Neue Heizung vermutlich ab 2022

Diskutiere Neue Heizung vermutlich ab 2022 im Holz, Pellets, Biomasse Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Ich trage mich mit dem Gedanken, die 36 Jahre alte Ölheizung in unserem 36 Jahre alten 2-Fam.-Haus entweder durch eine Gasbrennwertheizung oder...

Heizi54

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Ich trage mich mit dem Gedanken, die 36 Jahre alte Ölheizung in unserem 36 Jahre alten 2-Fam.-Haus entweder durch eine Gasbrennwertheizung oder eine Pelletheizung zu ersetzen. Da im Haus Heizkörper und keine Fußbodenheizung vorhanden sind, scheidet eine Wärmepumpe aus. Der Wärmebedarf konnte mit dem zuletzt eingesetzten 18 kW-Brenner jederzeit gedeckt werden. 15 kW Spitzenleistung würden sicher auch reichen. Die Heizung muss im Heizraum (ca. 4 x 3 m, mit Aufstellfläche für Heizung von 2 m x 1,8 m) untergebracht werden. Neben dem Heizraum befindet sich der Heizöllagerraum, der zukünftig für die Lagerung von Pellets zur Verfügung stünde. Dieser Raum wird also nicht anderweitig benötigt. Teile des Raums, in dem die Heizung aufgestellt wird, müssen aber auch weiterhin für die Wäschetrocknung zur Verfügung stehen.
Ein paar Daten zum Haus: 215 qm Wohnfläche, beheizt wurden die letzten Jahre und auch die nächsten Jahre nur ca. 100 qm. Außenmauerwerk einschalig 36,5 cm Leichtbims. Dachsparren mit Glaswolle gedämmt, doppelverglaste Holz-Sprossen-Fenster.
Hinweis: An der Wärmedämmung des Hauses wird nichts geändert. Es wird auch keine Photovoltaik oder Solarthermie auf dem Dach geben. Bitte diese Vorgaben unbedingt beachten!!!

Für eine komplette Umrüstung auf Gasbrennwerttechnik gehe ich von Kosten von ca. 10000 € aus. Darin ist das Gasbrennwertgerät (2 kW bis 18 kW modulierend), mit evtl. sep. 150 l-Brauchwasserspeicher, komplett neue Verrohrung, Umbau des Schornsteins, Anschluss an die Erdgasleitung und Entsorgung aller Altgeräte enthalten. Möglicherweise kommt das doch 1 bis 2000 € mehr.

Da ich mich mit Pelletheizungen bisher kaum beschäftigt habe, möchte ich hier eher Projektierungsfragen stellen. Es geht zunächst mal um eine grobe Einschätzung von Kosten und Technik.

a.) Kann der Heizöllageraum (4 x 3 m) für die Pelletlagerung benutzt werden? Da gibt es noch eine ca. 1 m hohe Abmauerung zwischen Heizraum und Heizöllagerraum, die aufgrund der einwandigen Tanks vorgeschrieben war.
b.) Wie darf ich mir die Förderung der Pellets in den Heizraum vorstellen? Genügt es, ein Loch in die Wand zwischen Pelletlagerraum und Heizraum zu schlagen, durch das dann die Pellets in Richtung Pelletheizung gefördert werden?
c.) Mit welcher Abmessung muss ich für den Pelletkessel und beistehendem Warmwasserspeicher (evtl. geht aus Platzgründen nur ein Kombigerät) rechnen? Ich schätze die Pelletheizung benötigt dann noch einen zusätzlichen Energiespeicher für die Heizwärme, weil sich die Heizenergie des Pelletkessel nicht so fein regeln lässt, wie bei einer Öl- oder Gasheizung.
d.) Wie sieht es mit der Sauberkeit im Heizraum aus. Dort wird seit 36 Jahren Wäsche getrocknet. Das kann nicht geändert werden. Ein Wäschetrockner kommt nicht in frage.
e.) Wie sieht es mit dem Wartungsbedarf der Pelletheizung aus? Kann man den größten Teil der jährlich Wartung selbst machen? (Meine jetzige Ölheizung warte ich auch selbst.)
f.) Wie oft muss der Pelletheizer realistischerweise in den Keller, um nach dem rechten zu sehen, um evtl. in den gestörten Heizprozess einzugreifen?
g.) Mit welchen Gesamtkosten muss bei der Umrüstung auf eine Pelletheizung PI x Daumen gerechnet werden?
h.) Mit welchen Pelletkosten muss ich im Jahr rechnen? Ich hatte die letzten Jahre ca. 2200 - 2300 l Heizöl verbraucht. Da war die Warmwassererzeugung mit dabei. Ich habe beim jährlichen Tanken zuletzt zwischen 1200 und 1500 € pro Jahr ausgegeben. Im Moment steigt der Heizölpreis gewaltig an. Das hat aber nichts mit der viel diskutierten Öko-Zulage zu tun.
i.) Gibt es für die reine Umrüstung von Öl auf Pellet einen staatlichen Zuschuss?

