Ökofen: Längere Brennzeit über Mindestwert für TPM-Soll, wie?

Diskutiere Ökofen: Längere Brennzeit über Mindestwert für TPM-Soll, wie? im Andere Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo alle Ich habe hier Ökofen Condens mit Touch v4.01 mit Kombispeicher. Ich meine, der Kessel wird gezündet, wenn TPO-ist, den Wert TPO-soll...

Heizer21

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Hallo alle
Ich habe hier Ökofen Condens mit Touch v4.01 mit Kombispeicher.

Ich meine,
der Kessel wird gezündet, wenn TPO-ist, den Wert TPO-soll unterschreitet und
der Kessel geht aus, wenn TPM-ist, den Wert TPM-Soll überschreitet
Kann das so sein?

Problem:
Im Frühling und Herbst brennt der Kessel oft nur sehr kurz, da TPM-soll ( von Aussentemperatur gesteuert wird) sehr tief liegt, so dass schon geringe Kesselleistung den Wert TPM-ist über TPM-soll treibt, was wieder zum Ablöschen führt.

Lösungsansatz:
Um eine längere Laufzeit auch in der Zwischenjahreszeit zu erreichen, überlege ich nun für TPM-Soll einen Minimalwert ein zu geben, der auch bei steigender Aussentemperatur nicht unterschritten wird, was zu längeren Brennzeiten führen sollte.
Das TPM-soll und TPO-soll bei mir bisher identisch verleifen, würde dann dazu führen, dass TMP-soll über TPO-soll zu liegen kämme .
Die überschüssige Wärme würde in den Puffer geleitet und für später im HK oder WW genutzt.

Frage:
Was haltet ihr von der Idee und
Wie kann man für TPM-soll einen minimalen Wert eingeben?

Danke
H.
 

Pille2

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Wie hier beschrieben externe Anforderung Puffertemp min aus auf die gewünschte Temperatur einstellen.

Ich habe dort 57 Grad stehen, das ist die Temperatur bei der bei mir der Puffer durchgeheizt ist. Das funktioniert (nach Zeitplan).
 
JSchnell

JSchnell

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Hallo @Heizer21
Dein Problem resultiert aus der Tatsache, dass TPO-Soll und TPM-Soll grundsätzlich den gleichen Wert darstellen, abhängig der VLT. Jetzt kannst du im Heizen-Menü-einstellungen zwar eine Überhöhung einstellen. Aber damit hebst du das Temperaturniveau komplett an.

Testweise habe ich bei TPM-Fühler mal einen Korrekturwert eingegeben, minus 3k z.B. . dadurch hat die Anlage dann einen Wert um -3K abweichend angezeigt, was den Leistungsbrand theoretisch verlängern sollte. Dann musst ich aber kurzfristig weg und habs wieder zurückgestellt, weil ich die Anlage nicht unbeaufsichtigt so laufen lassen wollte. Seitdem hab ich ab da noch nicht weiter gemacht. Dadurch würden die Schaltpunkte defakto auseinanderdividiert, die Anzeige dann um den Wert falsch,

Weiß jemand ob, und wenn ja, wofür der TPM sonst noch herangezogen wird?
die Anzeige selbst wäre mir egal.

MfG
 

Heizer21

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so wie ich @Pille2 verstanden habe, kann man über die Puffersteuerung einen Mindestwert für TPM-soll eingeben.
Allerdings hab ich die Puffersteuerung seit längeren deaktiviert, da mit deren Steuerung nicht verstanden habe…
Hat schon jemand erfolgreich einen minimal Wert für TPM-Soll eingeben über die Puffer Steuerung, der dann zu keinen unangenehmen Nebenwirkungen geführt hat?
 

Heizer21

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ok, also über „Puffer/ Anforderungsabh. Puffertemp min Aus „ habe ich es jetzt geschafft die TPM-Soll rauf zu stellen, ohne das TPO-Soll verändert wurde.
Mal sehen, zu was für Nebenwirkungen das führt…
Ich werde weiter berichten.

Kessel Ist Condens mit Touch..
 
