Planung Wärmepumpe Reihenendhaus

Diskutiere Planung Wärmepumpe Reihenendhaus im Vaillant Forum im Bereich Heizungshersteller; Bei der WP gibt es da auch keinen Parameter für die 5° Die Spreizung ergibt sich automatisch Vorlauf einstellen und Heizkörper auf, (notfalls) die...

seeigel

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Bei der WP gibt es da auch keinen Parameter für die 5°
Die Spreizung ergibt sich automatisch
Vorlauf einstellen und Heizkörper auf, (notfalls) die Umwälzpumpe höher.
Dann den Vorlauf so weit herunter, bis die gewünschte Temperatur erreicht wird.
Ignoriere das Bad mal
die 33er im restlichen Haus nützen dir nichts, wenn es durch das Bad nicht weiter heruntergeht. Das ist dein Schwachpunkt scheinbar
nur die Heizkurve flacher bringt nichts (vermutlich)
du hast bestimmt einen Ausentemeraturfühler
in der Steuerung die "Wunschtemperatur/Parallelverschiebung" benutzen, damit nicht permanent die Kurve verstellt werden muss
 

meierchen006

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Hallo @seeigel

das ist im Moment meine Einstellung meiner Heizkurve der alten Gasheizung!

1707664874073.png
 

seeigel

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Passt die grüne Linie?
Wird es bei voll geöffneten Thermostaten nicht zu warm über den kp Bereich?
Könnte die Vorlauf-Temperatur bei zB -10° tiefer sein?
Dann Kurve flacher und Raumsolltemperatur anheben.
Die Temperaturen jetzt machen der WP nichts
Teuer wird es, wenn es kalt ist.
 

meierchen006

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Hallo,

Im Wohn-Esszimmer sind zwei Typ 33 HK die musste ich mit dem Thermostat auf 20°C drosseln, komme trotzdem auf 21°C.
Da ist auch der Raumthermostat der Gasheizung VR410. Da dieser dann zu schnell auf die eingestellten 21°C kam,
wurden die anderen Räume nicht mehr warm. Seit der Droselung ist das nicht mehr.
Alle anderen Thermostate sind voll aufgedreht und an den Heizungsventilen abgeglichen.
Alle Räume kommen auf 19-20°C mit den alten Heizkörpern, weshalb einige auf Typ 33 gewechselt werden,
damit wir auf mindestens 21°C kommen können.

Ich habe gerade bei shk Info ein Video (Youtube) geschaut über Heizreport , das werde ich Morgen mal machen.

Für die Gasheizung ist das aktuell richtig, für eine Zukünftige WP muss dass natürlich nach unten angepasst werden.
Ziel ist höchstens VL45°C bei NAT -10°C, besser wäre natürlich VL 40°C, das ist mir bewusst. Noch tiefer mit Heizkörpern wäre illusorisch.

Kosten mal markiert

1707679674794.png


1707679798642.png


ist fast wesentlich weniger als bei Gas!
 
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seeigel

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So komische Heizkörperlüfter helfen die 21° zu erreichen.
Bei dir geht das
Ich würde bei mir allen aus Dach steigen (wegen Abrechnung)
so was
oder auch im Eigenbau
 

corsa

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Ist eine Frischwasserstation eine Option?
Dadurch kannst du den Platz für den Trinkwasserspeicher für einen grossen Puffer nutzen und Wärmepumpe bekommt keine Probleme mit Taktung / Volumenstrom, was der Lebenszeit des Kompressors zugute kommt
 

meierchen006

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Hallo,

Es ist alles eine Option schließe nichts aus,
Wärmepumpe würde ich gerne bei der 75/6 bleiben,
mal sehen was Heizreport Morgen bringt.

Also ich verstehe dich so:
ca. 300 Liter Pufferspeicher mit Heizspirale danach eine Frischwasserstation die das Trinkwasser auf 50°C erhitzt. Bis es dann in Küche oder Dusche ankommt hat es noch ca. 45°C.

Heißt das nicht dass dieser Speicher immer auf ca. 50°C erhitzt werden muss, zumindest im oberen Bereich?

@seeigel
Im Badezimmer habe ich tatsächlich einen montiert zum testen funktioniert und erreichen damit fast 1°C mehr, also knapp 22°C.
 
Zuletzt bearbeitet:

corsa

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ca. 300 Liter Pufferspeicher
Ja in etwa, grösser ist auch möglich, allerdings wahrscheinlich nicht notwendig.


