparen also 75l oder demnächst 75€/a.
Der Ölbrennwertkessel kostet 5000€. Hat sich in 66 Jahren amortisiert. Ach nee die neuen Kessel halten ja gar nicht mehr so lange.
Wie rechnen die Hersteller das schön?
 

KarlZei

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Seltsam........ so ziemlich alle Hersteller sind da anderer Meinung. :unsure:
Und was sagen diese Hersteller ganz konkret?
Ob die Hybrid Lösung mit Gas oder Öl gemacht wird ist bedeutungslos.
Er hätte dann also eine Hybridlösung mit Öl, Solarthermie und PV. Da könnte man ja eigentlich noch einen Pelletkessel dazunehmen. Aber mal konkret:
Wie viel Heizkosten wird er mit dem neuen Ölkessel im Vergleich zur reinen WP-Lösung jährlich einsparen?

Smart Grid wird durch unsere Bundesregierung boykottiert.
Schon wieder diese unbelegte Behauptung?
 
Hausdoc

Hausdoc

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Er hätte dann also eine Hybridlösung mit Öl, Solarthermie und PV.
Korrekt.
Wie viel Heizkosten wird er mit dem neuen Ölkessel im Vergleich zur reinen WP-Lösung jährlich einsparen?
Übertrieben im Centbereich , deswegen meine Rückfrage wg Wirtschaftlichkeit
Du hast dir auch überlegt, ob das wirtschaftlich sinnvoll ist?
Wenn ich 10k€ investiere erlebe ich vermutlich die Armortisation nicht mehr. Ist mehr der Gedanke der zählt.
Schon wieder diese unbelegte Behauptung?
Klick

Um Smart Grid grundsätzlich nutzen zu können muss dieses Gesetz ersatzlos gestrichen werden.

Unser deutsches Steuerrecht ist diesbezüglich so hirnrissig, daß einem die Worte fehlen.
Im Kundenkreis läuft bei einem Kunden ein BHKW ( Dachs) . Der Zoll hat diese Anlage abgeschaltet und den Hauptschalter verplompt. Begründung: zu wirtschaftlich. Theoretisch könnte da ein Stromüberschuss entstehen, über den es keine Steuererklärung gibt . (der Kunde verschenkt wissentlich Strom, den er bei Überschuss ins Netz speist............ist ihm auch egal.)
 

dubby

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die Entscheidung Öl oder Wärmepumpe wenn ich den Strom bezahlen muss.
Und vor allem die Frage wieviel Energie pumpe ich in den Speicher wenn die Wetterapp für den nächsten Tag Sonne und 20° meldet
Das wirst du im Vorfeld nicht bestimmen können. Die Parameter musst du im laufenden Betrieb optimieren. Früher hieß das Erfahrung, heute sagt man KI. 😂
 
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