Neue Heizung Viessmann oder Buderus ? Angebote evtl. zu groß ausgelegt ?

Diskutiere Neue Heizung Viessmann oder Buderus ? Angebote evtl. zu groß ausgelegt ? im Andere Forum im Bereich Andere; Hallo, unsere Heizung der Firma ACV macht mittlerweile Probleme. Es ist eine Delta G25 BF aus dem Jahr 1996, sie hat also gut 18 Jahre auf dem...
#1

JB72

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Hallo,

unsere Heizung der Firma ACV macht mittlerweile Probleme.

Es ist eine Delta G25 BF aus dem Jahr 1996, sie hat also gut 18 Jahre auf dem Buckel. Leistung 27 Kw.

Hier eine Doku aus 1999 der Delta:
http://www.acv.com/dwl_gateaway.php?...RFX3NjYW4ucGRm


Zum einen macht die Elektronik Probleme: Uhr bleibt mal stehen bzw. läuft
hinterher oder die Pumpe wird nicht an geschmissen. In den letzten 3
Wochen musste ich die Heizung 2 mal wieder an-werfen, da die Gasflamme
aus war (vermute mal ein Ventil macht Probleme).

Der Raum in der die Heizung steht hat seit je her (wir wohnen seit 5 Jahren in dem Haus) locker 30 Grad.

Da eine Reparatur sicher einige hundert € kostet, haben wir Angebote eingeholt.

Haus ist Ende 1996 fertig gestellt worden und hat rund 114qm. Vier Personen Haushalt.

Mir wurde empfohlen eine Viessmann Vitodens 200 mit zusätzlichem Speicher
120 Liter zu nehmen oder eine Buderus 172GB mit 120 Liter Speicher.

Beide Angebote haben von den Leistungsdaten her 24-25 KW

Habe schon gelesen das die Vitodens 300 doch besser wäre, ist das so ein Unterschied zur 200 ?

Was mir bei den Speicherlösungen zwischen Viessmann und Buderus aufgefallen
ist, ist das Vitocell 100-W mit 1,6 kWh/24 h angegeben ist und der Buderus Speicher mit lediglich 1,1 kWh/24 h.

Spielt ja auch alles eine Rolle, ich denke mal beim Speicher muss man nicht auf den selben
Hersteller wie die Heizung setzen ?

Oder wäre sogar eine ganz andere Heizung die bessere Wahl

Welche Leistung sollte die Heizung haben ?

Die 27 Kw der ACV war, wenn ich so einige Beiträge lese, doch
etwas groß. Bevor ich nun einige hundert € in die ACV stecke zur
Reparatur und mit einer neuen Heizung deutlich einsparen könnte, dann
relativiert sich die Neuanschaffung vielleicht schneller als ich denke.

Mit der ACV liegen wir im Moment bei 16-17000 Kwh im Jahr.

Grüße
JB
 
#2

Crownhunter

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Hallo JB 72!
Wenn Du auf Vissmann oder Buderus fixiert bist, ok, ich bin bei Junkers gelandet, kommt ja wie Buderus auch von Bosch-Thermo-Technik (also aus dem selben Haus, wenn man so will). Also 24 - 25 Kw halte ich für etwas zu viel. Bei meiner CerapurAcu ZWSB 22/28-3 ist die Leistung für Heizung bei 22 Kw und für Warmwasser bei 28 Kw. Die Heizleistung wurde vom Junkers-Kundendienst auf 17 Kw gedrosselt und das bei 170 qm Wohn- und Nutzfläche mit beheiztem Vollkeller, insgesamt 14 Heizkörper im Haus (keine FBH/ FBE). Selbst bei - 15 Grad Außentemperatur war`s im gesamten Haus angenehm warm und meine Frau und ich sind sogenannte "Frosteködel" und haben im Wohnzimmer immer 22,5 Grad. Das hat die Heizung locker geschafft und lief schön gleichmäßig bis zu 30-40 Minuten am Stück ohne zu takten. Der Verbrauch liegt im Schnitt bei 19500 - 20000 Kw, also im grünen Bereich, das Haus ist Bj. 2001.
Vielleicht erleichtert Dir mein Beitrag ja ein wenig die Entscheidung, ich bin zwar nur Laie aber ich denke, ich erkenne ob mir angenehm warm ist und ob ich ausreichend Warmwasser habe und trotzdem der Verbrauch stimmt.
Gruß
Dirk
 
#3

JB72

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Hallo,

danke, jede Antwort hilft weiter.

