Planungsunterlagen, Serviceanleitungen, und ähnliches

Diskutiere Planungsunterlagen, Serviceanleitungen, und ähnliches im Viessmann Forum im Bereich Heizungshersteller; Für die Planung meiner neuen Gas-Brennwertheizung benötige ich Planungs- und Serviceunterlagen über die in Frage kommenden Viessmann-Geräte...

Heizi54

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Für die Planung meiner neuen Gas-Brennwertheizung benötige ich Planungs- und Serviceunterlagen über die in Frage kommenden Viessmann-Geräte
Vitodens 300-W und Vitodens 333-F.

Viessmann stellt im Gegensatz zu Buderus diese Dokumente dem technisch interessierten Laien, also dem späteren Nutzer der Anlage, nicht zur Verfügung.
Es gibt lediglich Bedienungsanleitungen, die im wesentliche die Heizungssteuerung und -parametrierungen erläutern. In den sogenannten Datenblätter fehlen die benötigten Angaben auch. Beide Dokumente nützen für die Planung relativ wenig.

Könnte jemand diese Unterlagen hier einstellen. Oder geht das aus rechtlichen bzw. technischen Gründen nicht.

Ich möchte nicht zu diesem frühen Zeitpunkt, - die eigentliche Heizung dürfte erst 2022 eingebaut werden -, schon meinen Heizungsbauer kontaktieren.
 
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KarlZei

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Viessmann stellt im Gegensatz zu Buderus diese Dokumente dem technisch interessierten Laien, also dem späteren Nutzer der Anlage, nicht zur Verfügung.
Zumindest die Servicedokumente findest Du in der Viessmann Ersatzteil-App. Dort entweder die Bezeichnung oder den Typ eingeben; bei Letzterem muss weniger gesucht werden. Vitodens 300-W = B3HG und Vitodens 333-F = B3TG.
Die aktuellen Planungsunterlagen findest Du im Netz. Google "Planungsanleitung Vitodens B3HG". Z.B. bei Heizmann24.
 

Heizi54

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Ich habe mir alle benötigten Unterlagen runtergeladen und mich auch anderweitig informiert, z. B. durch Anrufe bei den technischen Verkaufsberatungen der in die nähere Auswahl kommenden Hersteller: Buderus, Weishaupt, Viessmann.
Bei Viessmann habe ich einen interessanten Fakt bezüglich der geforderten Aufbereitung des Heizungswassers gefunden, der Viessmann ab sofort auf den 1. Platz der infrage kommenden Gas-Brennwertgeräte setzt: Da Viessmann den Brennraum aus Edelstahl fertigt, zumindest beim Vitodens 300-W und Vitodens 333-F, hat sich die gesamte Entsalzerei des Heizungswassers erledigt. Das war die für mich wichtigste Aussage des Viessmann-Mitarbeiters. Meines Wissens haben die Konkurrenten, Buderus und Weishaupt, nichts dergleichen im Programm. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Eine Enthärtung sollte allerdings sein, meinte der Viessmann-Berater, weil unsere Wasserhärte von 12,5°dH auf Dauer doch nicht so gut für das Gerät sei.
(Wegen der entfallenden Entsalzerei könnte ich beim Kauf eines Viessmann-Gerätes also auf ein Chemie-Studium verzichten und bräuchte auch keinen Chemiker einstellen:))

Da ich andererseits im Buderus-Land wohne (zwischen Wetzlar und Limburg) stand auf meinen bisher insgesamt 5 Heizungen immer Buderus auf dem Typenschild. Randbemerkung: Es gab bisher keinerlei Beanstandungen, die ich Buderus selbst anlasten kann, weder an den Kesseln, noch an den Steuerungen.
Trotz sehr guter Erfahrungen mit Buderus, dürfte es aber jetzt ein Viessmann werden.
(Im Hinterkopf war bereits der neue Buderus GB192i 19kW, 1,9 bis 19 kW-Heizleistung, eingeplant.)

