Praxiserfahrungen PV-Anlage

Diskutiere Praxiserfahrungen PV-Anlage im Solartechnik / Photovoltaik Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Überlege, eine Photovoltaikanlage auf meinem Haus zu installieren. Wer hat Erfahrung damit und kann mir Tipps zu den besten Marken, der...

ClausConrad

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Überlege, eine Photovoltaikanlage auf meinem Haus zu installieren. Wer hat Erfahrung damit und kann mir Tipps zu den besten Marken, der Installation und der langfristigen Wartung geben?
 
JSchnell

JSchnell

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Hallo
PV-in einem Heizungsforum ist insoweit ein Thema, wenn's um Einbindung der Energie in Heiz- und WW-Aufbereitungskonzepte geht. aber dafür fehlen simply die Angaben.
MfG
 
Austro-Diesel

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Überlege, eine Photovoltaikanlage auf meinem Haus zu installieren.
Prima Idee!

Wer hat Erfahrung damit und kann mir Tipps zu den besten Marken, der Installation und der langfristigen Wartung geben?
PV-Anlagen kauft man eher nicht nach Marke sondern nach notwendigen Eigenschaften und Verfügbarkeit.

Gutes liest man öfters von Fronius, Huawei, Victron, auch Growatt wird immer wieder genannt, aber oft sind nicht alle Produkte gemeint.
 
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casi-52074

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Meine liegt jetzt seit 2,5 Jahren auf dem Dach, Wartung gab es bis jetzt nicht, ist wohl auch nicht nötig. Ich habe sie nach Preis, Leistung, Verfügbarkeit und Optik ausgewählt.
 
Austro-Diesel

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aber dafür fehlen simply die Angaben.
Das ist schon wieder so ein Fragesteller, der nichts beiträgt und sich bespaßen lässt. Mühsam.

Wer hat Erfahrung damit und kann mir Tipps […] geben?
Lieber Fragesteller, die Leute hier machen sich aus Idealismus die Mühe, auf Fragen zu antworten. Vielleicht kann er ja etwas konkreter werden? Was, wie, wo, wieviel, wann, warum?

Ich frag ja auch nicht: "Habe Hunger, überlege etwas zu essen. Irgendwer gute Ratschläge?"
 

Tom&Cherry

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Überlege, eine Photovoltaikanlage auf meinem Haus zu installieren. Wer hat Erfahrung damit und kann mir Tipps zu den besten Marken, der Installation und der langfristigen Wartung geben?
Warum willst du eine PV für den 4-fachen Materialpreis installieren lassen?
Um dann Strom für 1/4 des Strompreises zu verkaufen?
Selber installieren und verbrauchen!
Sonst Finger weg!!!
 
Ciwa

Ciwa

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Meine Erfahrung: 2009 installiert wird die Anlage nach Ablauf der 20 Jahre unsere kompletten Strom- und Heizkosten in diesem Zeitraum subventioniert haben, und die Investitionssummer bleibt übrig.....Passt also...
 

prekchri

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Wichtig bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Aspekte wie aktueller Stromverbrauch/ Jahr und eventuell zu erwartender Stromverbrauch in der Zukunft wichtig, weil sich Nutzung oder Installationen sich verändern können. Danach richtet sich die Anlagengröße. Wenn du
10 Kwp installierst, hast bei einer normalen bis guten Ausrichtung einen Jahresertrag von 9000 kwh. (ca 900 Kwh/ Kwp) Im ungünstigsten Fall hättest du 0 Eigenverbrauch, also 100% Einspeisung (was theoretisch nicht möglich sein wird) und bei 8 ct/ Kwh einen Ertrag von 720 Euro. Das macht bei 20 Jahren 14400 €.
Wenn du 15% Eigenverbrauch hast, bleiben 7650 Kwh Einspeisung zu 0,08ct und 1350 Kwh zu aktueller Strompreis 0,4 ct/ kwh. Das macht 612€ + 540 €= 1152 € und in 20Jahren 23040 €
Du siehst, je höher der Eigenverbrauch, desto wirtschaftlicher. Wenn die Installationskosten jetzt deutlich unter den Erträgen liegen, lohnt sich das. Bei mir ist das so!
Im Augenblick sind die Preise für Module und Wechselrichter sehr niedrig, zudem zahlst du keine Mehrwertsteuer auf die Komponenten einer PV Anlage.
Das Thema Speicher kann auch noch mit in die Rechnung einbezogen werden.
Zu Thema Heizung/ PV / Forum. Wenn ein Teil des eigen produzierten Stroms dazu genutzt wird, Wärme zu produzieren, passt das auch hierhin. Ich mache das z.B. mit einer Klimaanlage mit dem Heizen in der Übergangszeit. Dabei kostet mich die Kilowattstunde Wärmeenergie gerade mal 2 ct (Leistung Klimaanlage 0,8 Kw bei einem Wärmeertrag von 3,6 Kw) oder eine Brauchwasserwärmepumpe oder ein zusätzlicher Heizstab im Pufferspeicher oder oder oder.
Es ist also wichtig, alle aktuellen und ggfs zukünftigen Nutzungsszenarien zu bedenken. Gewartet wird an einer PV Anlage in der Regel nichts.
Mit den Zahlen kannst du ein bisschen jonglieren und dann kommst du auch zu einem Ergebnis.
Lass dir doch von einem lokalen Installateur ein Angebot machen, da ist eine Wirtschaftlichkeitsberechnung mit dabei.
Grüße
C
 