Bis es dann in Küche oder Dusche ankommt hat es noch ca. 45°C.
Das Problem hast du beim Trinkwasserspeicher ebenso.
Heißt das nicht dass dieser Speicher immer auf ca. 50°C erhitzt werden muss, zumindest im oberen Bereich?
Ja, der obere Bereich wird auf Temperatur gehalten
 

meierchen006

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Hallo,

Das Problem hast du beim Trinkwasserspeicher ebenso.
Ohh das war nicht als Problem zu verstehen!

Ich habe mal im Netz gesucht und einen solchen Hydraulikplan gefunden:

1707740464020.png


Nur wären mir die Wasserspeicher >= 800L viel zu groß,
funktioniert das auch mit 200-300Liter Speicher?

Hat auf jeden Fall den Vorteil dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss wegen Legionellen, Sonst muss ich immer im Sommerurlaub die Heizung durchlaufen lassen für Warmwasser,. um keine Legionellen zu haben wenn wir nach ca. 14 Tagen zurückkommen. Jetzt bei 100 Liter sah ich das nicht so schlimm einmal am Tage aufzuheizen, Später bei 200 Liter könnte das schon eine Rolle spielen!

Gruß
meierchen006
 

Heizungsdoc

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Im Ein und Zweifamilienhaus gibt es nicht mal Vorschriften für Warmwasser ,nue Empfehlungen. Mit Legionellen wirst du da nicht iel zu tun haben .Und wenn du in den Urlaub fährst ist der Speicher dann kalt. Da sind eh keine da. Die mögen lauwarmes Wasser. Und wenn du Angst vor Legionellen hast, dann jeden Tag hoch heizen und jede Zapfstelle beim Warmwasser gründlich spülen. Nur den Speicher aufheizen bringt nichts. Das willst du bestimmt nicht täglich machen.
 

meierchen006

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Hallo,

@corsa
das ist mir bewusst, ich finde nur das mir 800L zu groß wären. Ich denke bis zu max. 500L sollten doch reichen, oder ?

Oben mein Screenshot ist wenn ich es sehe ist aus 2010, hast du eine aktuelle Bezeichung für solch eine Anlage mit einem Speicher für Frischwasserstation bzw. aktuellen Hydraulikplan Frischwasserstation.

@Heizungsdoc
Das sich Legionellen sich bei Heizung aus und der Speicher auskühlt nicht mehr vermehren habe ich nicht gewusst, gut dann müsste man in der Version mit WW-Speicher einen Tag bevor man aus dem Urlaub kommen würde die WP mit WW-Bereitung wieder starten.

Die Version mit FWS hätte den Vorteil komplett nur WW zu bereiten wenn es auch tatsächlich gebraucht würde.

Ich merke diese Entscheidung ist fast komplizierter als die WP selbst auszusuchen.
 
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Heizungsdoc

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Ein Haufen zusätzlicher teurer Technik die auch nur irgendwann kaputt geht. In der Friwa ist auch wieder ne Pumpe und ohne der kein warmes Wasser. Speicher ist dann 800 Liter die ja immer geschichten warm gehalten werden müssen. 400 Liter mehr Heizungswasser zum aufheizen. Für mich nichts sinnvolles.
 

meierchen006

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Hallo,

hier das Ergebnis der Heizlastberechnung von Heizreport:

1707849184520.png


1707849217855.png



Also waren meine selbst berechneten Daten gar nicht so schlecht!

Nach diesem Ergebnis ist die Vaillant 75/6 definitiv die richtige WP für mich, oder eine ähnlich große eines anderen Herstellers.

Wenn man nun beachtet das die EVU's nicht mehr den Strom komplett abschalten dürfen,
keine Sperrzeiten mehr ab 2024,
sondern maximal Drosseln dürfen auf 4,2 kW bin ich denke ich auch da sicher!

Gruß
meierchen006
 

Heizungsdoc

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Sperrzeiten werden nicht gestrichen. Deswegen gibt es ja den Wärmepumpentarif. In den Zeiten wo Strom da ist kann er gedrosselt werden in dem Wärmepumpentarif Die75/6 fällt da eh nicht drunter, hat max nur 3 kw. Im normalen Hausstrom bleibt alles beim alten. Und sobald Heizkörper im Spiel sind, keinen Wärmepumpenstrom. Dann könnte es kalt werden, wenn es nicht gerade ein hochgedämmtes Haus ist.
 

meierchen006

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Hallo @Heizungsdoc ,

OK dann hatte ich da was falsch verstanden, hatte es so verstanden das die Sperrzeiten weg sind und nur noch gedrosselt werden darf!

Wärmepumpentarif == zweiter Zähler vom EVU notwendig ==> Kosten Grundgebühr bei meinem EVU = 168,34 €

Beispiel bei meinem Verbrauch 9240 kWh und meinem EVU

Strombedarf mit JAZ 4,10 == 2073 kWh => 843,82 € Kosten ohne WP-Tarif
Strombedarf mit JAZ 4,10 == 2073 kWh => 879,67 € Kosten mit WP Tarif

==> Also Augen auf bei WP-Tarif!

