Rücklaufauskühlung zur Brennwertnutzung in unsaniertem Doppelhaus

Diskutiere Rücklaufauskühlung zur Brennwertnutzung in unsaniertem Doppelhaus im Wärmepumpe, Gebäudekühlung Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo zusammen, ich denke derzeit über ein Energiekonzept zur Heizungssanierung eines Doppelhauses (Baujahr 1986) nach. Derzeit ist ein Ölkessel...

SiliasHF

Threadstarter
Mitglied seit
27.07.2020
Beiträge
1
Hallo zusammen,

ich denke derzeit über ein Energiekonzept zur Heizungssanierung eines Doppelhauses (Baujahr 1986) nach. Derzeit ist ein Ölkessel mit 20kW und eine PV-Anlage mit 5kW installiert, es werden Heizkörper mit ca. 80/60°C betrieben.

Unabhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (diese werde ich demnächst mal durchrechnen) möchte ich in Erfahrung bringen, ob folgendes Energiekonzept technisch umsetzbar ist - ich habe dazu bisher nichts vergleichbares im Internet gefunden - und ob es Eurer Meinung nach ökologisch sinnvoll ist:

1. Umrüstung auf 20kW Gas-Brennwerttherme
2. Integration einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe zur Auskühlung des Kessel-Rücklaufs und Nutzung des Brennwert-Effektes in der Gastherme. Die Wärmepumpe nutzt als Wärmequelle also den ca. 50-60°C heißen Heizungsrücklauf und soll Wärme bei ca. 80°C (für Heizungs und TWW-Erwärmung) zur Verfügung stellen. Angetrieben wird die Wärmepumpe wenn möglich durch Eigenstrom.

Bin gespannt, was Ihr von der Idee haltet :)

vielen Grüße,
Silias
 
Dr Schorni

Dr Schorni

Experte
Mitglied seit
16.01.2020
Beiträge
2.137
Standort
immer ganz tief drin
Ehrlichgesagt: NICHTS.
Dass das wirklich eine 80/60-Anlage ist wage ich stark zu bezweifeln. Sie wird vielleicht in Unkenntnis so GEFAHREN, aber MÜSSEN wird man das sicher NICHT.
Die allerallermeisten Anlagen können nach Optimierung und hydraulischem Abgleich mit 60-65 VL gefahren werden. Daraus ergibt sich dann automatisch ein RL der unter dem Abgastaupunkt 55 liegt.
 
Hausdoc

Hausdoc

Moderator
Mitglied seit
25.12.2008
Beiträge
26.567
was Ihr von der Idee haltet
Nichts.
Doppelte Investitionskosten......... wegen ein paar Cent Einsparung wegen Erhöhung Brennwertnutzen.

Lieber nur Brennwerttherme - hydraulisch gut abgeglichen. Als Warmwasserspeicher entweder einen "Wärmepumpen" Trinkwasserspeicher (größerer wärmetauscher) oder Solarspeicher bei dem man beie Wärmetauscher in Reihe anschließt.
Darurch entstehen auch bei Warmwasserbereitung geringe Rücklauftemperaturen.
PV Überschuß ganz banal mit einen E Heizstab (geringe Leistung , z.b. 1 oder 2 KW) im Trinkwasserspeicher "vernichten"
 

Seppionfire

Mitglied seit
11.10.2018
Beiträge
109
Servus,

wenn Spielereien dann vielleicht eTank?

Schönen Gruß
 
Wolfhaus

Wolfhaus

Experte
Mitglied seit
21.12.2014
Beiträge
5.982
Standort
dem Süden von Berlin
PV Überschuß ganz banal mit einen E Heizstab (geringe Leistung , z.b. 1 oder 2 KW) im Trinkwasserspeicher "vernichten"
...sehr effektiv! und ohne großen Aufwand, Kosten, möglich.
werden Heizkörper mit ca. 80/60°C betrieben.
Das muss nicht sein.
Lieber nur Brennwerttherme - hydraulisch gut abgeglichen
Sehe ich auch so, dann klappt es auch mit dem Rücklauf und dem Brennwerteffekt.
1. Umrüstung auf 20kW Gas-Brennwerttherme
Da ermittel mal ob die 20 kW erforderlich sind, denn kleinere Anlagen kommen weiter mit der Modulation runter was entscheidend ist.
 
Thema:

Rücklaufauskühlung zur Brennwertnutzung in unsaniertem Doppelhaus

Werbepartner

Oben