Thomas1981

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Das ist schon wieder so ein Fragesteller, der nichts beiträgt und sich bespaßen lässt. Mühsam.


Lieber Fragesteller, die Leute hier machen sich aus Idealismus die Mühe, auf Fragen zu antworten. Vielleicht kann er ja etwas konkreter werden? Was, wie, wo, wieviel, wann, warum?

Ich frag ja auch nicht: "Habe Hunger, überlege etwas zu essen. Irgendwer gute Ratschläge?"
Das war eine ganz normale Frage des Threaderstellers...
Was sollen dieses "Vielleicht kann er", bleib doch einfach mal sachlich und lass die Leute in Ruhe!
 
Austro-Diesel

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Thomas, schluck deine Pillen und geh mal früher schlafen. Du bist nicht gut drauf.
 

Thomas1981

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Hör auf mir zu sagen was ich zu tun habe. Unverschämt
 

MarcR

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500€ -600€ / kWp sind im Eigenbau mit hochwertigen Komponenten möglich, Ansonsten einen Installateur finden, der halbwegs bezahlbar montiert ...

Möglichst soviel vom Dach belegen, wie möglich. Spätestens wenn es ums Heizen im Winter geht (Stichwort Wärmepumpe) ist man froh um jedes W was vom Dach runterkommt. Gerade bei einem so verregneten Wetter wie die letzten Tage.
 
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Austro-Diesel

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Möglichst soviel vom Dach belegen, wie möglich.
Das ist absolut richtig. Wenn man schon die Kosten für Elektriker und Dacharbeiten hat, dann sollte man gleich ordentlich zulangen. Später nachrüsten kostet deutlich mehr.
Spätestens wenn es ums Heizen im Winter geht (Stichwort Wärmepumpe) ist man froh um jedes W was vom Dach runterkommt. Gerade bei einem so verregneten Wetter wie die letzten Tage.
Diese Aussage weckt leider unrealistische Erwartungen, außer man hat nebenan einen Heustadel den man komplett belegen kann.

Wir haben 35 Module à 410 Wp am Dach, zwei Hybridwechselrichter und eine 10-kWh-Batterie. An den momentanen schwachen Tagen gibt es 4 bis 8 kWh am Tag. Ganze miese Einzeltage liegen bei 2 bis 3 kWh, die etwas besseren bringen 10 bis 15 kWh. Der Grundverbrauch unseres 2-Personen-Haushaltes ist 8 bis 10 kWh am Tag. Da bleibt nichts zum Heizen übrig, nichts was finanziell spürbar wäre.

Zum Vergleich: Im Sommerhalbjahr gibt es vom selben Dach täglich 50 bis 80 kWh, bei schlimmstem Regenwetter noch immer 20 kWh. Das kommt nur durch die längere Sonnenscheinzeit und den höheren Sonnenstand.

Selbst wenn man die doppelte Modulanzahl an einem idealeren Dach unterbrächte: Beim Heizen bewegt das so gut wie nichts, die dann exorbitanten Sommerüberschüsse hätten vielleicht sogar Probleme beim Einspeise-Zugang zur Folge weil eine MIttagsabregelung Thema wird. Heizen mit PV-Strom und Wärmepumpe funktioniert ein paar Wochen im Oktober und ab März bis April, da ist es aber auch nicht recht kalt und der Energieverbrauch mäßig.

Es gilt eine gute Balance zwischen Aufwand, Eigenverbrauch, Einspeisemöglichkeiten und Einspeiseerlös zu finden.
 
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MarcR

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Ja, ich stimme dir zu. Es funktioniert im Winter nur ein Speicher, also Akku, Estrich oder E-Auto. Mit 14kWp bist du aber (normalerweise) noch weit von einer relevanten Grenze entfernt. Diese liegt normalerweise bei 30kW, womit du etwas mehr als 30kWp auf dem Dach liegen hast. Mit meiner 10kWp Anlage konnte ich 30% des Heizstroms durch die PV abdecken. Jedoch habe ich auch keinen Akku und auch kein E-Auto. Ich habe meine Anlage deshalb nochmal erweitert (auf jetzt 30 kWp / 25 kW AC) und bin somit aktuell bei 70% selbst erzeugten Heizungstrom (und 60% Haushalt).

