Stromzufuhr

Diskutiere Stromzufuhr im Brötje Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo, habe seit einiger Zeit (1,5 Jahre) mit meiner Brötje-Heizung (12 Jahre alt) ein Problem. Einige Service-Techniker und Heizungsfachleute...

Karolus

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Hallo,

habe seit einiger Zeit (1,5 Jahre) mit meiner Brötje-Heizung (12 Jahre alt) ein Problem.

Einige Service-Techniker und Heizungsfachleute haben es für einen kleineren Zeitraum (1 bis 3 Monate) geschafft sie in Gang zu bringen, aber das "Flackern" der Kontrollleuchte (Brenner) ist geblieben.

Kann es denn sein, dass es am Netzteil (meine Vermutung) liegt? Und wenn, wen muss ich da bestellen. Einen Elektriker oder macht es auch der Heizungsfachmann.

Interessant: wenn ich den Lichtschalter einschalte im selben Stromkreis, flackert es stärker.

Für eine baldige Antwort Danke im Voraus.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Handelt es sich um den Feuerungsautomaten eines Ölbrenners?


Poste mal bitte den genauen Typ der Anlage
 

Karolus

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Danke für die prompte Antwort.

Fokgende Daten habe ich abgelesen:

Kesel-Typ: LSL-UB 17 ; Herst.Jahr: 1999; Nennwärmeleistung: 17 kW;

Ölbrenner nach 267 - Brenner-Typ: 0-42-1U
 
Hausdoc

Hausdoc

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OK- dieses Flackern ist nur ein kosmetischer Fehler. Das kannst du lassen.

Es gibt auch kein Netzgerät oder Ähnliches.

Falls dich das enorm stört, könntest du einen digitalen Feuerungsautomaten einsetzen lassen.
 

Karolus

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Digitaler Feuerungsautomat? Wie soll ich das verstehen? Soll ich auch einen neuen Brenner installieren lassen?

Wie kann man die notwendige Stromstärke Prüfen? Der Brenner arbeitet sonst ordentlich wenn ich einen Reflektor vor ihn stelle.
 

Karolus

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Habe nun ein Bild von meinem Brenner doch hochladen können.

Zu sehen in der Galerie hier. Wenn das was hilft.






Edit Hausdoc: Bild eingefügt
 

Karolus

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Danke HausDoc.

Der Brenner funktionierte ordentlich bis Weihnachten, wo es draussen etwas wärmer wurde. Nun hat er seine Makken - und in der Frühe muss ich ihn immer per Hand einschalten. Vor einem Monat wurde er serviciert, neue Düse, neuer Regler, Photozelle.

Woran kann es nun liegen, dass er immer wieder aussetzt?
 
Hausdoc

Hausdoc

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Wenn der Brenner meist über Nacht ausfällt, liegt oft eine Undichte der Ölversorgung vor.

Nach Nachabsenkung (längere Brennerstandzeit) sinkt die Ölsäule ab , weil irgendwo Luft angesaugt wird.
Gelangt diese Luftblase in den Brenner. Die Flamme reißt ab un der Brenner geht auf Störung.

Mit einem Serviceschlauch kann man das recht gut lokalisieren.



Vor einem Monat wurde er serviciert, neue Düse, neuer Regler, Photozelle.
Gibts einen Messausdruck?? Kuck mal nach welcher CO² Gehalt ermittelt wurde.
 
tricotrac

tricotrac

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Da ist ein analoger Feuerungsautomat verbaut : ein LOA 24 , den gibt es auch als digitalen FA und heißt dann LMO 14.111oder LMO 24.111

Die allmorgendliche Störung würde ich auch in der Ölversorgung suchen. Zum ersten Test kann man den Ölbrenner aus einem mit Diesel befüllten Kanister betreiben. Läuft der Brenner dann durch, liegt es an der Ölversorgung. Wurde bei der Wartung der Ölfiltereinsatz erneuert ? Dann würde ich mal die Überwurfmutter an der Flitertasse nachziehen, bzw.

auch den Sitz des darunter liegenden O-Rings prüfen(lassen). Die Ölversorgungsleitung wurde ja offensichtlich schon auf das 1-Strangsystem umgestellt, wurde die Leitung zwischen Tankanlage und Brenner auch angepasst ?
 

