Stress mit GB125

Diskutiere Stress mit GB125 im Buderus Forum im Bereich Buderus; Hab mal wieder Stress mit meiner Buderus GB125 Brennwertheizung. :kopfnuss: Seit heute morgen steht der Fehler H4 an: "Bitte informieren Sie ihren...
#1
Rainer4x4

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Hab mal wieder Stress mit meiner Buderus GB125 Brennwertheizung. :kopfnuss:
Seit heute morgen steht der Fehler H4 an: "Bitte informieren Sie ihren Heizungstechniker" (oder so ähnlich). Was mich mal wieder wundert, der Monteur war erst vor gut 4 Wochen da ........ :mad:
Hab mal schnell gemessen was ich messen konnte, der statische Gebläsedruck liegt bei 4,8 - 5,1mbar, statt 9,3 - 10,5. Was ist da blos los?
 
#2
Rainer4x4

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Ach ja, per Reset verschwindet die Fehlermeldung. AUS und EIN Schalten beseitig sie nicht.
 
#3
Hausdoc

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H4 ist die typische Wartungsmeldung.

Mögliche Ursachen:
- Falsche Düse
- Mischsystem verschmutzt
- Flammwächter defekt ( hier per Diagnose mal das Flammensignal auslesen)
- Fehlerhafte Ölversorgung
- Falsche Brennereinstellung

Wenn der Monteur erst vor 4 Wochen da war: Welche Düse ganz genau wurde verwendet? Wie hoch ist der CO² Gehalt lt Messausdruck?
 
#4
Rainer4x4

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Düse laut Rechnung:
0,35/80HR,
Messwerte:
CO2 13,64%,
CO 15ppm,
Luftüberschuss 1,13,
O2 2,4%
 
#6
Rainer4x4

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Kesselleistung 18kW, Düsentype laut Handbuch: Danfoss 0,35 gph 80° HR
Sollte also doch passen, ich hab noch 2 gleiche als "Vorrat" da stehen.
 
#7
Hausdoc

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OK passt. "Vorgänger" war 0,4 HFD
.....

Aber was willst du mit Düsen auf Vorrat?;)


Wie sieht denn die Ölversorgung aus? Einstrang? Durchmesser der Öllleitung? Antiheberventil vorhanden? Wie eingestellt?
 
#8
Rainer4x4

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Ich hatte mir zwei hingestellt weil der frühere Servicetechniker immer nachbestellen musste. Der jetzige hat immer eine dabei.
Die Anlage läuft seit fast 6 Jahren, ich denke daher das die Einstranganlage keine Probleme macht. Antiheberventil ist nicht vorhanden.
Ich vermute eher das die Flamme nicht mehr optimal ist da der Gebläsedruck arg daneben liegt.
 
#9
Hausdoc

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Die Anlage läuft seit fast 6 Jahren, ich denke daher das die Einstranganlage keine Probleme macht. Antiheberventil ist nicht vorhanden.
Nicht denken und vermuten.....;) Durchmesser der Ölleitung?
Warum gibts kein Antiheberventil? Öltank eine Etage unter dem Brenner/ Erdtank?

Hast du mal das Flammensignal an der Regelung ausgelesen?

Das mit dem Gebläsedruck ist mit Sicherheit irreführend.........
 
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#10
Rainer4x4

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Alurohr in Kunststoffmantel. Alu aussen 10mm. Ich finds schade das der Rücklauf nicht mehr verwendet werden soll.
Antihebeventiel liegt hier rum und wartet auf Einbau.

Es gibt da so ein schönes Schulungsvideo, danach ist der Gebläsedruck elementar:
 
#11
Rainer4x4

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Ich hatte schonmal argen Stress mit der Anlage, aus der Erinnerung denke ich an den Gebläsedruck: Fehler 6U511
 
#12
Hausdoc

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Alurohr in Kunststoffmantel. Alu aussen 10mm.
Das könnte ziemlich sicher die Ursache für den Brennerausfall sein!



Es gibt da so ein schönes Schulungsvideo, danach ist der Gebläsedruck elementar:
Nein. Das ist abhängig vom Öldruck ......-> korrekter CO² Wert.
Häng dich da nicht auf.