Dabei bin ich, im Gegensatz zu den meisten Experten hier im Forum der Meinung, dass eine Teil- oder Vollentsalzung in den meisten Anwendungsfällen, aber ganz besonders in meinem Fall, mit einer Wasserhärte von 12,5°dH, überflüssig ist. Ich muss aber zugeben, dass die Beschreibungen in den Planungsunterlagen von Buderus und Weishaupt zum Thema Entsalzung schon Spuren in meinen hintersten Gehirnwindungen hinterlassen haben. Andererseits: Mein Buderus GB112-43 besteht auch aus einer angeblich so gefährdeten Al-Si-Legierung und läuft seit der Inbetriebnahme im Jahr 2000 ohne jegliche Korrosionsprobleme. Außer einem 0815-Benkiser-Filter gibt es keinerlei weitere Wasseraufbereitung.

Trotzdem sieht die Sache bei einem Neugerät jetzt anders aus.
Frage: Was macht der Hersteller der Heizung, wenn es konstruktions- oder fertigungsbedingt(!) später mal zu einer Leckage am Heizgerät kommt und damit zu einem teuren Schaden?
Meine vermutete Antwort: Fragen, ob eine ordnungsgemäße Vollentsalzung durchgeführt wurde und ob diese belegt werden kann.

Wie seht ihr das? Gibt es nicht doch auch Pluspunkte für Buderus?

Mein Heizungsbauer empfiehlt neuerdings Weishaupt.
 
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KarlZei

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Da Viessmann den Brennraum aus Edelstahl fertigt, zumindest beim Vitodens 300-W und Vitodens 333-F, hat sich die gesamte Entsalzerei des Heizungswassers erledigt.
Naja, auch andere Geräte könnte man salzhaltig fahren. Einige Hersteller empfehlen aber eben desn salzfreien Betrieb. Scheint auch für die Heizungsbauer praktischer zu sein.
Den wesentlichen Vorteil des Edelstahl-WTs sehe ich aber weniger in dem Bereich Salz als vielmehr bei der größeren Unempfindlichkeit bezüglich des ph-Werts sowie diversen Kombinationen von Inhaltsstoffen. Dem Edelstahl ist der ph-Wert eher egal, die AluSi-Wärmetauscher verlangen dagegen einen recht engen ph-Wert-Bereich, weil eben sehr anfällig bei Abweichungen. Beispiel Weishaupt: 8,0 +/- 0,5. Der ph-Wert müsste daher auch ein paar Wochen nach Inbetriebnahme und dann bei jeder Wartung zumindest überprüft und ggf. neu eingestellt werden. Vergleichbares gilt eigentlich auch für den Sauerstoffeintrag.

Ich betreibe meinen Vitodens salzhaltig und ohne Entkalkung mit ganz normalen Trinkwasser. Keine Wasseraufbereitung, keine Mittelchen, einfach nur frisches Wasser. Allerdings beträgt die Wasserhärte hier auch nur 5°dH. Aber selbst Deine Wasserhärte sollte noch im erlaubten Bereich liegen. Ist allerdings vom Anlagenvolumen abhängig.

Frage: Was macht der Hersteller der Heizung, wenn es konstruktions- oder fertigungsbedingt(!) später mal zu einer Leckage am Heizgerät kommt und damit zu einem teuren Schaden?
Grundsätzlich bietet fast jeder Hersteller 10 Jahre Garantie auf den Wärmetauscher. Im Garantiefall wird der Hersteller sicherlich wissen wollen, wie die Anlage befüllt und wie nachgefüllt wurde. Wenn das Wasser den Vorgaben zum Zeitpunkt der Installation entsprach, dann sollte es kein Problem mit der Garantie geben. In meinen Heizungsunterlagen findet sich daher auch die Wasseranalyse des Versorgers. Und dann gibt es natürlich noch den Heizungsbauer, der die Anlage ja befüllt sowie bei der Wartung wieder auffüllt und dafür auch Gewährleistung übernimmt.
 