Du hast natürlich recht, dass hierbei viel tuning nötig ist. Die WP darf nachts nur wenig oder gar nicht laufen, dafür tagsüber mehr und über den Dezember und Januar werden meine 70% sicher nicht zu halten sein. Ich hoffe noch die 50% halten zu können. Ob das realistisch ist, wird sich zeigen...

und ja, im Sommer produziert die Anlage genug, um die E-Autos der Nachbar noch locker zu laden...
 
Austro-Diesel

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… und natürlich kommt es auch stark darauf an, wieviel Heizwärme das Objekt aufgrund seiner Bauweise und des Sanierungszustandes braucht. Es ist ein gewaltiger Unterschied ob 20, 10 oder 5 kW bei NAT fällig sind.

Und ob die Wärmepumpe mit Fußbodenheizung eine JAZ von deutlich über 3 oder mit Niedertemperatur-Heizkörpern klar darunter erzielt.

Eine vorhandene Fußbodenheizung kann Heizungsunterbrechungen für ein paar Stunden fast unmerklich abfedern, ein Heizkörper ist in einer halben Stunde kalt …
 
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Tom&Cherry

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Warum tut man sich das überhaupt an?
Auto mit Benzin/Diesel.
Heizen und Warmwasser mit Gas.
Ein Balkonkraftwerk für die Grundlast.
 
Austro-Diesel

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Man sollte sich dabei nicht verkrampfen, korrekt. Nicht alles, was man machen kann, ist auch sinnvoll.

Auch wenn die Sache nicht so ist, dass man unbedingt eine PV-Anlage am eigenen Dach haben muss, kann man es trotzdem machen, weil …
  • es der Umwelt gut tut, weniger CO2 zu produzieren
  • es in Zeiten von Geldabwertung wie Niedrigzins eine passable Geldanlage ist ("Betongold")
  • es den Betreiber von den zur Genüge bekannten Auswirkungen von "Merit Order" unabhängig macht
  • es – richtig gebaut – unabhängig machen kann
  • ein beschattetes Dach kühler bleibt, damit ebenso der Raum darunter
  • der Wert der Immobilie steigt
  • man einfach Freude daran hat
Oder alles davon, so wie bei uns. Das Geld ist ausgegeben, die Stromrechnung geht gegen Null, der Blick auf den Einspeisezähler und -erlös stimmt zufrieden. Warum sollte man diesen Schritt daher nicht machen?

Bei der Heizung gilt, dass jeder Euro der nicht in die Hände von Nationen mit zumeist zweifelhaften gesellschaftspolitischen Haltungen gelangt, ein gut investierter Euro ist. Umso besser wenn dieser sich zu CO2- und Kosten-Einsparung gesellt.

Unsere Pelletsheizung funktioniert wie beschrieben, hat die Energiekosten halbiert und macht uns von der täglichen Lieferung des Brennstoffs unabhängig. Nebenbei ist sie (angeblich) CO2-neutral und ermöglicht neue Dinge wie die Zuheizung mit PV-Überschussstrom in der Übergangszeit, die 25 Jahre alte und mehr als schlichte Gasheizung war sowieso fällig.

Die Mobilität ist auch ein interessantes Thema. Als Fahrer einer wenige Jahre alten E-Klasse T-Modells mit "Taxi-Diesel" sehe ich aktuell noch wenig Grund vorschnell zu wechseln. Hier ist noch einiges an Entwicklung zu erwarten, die vielfältigen Anforderungen des Alltags und unterschiedlichen Bedürfnisse der Besitzer machen die Sache sehr komplex.

Allerdings wird die angebotene Technik erlebbar besser, die Fahrzeuge optisch langsam schöner, der Nutzwert steigt. Es wird der Tag kommen wo man — ohne ein nasses, kaltes Kabel anzustecken — induktiv laden kann, eine Automatik ist serienmäßig enthalten, ruckelfreie Technik inklusive, eine Reichweite von 500 km bei jedem Wetter scheint realistisch darstellbar. — Mein erstes Auto, ein Lancia Prisma 1600 LX wollte alle 350 km an die Zapfsäule.

Für mich sehe ich kein Problem darin in 8 bis 12 Jahren auf ein reifes E-Auto zu wechseln, wenn das dann noch aktuell ist.

Das alles wird — je nach Land — recht unterschiedlich mit Förderungen gelenkt. Ob jetzt MWSt-Freiheit bei PV-Anlagen, Zuschüsse beim Heizungstausch und der thermischen Sanierung der Wohngebäude oder E-Mobilität, es kann sogar recht sinnvoll sein hier mitzumachen, weil notwendige Schritte noch bezuschusst werden. Das muss sich jeder selber ausrechnen, ob am Ende ein persönlich Vor- oder Nachteil rausspringt.
 
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