Oekofen Pellematic Compact: Problem mit der Freigabehysterese der UWP

Diskutiere Oekofen Pellematic Compact: Problem mit der Freigabehysterese der UWP im Andere Forum im Bereich Heizungshersteller; Der VL-HK Soll entspricht dem TPO-Soll, keine Überhöhung, deshalb habe ich ihn nicht in die Grafik gebracht

dskrt

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Der VL-HK Soll entspricht dem TPO-Soll, keine Überhöhung, deshalb habe ich ihn nicht in die Grafik gebracht
 
JSchnell

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sorry, @dskrt
aber das kann nicht sein.
Im Eingangsthread stehen drei HKs und jede hat seine eigene Steuerung und eigenständige Heizkurve, zumal eine FBH dabei ist. Die Anforderungen und den Leistungsbrand und somit Puffertemperaturen werden sich aus dem oberen HK ergeben.
TPO-Soll ist hier weniger wichtig, IST, wird gebraucht, auch in Bezug auf TPM.
M.M. eine Anlage sollte nicht über die Abschalttemperatur geschaltet werden. Das solle über die normalen Regelpunkte gehen. Siehst du aber nur, wenn der bestimmende Hk-Soll angezeigt wird.
Meine Anregungen beziehen sich auf eine abhängig Steuerung, AT geführte VLT Regelung

Oder aber die Heizung wird nicht bedarfsabhängig, sondern ausschließlichen über Puffer Regelbereich geregelt. geht, aber das ist für mich theorie, weil ichs nicht brauche

MfG
 

dskrt

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VL-Soll des oberen HK ist identisch mit TPO-Soll und der bestimmende HK, die Anlage wird nicht über die Abschalttemperatur geschaltet sondern sie läuft mir davon in die Abschalttemperatur hinein bei Hysterese = 0, Regeltemp 75, Abschalttemperatur 81 und der TPM kommt nicht hoch. WW habe ich keins, vielleicht ist das der kleine Unterschied?
 
JSchnell

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Wenn die Hysterese ins Minus geschoben wird, sollte TPM, schneller ansteigen.
Ich finde auch bei 600l Puffer, ist recht wenig Bewegung in den Temperaturen. in meiner kurve kannst du nahezu jede Änderung der Wärmeentnahme an einer Veränderung der Modulation, oder TPM (mal fallend mal steigend) erkennen.

Wenn ich ne neu Idee habe, melde ich mich wieder

MfG
 

dskrt

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Das ist ja mein Problem, bei einer Hysterese von -5, steigt TPM relativ schnell, nur geht dann im Nachlauf genauso schnell KT < TPO-Soll, somit wird dann kälteres Wasser in den Puffer nachgeschoben von der UWP, dies möchte ich abstellen wenn möglich. Irgendwie scheint eine gewisse Regeltemperatur in Stein gemeisselt zu sein. Ich bin jetzt einen Brand gefahren mit Regeltemperatur 75 und Hysterese -5, KT-ist hat bei +/- 71 aufgehört zu steigen. Auch bei Regeltemperatur 70 steigt KT-Ist bis +/- 71! Setze ich eine Regeltemperatur von < 70 endet der Brand nicht!
 
JSchnell

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Wie steht denn UWP-Regelbereich und die Drehzahlen.?

Andere Baustelle:
Auf welcher Stufe laufen die HK-Pumpen? Wie groß ist Die Spreizung?
Wenn die zu niedrig sind, wäre das eine Erklärung für die hohen VLTs
(War bei mir ein Fehler)
Mfg
 

dskrt

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UWP Regelbereich ist 15K, habe auch 10K und 20K probiert, bei Hysterese 0 kommt TPM nicht hoch. Ich habe 3 HK Pumpen, 2 variabel mit Stufe 1 (Kellergeschoss) und 3 (Obergeschoss) und die FBH Konstant Stufe 3.

Spreizung müsste ich nachsehen. Was ist eine zu niedrige Spreizung ? Bei der FBH wird die Spreizung wohl um die 5K liegen, was ja normal ist. Und wie kriegt man dann eine grössere Spreizung der beiden HK?

Habe nachgesehen: Spreizung der beiden Heizkörperkreise ist +/- 11K, Fussboden +/- 4K
 
JSchnell

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OOOKK
wie bei mir zuschwach.
Bei HK sollte die Spreizung bei NAT bei 15 K liegen also aktuell deutlich unterhalb sogar.
Ähnlich am HK! Hier Max 10 Besser weniger
Ich hab dadurch die Kurve von 1.4 auf 0,9 senken können. Und das sind richtig Pellets
Mein HB meinte auch, bei älteren Systemen besser mi konstant Druck. Und auch damit hatte er recht
Bei FBH sagt man die Hälfte, aber da bin ich nicht erfahren
MFG
 

dskrt

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Was meinst du mit NAT ? Ich kann wohl die Spreizung erhöhen in dem ich den oberen Heizkreis (der führende) auf Stufe 2 runterstelle. Es ist kein Altbau sondern ein Haus aus 2001. Ich fahre bei den Heizkörpern mit Kurve 1.2 und bei der FBH mit 0.5 somit bei der FBH bei aktuelle 2 Grad AT einen Vorlauf von 33. Der obere HK fährt 58 und der untere 47 Grad, aber die Temperaturen vom oberen sind wohl eine andere Baustelle...
 