Das waren jetzt viele Fragen. Ich bedanke mich schon mal im voraus für eure Bemühungen.
 
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ThW

ThW

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Ich versuche es mal ...
a.) Kann der Heizöllageraum (4 x 3 m) für die Pelletlagerung benutzt werden?
Ja. Tanks raus, Raumöffnungen schließen.
b.) Wie darf ich mir die Förderung der Pellets in den Heizraum vorstellen?
Wird vom Lieferanten eingeblasen.
c.) Mit welcher Abmessung muss ich für den Pelletkessel und beistehendem Warmwasserspeicher (evtl. geht aus Platzgründen nur ein Kombigerät) rechnen?
Nicht viel. ABER für Pufferspeicher (!) muss Fläche vorhanden sein.
d.) Wie sieht es mit der Sauberkeit im Heizraum aus. Dort wird seit 36 Jahren Wäsche getrocknet.
Das wirst du anders lösen müssen.
e.) Wie sieht es mit dem Wartungsbedarf der Pelletheizung aus? Kann man den größten Teil der jährlich Wartung selbst machen?
Die Hauptarbeit wird bei dir liegen ... VIELE (!) kleine Reinigungsarbeiten.
f.) Wie oft muss der Pelletheizer realistischerweise in den Keller, um nach dem rechten zu sehen, um evtl. in den gestörten Heizprozess einzugreifen?
Öffter als man vermutet und preventiv immer einmal mehr.
g.) Mit welchen Gesamtkosten muss bei der Umrüstung auf eine Pelletheizung PI x Daumen gerechnet werden?
Die sind sehr Umfangreich ... würde da 3-4x einer Umrüstung auf Gas ansetzen.
h.) Mit welchen Pelletkosten muss ich im Jahr rechnen?
Hier muss ich passen. Ich meine ... das eine Subvension mit Pellets in absehbarer Zeit entfallen wird.
i.) Gibt es für die reine Umrüstung von Öl auf Pellet einen staatlichen Zuschuss?
Ja.

LG ThW
 

Heizi54

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Ich versuche es mal ...
Heizi54 schrieb:
a.) Kann der Heizöllageraum (4 x 3 m) für die Pelletlagerung benutzt werden?
Ja. Tanks raus, Raumöffnungen schließen.
Dann wäre mein jetziger Heizöllagerraum auch gut für die Lagerung der Pellets geeignet. Der Raum hat lediglich ein kleines Kellerfenster und eine kleine Tür, mit 1 m Untermauerung, wegen der Auslaufsicherheit des Heizöls. Ich würde der Tür eine gut dichtende Weichdichtung verpassen, so dass beim Pellettanken, wenn also die Pellets in den Pelletlagerraum eingeblasen werden, kein Staub in den schmutzempfindlichen Heizraum gelangt.