Defrost

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Das hat die alten Gusskessel nicht interessiert. Was bürdet man sich mit dem neuen Plunder nur auf
 
mad-mike

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Wieso hat die das nicht interessiert?. :unsure:
 

Heizi54

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Die Frage, wie sinnhaft es ist, eine neue Heizung zu installieren, habe ich mir natürlich auch gestellt.
Es geht um die Heizung in unserem Privathaus. Hier arbeitet eine Buderus Ölheizung (Logana Gusskessel mit witterungsgeführter Vorlauftemperaturregelung) aus dem Jahr 1985, bisher absolut problemlos. Zweimal wurde allerdings schon der Brenner ersetzt. Auch eine Hocheffizienzpumpe wurde nachgerüstet. Steuerungen ECOMATIC UMB gibt's bei EBay. Es ist schon ein Vorteil dieser alten Öl- und Gasheizungen, dass sie unverwüstlich sind, man sich irgendwann gut mit ihnen auskennt und das der geübte Hobbybastler fast alles selbst machen kann.

Die meisten Sorgen machen mir mittlerweile die 4 Kunststofftanks, Bj. 1984. Kann ich die noch 20 bis 30 Jahre weiterbetreiben. Man kann überall nachlesen, nach 30 Jahren sollten die eigentlich ersetzt werden. Leichte Elefantenfußausbildung haben die beiden Randbehälter schon. Soll ich die alten Tanks jetzt durch neue ersetzen oder darauf hoffen, dass die alten Tanks länger durchhalten als ich? Oder soll ich noch 10 oder 15 Jahren mit der Heizungserneuerung warten? Dann bin ich, wenn es gut läuft, ca. 80 Jahre alt. Dann habe ich noch mehr Erfahrung:).

Ich lasse mir zur Zeit gerade ein Angebot über einen Gasanschluss machen. Ich denke, den lasse ich in jedem Fall legen. Ob ich dann nächstes Jahr, wenn die Öltanks leergefahren sind, die neue Gasheizung installieren lasse, darüber kann ich noch über ein Jahr lang nachdenken und habe bis dahin vermutlich noch keinen Fehler gemacht.

Die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer neuen Heizung muss jeder für sich selbst beantworten.
 
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tricotrac

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Heizi54

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Die Tanklektüre kenn ich schon.

Hinweis an KarlZei: Heizungshersteller, die für das Heizungswasser einen ph-Wert zwischen 7,5 und 8,5 vorschreiben, kommen für mich nicht in Betracht. Damit ist dann Weishaupt schon mal gestrichen und ich kann mich ganz auf das Duo Buderus - Viessmann beschränken. Es kam mir ohnehin verdächtig vor, dass mein Heizungsbauer plötzlich Weißhaupt empfiehlt. Ich nehme an, die Gewinnspanne ist für ihn da höher.
Außerdem, wie schon gesagt, ich will auch keinen Chemiker für den sicheren Anlagenbetrieb einstellen.
 
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KarlZei

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Die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer neuen Heizung muss vermutlich jeder für sich selbst beantworten.
Ja.
Bei mir war es einfach: der Wärmetauscher des BW-Kessels war nach knapp 25 Jahren undicht. Ohne diesen Defekt würde das Teil natürlich noch laufen.
Ein Tausch ohne zwingenden Grund lohnt sich meist nicht. Für eine vernünftige Amortisation muss man schon rechte hohe Heizkosten haben. Der Umstieg auf den 300-W hat mir mittlerweile jährlich fast 30% Ersparnis beim Gas gebracht. Trotzdem habe ich die Kosten für die Erneuerung des Heizgeräts bei heutigen Gaspreisen erst in ca. 20 Jahren raus...
 

Heizi54

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Der Viessmann-Mitarbeiter hat mir indirekt die Kombination Vitodens 300-W mit dem Brauchwasserspeicher Vitocell 100-W empfohlen und nicht das Komplettgerät Vitodens 333-F, unter der Voraussetzung, dass Wert auf eine einfachere Wartbarkeit gelegt wird.
Ist es richtig, dass im 300-W mehr Platz vorhanden ist (für dicke Wurstfinger), als im 333-F? Mit Platz meine ich hier den Platz im Oberteil, da wo das Brenngerät sitzt und regelmäßig Wartungsarbeiten anstehen. Ich will auch weiterhin einen großen Teil der Wartung selbst machen: Brennraum reinigen, Elektroden tauschen, usw. Sind die Platzverhältnisse im 300-W großzügiger bemessen als im 333-F?
 
tricotrac

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Viessmann stellt im Gegensatz zu Buderus diese Dokumente dem technisch interessierten Laien, also dem späteren Nutzer der Anlage, nicht zur Verfügung.
Ich will auch weiterhin einen großen Teil der Wartung selbst machen: Brennraum reinigen, Elektroden tauschen, usw. Sind die Platzverhältnisse im 300-W großzügiger bemessen als im 333-F?
Es ist dir als Laie untersagt am Gasweg zu hantieren, das sind Arbeiten nur für zugelassenes Personal.
 