Karolus

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Danke für die Hinweise. Werde diesen mal nachgehen.

Ja. die Ölversorgung wurde auf das 1-Strangsystem umgestellt. Das Filtergehäuse rechts am Heizungskasten ist durchsichtig und der Ölstand ist immer über dem Ring in der Mitte. Luftbläschen sind auch nicht zu sehen. Heizöl ist ohne Additive. Der Pumpendruck war OK. Den CO2-Wert werde ich aus dem Bericht auslesen.



Übrigens, ich bin kein Schüler mehr - außer wenn man es von der Seite aus betrachtet, dass man zeitlebens lernt, so auch als Rentner, dann trifft es zu. Habe es über mein Profil zu ändern versucht, aber finde keine Änderungsmöglichkeit.
 

Karolus

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Ja, nun habe ich alle Anschlüsse der Ölleitungen von Tank bis Brenner mit einem Teflonband neu verdichtet. Hat nicht geholfen. Die Brenner-kontrollleuchte flackert weiter. Mal mehr - mal weniger. Bei mehr schaltet der Brenner aus. Fehlercode-Anzeige = keine. Und nun die Messwerte der Wartung vor zwei Monaten:

Messwerte von Ölheizungsanlage Brötje
LOA24, 171B27
Brenner-Typ: 0-42-U1

Mess-Datum; 8.11.2013

O2 = 2,6 %
CO2 = 13,5 %
Luft-Temp. = 19.9 C
Abgas-Temp. = 152,5 C
Abgas-Verlust = 5,8 %
Wirk,-Gr. = 94,2 %
Lambda = 1,14 %
COv = 21 ppm
COn = 24 ppm
COn = 25 mg/kWh
Taupunkt = 49,4

Wer kann mir da weiterhelfen? Vielleicht mit einer Ferndiagnose. Vielleicht aus eigener Erfahrung. Vielen Dank im Voraus.
 
Hausdoc

Hausdoc

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a, nun habe ich alle Anschlüsse der Ölleitungen von Tank bis Brenner mit einem Teflonband neu verdichtet
Sowas kann nicht klappen....... ;)

Die Brennereistellung ist perfekt.
 

roti5

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Hallo mach dir über diese "Lampe" keinen Kopf. Dies ist eine Glimmlampe. GOOGLE mal dies "http://de.wikipedia.org/wiki/Glimmlampe" mit zunehmenden alter flackern diese dinger immer mehr und schwächer. Diese Lämpchen sind fast überall zufinden...... Treppenhauslichtschalter, oder in der Verteilersteckdose-Schalter, oder Kontrollschalter an der Kaffemaschine ect.......

Nimm doch mal wenn du hast so eine art Küchenkrepp nochbesser ein Löschblatt aus einem Schulheft und wische damit mal über die gesammte Heizölleitungsgeschichte zuerst über die Silberschläuche dann die Verschraubungen. An solch Papier siehste den "Tropfen" leichter als auf der Hand/ Finger.

Oder vieleicht auch der Saugschlauch der im Tank hängt an der Entnahmegarnitur oben porös, hatte ich mal vor Jahren da kann man sich dumm suchen.
 

Karolus

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Die sichtbaren Ölleitungen habe ich überprüft. Die im Tank nicht.

Danke für den Tipp.

Eine Frage an die Meister: Falls die Steig- oder Saugleitung im Tank undicht wäre, müßte da nicht ein Abfallen des Ölstandes im Auffangglas (Filterschale) zu sehen sein, wenigstens beim Starten, wenn der Öldruck (oder Saugkraft) am höchsten ist? Ich kann da reinsehen, da das Gehäuse aus Glas ist. Keine Bewegung, keine Bläschen - immer bis zum Schwimmer voll.