JSchnell

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Erstmal NAT = NormAussenTemperatur nach der die Heizung bemessen wird, bei mir z.B. -11,5 Grad (niedrigster Wert der letzten 20 Jahre an 2 aufeinanderfolgenden tagen)
Mit nur 2K liegt deine FBH sehr gut, möglich das es sogar noch ein K mehr sein könnte, den auch Zeit (Fleißgeschwindigleit) ist ein wesentlicher Faktor bei Wärmeübertragung.
Mein HB hat es mir so erklärt. je größer die Temperatur Differenz VL/RL am Heizkörper, des schlechter.
Beispiel, VL am HK 50 Gard / RL HK 40 grad ergibt grob 45 Grad auf die Fläche Bezogen
Wenn du jetzt den Volumenstrom erhöhst bleibt VL 50 Grad, aber dein RL ist jetzt 45, also im mittel 47, 5
Bingo kannst du den VL entsprechend senken.
Und da gibts halt nen Optimum
und wenn die im OG der gestalt optimiert sind (VL/RL und 5K) dann ist schlichtweg die Übertragungsfläche zu klein
aber 11K, hm ist eigentlich gut

MfG

Edit: wäre es möglich mal ein Foto vom puffer zu bekommen. ich würde gerne mal sehen, wo welche Fühler sitzen und wo was entnommen wird entnommen und wo eingespeist vom kessel wird.
 
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dskrt

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NAT war für mich kein Begriff, ich kenne eher Auslegetemperatur, aber es ist das Gleiche....

Ich mach dir mal ein Foto vom Puffer

Wenn ich die Pumpe von Stufe 3 auf Stufe 2 setze, dann erhöhe ich doch nicht den Volumenstrom, eher das Gegenteil, oder ? Habe ich da einen Denkfehler?
 
JSchnell

JSchnell

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Normalerweise is 3 stärker , kannst du auch an der Stromaufnahme ablesen
die Pumpe ist ja auch nur eine Komponente. Wenn die max fördert, dann ist das halt so.
zu schnell darf auch nicht, denn dann, das Wasserrauschen des Ozeans mag gut sein im Urlaub, aber nicht, wenn du es zu Hause in der Leitung hast.
Was sagt den der HB zu den hohen VLT, Haus von 2001, da sollten die Heizkörper besser sein als bei mir

mfg
 

dskrt

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Der Heizkörper (Rippenheizkörper beinahe 2m lang) im Obergeschoss Wohnzimmer bringt nicht die Leistung die der Raum braucht, er besteht aus 2 Etagen mit einer Schrägdecke. Der Eigentümer glaubt halt immer noch er könnte dies kompensieren durch einen höheren VL. Er verbraucht alleine mehr als die Hälfte der Energie laut Wärmemengenzähler, ich weiss nicht wie ich ihn dazu bringen könnte den Heizkörper zu wechseln. Der HK läuft durch 24/7 Fusspunkt 36, Raumtemperatur 23 und Heizkurve 1.2! Es ist für mich DER Wahnsinn....Aber das ist nun mal so und auch nicht das Problem das ich hier angehen will
 
JSchnell

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Aber das ist nun mal so und auch nicht das Problem das ich hier angehen will
und trotzdem erklärt es, warum deine _TPM nicht hochkommt.
Im Endeffekt wirst du die Anlage hoch, d. h. Regeltemperatur da wo dein HB schon mal war, einstellen müssen.
Ein Trost bleibt, das OG wird als erstes kalt.
Vorlauf max liegt bei 80 Grad. Das wäre dann aus dem Vollen schöpfen.
Und wenn die Anforderung steigt, irgendwann beginnt die Anlage die Regeltemperatur, und damit auch die Abschalttemperatur selbstständig nach oben zu schieben bis zum Max von 95 Grad (worst case)
und nen teil der Mehrkosten bleiben hängen (z,b. Pufferverluste)

versuche mal , meine Einstellungen auf einem höheren Level zu adaptieren.
Aber sonst habe ich keine Idee mehr, sorry

MfG
 

dskrt

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Ich werde es mal ausprobieren, stoppst du den Kessel Abends durch Absenkung oder Sperrzeit? Bei mir wird dann wahrscheinlich der Kessel andauernd laufen da wir keine Absenkung und auch keine Sperrzeit haben! Da ich die Heizkreise auch über iobroker steuern kann was Zeit und Temperatur angeht werde ich auch mal probieren morgens eine höhere Vorlauftemperatur zu steuern während ein paar Stunden und im Gegenzug nachts absenken....
 