Ich nehme ansonsten zur Kenntnis, dass es, bedingt durch den Holzstaub so schmutzig sein wird, so dass eine Wäschetrocknung zukünftig im Heizraum entfallen müsste. Dann müsste die Wäsche zumindest in der kalten Jahreszeit in einem Trockner getrocknet werden.
Dann müsste ich, wegen der damit einhergehenden schleichenden Wäschezerstörung noch vielleicht 200 bis 300 € bei der Pelletheizung als jährliche Betriebskosten draufrechnen. Von den Energiekosten des Trockners ganz zu schweigen.

Nach welchem technischem Prinzip werden eigentlich die Pellets vom Lagerraum in den Heizraum, also dann in den Kessel gefördert?


Dass eine neue Pelletheizung über 30000 € kosten soll, hätte ich nicht vermutet. Ich werde mich mal erkundigen, wie hoch der staatliche Zuschuss ausfallen würde.

Es wäre schön, wenn noch jemand die Frage nach den zu erwartenden jährlichen Kosten für die Pellets beantworten könnte.


Dann hatte ich einen Punkt ganz vergessen und muss mich als heiztechnisch interessierten Laien outen: In der Vor-Corona-Zeit besuchte ich fast jährlich die IHK-Messe in Koblenz. Dort gab es immer Vorträge zu allen üblichen Heizsystemen. Eine Aussage eines Heizfachmanns zum Thema "Heizen mit Holz" werde ich nie vergessen. Die in wenigen Worten zusammengefasste Kernaussage lautete. Es gibt keine Heizsysteme mit solch schlechten Abgaswerten wie eine Holzheizung, bei der hinter einer Stahlwand Wasser erwärmt wird. Es entstünden toxische Abgase in höchster Konzentration. Der Grund liegt in der niedrigen Oberflächentemperatur der beheizten Flächen im Kessel. Deshalb müssten viele alte Holzheizungen entweder entsorgt oder mit aufwändigen Filtern nachgerüstet werden.
(Übrigens, nur am Rande: Ein vergleichbarer Kachelgrundofen habe die besten Abgaswerte aller Holzheizsysteme.)
Die Aussage ging aber weiter: Auch bei neuen Holzheizungen, die nach dem Prinzip arbeiten, dass im Kessel Wasser hinter einer Stahlwand erwärmt wird, ist es nicht besser, wenn die Heizung unter Praxisbedingungen(!) arbeitet. Nur bei den Abnahmeprüfungen der Heizsysteme (bei der TÜV-Abnahme, also auf dem Prüfstand), mit unrealistisch hohen Verbrennungstemperaturen, kommen akzeptable Abgaswerte zustande, die dann später in der Praxis aufgrund der niedrigeren Verbrennungstemperaturen nicht erreicht werden.
Kommt mir irgendwie bekannt vor. Mir fällt da sofort der VW-Dieselmotor EA189, der hatte auf dem Prüfstand auch immer gute Abgaswerte.

Wie sind die Abgaswerte moderner Pelletheizungen zu bewerten?

Wenn ich es richtig sehe, dann bleibt bei einer Pelletheizungen ein einziger Vorteil gegenüber einer Öl- oder Gasheizung: Die CO2-Reduzierung.
 
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tricotrac

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Wenn ich es richtig sehe, dann bleibt bei einer Pelletheizungen ein einziger Vorteil gegenüber einer Öl- oder Gasheizung: Die CO2-Reduzierung.
Und dafür werden in Süd-Ost-Europa die letzten Urwälder abgeholzt. Klassisch grüne Logik nenne ich das ! Außerdem haben die grünen Ideologen auch vergessen zu erwähnen, das wir Menschen das Ausatmen verlernen müssen. Denn da stoßen wir alle auch CO² mit aus.
 