Habe mittlerweile aus einem anderen Forum, dass ich lediglich 11Kw benötige. Das Haus hat aktuell 104 qm, keinen Keller. 114qm wird es später haben, nach einem kleinen Ausbau. Man muss sich heute echt im Netz schlau machen, da man leider schnell an den falschen Fachmann gerät.
 
#4
Hausdoc

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Die maximale Leistung ist hier erst mal nebensächlich, da ein Brennwertgerät in der Leistung moduliert und sich so automatisch anpasst.
Der Einzige Unterschied zwischen z.b. Vitodens 200 und Vitodens 300 ist die kleinste unterste Leistungsgrenze. Hier würde die Vitodens 300 ggf nicht so häufig starten.



Andere Frage: Welche Wasserhärte habt ihr?
 
#5

JB72

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Wir haben hier sehr weiches Wasser.
 
#6
Hausdoc

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Sehr weich ist relativ......

Wenn unter ca 12° dH würde ich ein Kompaktgerät mit Schichtladespeicher verwenden.

Im Fall von Viessmann also Vitodens 222 oder Vitodens 333.

Vorteil: Voller Brennwertnutzen im Warmwasserbetrieb
 
#7
tricotrac

tricotrac

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Ich werfe da mal noch den Weishaupt WTC 15 in den Ring in der Ausführung als Kombigerät ! :thumbsup:
 
#8

Crownhunter

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Hallo JB72,
na dann kann ich auch mal als mögliche Alternative die bereits erwähnte ZWSB 22/28-3 CerapurAcu zur Auswahl stellen. Brennwertgerät mit Schichtladespeichertechnik (42 l Speicher entspricht bei dieser Technik einem ca. 90 l herkömmlichen Speicher) und ebenfalls voller Brennwertnutzen beim WW-Betrieb. Kompakt und trotzdem Leistungsstark und hängt übrigens an der Wand (für Standgeräte muß man eben auch den Platz haben, ganze Räume/Anlagen umzubauen, auch in finanzieller Hinsicht, nur um ein Gerät "aufstellen" zu können kann eben nicht jeder, vom Platz mal ganz abgesehen). Ich weis, da streiten sich die Geister, so hat jeder eben seine Meinung (und den dazu passenden Geldbeutel).
Gruß
Dirk
 
#9

JB72

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Wasser-härte: laut Wasserwerke weich (bis 1,5 mmol/l) wäre so 6-7 °dH

Ich habe nun mehrere Aussagen gehört. Warum sollte eine Wandtherme "weniger" taugen ? Die Wandtherme in der Eigentumswohnung eines Freundes ist 15 Jahre alt, das Wandgerät im Haus meiner Nachbarn ist von 2003 und gefroren haben die bisher nie.

Die vorgeschlagene Weishaupt moduliert 4,5-15 kW, wäre ein Standgerät, welches wieder einigen Platz einnimmt (Meine ACV ist auch ein Standgerät).

Die Junkers ZWSB 22/28-3 CerapurAcu moduliert nur auf 8,1 kW runter, würde also ausfallen.

Viessmann Vitodens 333-F Kompakt-Brennwerttherme moduliert von 1,9-11 kw und hat einen eingebauten Speicher. Nun frage ich mich: reicht dieser Speicher ? Einige Meinungen waren schon so, dass für 4 Personen ein 120 Liter Speicher zu knapp wäre, besser wäre ein 160l oder gar 200l Speicher.

Mir wäre eine Wandtherme lieber, auch wenn man einen externen Speicher nehmen muss, aber meist kann man das vom Platz her besser unterbringen wie ein Standgerät. Der Raum ist sehr, sehr klein.
 
