Probleme durch die Rücklaufanhebung

Diskutiere Probleme durch die Rücklaufanhebung im Holz, Pellets, Biomasse Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo liebes Forum! Ich habe folgendes Problem und hoffe es kann mir jemand helfen. Bei meiner Pelletsheizung habe ich nachträglich eine...

hinrich0607

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Hallo liebes Forum!

Ich habe folgendes Problem und hoffe es kann mir jemand helfen.

Bei meiner Pelletsheizung habe ich nachträglich eine Rücklaufanhebung eingebaut. Wenn die Pumpe der Rücklaufanhebung in Betrieb ist (ab 60 Grad) zirkuliert das Heizkesselwasser nach öffnen des Mischventils (Thermovar LK820) nicht nur im kleinen Kreislauf, sondern wird auch von der Rücklaufanhebungspumpe in den Warmwasserkreislauf (Vorlauf) und auch in den Heizkörperkreislauf (Vorlauf) befördert. Obwohl die Pumpen dieser beiden Kreisläufe nicht in Betrieb sind!
Effekt dieser ganzen Sache ist, dass sich der Warmwasserspeicher um ca. 10 Grad mehr erwärmt als er eingestellt ist und die Heizkörper in den Wohnräumen auch unnötig mit aufgeheizt werden.
Ich habe auch Rückschlagventile direkt nach jeder Heizkreispumpe und nach der Warmwasserkreilaufpumpe eingebaut.

Kann mir jemand bitte helfen wo das Problem liegt. Anbei ein Plan von der Heizungsanlage.

Vielen Dank!!!
 

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Wo ist denn der Pufferspeicher? Notwendige Größe mindestens (!) 1250 l

Wieviel m² werden mit diesem Kessel beheizt?
 

hinrich0607

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Es gibt keinen! Aus Platzgründen nicht möglich!
Beheizt werden 190 m2.
 
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Dann brauchst du dich nicht wundern.

Das wär das wichtigste Bauteil der Anlage.
 
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Wer hat denn diese Anlage geplant?

Da gibts mehrere "Baustellen"
Punkt 1. Der Kessel ist viel zu groß. Aus dem Bauch raus hätten auch 15 KW gereicht.
Punkt 2. Wie genannt ist der fehlende Puffer ein gravierender Fehler . Aus mehreren Gründen. Definiere bitte "Aus Platzgründen nicht möglich!"
Punkt 3. Wie groß ist der Warmwasserpeicher? Welcher Typ? An dem Punkt lässt sich ggf das Kind aus dem Brunnen ziehen .
 

hinrich0607

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Der Pelletsofen ist modulierbar. D.h. er läuft derzeit eh nur auf der Stufe 1 und das sind ca. 12 KW. Also nicht zu groß!
Es gibt Beschreibungsplänen der Firma Strebel wo auch kein Pufferspeicher dazwischen ist. Also sollte es doch funktionieren!?
Der Warmwasserspeicher hat 300 Liter.
 
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hinrich0607 schrieb:
Stufe 1 und das sind ca. 12 KW. Also nicht zu groß!
Leider doch.
Jetzt, inder Übergangszeit werden für dein Haus etwa 2 - 5KW für die Heizung benötigt (wenn überhaupt). Kurzfristig(!) für die Warmwasserbereitung vielleicht 10KW.
hinrich0607 schrieb:
Also sollte es doch funktionieren!?
Leider nein.
Man kann einen Feststoffkessel wegen seiner Trägheit nicht mit zb. Öl/Gas-Heizkessel vergleichen.
Ein Feststoffkessel benötigt vor Allem lange Laufzeiten, nicht zuletzt auch der "sauberen" Verbrennung.

Mal abgesehen davon schreibt die Verordnung eine Puffergröße von 55Liter/KW vor.

LG ThW
 
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hinrich0607 schrieb:
Es gibt Beschreibungsplänen der Firma Strebel wo auch kein Pufferspeicher dazwischen ist
Ja..... das ist aber ein Schema z.b. für einen Lufterhitzerkreis. Also ein Heizsystem , das deutlich mehr Energie aufnehmen kann, als der Kessel liefert. ;)

Du brauchst zwingend einen Puffer.
Nachdem der Kessel zu groß ist, muss auch der Puffer größer ausfallen.


Zudem sind diese Schemen der Hersteller immer als genereller Vorschlag anzusehen - niemals als Planungsgrundlage.
 

hinrich0607

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Wäre vielleicht eine Hydraulische Weiche eine Lösung? Angeschlossen nach der Rücklaufanhebung.
 
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Wenn diese hydraulische Weiche 2000l fasst- ja . Andernfalls nein.

Dein Kessel schafft es nicht mal ansatzweise über die Startphase hinaus zu kommen. Das Ergebnis kann ich dir verhersagen: Kessel binnen weniger Jahre zerstört.
So ein Kessel muss fast zwingend einige Stunden in Vollast laufen.

Nochmal die Frage: Warum geht ein Puffer aus Platzgründen nicht?
 
Thema:

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