Dr Schorni

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Es wäre schön, wenn noch jemand die Frage nach den zu erwartenden jährlichen Kosten für die Pellets beantworten könnte.
So grob 50-60% vom Heizöl - DAS ist halt DAS Schmakerl dabei.
Die To Pellet kostet so 220-240€ und hat den Heizwert von ca 500 l HEL.
Nach welchem technischem Prinzip werden eigentlich die Pellets vom Lagerraum in den Heizraum, also dann in den Kessel gefördert?
"Es saugt und bläst der Heinzelmann..." (Loriot) sprich: Saug-System oder Förderschnecke. Zum Thema Pelletlagerung DAS HIER <klick>
 
Dr Schorni

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Wie sind die Abgaswerte moderner Pelletheizungen zu bewerten?
JEDE Heizungs/Verbrennungsart ist natürlich "die Beste"....
Tatsache ist: Pellet arbeiten nicht staubfrei, aber die heutigen Techniken verringern dies enorm :
a) durch optimierte Verbrennung (KEIN Mensch macht ein Feuer an einer wassergekühlten Stahlplatte mehr, sowas ist aus dem letzen Jahrhundert)
b) durch hohe Effizienz und teilweise "Abgaswaschung" (Brennwerttechnik)
c) durch nachgeschaltete elektrische Staubfilter
d) durch weitere verbesserte Primärmaßnahmen an der Verbrennung
SOLLEN die Staubemissionen auf dem Niveau einer zeitgemäßen Öl-Heizung liegen WENN man die gesamte Prozeß-Kette incl Förderung berücksichtigt.
@tricotrac KEIN Baum, weder HIER, noch in Rumänien, wird ALLEIN wegen Pellet gefällt. Pellet werden aus aus dem Abfallspänen der Holzindustrie gewonnen. Eine Gewinnung aus Stammholz ist Blödsinn, da viel zu aufwändig und finanziell Verlust.
 
tricotrac

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KEIN Baum, weder HIER, noch in Rumänien, wird ALLEIN wegen Pellet gefällt.
Was glaubst du denn ?

Pellet werden aus aus dem Abfallspänen der Holzindustrie gewonnen
Und wo kommen die Abfallspäne her ? Richtig ! Aus Rumänien.

Eine Gewinnung aus Stammholz ist Blödsinn, da viel zu aufwändig und finanziell Verlust.
Das ist in kurzer Zeit erledigt. Dafür braucht man einen leistungsstarken Hacker, ausreichend trockenes Holz und eine ebenso leistungsstarke Pellet-Presse.
Mein Kumpel verarbeitet Stammholz bis zu 80 cm Durchmesser mit seinem Hacker zu Hackschnitzeln. Da hacken wir in vier Stunden einen Halbjahresvorrat für eine 50 KW Hackschnitzelheizung hin.
 
tricotrac

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Den Unterschied brauchst du mir nicht erklären. Es gibt Verfahren, wo getrocknete Hackschnitzel zu Pellets gepresst werden können. Das macht mein Kumpel nicht. Dafür arbeitet er in Nachbarschaftshilfe und hackt deren Holz. Er hat auch schon Miscanthus in dieser Hackschnitzelheizung verfeuert.
 
tricotrac

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Nein, ist klar. Es geht um "Pillenfresser" die mit den letzten Urwäldern Europas geheizt werden !
 
Dr Schorni

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Ach wasss nu hör doch mal auf Mann.....
JEDER Verbrauch von irgendwas ist zu viel, aber es geht halt nicht ganz völlig ohne, solange man Häuser immernoch so schlecht baut, dass sie Heizwärmebedarf haben und - viel schlimmer - manche immer noch MEINEN sie müssten heizen obwohl gar keine Bedarf ist. Ich sag bloß: "Thema Heizgrenze"... :rolleyes: :kopfnuss:
 
ThW

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Wie gut dass ich mir nicht notiere, wieviele Treads hier ZERSCHOSSEN werden ... Man, geht mir das auf den Stert. 😤
 

KarlZei

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Wie sind die Abgaswerte moderner Pelletheizungen zu bewerten?
Wenn es um Feinstaub geht, liegen sie mit weiterer Filtertechnik auf dem Niveau einer Ölheizung; ohne ca. um den Faktor 10 höher. Andere Schadstoffe wie z.B. SO2, Methan liegen grob um ca. den Faktor 2 schlechter, aber teilweise auch besser, als bei der Ölheizung und hängen von der Qualität der Pellets ab (z.B. Schwefelgehalt) und natürlich - wie bei anderen Heizungen - von Wartung und Betrieb.