Der Brenner läuft ja, wenn er "will". Probleme gibt es beim Start, ob kalt oder wiederholtem "warm"-Start. Er läuft dann kurz an, schaltet aber schon beim Sicherheitslauf ab. Dann muß ich einige Male per hand starten. Könnte es vielleicht am Termostat des Vorwärmers vom Zündkopf liegen?
 
Hausdoc

Hausdoc

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Nein, es liegt bei diesem Symtom ziemlich sicher an der Ölversorgung.


"Sichtbar" prüfen ist da brotlos. Dazu ist schon ein Serviceschlauch notwendig
 

Elektroniker56

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roti5 schrieb:
Hallo mach dir über diese "Lampe" keinen Kopf. Dies ist eine Glimmlampe.
Ist es denn absolut sicher nur eine Glimmlampe, oder wird dort nur eine Glimmlampe vermutet? Flackern kann übrigens eine Glimmlampe, sie muss es aber nicht. Hängt also mithin von deren Betriebsbedingungen ab ob sie flackert oder nicht.

Im ersten Beitrag des TE war die Rede von vermuteten Problemen mit der Stromversorgung der Anlage und sonstiger Stromversorgung innerhalb des Raumes. Davon spricht hier niemand mehr.
Auf welche Weise konnte das Thema 230 V Stromversorgung per Ausschlussverfahren ausgeräumt werden? Habe ich diesbezüglich was übersehen?
 
GreenRabbit

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hi

Hallo!
.....evtl. kann es an der Ölleitung liegen........oftmals passiert es bei dem Brennertyp aber, dass die Mischkopfdichtung nicht "richtig" angepresst wurde! Dadurch bekommst du Flammenabrisse im kalten Zustand! Versuche mal, auf die Mutter von der Öllzuleitung zum Vorwärmer von hinten "kräftig" mit einem Schraubenzieher zu schlagen! Also sprich, den Ölvorwärmer weiter in den Kessel drücken! (nur wörtlich, nicht tatsächlich!) Dadurch erreichst du einen vernünftigen Anpressdruck der Dichtung!

-GR-
 

Karolus

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Hallo,

ja, habe es versucht. Nicht mit dem Schraubenzieher, sondern das Anschlußkabel hinein/heraus zu bewegen und da tut sich etwas. Manchmal auf Besser zu. Ja, der Ölvorwärmer kann es dann doch sein?

Habe einige Bilder der betreffenden Heizung in die Galerie gestellt, wie Schaltpläne ...

Danke, dass Ihr am Ball bleibt.
 

Karolus

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Ja, sonderbar, wenn ich auf Handbetrieb schalte, anstatt auf Automatik, dann startet der Brenner normal in der Folge und brennt stundenlang (mit mehreren Starts). Das kann doch bei gestörter Ölversorgung nicht passieren. Oder? Wahrscheinlich doch an der elektrischen Einrichtung. Die Magnetklappe habe ich per hand (mit Stab natürlich) zugehalten (nicht zu lange, da Explosionsgefahr) und dann schließt sie das nächste Mal.

Probieren geht über studieren!
 

roti5

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Elektroniker56 schrieb:
roti5 schrieb:
Hallo mach dir über diese "Lampe" keinen Kopf. Dies ist eine Glimmlampe.
Ist es denn absolut sicher nur eine Glimmlampe, oder wird dort nur eine Glimmlampe vermutet? Flackern kann übrigens eine Glimmlampe, sie muss es aber nicht. Hängt also mithin von deren Betriebsbedingungen ab ob sie flackert oder nicht.

Im ersten Beitrag des TE war die Rede von vermuteten Problemen mit der Stromversorgung der Anlage und sonstiger Stromversorgung innerhalb des Raumes. Davon spricht hier niemand mehr.
Auf welche Weise konnte das Thema 230 V Stromversorgung per Ausschlussverfahren ausgeräumt werden? Habe ich diesbezüglich was übersehen?
Ja, bin ich. Es ist eine Glimmlampe, wenn sie Flackert. ganz selten ne LED.
 
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