JSchnell

JSchnell

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Dann würde ich auch gerne mal genau bei @Pille2 nachfragen.
Mein Ziel wäre es, die Brenneranforderung nach wie vor überTPO-Ist < TPO-Soll zu starten,
dann jedoch, wenn einmal gestartet immer auf diesen TPM-Min wert oder höher aufgeladen wird, der ja dann durchaus mal 10 oder auch 15 Grad höher sein kann. Da würde dann nicht nur die Brennerlaufzeit, sondern auch die darauffolgend Abkühlphase verlängern

Wäre mit sicherheit ne gut Sache, wenn das zu bewerkstelligen wäre

MfG
 

bendo

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Ich meine,
der Kessel wird gezündet, wenn TPO-ist, den Wert TPO-soll unterschreitet und
der Kessel geht aus, wenn TPM-ist, den Wert TPM-Soll überschreitet
Kann das so sein?
Hallo,
als mein Kessel (Compact) geht
- EIN, wenn TPO-ist UND TPM-ist jeweils < Soll
- AUS, wenn TPO-ist ODER TPM-ist > soll

...Um eine längere Laufzeit auch in der Zwischenjahreszeit zu erreichen, überlege ich nun für TPM-Soll einen Minimalwert ein zu geben, der auch bei steigender Aussentemperatur nicht unterschritten wird, was zu längeren Brennzeiten führen sollte.
Das TPM-soll und TPO-soll bei mir bisher identisch verleifen, würde dann dazu führen, dass TMP-soll über TPO-soll zu liegen kämme .
...
Wie kann man für TPM-soll einen minimalen Wert eingeben?
m.E. über "Anforderungsabh. Puffertemp min AUS:
1680263019614.png

Das wäre doch genau das, was du haben möchtest, oder? In deinem Wunsch hast Du nicht geäußert, ob deine TPM-Wunschtemperatur stets gehalten werden soll (wovon ich nicht ausgehe), oder ob die TPM-Wunschtemperatur nur dann als Zielgröße angegeben wird, wenn eine Anforderung gegeben ist (d.h. der Brenner gestartet ist).
Ich frage mich nur, wenn TPM-Soll größer ist, als der hier eingestellte Wert (z.B. kalter Wintertag, hohe VLT-Soll...). Wird der Brenner dann trotzdem bei "Anforderungsabh. Puffertemp min AUS" abgeschaltet, oder gilt dann das höhere TPM-Soll aus der Anforderung?

btw.:

Eure "externe Anforderung Puffertemp min aus/ein " habe ich gar nicht (s.u.). Gibts das nur beim Condens?
1680263285385.png

Gruß, bendo
 

Heizer21

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Eure "externe Anforderung Puffertemp min aus/ein " habe ich gar nicht (s.u.). Gibts das nur beim Condens?
das kommt wohl, wenn man Zeitprogramm auf EiN stellt, oder?
Ich interpretiere „Zeit“ als „Externe anforderung“.
Wegen der Unsicherheit hab ich es mal ohne Zeitprogramm probiert
 

bendo

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...Eure "externe Anforderung Puffertemp min aus/ein " habe ich gar nicht (s.u.). Gibts das nur beim Condens?
Anhang anzeigen 37244
Gruß, bendo
Sorry, hab`s gecheckt: Wenn ich "Zeitprogramm" auf EIN stelle, kommen auch die ganzen anderen Einstellparameter... Aber wieder etwas gelernt: Ich kann für den Puffer selbst auch noch Zeiten definieren (nicht nur für die Abnehmerseite, WW, HK...)...
 
JSchnell

JSchnell

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Hallo,
stehe jetzt seitlich vom Schlauch""" ;)

Also, dazu muss zunächst mal Zeitprogramm auf ein (und natürlich dann Zeiten festlegen, wann die Einstellungen aktive sind
Dann Externe Puffer min AUS Temperatur ich hab 55 Grad mal eingegeben

Damit ist genau das erreicht, was ich wollte, immer bis auf min 55 Grad. Sollte, wenn es mal sehr kalt ist eine höhere Temp gefordert werden, dann gilt die höhere, die aus der VLT heraus kommt. Hab ich mal eben geschwind simuliert Bingo

Thanks @Pille2

MfG
 

bendo

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Diese "Puffertemp. min AUS" bietet evtl. auch mir eine gute Möglichkeit:
1680265874102.png