Wie gut dass ich mir nicht notiere, wieviele Treads hier ZERSCHOSSEN werden ... Man, geht mir das auf den Stert. 😤
Wie wahr, und meist nur mit Stammtischparolen ...
 

Heizi54

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Wenn es um Feinstaub geht, liegen sie mit weiterer Filtertechnik auf dem Niveau einer Ölheizung; ohne ca. um den Faktor 10 höher. Andere Schadstoffe wie z.B. SO2, Methan liegen grob um ca. den Faktor 2 schlechter, aber teilweise auch besser, als bei der Ölheizung und hängen von der Qualität der Pellets ab (z.B. Schwefelgehalt) und natürlich - wie bei anderen Heizungen - von Wartung und Betrieb.

Wie wahr, und meist nur mit Stammtischparolen ...
Feinstaubfilter im Abgaskanal einer Pelletheizung stelle ich mir mit hohem Wartungsbedarf vor, zumal da viel Rauchgas pro Tag durchgeht. Da dürfte dann wöchentliche Wartung angesagt sein. Andererseits, bei wartungsfreundlicher Konstruktion kann sich der Arbeitsaufwand trotzdem in Grenzen halten.
 

KarlZei

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Feinstaubfilter im Abgaskanal einer Pelletheizung stelle ich mir mit hohem Wartungsbedarf vor, zumal da viel Rauchgas pro Tag durchgeht.
Es kommt darauf an, was eingebaut wird. Ich dachte eher an elektrische Abscheider, die letztlich wartungsfrei sind. Bei denen setzt sich der Feinstaub (konzentriert) am Abgasrohr ab und wird bei den regelmäßigen Kehrungen beseitigt. Deren Problem ist eigentlich nur der nicht unerhebliche Stromverbrauch.
 

Heizi54

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Die Förderung der Umbaumaßnahme von Öl auf Pellets beträgt bis zu 45%, sagt die Förderhotline der Fa. Buderus.
Die 45% sollen sich auf die tatsächliche Gesamtsumme beziehen.

45% gibt es nur für die Umrüstung von Öl auf Pellets.

Außerdem erhöht sich der Zuschuss von 45% auf 50%, wenn bei der Pelletheizung für Feinstaub ein Emmissionsgrenzwert von max. 2,5 mg/qbm eingehalten wird (Innovationsbonus Biomasse).

Der nachfolgende Satz galt nur für die bis 2020 gültige Förderrichtlinie und gilt ab 2021 nicht mehr:
Den Zuschuss gab es nur dann, wenn für die Ölheizung keine Austauschpflicht bestand. (In meinem Fall besteht keine Austauschpflicht, weil meine 36 Jahre alte Ölheizung bereits einen Niedertemperaturkessel mit witterungsgeführter Vorlauftemperaturregelung hat.)

Für die Erlangung eines Zuschuss ist es also ab sofort egal, ob für die auszutauschende Ölheizung Austauschpflicht bestand, oder nicht!!!

Genaueres regelt das neue Merkblatt zur Antragstellung, Ausgabe XX.XX.2021 (siehe Anlage).
 

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KarlZei

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Die Förderung der Umbaumaßnahme von Öl auf Gas beträgt zu 45%, sagt die Förderhotline der Fa. Buderus.
Jein, es wird nur gefördert, wenn es eine Hybrid-Heizung wird, es also eine mit erneuerbarer Energie oder WP kombinierte Gasheizung ist. Es muss dann ein gewisser Anteil mit z.B. Solarthermie abgedeckt werden; entweder sofort oder innerhalb einer vorgegebenen Zeit (2 Jahre?). Das treibt dann wieder die Kosten hoch.
 
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