Pelletofen und feuchte Pellets

Diskutiere Pelletofen und feuchte Pellets im Holz, Pellets, Biomasse Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo! Ich möchte in meiner Werkstatt einen Pelletofen installieren. Derzeit heize ich dort mit einem Kaminofen mit Holzbriketts. Mir gefällt...

fabianp87

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Hallo!

Ich möchte in meiner Werkstatt einen Pelletofen installieren.

Derzeit heize ich dort mit einem Kaminofen mit Holzbriketts. Mir gefällt aber die Idee, dass ich den Pelletofen ein paar Stunden bevor ich dort arbeite einschalten kann und die Werkstatt dann schön warm ist.
Da es dort etwas feucht ist (Holzbriketts dehnen sich mit der Zeit etwas aus) ist meine Frage, ob das dem Pelletofen Probleme bereiten könnte (?)

Hat jemand von euch Erfahrungen damit?

Danke schonmal
Schöne Grüße
Fabian
 
Dr Schorni

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Wie hoch ist denn die relative Luftfeuchte dort?
An sich sind die Pellet ja dicht in Tüten verschweißt und dann im warmen Ofen-Tank, da sollte sich eine Luftfeuchte nahezu nicht auswirken.
 

fabianp87

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die Luftfeuchte beträgt, wenn länger nicht geheizt wurde, bis zu 80%.
Ich bin aber nur 1-2x pro Woche ca. 8 Stunden dort, also denke ich mir, dass die Pellets im Tank schon etwas Feuchte aufnehmen werden.
 

fabianp87

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leider nicht...die Werkstatt ist in einem sehr alten Bauernhaus mit etwa 1 Meter dicken Steinwänden. Da das Bauernhaus nur sproadisch bewohnt wird, zahlt es sich nicht aus, größere Sanierungen zu machen, zudem die Luftfeuchte nach ein paar Stunden heizen eh auf ein normales Niveau geht.
 
Dr Schorni

Dr Schorni

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Ok, aber dann sollte halt auch über eine gezielte evtl mechanische und zeit- oder feuchtegesteuerte Lüftung nachgedacht werden, 80% ist schon recht hoch, in Bezug auf alles.
Ich würd sagen, durch die immer frischen trockenen Pellets sollte das trotzdem kein Problem sein. Ich würde dann immer NUR die Pelletmenge im Ofen lassen, die für die nächste Wiederaufheizung benötigt wird und dann beim Ankommen gleich frische Pellet aus der Tüte nachfüllen. Die nehmen im dann warmen Ofen nichts mehr an. Es kann sein, dass die länger sich im Tank befindlichen Pellet etwas mehr feucht werden, das führt halt ggf zu einer längeren Startphase bis die Pellet brennen. Aber bei Total-Abschaltung und einmaligem Wiederaufheizen vor der Nutzung relativiert sich das ja und der Ofen brennt sich dann eh frei und macht die Pellet warm und trocken. Praktische Erfahrungen habe ich aber diesbezüglich keine.
 
KlausJ

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rel.Luftfeuchtigkeit ist Temperatur abhängig ..sobald der Raum geheizt wird sinkt diese logischerweise ...
geht die Heizung aus geht auch die rel Feuchtigkeit wieder hoch

Kauf dir doch mal einen Sack voll Pellets ... öffne den Sack und lass ihn stehen...dann siehst du was passiert
Ich habe auch lose Pellets aus dem Sack im Keller ..passiert eigentlich nix ..zumindestens nicht kurzfristig
 
Wolfhaus

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öffne den Sack und lass ihn stehen...dann siehst du was passiert
Den Versuch würde ich machen.
Und kaufe dann keine Pellets- Heizung mit dem so genannten "Maulwurf" als Förderung, die schwächeln am meisten, obwohl da auch unterschiedliche Erfahrungen bestehen.
 

fabianp87

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Danke für die Tipps! Werde mal für eine Woche einen Sack Pellets offen dort stehen lassen und dann ein Foto reinstellen. Dann könnt ihr mir eventuell sagen ob das ein Problem werden könnte.
 
Wolfhaus

Wolfhaus

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ein Problem werden könnte.
Das Hauptproblem bei diesen Heizung ist der Ausfall der Zuführung der Pellets in die Heizung, was dann keine Funktion der Heizung bedeutet und da du dann möglicherweise nicht vor Ort bist hast du es dann beim eintreffen kalt.
Die Gründe für den Ausfall sind immer "Verstopfungen" aber warum kann vielfältig sein und möglicherweise auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit neben den verwendeten Pellets selbst.
Es gibt Anlagen da kommt das ca. 2 x im Jahr vor, andere Nutzer verzweifeln daran und haben das wieder rausgeschmissen weil das denen zu viel geworden ist mit den Ausfällen.
Wo da die eigentliche Ursache zu suchen ist ? schwer zu sagen, auffällig sind eindeutig die "Maulwurfsysteme" bei der Störanfälligkeit und die verwendeten Pellets mit unterschiedlicher Qualität.
 
Dr Schorni

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Das Thema "Maulwurf" fällt hier ja flach. Vieleicht könnten die geölten Pellets ("Pell-Protect") dann von Vorteil sein?
 
Wolfhaus

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Sind sie, aber preislich nicht so günstig. Aber wenn er mit Sackware arbeiten will, ist das auch nicht optimal.

Bezüglich ihres Heizwertes unterscheiden sich Holzbriketts und Pellets kaum. Im Schnitt liegt der Heizwert bei beiden Varianten bei etwa 4,8 kWh/h pro Kilogramm. Da kann er sich ja leicht ausrechnen was das von der Kostenseite bedeuten würde. Den höheren Verbrauch durch die dann längere Heizzeiten auf Grund der dann gewollten Vorheizzeit, ist ja gewollt.
Der Pellets- Preis beträgt aber ca. das 2,5 fache von Holzbriketts und ist regional unterschiedlich.
Wer das vorher abschätzt, ärgert sich nicht später.
 
Dr Schorni

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Ha nu komm, also beim schnellen googeln hab ich KAUM Unterschiede festgestellt im Vergleich Holzbriketts und Pellet , beide so grob um die 30Cent/kg macht etwa 6Cent/kWh.
 
Dr Schorni

Dr Schorni

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WENN er eine Gasleitung HAT , aber ich glaub auch DAMIT würde er in ungünstig hohen Tarif-Zonen bleiben.
 
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