#10

Wolli

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Hallo JB72,

ich kann dir nur soviel sagen, wir hatten eine mit 26kW viel zu stark bemessene 200 W mit Vitotronic 200 im Haus und haben diese gegen eine 300 W mit 19kW getauscht. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Bei der 200 W ca. 7000 Brennerstarts in 5 Monaten, bei der 300 W in jetzt gerade mal knapp zwei Wochen etwas über 50, also etwas mehr als 4/Tag und das bei so mildem Wetter, bei der sich die Heizung auch punktgenau ausschaltete bei Erreichen der Außentemperatur im Bereich des Raumsollwerts. Eine so ruhig laufende und sparsame Heizung hatte ich noch nie!

Beim Speicher kommt es auf euer Warmwasserverhalten an. Duschtihr oder badet ihr, habt ihr Geräte wie Spül/Waschmasch. an WW. Spült ihr von Hand usw.
Ein Wandgerät ist genauso gut oder schlecht wie ein Standgerät -schlicht Geschmack und Platzsache.
Achten solltest du auf die Modulationsbereiche. Vitodens 300 und ich glaube auch die 333F beginnen schon bei 1,9kW, modulieren also sehr weit runter. Das ist bei geringem Verbrauch in der Übergangszeit sehr wichtig.

Aber du solltest auf jeden Fall eine Heizlastberechnung von einem Fachmann durchführen lassen, bevor du endgültig den max-Wert in kW bestimmst. Wie sehr das in die Hose gehen kann, wenn das nicht vernünftig oder wie bei mir, gar nicht gemacht wird, mussten wir leidvoll erleben. Das halbe Jahr hat mich 2 Jahre Lebenszeit und sehrsehr viel Nerven gekostet.

LG

Wolli
 
#11

Crownhunter

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Hallo JB,
Du schließt die ZWSB 22/28-3 wegen der Min.-Leistung von 8,1 Kw aus? Man kann auch auf eine geringe Anzahl von Brennerstarts und einen akzeptablen Verbrauch durch intelligente Steuerung kommen. Meine Anlage hat heute nur 6 Brennerstarts seit heute morgen hingelegt (es ist jetzt nach 18:00 Uhr), da dürfen natürlich die Brennerstarts für die Warmwasserbereitung nicht eingerechnet werden, diese bestimmt ja jeder selbst durch sein tägliches Duschverhalten, händewaschen, abwaschen, usw., usw..... Also, ich denke mal, für ein 8,1 Kw-Gerät nicht schlecht oder? Nun gut, ich gebe zu bei über 170 qm Wohn- und Nutzfläche sieht es natürlich etwas anders aus als bei 114 qm. Zur Zeit heize ich noch meinen Keller voll mit, damit das Haus nicht zu sehr auskühlt (wir hatten nachts noch Bodenfrost, und deswegen nicht umsonst der Spruch...ist der Keller kalt ist das ganze Haus kalt...) und da wir ein offenes Treppenhaus vom Keller bis zum Dachgeschoß haben ist das einfach Pflicht! OK, nun mag jeder denken selbst schuld, warum baut er auch so... zweckmäßig war`s in der Mietwohnung, jetzt wollten wir etwas zum wohlfühlen und ein auch für`s Auge, in diesem Leben werde ich ja nicht mehr bauen und deswegen haben wir`s so gemacht wie wir`s gemacht haben. Lange Rede kurzer Sinn, ich bin mit der Anlage zufrieden und mit der verbauten Steuerung (Innen- und Außenfühler) geht es ganz gut und ist auch noch recht sparsam (jedenfalls deutlich sparsamer, als meine alte Hydrotherm-Anlage HSA 25!) und die 28 Kw WW-Leistung sind nicht ohne. Da kann man schon mal eine Badewanne volllaufen lassen und trotzdem sind die anderen Zapfstellen noch mit genügend Warmwasser versorgt (selbst getestet :) )

Gruß
Dirk
 
#12
Hausdoc

Hausdoc

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Denkt bei der Heizleistung nicht nur an Heizung.
Mitllerweilen ist es manchmal so, daß die Leistung für Warmwasserbereitung im Vordergrund steht.

Bei 4 +x Personen und 11 KW Geräteleistung kann der Warmwasserkomfort schon mal in die Knie gehn.
 
