Sieger Heizung, Körting JET 4.5 Brennner verrußt

Diskutiere Sieger Heizung, Körting JET 4.5 Brennner verrußt im Sieger Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo liebe Forengemeinde, kaum ist das Problem mit der Steuerung im Griff, tritt nun (wieder) das nächste Problem auf. Ich habe das Problem...

devilor

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Hallo liebe Forengemeinde,
kaum ist das Problem mit der Steuerung im Griff, tritt nun (wieder) das nächste Problem auf.

Ich habe das Problem, dass mein Körting Brenner (Körting JET 4.5 BJ. ´94, im Sieger TT HK) alle paar Tage immer "an-aus-an-aus-an-aus" im ca. 15-20 Sek Taktet.
Wenn ich nun den Brenner aus dem Kessel ziehe, ist auf der Stauscheibe alles voller Ruß. (s. Fotos im Anhang)
Sobald ich den Ruß entferne läuft die Heizung für ein paar Tage (2-4 Tage) einwandfrei.

Habt ihr eine Idee woran es liegen könnte?
Das Problem hatten wir bereits einmal Anfang des Jahres, dort wurde angeblich bei der kurz vorher geschehenden Wartung eine Falsche Düse montiert, diese wurde dann gegen eine neue getauscht.
Anschließend war bis vor 3-4 Wocchen Ruhe.

Vielen Dank für eure Hilfe.
 

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tricotrac

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Koksansatz an der Stauscheibe kann mehrere Ursachen haben. 1) falsche Brennereinstellung ; Abstand Düse zu Stauscheibe prüfen ; Düse mit falschem Sprühwinkel ; Undichtigkeit im Düsenstock (No-Air-Ventil undicht).
2) Problem mit der Ölversorgung, speziell bei Kunststoffbatterietank(s) mit Schlauchverbindungen untereinander. Sauggarnituren in den Tanks undicht ; Zu groß dimensionierte Saugleitung von der Lagerstätte zum Ölbrenner ; undichte Ölschläuche am Brenner ; Ölpumpenwellendichtung undicht.
Ist die Ölversorgung schon auf Einstrangsystem umgestellt ?
 
tricotrac

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Gibt es hier neue Erkenntnisse ?
 

devilor

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Moin,
sorry, dass ich erst jetzt wieder antworte.

tricotrac schrieb:
1) falsche Brennereinstellung ; Abstand Düse zu Stauscheibe prüfen ; Düse mit falschem Sprühwinkel ; Undichtigkeit im Düsenstock (No-Air-Ventil undicht).
2) Problem mit der Ölversorgung, speziell bei Kunststoffbatterietank(s) mit Schlauchverbindungen untereinander. Sauggarnituren in den Tanks undicht ; Zu groß dimensionierte Saugleitung von der Lagerstätte zum Ölbrenner ; undichte Ölschläuche am Brenner ; Ölpumpenwellendichtung undicht.
Ist die Ölversorgung schon auf Einstrangsystem umgestellt ?
zu 1)
Die Brennereinstellung hat ja niemand verändert. Eigentlich hatten wir nie Probleme mit der Heizung (bis anfang des Jahres das Problem das erste mal auftrat)
Düse ist eine 60° S von Danfoss (im Brennerdatenblatt steht bis 0.55 gph - wenn ichs richtig im kopf habe - 60° )
Undichtigkeit im Düsenstock ist evtl. möglich, die Düse ist wie auf dem Foto zu sehen immer etwas "Feucht" wenn das Problem auftritt.

zu 2)
Also ob etwas mit der Ölversorgung nicht stimmt, kann ich schlecht prüfen. Wir haben Kunstofftanks die mit einer Kupfer Saugleitung (welche jeweils mittels T-Stücken in jeden Tank führt) anschlossen sind.
Ich kann lediglich sehen, dass der Ölfilter an der Heizung voll ist, der "Entlüfter" allerdings nicht (s. Foto im Anhang)
 

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Hausdoc

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devilor schrieb:
Also ob etwas mit der Ölversorgung nicht stimmt, kann ich schlecht prüfen.
Die passt nicht!