KarlZei

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Der Viessmann-Mitarbeiter hat mir indirekt die Kombination Vitodens 300-W mit dem Brauchwasserspeicher Vitocell 100-W empfohlen und nicht das Komplettgerät Vitodens 333-F, unter der Voraussetzung, dass Wert auf eine einfachere Wartbarkeit gelegt wird.
Tja, in der Kombination wird aus dem praktisch wartungsfreien Speicher beim 333-F ein Speicher, der regelmäßig gewartet werden muss (Schutzanode). Allerdings wäre es schon eine Überlegung wert, weil die Wasserhärte doch recht hoch ist. Das ist nicht so gut für den Plattenwärmetauscher im 333-F, über den der Speicher geladen wird. Ist zwar noch innerhalb der Viessmannvorgaben/-empfehlungen für die Wasserhärte, aber trotzdem.
Ist es richtig, dass im 300-W mehr Platz vorhanden ist (für dicke Wurstfinger), als im 333-F? Mit Platz meine ich hier den Platz im Oberteil, da wo das Brenngerät sitzt und regelmäßig Wartungsarbeiten anstehen.
Da oben ist letztlich ein 300-W verbaut, der teilweise nur etwas anders verrohrt ist und ein anderes MAG hat. O.a. Wartungsarbeiten sind beim 333-F so schnell und einfach erledigt wie beim 300-W. Gas trennen, paar Stecker trennen, 4 Schrauben raus und der Brenner lässt sich komplett entnehmen. << 5 Minuten und der Wärmetauscher ist Deiner. Ein wenig aufwändiger ist wohl die Kondensat-Geschichte. Aber das wäre für mich kein Kriterium. Zeit spielt ja eher keine Rolle ;-)
 
tricotrac

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Da oben ist letztlich ein 300-W verbaut, der teilweise nur etwas anders verrohrt ist und ein anderes MAG hat. O.a. Wartungsarbeiten sind beim 333-F so schnell und einfach erledigt wie beim 300-W. Gas trennen, paar Stecker trennen, 4 Schrauben raus und der Brenner lässt sich komplett entnehmen
@KarlZei kann mal wieder nicht lesen ! Gas trennt der Fachmann und nicht der Laie ! Ist das so schwer zu kapieren ?
 

Heizi54

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Tja, in der Kombination wird aus dem praktisch wartungsfreien Speicher beim 333-F ein Speicher, der regelmäßig gewartet werden muss (Schutzanode). Allerdings wäre es schon eine Überlegung wert, weil die Wasserhärte doch recht hoch ist. Das ist nicht so gut für den Plattenwärmetauscher im 333-F, über den der Speicher geladen wird. Ist zwar noch innerhalb der Viessmannvorgaben/-empfehlungen für die Wasserhärte, aber trotzdem.
…..
Lese ich das richtig? Der Wärmetausch im Brauchwasserspeicher des 333-F geschieht über eine einfache Platte? Das wäre dann aus meiner Sicht die auch technisch schlechtere Lösung. Im "Datenblatt" des separaten Brauchwasserspeichers Vitocell 100-W ist eine Rohrwendel abgebildet. Sie hat auch einen Keramiküberzug. Damit habe ich die vergangenen 36 Jahre mit meinem konstruktionsähnlichen Buderus-Standspeicher die besten Erfahrungen gemacht. Es war mir nicht klar, dass es sich bei den beiden Viessmann-Speichertypen um völlig unterschiedliche Konstruktionen handelt.

Trotzdem habe ich deinen Satz nicht ganz verstanden. Wieso ist der externe Speicher praktisch wartungsfrei und wieso muss der interne Speicher des 333-F regelmäßig gewartet werden?

