Neue Pelletanlage aber die Reinigung ist viel zu laut

Diskutiere Neue Pelletanlage aber die Reinigung ist viel zu laut im Sonstiges / News Forum im Bereich Allgemein; Hallo miteinander, ich verzweifel zurzeit total an meine neuen Pelletanlage und deshalb dachte ich, ich melde mich hier mal an, vielleicht weiß...

Almi

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Hallo miteinander,

ich verzweifel zurzeit total an meine neuen Pelletanlage und deshalb dachte ich, ich melde mich hier mal an, vielleicht weiß ja jemand Rat.

Im letzten Jahr wurde eine IBC-Anlage vom Fachbetrieb installiert. Abgesehen davon, dass die Firma wohl die Regelung nicht richtig angeschlossen hat, ich also den Trinkwasserspeicher, statt meines Heizungswassers ansteuere und oberhalb des Trinkwasserspeichers eine Undichtigkeit ist, ist die automatische Reinigung des Brennraums (zeitlich nicht steuerbar) so laut, dass ich die Anlage (im Keller) nachts nicht betreiben kann, weil ich sonst in meinem Schlafzimmer (1.OG) erwache.

Gibt es vielleicht jemanden der ähnliches beschreiben kann oder vielleicht weiß wie ich jetzt am besten vorgehen kann?

Habe jetzt die Firma für die Mängelbeseitigung zum zweiten Mal in Verzug gesetzt. Laut Hersteller gibt es wohl schon Möglichkeiten, zumindest die Geräuschübertragung über die Rohre zu unterbinden, aber das die Übertragung das Problem ist, glaube ich nicht. Wegen dem Lüftungsrohr muss die Anlage auch wegen meiner Nachbarn nachts ausbleiben.

Bin gespannt auf Eure Antworten, hoffe es kommen welche.

LG Almi
 
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Poste mal bitte den genauen Typ der Anlage sowie der Regelung
 

Almi

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Pelletheizkessel SK-1P öko 23 kw, hier ist eine Kesselsteuerung dran, die die Heizzeiten und die Anzahl der Reinigungen am Tag festlegt.

Die Regelung der Temperatur geschieht über ein anderes Gerät. Gucke gleich nochmal von welcher Firma das ist.
 
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Die Anlage hat einen Tagestank und Austragung über Saugzuggebläse?
 

Almi

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Für die Pellets hab ich ein Lager, Förderung über Schnecke. Wie das mit der Austragung ist weiß ich nicht.
Die zweite Regelung hat als Bezeichnung OEG KMS-D draufstehen. Wenn ich hier versuche die Heizkörper zu erwärmen, erwärmt sich das Trinkwasser und anders rum. Dieses Problem sollte sich ja einfach lösen lassen.
Bleibt weiterhin aber meine Frage, ist eine so laute Reinigungsfunktion bei Pelletkesseln normal?
 
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Normalerweise ist es so daß vom Pelletbunker die Pellets zyklisch und einen Tagesvorratsbehälter beblasen werden.
Vom Tagesbehälter gelangen die Pellets über eine Förderschnelle in den Kessel.

Ist das bei dich auch so aufgebaut?
 

Almi

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Bei mir ist kein Vorratsbehälter. Die Schnecke fördert ein paar, die werden verbrannt, dann wird wieder ein bisschen gefördert. Bis der Kessel max. 80 Grad hat. Dann geht er aus, egal ob das Heizunswasser warm genug ist oder nicht. Ist das normal, dass der Kessel die Temperatur also nicht oben halten kann?
 
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Almi schrieb:
Bis der Kessel max. 80 Grad hat. Dann geht er aus, egal ob das Heizunswasser warm genug ist oder nicht. Ist das normal, dass der Kessel die Temperatur also nicht oben halten kann?
Ich denk da existiert ein deutlicher hydraulischer Fehler.

Zeichne mal ein Schema wie das aufgebaut ist und poste es.

Wichtig für mich erst mal. Wie groß ist der Pufferspeicher, Welche pufferladepumpe ist eingebaut? Wie ist diese Pumpe eingestellt?
 

Almi

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Also... ich versuche es mal so

Der Brenner gibt heißes Wasser an 200 l Trinkwasserspeicher und über OEG SM 4.6 und Pumpe OEG CP AE 35-25 Pumpe an den 1000 l Pufferspeicher.
Das Wasser wird hieraus den Heizkörpern über eine Wilopumpe zugeführt.
Die höchste Temperatur, die ich je im Pufferspeicher hatte, war 60 Grad. Find ich recht wenig.
Muss dazu sagen, das der Pufferspeicher nachträglich eingebaut wurde, weil ich ja die Anlage aufgrund der Reinigung nachts nicht betreiben kann. Ich hatte mir erhofft, dass ein- bis zweimal am Tag aufheizen das Problem löst. Aber die höchstens 60 Grad sind ja schnell wieder weg. Und wir werden nicht immer so milde Winter haben.
 