Laß die Ölversorgung korrekt auf 6 mm umbauen. Wenn die Tankentnahmen älter wie 15 Jahre sind -> überprüfung der Dichtheit per Serviceschlauch.
Antiheberventil einbauen lassen ( und korrekt einstellen!)

Wurde der Sekundärwärmetauscher die letzen 4 Wochen genau geprüft und gereinigt?
Selbiges gilt für den Abgaskondensatsifon.....
 
#13
Rainer4x4

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Es hat keinen Ausfall gegeben, nur diese Servicewarnung!

Welchen Einfluss hat der Leitungsdurchmesser in dem Bereich?

Das die Heizung ordentlich gewartet wurde, davon gehe ich aus. Dem Servicetechniker war der Vorfall vor einem Jahr recht peinlich (und im Nachgang sehr zeitaufwändig). Er weiss auch das ich auf dem Gebiet nicht ganz unerfahren bin - hat er doch mein altes Testo Messequipment geschenkt bekommen. Da waren nur die Zellen verbraucht. Ich denke der wird sich bewusst keine Fehler mehr leisten!
Inzwischen bereue ich die Abgabe des Messkrams .....
 
#14
Rainer4x4

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Nein. Das ist abhängig vom Öldruck ......-> korrekter CO² Wert.
Häng dich da nicht auf.
Da muss ich nochmal drauf zurück kommen. Habe meine Aufzeichnungen vom letzten Desaster vor 1 Jahr (Link siehe oben) nochmal durchgelesen
Auch da hatte der Servicetechniker schonmal das Problem. Ausgehend vom völlig falschen Gebläsedruck hatte er wunderbare Werte eingestellt. Nur CO lag am oberen Grenzwert, aber noch nicht drüber.
Eingestellt war eine wunderbar GELBE Flamme! Mit dem Erfolg das der Kessel innerhalb von 24 Stunden derart zugerusst war, das kein Brennerlauf mehr möglich war.
Ganz so unwichtig scheint mir der Druck nicht zu sein, da wird sowohl im Brennerhandbuch als auch im Schulungsvideo drauf hingewiesen! Nach meinem unbedeutenden Verständnis kann das Mischsystem bei zu geringem Gebläsedruck nicht optimal arbeiten.
 
#15
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Nach meinem unbedeutenden Verständnis kann das Mischsystem bei zu geringem Gebläsedruck nicht optimal arbeiten.
Das ist korrekt.

Ich geh jedoch nicht davon aus, daß der letze Fachmann alles zugedreht hat - also Luftklappe zu ( geringer Gebläsedruck ) und dann zugleich Öl weg damit der CO² Gehalt wieder halbwegs vernünftig ist. Dann läuft der Brenner nur z.b. auf 10 KW und produziert Dreck.


Ergo: 0,35er Düse bei 14 bar und Luftklappe so weit verändern bis 14% CO² entstehen. Das Feintuning macht man mit "Öldruck"
 
#16
tricotrac

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Welchen Einfluss hat der Leitungsdurchmesser in dem Bereich?
Hallo Rainer;

Falls sich die Heizöllagerstätte und das Ölgerät auf einer Ebene befinden, so reicht eine Saugleitung 6 x 1 mm bis zu einer Kesselleistung 100 KW und einer abgewickelten Leitungslänge von 40 Meter aus.
Grund dieser geringeren Dimension beim Einstrangsystem ist die gewollte höhere Fließgeschwindigkeit des Heizöls.
Bei zu großem Querschnitt läuft das Öl in der Leitung zu langsam und es gast aus. Diese "Luft" in der Saugleitung führt zu mehr oder weniger unregelmäßigen Störabschaltungen des Ölbrenners.
 
#17
Rainer4x4

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Hm, ich bin mal wieder pingelig und will alles ganz genau wissen. Bosy-Online schreibt zum Ausgasen des Öls:
Zitat:
Heizölleitungen
............
Vor allen Dingen darf in der Saugleitung kein zu hoher Unterdruck (Vakuum < 0,3 bar) auftreten, da es sonst zu Ausgasungen des Heizöles kommen kann.