Jetzt, wo die Tage wieder wärmer werden, gibt es (vermeintlich) keine Zeiten an denen es eine Anforderung an einen Brennerstart geben sollte. An diesem Beispiel geschieht zwischen 6-11 Uhr etwas sonderbares: Dadurch dass es keine Anforderung gibt, sind die Werte für TPO/TPM-Ist ziemlich niedrig, um TPO/TPM-SOLL. Schwankungen führen nun dazu, dass der Brenner ständig startet und wieder ausgeht. Das ist natürlich Mist

Hier noch eine Detailaufnahme zwischen 6-11Uhr:
1680268576353.png


Vielleicht könnte ich mit "Puffertemp. min AUS" bei einem eingestellten Wert von z.B. 45°C erreichen, dass wenn der Brenner eingeschaltet wird, die Brenndauer so lange verlängert wird, bis TPM=45°C. Dann ginge der Brenner aus, und der Puffer würde solange zehren, bis TPM&TPO erneut <Soll?
Gruß, bendo
 
JSchnell

JSchnell

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Dann ginge der Brenner aus, und der Puffer würde so lange zehren, bis TPM&TPO erneut <Soll?
Genau das ist das Ziel der ganzen Übung
Übrigens, auf die gleiche Weise kannst du auch ein TPO min. setzen

Trotzdem, darf ich fragen @bendo wie viel Brennerstarts du jeden Tag hast?
Du hast doch auch ne Compact. Bei mir geht TPO erst mal auf min Freigabe 60 grad und erst dann wird TPM nachgeholt.

MfG
 
JSchnell

JSchnell

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Hallo,
jetzt habe ich dank @Pille2 mal gelernt, die Einstellungen im Pufferzeitprogramm bezüglich einer TPM min Vorgabe einzustellen, und funzt hervorragend.
Eines ist mir dabei heute Morgen jedoch aufgefallen: Zu Beginn des Zeitprogramms ergeht eine Brenneranforderung, auch wenn dies nach Heizprogramm noch nicht erforderlich wäre. TPM war unterhalb meiner min Vorgabe, und deshalb hat die Anlage gestartet.
So wie es scheint, werden die Puffer - Einstellungen also zunächst mal mit Vorrang behandelt.
Wenn man das weis ist das kein Problem, und ich habe das auch schon eine Idee das gezielt einzusetzen, um den Aufheizvorgang morgens zu beschleunigen.

MfG
 

Pille2

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Hallo,
jetzt habe ich dank @Pille2 Zu Beginn des Zeitprogramms ergeht eine Brenneranforderung, auch wenn dies nach Heizprogramm noch nicht erforderlich wäre. TPM war unterhalb meiner min Vorgabe, und deshalb hat die Anlage gestartet.
So wie es scheint, werden die Puffer - Einstellungen also zunächst mal mit Vorrang behandelt.
Kann ich so nicht bestätigen, dass zu Beginn meines Zeitprogramms eine Brenneranforderung ergeht (bei mir ab 6 Uhr).
 

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JSchnell

JSchnell

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Kann ich so nicht bestätigen,
Ich werde das natürlich noch weiter prüfen, aber hier mal ein Auszüge der csv:
Ich hatte Start Zeitprogramm auf 4:30 gesetzt und damit 1,5 Stunden vor Heizen Programmstart
Dann um 4:31 obwohl HK1-VL soll noch auf 8 grad
Deshalb mein Schluß, dass hier das Pufferzeitprogramm auslösender Faktor gewesen ist
Die HK1 VLT wird erst 4:47 auf Soll hochgesetzt (ca. 70 min früher wegen Vorhaltezeit
Datum Zeit AT [°C] KT Soll [°C] BR HK1 VL Soll[°C] PU1 TPO Soll[°C] PU1 TPM Ist[°C] PU1 TPM Soll[°C]
01.04.2023​
04:30:37​
7,7​
8​
0​
8​
8​
37,8​
8​
01.04.2023​
04:31:37
7,7​
63​
1
8​
45​
37,8​
55​
01.04.2023​
04:32:37​
7,7​
63​
1​
8​
45​
37,8​
55​
01.04.2023​
04:46:37​
7,6​
63​
1​
8​
45​
37,8​
55​
01.04.2023​
04:47:37
7,6​
63​
1​
44,9​
50,9​
37,8​
55​


Was ich an deiner Aufzeichnung interessant finde, du hast Punkt 6 deinen Puffer auf max geladen TPM ist im Zenit Ist das jeden Tag so?

MfG
 
Thema:

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