#13

JB72

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Die vorgeschlagene 300W macht Warmwasser mit 16 kW und moduliert zwischen 1,9 - 11 kW. Bei Crownhunter mag die kleinste Stufe mit 8,1 kW reichen, bei 170 qm, offen inkl. Keller der auch beheizt wird. Bei aktuell 104qm ohne Keller (später mal 114qm) sieht das sicher anders aus.

Mir wäre aus Platzgründen eine Wandtherme am liebsten. Bisher haben wir 160 Liter Speicher bei der AVC, da gab es bisher nie Probleme, zumal wir eher duschen wie baden, wenn es nach mir geht würde die Wanne bei der nächsten Gelegenheit das Bad zu renovieren rausfliegen.
 
#14
ThW

ThW

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Moin

Wie der Hausdoc bereits sagt...
Denkt bei der Heizleistung nicht nur an Heizung
Die max. Wärmeleistung wird nur zur Trinkwassererwärmung(TWE) benötigt. Die reine "Heiz"leistung kann (wenn möglich) je nach Hersteller sehr weit gedrosslt werden.

Denk bei Wandhängend nicht ausschliesslich an den Wärmeerzeuger(WE), der zur TWE einen separaten Speicher benötigt und wohlmöglich auch noch "neben stehend".
Der genannte Viessmann 222 oder 333 zBsp hat die Bauform einer Kühlgefrierkombination! Sehr dicht an der Wand stehend und einen leistungsstarken Plattenübertrager zur TWE.

Und nur am Rande Erwähnt finde ich hier alle genannten Hersteller besser als den abgängigen AVC. In Sachen Heiztechnik sind Buderus, Viessmann und Weishaupt unter Fachunternehmen führend.

Ist nicht einfach die richtige Wahl zu treffen.....lass Dich von dem beraten, der sich auch VOR ORT einen Eindruck verschafft und Deine Wünsche mit einfliessen lässt


Liebe Grüsse...ThW
 
#15

Wolli

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ThW hat gesagt.:
Ist nicht einfach die richtige Wahl zu treffen.....lass Dich von dem beraten, der sich auch VOR ORT einen Eindruck verschafft und Deine Wünsche mit einfliessen lässt
Hallo, ich noch mal,

denk bitte an die Heizlastberechnung, So, und nur so kommst du auf deinen tatsächlichen Bedarf!
Heizis schätzen und verkaufen gerne und das mit dem breiten Daumen und am Ende geben sie noch einen "Sicherheitszuschlag" dazu.
Fragen wie: "Sie wollen es doch immer warm haben oder nicht?" oder "Leistung hat doch noch nie geschadet?" USW::solltest du ignorieren!!!! Diese Leute sind meist inkompetent.

Lass dir die Berechnung zeigen und genau erklären, das ist das A+O!
Achte darauf, ob dir Fragen nach Fassadendämmung, wie dick, womit, usw. Fenster Temperaturdurchgangskoeffizienten, Dachdämmung, wie dick, womit, Rohrleitungsquerschnitte usw. gestellt werden. Daran erkennst du den Fachmann der was auf sich hält und nicht nur was teures verkaufen will!

LG

Wolli
 
#16

JB72

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Wo ist denn der Unterschied zu einem kompakten Gerät wie die 333F mit 100 Litern oder einer 300W mit separatem Speicher ? Wo liegen die Vor/Nachteile ?
 
#17

Wolli

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Die 333 F hat einen Edelstahlwarmwasserbehälter von 100l Inhalt, beides sind Kompakt-Wandgeräte, beide in 11kW und in 19kW haben die hohe Modulationsfähigkeit von 1:10, beginnend bei 1,9kW. Beide sind in der Regel mit der Vitotronic 200 ausgestattet.
Mir war nur der 100l Speicher zu klein, ich benötigte einen 300l Speicher, der aber in Edelstahlausführung einiges mehr kostet.
Letztlich war das 300l-Argument, der auschlaggebende Punkt bei mir. Alles eine Platz-, Kosten-/Nutzen- und letztlich auch Geschmacksfrage.