Sieht im Moment dann eher nach Vitodens 300-W + Vitocell 100-W und nicht nach dem Komplettgerät 333-F aus.
 
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Heizi54

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Ich sehe jetzt gerade in einem Übersichtsprospekt von Viessmann, dass der 333-F einen Integrierten Warmwasserspeicher aus Edelstahl hat.
Wieso muss der regelmäßig gewartet werden?
 

KarlZei

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Da habe mich wohl schlecht ausgedrückt?!?
Der interne Speicher des 333-F ist praktisch wartungsfrei, weil aus Edelstahl. Der Vitocell 100 ist dagegen kein Edelstahlspeicher und braucht einen Anodenschutz und deswegen regelmäßig Wartung. Interner Speicher 333-F = Edelstahl-Schichtladespeicher, externer Speicher Vitocell = normaler Speicher mit Wendel.

Und ja, der 333-F hat einen kleinen Plattenwärmetauscher für den Speicher sowie eine zusätzliche Ladepumpe. Zusammen mit dem Schichtladespeicher ist das in der Summe aber wohl die effizienteste Methode, Warmwasser mit viel Komfort bereitzustellen. Es ist aber nicht so, dass man durch viel Geld sparen kann. Wenn Platz keine Rolle spielt, dann kann man mit der Kombination 300-W und externer Speicher ein paar Bauteile einsparen, die kaputt gehen können.
 

Heizi54

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Und ja, der 333-F hat einen kleinen Plattenwärmetauscher für den Speicher sowie eine zusätzliche Ladepumpe. Zusammen mit dem Schichtladespeicher ist das in der Summe aber wohl die effizienteste Methode, Warmwasser mit viel Komfort bereitzustellen. Es ist aber nicht so, dass man durch viel Geld sparen kann. Wenn Platz keine Rolle spielt, dann kann man mit der Kombination 300-W und externer Speicher ein paar Bauteile einsparen, die kaputt gehen können.
Ich will ja nicht wie ein Schuljunge erscheinen, der sich immer wieder neu Fragen ausdenkt, aber:
Wieso hat der 333-F zwei Wärmetauscher und noch eine zusätzliche Ladepumpe? Eine Heizungspumpe genügt doch. Wieso hat der einen kleinen Plattenwärmetauscher und einen Schichtladespeicher? Verwechselst du das nicht mit dem Viessmann-Gerät mit Solarunterstützung. Solarunterstützung wird es bei mir nicht geben.
Gibt es in irgendeiner Viessmann-Druckschrift einen hydraulischen Schaltplan des Vitodens 333-F und der Kombination Vitodens 300-W + Vitocell 100-W?
 

KarlZei

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Wieso hat der 333-F zwei Wärmetauscher und noch eine zusätzliche Ladepumpe? Eine Heizungspumpe genügt doch. Wieso hat der einen kleinen Plattenwärmetauscher und einen Schichtladespeicher?
Der 2. Wärmetauscher beim 333-F dient nur dem Aufladen des WW-Speichers. Das ist ein kleines Teil, das von Heizungs- und Trinkwasser durchflossen wird. Siehe links im Bild das kleine rechteckige Teil zwischen MAG und Speicher:


Die Ladepumpe wird benötigt, damit das Trinkwasser bei der WW-Erwärmung durch den Plattenwärmetauscher fließt. Das Heizungswasser wird über die normale Umwälzpumpe durch den Wärmetauscher gedrückt.
Ist halt eine gängige Methode bei diesen Geräten, den Schichtladespeicher zu laden. Und einen Schichtladespeicher hat der Vitodens, weil der mit weniger Volumen genug Warmwasser liefern kann. Muss halt klein sein, damit der Speicher auch noch ins Gehäuse passt ;-)

Gibt es in irgendeiner Viessmann-Druckschrift einen hydraulischen Schaltplan des Vitodens 333-F und der Kombination Vitodens 300-W + Vitocell 100-W?
In den Planungsunterlagen sollte es wohl was geben, in den Anleitungen zum Vitocell gibt es welche und dann gibt es noch: Schemenbrowser
 
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