JSchnell

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ch werde es mal ausprobieren,
.... im Tagprogramm habe ich ja im Puffer die sehr hohen Abschaltwerte für TPM gesetzt. Das nehme ich natürlich abends wieder zurück. Wenn die Anlage dann in den Nacht- oder auch Absenkbetrieb geht, ist TPM meist so hoch, das es sofort ausschaltet und ich hab wie gewünscht beim Befüllen keinen aktiven Leistungsbrand.
Appropo VLT hast du keine AT-Regelung?
Mein Konzept beruht natürlich darauf, das nachts eine deutliche Absenkung erfolgt über 5 Grad AT schalte ich komplett ab über die Heizgrenze. und wenns wirklich sehr kalt wird, so ab -5Grad werde ich wohl durchlaufen lassen, aber das muss ich noch austüfteln. die wohnung das halt nie mehr als 2K unter RT abkühlen, sonst dauert das wieder aufheizen zu lange (learing by doing)
mit Sperrzeiten habe ich nicht die Erfahrung, bin bis jetzt ohne ausgekommen
MfG
 

dskrt

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So, meine Anlage läuft jetzt seit gestern 16:30 nach deinen Einstellungen. Das Einzige was ich noch geändert habe, ist die Pufferladepumpe Überhöhung, ich hab diese auf 15 gestellt. Ich habe keine Pufferladepumpe aber der Parameter hebt die KT-Soll an.

An welcher Stellschraube soll ich drehen damit der Brand 1x am Tage ein geordnetes Ende findet? Du schreibst von Zeitprogramm Puffer mit TPM 63, wie machst du das ?

Screenshot 2023-11-29 at 08-11-42 View panel - Ökofen - Dashboards - Grafana.png
 

CalibraTraum

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Hallo,
du stellst unter Puffer1 die "Anforderungsabh. Puffertemp. min Aus" auf deinen gewünschten Wert.

Versuch es einfach mal ;)

Wenn ich nun die Einstellungen von @JSchnell 1:1 übernehme, fahre ich wenn TPM fix noch nicht erreicht ist, in die Abschlattemperatur.

Ich habe sie versuchsweise auch mal auf 80° gesetzt und die UWP auf 10%min und 100%max, da funktioniert es und er schaltet bei erreichen TPM ab.

Ein durchgehender Brand erreiche allerdings nicht, dafür ist die Abnahme zu gering und der Puffer (800l) zu groß.
Ich vermute auch das meine Anlage auch mit 15KW zu groß ausgelegt ist.
Drosseln geht nur über die Hardware bei der PES, nicht über die Software.

Ich editiere später mal den Beitrag mit der Graph von heute wenn der Brand fertig ist.

Edith:

000196.jpg

Gruß Andreas
 
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JSchnell

JSchnell

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Wenn ich nun die Einstellungen von @JSchnell 1:1 übernehme,
Tja, es ist wie gesagt sehr individuell, und es gibt nicht "DIE" Einstellung. Mit mehr Leistung hast du recht, denn selbst bei 30% modu steigt deine (@CalibraTraum) TPM. Das schafft meine Anlage nicht, jedenfalls nicht bei den aktuellen Temperaturen.
Betrieb_modulation.png

Bei @dskrt 's Einstellungen scheint es eigentlich egal zu sein, was für Temperaturen draußen vorherrschen. die Anlage moduliert munter rauf und wieder runter. AT und HK-soll ist leider nicht dargestellt. Die Modulation reagiert eigentlich recht schnell. Wie es scheint versucht die Anlage TOP und TPM in gleichmäßigem Abstand zum soll zu halten. Das ist so ganz anders wie bei mir.

@CalibraTraum :
Bei der Leistung würde ich die Regeltemperatur mal von 71 auf 70 zurücksetzen (sollte trotzdem eine 100% Brand am Anfang gewährleisten). Das deine UWP so schnell dreht, ist einfach weil mit steigendem TPM das Delta-T kleiner wird, was durch schnelleres Drehen versucht wird zu kompensieren. Wenn du jetzt a die Freigabe Hysterese stepwise (0,5K) noch oben setzt, dadurch schneller in Modulation fallen, = länger Laufzeiten

@dskrt
hier verstehe ich nicht ganz, warum deine Anlage so reagiert wie sie reagiert. Weil hier versuchen wir ja erstmal einen 100% durchgehend Leistung Brand hinzubekommen. Für mich ist das wichtig, denn ohne dieses grundlegende Begreifen, ....

MfG
 
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