LG
Wolli
 
#18
Hausdoc

Hausdoc

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JB72 hat gesagt.:
Wo ist denn der Unterschied zu einem kompakten Gerät wie die 333F mit 100 Litern oder einer 300W mit separatem Speicher ? Wo liegen die Vor/Nachteile ?
Bei einem Kompaktgerät mit Schichtladespeicher genügt 1/3 der sonst üblichen Speichergröße. Das Wasser wird im Wesentlichen im Durchfluß erwärmt. Bei Spitzenlast ( mehrere Zapfstellen geöffnet) wird Wasser aus dem (kleineren ) Speicher entnommen.

Ich selbst nutze auch so ein System ( Vitodens 222W) Bei 4 Personen gabs da nicht mal annäherns Probleme.

Bei einem herkömmlichen Speicher mit Rohrbündelwärmetauscher muss die maximal benötigte Warmwassermenge (die z.b. innerhalb 1 h benötigt wird) in einem größerem Speicher bevorratet werden.

Generell ist ein Speicherladesystem zu bevorzugen. Grund: Hygienischer Vorteil, besserer Brennwertnutzen. Das einzige KO Kriterium ist die Wasserhärte. Über 12-15° dH sollte man davon absehen. (Weil der Wärmetauscher dann recht schnell verkalkt).

Ich habe zuhause 18,4° dH und bewusst trotzdem ein Speicherladesystem. Wissentlich, daß der Wärmetauscher regelmäßig entkalkt /erneuert werden muss. Nach 1,5 Jahren Betrieb ist das aber noch nicht notig gewesen.
 
#19

JB72

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Hallo in die Runde,

ist schon etwas länger her, aber der Heizungstausch wird immer akuter, in den nächsten Wochen muss da was passieren.

Die Wolg cgw-2-14/100 hatte ich ins Auge gefasst, die mit dem nächst größeren Speicher würde dann schon 20Kw haben und 120 Liter.

Nun sagt mir ein befreundter Heizungsmonteur, das diese Systeme mit Speicher an der Wand nichts taugen, ist da was dran ?

Wo ist denn nun der Unterschied ob ich eine Wandtherme habe und einen externen Speicher der auf dem Boden steht zu denen die an der Wand hängen ? Sind die Wandspeicher so schlecht ?

Mir wäre das Wandsystem lieber, wegen Platz im HWR, der sehr klein ist und Wand hängend könnte ich schön Trockner und Waschmaschine drunter stellen.

Wenn es einen guten Grund gibt für eine bessere andere Kombination, bin ich ja offen, aber mit Aussagen "davon halte ich nichts" kann ich nicht so recht was anfangen, bin aber nicht vom Fach und von daher frage ich lieber hier nach.

Später würde ich zudem das Ganze mit einer NUOS 80 zusätzlich unterstützen, da ich PV auf dem Dach habe und gerade im Sommer, lieber den Strom vom Dach sinnvoll in Warmwasser stecken würde. Im PV Forum habe ich dazu gelesen das dann einige ihre NUOS vor den Brauchwasserspeicher der Heizung schalten und so einiges einsparen.

Schlecht isoliert ist unser Haus auch nicht, ich habe jetzt mal geschaut, bei Minus 7 Grad sind im Wohnzimmer gerade mal 1,5-2 Grad über Nacht verloren gegangen.

Aktuelle Abrechnung waren 14.000KW Verbrauch für das Haus mit AVC die nur noch im Handbetrieb läuft.

Welche Kombination wäre die richtige ? Ich hoffe auf eure Hilfe.

Beste Grüße
JB
 
#20
Hausdoc

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JB72 hat gesagt.:
Ich habe nun mehrere Aussagen gehört. Warum sollte eine Wandtherme "weniger" taugen ? Die Wandtherme in der Eigentumswohnung eines Freundes ist 15 Jahre alt
Das kommt aufs Gerät an.
Dein Wunschkandidat ist nicht gerade für lange Lebensdauer bekannt.

Ich tausche demnächst ein derartiges Gerät aus. Nach 10 Jahren restlos fertig.....

Du verwechselst preiswert und billig. ;)

Wenn du ein Wandkompaktgerät möchtest, kann ich persönlich Viessmann 222W empfehlen.
 
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