Der Durchmesser der Öllleitung ist viel zu groß.


devilor schrieb:
Wir haben Kunstofftanks die mit einer Kupfer Saugleitung (welche jeweils mittels T-Stücken in jeden Tank führt) anschlossen sind.
Wer hat das denn zusammengebastelt? ;(

Laß die Tankanlage + Ölversorgung von einer Fachfirma fachgerecht in Stand sezten - ansonsten wird das mal seine (sehr) teure angelegenheit.

Dieser Fachmann stellt auch deinen Brenner korrekt ein.
Bisher hoffst du anscheinend immer noch, daß der Brenner von allein eine himmlische Eingebung erfährt. ;)
 
tricotrac

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devilor schrieb:
Also ob etwas mit der Ölversorgung nicht stimmt, kann ich schlecht prüfen
wie Hausdoc schon schrieb : Leitungsquerschnitt zu groß ! Tanks und Wärmeerzeuger befinden sich auf einer Ebene und sind wie weit voneinander entfernt ?

devilor schrieb:
Wir haben Kunstofftanks die mit einer Kupfer Saugleitung (welche jeweils mittels T-Stücken in jeden Tank führt) anschlossen sind.
Du betreibst hier eine Heizöllagerstätte mit erloschener Zulassung, dadurch besteht im Falle einer Ölpest keinerlei Versicherungsschutz ! Das kann existenzraubend enden ! Mir ist kein Tankhersteller bekannt, welcher als Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen Lagerbehältern Kupferrohr angewandt hat.

devilor schrieb:
Ich kann lediglich sehen, dass der Ölfilter an der Heizung voll ist, der "Entlüfter" allerdings nicht
Die Flüssigkeitsstände sind fast egal, Leckagen sind auch bei den Ölschläuchen möglich. Wann wurden die das letzte Mal erneuert ? Heizölfilter zur Filtertasse hin ist dicht ? Wurde beim letzten Filterwechsel auch die O-Ringdichtung mit erneuert ?
Der ausführende Fachbetrieb muss eine Zulassung seiner Eignung für die Arbeiten an Heizölversorgungsanlagen nachweisen können. Dafür muss er sich vor Arbeitsbeginn dem Auftraggeber ausweisen. Kann er das nicht, darfst du als Tankanlagenbetreiber die Arbeit nicht ausführen lassen ! Dann musst du dir einen anderen (zugelassenen) Fachbetrieb suchen.
 

devilor

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Guten Morgen,
das Problem mit dem verrußen hat sich gelöst. (schon seit fast 2 Monaten Ruhe)

nun habe ich aber plötzlich das Problem, dass von einem Tag auf den anderen der Vorlauf nur noch um die 50 grad erreicht. Und das bei -10 Grad.
Der Brenner läuft durchgehend, die Räume kühlen aus.
Er schafft es nicht den Vorlauf auf eine höhere Temperatur zu bringen.

weiß jemand woran das liegen könnte?
 
tricotrac

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devilor schrieb:
Guten Morgen,
das Problem mit dem verrußen hat sich gelöst. (schon seit fast 2 Monaten Ruhe)
Du glaubst, das sich das Problem von selbst gelöst hat ?

devilor schrieb:
nun habe ich aber plötzlich das Problem, dass von einem Tag auf den anderen der Vorlauf nur noch um die 50 grad erreicht. Und das bei -10 Grad.
Der Brenner läuft durchgehend, die Räume kühlen aus.
Er schafft es nicht den Vorlauf auf eine höhere Temperatur zu bringen.

weiß jemand woran das liegen könnte?
Wie groß ist denn die thermische Leistung des Wärmeerzeugers ? (siehe Kesseltypenschild). Wärmebedarf des Gebäudes ist größer wie die Leistung des Wärmeerzeugers. Brennerleistung zu klein gewählt zum Wärmeerzeuger.
 

devilor

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die Temperatur war die letzten Tage ja relativ gleichbleibend. bisher nie Probleme gehabt mit der Wärme.

Die Leistung des WE ist 22-28 kW. Brenner ist auf 24 kW eingestellt (zumindest lt. der eingestellten Luftmenge).
Das Haus hat lt. uberschlägiger Berechnung einen wärmebedarf von ebenfalls 24 kW (wobei auf einer Etage aktuell wenig geheizt wird)


Die Heizung läuft ja schon 20 Jahre so, bisher nie Probleme mit der Aufheizung gehabt , sogar bei kälteren Temperaturen
 
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