Hier nachzulesen: Rohrsysteme - Heizölanlage

Da bei mir eine max. Höhe von 1,90m überwunden werden muss, Heizöl eine spezifische Dichte von ca. 0,85kg hat, kommt am höchsten Punkt ein max. Vacuum von deutlich kleiner als -0,2bar zustande.
Im Buderus Handbuch ist sogar von -0,4bar die Rede. Brauche ich also ein Ausgasen nicht zu befürchten?

Achja, die Leitungslänge ist < 10m. Habe zudem die alte Rücklaufleitung gemessen, die liegt noch tot neben der Zuleitung. Der Innendurchmesser ist 6,8mm. Sollte der kleine Millimeter wirklich Probleme bereiten?

Zum Antihebeventil schreibt das Brennerhandbuch, das derartige Ventile nicht empfohlen werden, da sie zu Betriebsstörungen führen können. Sinngemäß. Jetzt weiss ich auch wieder weshalb meins noch an der Heizung herumliegt und nicht eingebaut ist.

Bisher ist die Fehlermeldung übrigens nicht wieder aufgetreten. Mir sind eindeutige Störungen lieber ......
 
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#18
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Brauche ich also ein Ausgasen nicht zu befürchten?

Doch.

Über die fasche Ölleitung denke ich braucht man nicht diskutieren.

So ziemlich alle Werkskundendiesnte fahren Ölanlagen nicht mehr an, wenn die Ölversorgung nicht korrekt ist.
Sollte der kleine Millimeter wirklich Probleme bereiten?
Ja..... eigentlich sollte bei deinem Kessel der Durchmesser rechnerisch 2 Komma nochwas mm sein. So kleine Leitungen und Fittinge bringen aber neue Probleme. Deshalb 6 mm Aussen - das entspricht 4 mm innen - somit ist deine Leitung fast doppelt so dick ( oder 3 - facher Querschnitt)
Zum Antihebeventil schreibt das Brennerhandbuch, das derartige Ventile nicht empfohlen werden
Das Antiheberventiol ist PFLICHT wenn die Gefahr besteht, daß der Tank ausgehoben werden könnte. Auch darüber muss man nicht diskutieren.
Ein fehlendes Antiheberventil kann existenzgefährdent sein.


Dein Fehler ist "über Nacht " aufgetreten? Auch das deutet ziemlich stark auf Ölversorgung hin. Durch längere Betriebspause des Brenners während der Nachtabsenkung bekommt der Brenner beim ersten Start ggf eine Luftblase präsentiert, an der er sich verschluckt.

Die Ölleitung ist jetzt nicht akut......... das fehlende Antiheberventil schon.
 
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#19
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Ich glaube, du verkennst die Physik.
Heizöl (wie auch andere flüssige Stoffe) beinhaltet bei Umgebungszuständen (also etwa 1bar absolut) Sauerstoff. Wird auch nur im Ansatz daran "gezogen", kann das Sauerstoff vom Heizöl nicht mehr gebunden werden. Die Folge .... Mikroblasen. Je mehr gesogen wird, werden Mikroblasen "ausgeschieden". Und ... frei nach dem Motto "Jeder Tropfen höhlt den Stein" ... sammelt sich da was an.

Allgemein angesprochen kann ein einfaches Experiment mit einer Spritze diesen Vorgang veranschaulichen.
Spritze mit Wasser zur Hlfte füllen. Daumen auf die Spritzenspitze und Spritze ziehen .... Luft drinn. Spritze in Urzustand/loslassen ... Luft wieder weg.

My 2cent ... ;)

LG ThW
 
#20
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Doch.
Über die fasche Ölleitung denke ich braucht man nicht diskutieren.
Ich möchte das auch nicht diskutieren, sondern verstehen!

Ja..... eigentlich sollte bei deinem Kessel der Durchmesser rechnerisch 2 Komma nochwas mm sein. So kleine Leitungen und Fittinge bringen aber neue Probleme. Deshalb 6 mm Aussen - das entspricht 4 mm innen - somit ist deine Leitung fast doppelt so dick ( oder 3 - facher Querschnitt)
Upps, das Brennerhandbuch sagt 4 - 6mm INNEN. 4mm bei einer max. Leitungslänge von 52m, bei 6mm darfs bis zu 100m lang sein.
Laut Tabelle 12 auf Seite 25 im Handbuch: Logatop BE 1.3 und 2.3 GB125 – 7 747 011 268 (2013/11)
 
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Stress mit GB125

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