Gestern habe ich die Voreinstellung bei mir im Wohn-Esszimmer an den beiden Heizkörpern so verändert ,
dass auch dort die Thermostate voll aufgedreht sein können und die Raumtemperatur 21°C beträgt.

Hast du solche Daten womit man ein Diagramm basteln könnte >> elektrische Leistung bei Außentemperatur << für die Vaillant WP?
 
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Jay.Cee.808

Jay.Cee.808

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Sperrzeiten werden nicht gestrichen. Deswegen gibt es ja den Wärmepumpentarif.
So wie ich das verstanden habe sollen die Sperrzeiten doch gestrichen werden und nur gedrosselt werden.
Hatten wir hier: EVU-Sperre verpflichtend
@meierchen006 die WP müssen dafür technisch auch ausgestattet sein sich dimmen zu lassen. Wenn der Kollege aus dem verlinkten Thread Recht hat gibt es wahrscheinlich nicht viele die das können.

Für mich ist das auch mal wieder unklar kommuniziert vom Gesetzgeber.
Soweit ich das mitbekommen habe ist es wie folgt:

1. Man kann einen WP-Tarif wählen, dieser ist etwas günstiger im Arbeitspreis als Haushaltsstrom. Dafür gibt es hier vom EVU festgelegte Sperr-/Dämmzeiten.

2. Generell müssen WP ab diesem Jahr vom EVU im Notfall aus der Ferne abschaltbar sein.
Hier stellt sich mir die Frage ob es nur für Neuinstallationen gilt oder alle anderen auch Nachrüsten müssen (vermutlich 2teres).

Falls ich falsch lasse ich mich gern korrigieren (falls möglich mit Quellen).
 

meierchen006

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Hallo,

ich habe gestern (14.02.2024) eine Anfrage an Vaillant gesendet, bezüglich der neuen steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie das mit der Wärmepumpe realisiert werden muss/kann, und ob die WP arotTHERM plus 75/6 gedrosselt werden kann auf minimal 4,2kW.

Hier kam heute die Antwort (15.02.2024)

Sehr geehrter Herr XXX,

der von Ihnen angesprochene

§14a des Energiewirtschaftsgesetztes (kurz EnWG) wurde Ende 2023 mit der Intention novelliert, das Stromnetz

zukünftig vor akuten, temporären Überlastungssituationen zu schützen.

Mit Inkrafttreten zum 01.01.2024 gelten neuinstallierte Anlagen mit Leistungen > 4,2 kW als steuerbare

Verbrauchseinrichtungen (SteuVE). Unter diese Regelung fallen folgende Produkte:

  • Wärmepumpen (inklusive Zusatzheizungen)
  • Ladesäulen
  • Anlagen zur Raumkühlung („Klimaanlagen“)
  • Stromspeicher.

Im Falle von drohenden Netzengpässen wird Verteilnetzbetreibern (VNB) nach § 14a die Möglichkeit eingeräumt, die
verfügbare Leistung dieser SteuVE im Haushalt auf ein Minimum von 4,2 kW (oder größer, bei mehreren SteuVE) zu
„dimmen“.

Folgende Steuerungsmöglichkeiten kommen in Betracht:
  • Direktsteuerung über eine Steuerbox des Messstellenbetreibers
  • Steuerung über Energiemanagement-System (EMS)
Vaillant bietet folgende Schnittstellen an:
  • EEBUS (empfohlen): Durchgabe der exakten Leistungslimitierung
  • EVU-Kontakt: An/Aus Kontakt
Generell ist der Anlagenbetreiber für die Herstellung der Steuerbarkeit verantwortlich.

Die genauen Anforderungen an die Dokumentation werden jedoch erst bis zum 01.10.2024 erwartet.
Bei EEBUS-fähigen Geräten (z.B. Wärmepumpen) erfolgt die Umsetzung über das Internet-Modul VR 921, das gleichzeitig die Voraussetzung für eine mögliche Förderung darstellt.

Die max. Leistungsaufnahme der L-W-WP aroTHERM plus VWL 75/6 A beträgt 3,5 kW. Somit ist diese WP nicht vom §14a des EnWG betroffen.

Einzig die in der Inneneinheit verbaute Zusatzheizung von bis zu 8,6 kW fällt unter o.g. Regelung.

Mit freundlichen Grüßen
XXX XXX
Gut das Vaillant scheinbar EEBUS kann und SMA auch, hoffentlich wird dies auch dann immer von beiden unterstützt!

Gruß
meierchen006
 
Thema:

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