Almi

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Wie die Pumpe eingestellt ist kann ich nicht sagen.
 
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Almi schrieb:
Wie die Pumpe eingestellt ist kann ich nicht sagen.
Das wär aber wichtig und kriegsentscheidend.

Poste ggf ein Bild des Displays
 

Almi

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Auf dem Display der Pumpe steht aktuell 22 W mehr nicht.
Keine Ahnung wie ich hier ein Bild hochladen soll. Ist alles zu groß.

Hab mal die Pixel der Kamera reduziert.
 

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Almi schrieb:
Muss dazu sagen, das der Pufferspeicher nachträglich eingebaut wurde

Ich fürchte, das muss sich mal ein Fachmann vor Ort ansehn.
Ich fürchte aber auch, daß der bisherige Fachmann damit überfordert ist.

Es fängt damit an, ob der Mischer für die Rücklaufanhebung überhaupt als solcher eingebunden ist.
VL + RL 40 ° kann nämlich eigentlich gar nicht sein.

Die Pufferladepumpe muss konstant 2-2,5 m³/h umwälzen. Wenn der Kessel kalt ist direkt von Kesselvorlauf zu Kesselrücklauf.

Sobald der Kesselrücklauf ca 55° überschreitet, muss der Mischer öffnen und den Pfad zum Puffer freigeben.
Bei Einstellung 55° läuft der Kessel mit VL Temperatur 65 - 85° .
Binnen ca 3 h ist der Puffer durchgeladen ( wenn keine Abnahme erfolgt) und der Pelletkessel schaltet ab.

Das funktioniert allerdungs nur, wenn die Hydraulik stimmt.
 

Almi

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Gut. Danke. So hab ich mir das auch ungefähr vorgestellt.
Aber nochmal zum Anfang.
Darf einem eine Anlage die alle 2 Stunden zündet und so laut reinigt, das die Anlage nachts nicht betrieben werden kann, eingebaut werden?
Ohne Pufferspeichereinbau reden wir von rund 15.000 Euro.
 
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Natürlich.
Eine automatische Kesselreinigung beim Pelletkessel ist normal und ein hin und wieder lautes, schepperndes Betriebsgeräusch somit hinzunehmen.

Eine Pelletanlage ist auch keine vollautomatisch arbeitende Heizung.

Ich denk an deiner Anlage könnte man diesbezüglich aber sicher einige optimieren.

Vorab müssen aber die Basics stimmen. ( Notwendige Wassermengen usw)
 

Almi

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Das muss ich dann wohl so hinnehmen. Aber die Frage, die ich mir stelle: Hätte man mich nicht darüber vorab informieren müssen?
Ich hätte mir doch nie son Mist einbauen lassen.
Die Vorzüge Umweltfreundlickeit, geringe Verbrauchskosten sind so doch nichts wert. Gas wäre halb so teuer gewesen.
 
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Almi schrieb:
Hätte man mich nicht darüber vorab informieren müssen?
Ich hätte mir doch nie son Mist einbauen lassen.
Ich fürcht hier warst du etwas blauäugig.
Jemand der sich eine Pelletanlage anschafft, kennt eigentlich die Nachteile


Almi schrieb:
Die Vorzüge Umweltfreundlickeit, geringe Verbrauchskosten sind so doch nichts wert. Gas wäre halb so teuer gewesen.
Eben! ;)
 

Almi

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Ich hab mich ein Jahr lang mit dem Thema auseinander gesetzt. Aber niemals die Lautstärke der Reinigung als Nachteilangabe gesehen.
Gut übern Tisch gezogen wurde ich.
 

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IBC Pelletskessel Reinigung zu laut

Hallo Almi,

ich habe einen kleineren Kessel aus dieser Baureihe zur gleichen Zeit wie du einbauen lassen und habe seit dem nur Probleme damit. Die Geräuschkulisse ist schon schlimm, aber da kommen noch weitere dazu, z.B. lassen sich bestimmte Parameter nicht einstellen. Der nächste Schritt geht über den Anwalt. Würde mich gerne mit dir austauschen. Können wir einen direkten Kontakt aufbauen?
Danke im Voraus
 
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