Neue Heizung - Meinungen?

Diskutiere Neue Heizung - Meinungen? im Allgemeine Fragen Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo liebes Forum, die Situation: Wir haben gerade ein Einfamilienhaus gekauft, Baujahr 1991, sämtliche Technik auf damaligem Stand. Ca. 280 qm...

DarkWurstbrot

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Hallo liebes Forum,

die Situation: Wir haben gerade ein Einfamilienhaus gekauft, Baujahr 1991, sämtliche Technik auf damaligem Stand. Ca. 280 qm, keine Fussbodenheizung. Teilweise sehr niedrige Heizkörper vor Fenstern, ich vermute mit recht hoher notwendiger Vorlauftemperatur.

Wir haben ein grosses Dach nach Süden, das komplett frei ist, der Heizraum ist im Keller, mittig im Gebäude.
Wir wollen/müssen/werden die Heizung erneuern. Da ich selbst zuwenig von Heizungen verstehe (gefährliches Halbwissen) würde mich Eure Meinung interessieren.
Folgendes hat uns der Freundliche Handwerker/Vertrieb angeboten:

Vaillant EcoTec Gas-Brennwertgerät

Vaillant aroStor Warmwasser-Wärmepumpe

Gedankengang hierzu: Lt EWärmeG in Ba-Wü ist die bestehende Heizung spätestens 2021 „fällig“. Es macht für uns mehr Sinn, das jetzt direkt (vor Einzug) anzupacken, als dann in 2 Jahren.

Die gesetzl. geforderten 15% schaffen wir mit einem Gastarif mit Bio-Anteil und der Wärmepumpe locker.

Damit bleibt vorerst das Dach frei. Solarthermie macht meiner Meinung nach nicht viel Sinn, da wir aktuell ein Zweipersonen-Haushalt sind und das warme Wasser von grossen Kollektoren sinnvoll gar nicht verbrauchen könnten. Außerdem wäre es schwierig, aus dem Heizraum mittig im Keller mit Rohren auf das Dach zu kommen. In 3-4 Jahren können wir immer noch eine PV Anlage installieren, das wäre dann einfacher (Kabel vs. Rohre) und durchaus sinnvoll: Die Wärmepumpe kann dann mit eigenem Strom laufen und der eigene Strom kann im Haushalt/Batterie/E-Auto in Zukunft vernünftig genutzt werden. Seht ihr das als vernünfitg an? Für mich hört sich das soweit schlüssig an.

Wo ich noch aktuell nicht weiter weiss und auf Eure Hilfe/Kommentare hoffe:

1) Strom für die Wärmepumpe: Braucht das einen separaten Stromzähler? Ich hörte von spez. Tarifen für Wärmepumpen. Macht der dann normal nur zu Zeiten Warmwasser, wenn der Strom günstig ist?

2) Wenn mal PV dazu kommt, macht man dann mit der PV Anlage Strom für den Wärmepumpenbetrieb oder für den Heizstab im aroStor? Oder beides? was ist sinnvoller?

3) Die Wärmepumpe steht im Heizraum, in der Mitte des Kellergeschosses. Wir haben ein Zuluft-Rohr und nat. den Kamin. Das Zuluft-Rohr soll eine Klappe bekommen, im Sommer soll sie von draussen warme Luft bekommen, im Winter soll die Klappe geschlossen werden und die Wärmepumpe mit der warmen Luft aus dem Heizraum arbeiten. Macht das Sinn, bzw. geht das überhaupt so sinnvoll? Ich habe da so meine zweifel für den „Winterbetrieb“ …

4) Regelung der Raumtemperaturen: Bisher sind an den Heizkörpern lauter (alte) Thermostatventile. In Zeiten von Smarthomes muss das ja aber besser und intelligenter gehen. Bisher gibt es im Wohnzimmer/Küchenbereich (dort ist auch ein Kamin) kein Raumthermostat. Der Vaillaint-Vertreter erzählt jetzt, dass man da einen Temperaturfühler machen kann, der dann die ganze Heizung regelt, allerdings für alle Zimmer (Ventile alle voll auf). Dafür würde aber nur das Vaillant-Teil funktionieren. Ein Nest oder Honeywell Lyric etc. ginge nicht, wäre nicht kompatibel. Das finde ich recht fishy. Ich vermute, dass das schon geht mit einem 3rd Party Raumthermostat - die Einschränkung auf „alle Räume gleich“ ist natürlich klar.

Ich sehe jetzt hier nur alternativ die Möglichkeit, „smarte“ Heizkörper-Thermostat-Ventile zu nehmen, die dann über eine App/HomeKit/Bluetooth gesteuert werden. Das ist mir aber wegen der benötigten Batterien suspekt. Ständig am Heizkörper Batterien zu wechseln, finde ich recht komisch.

Gibt es da nichts vernünftiges? Und mit vernünftig meine ich: Temperatur direkt im Raum und remote wähl/einstellbar, Erkennung ob Personen da oder nicht, selbstlernend, … Also im Prinzip wie ein Nest …

Aber vielleicht ist das ja einfach auch zuviel verlangt …

Jedenfalls mal vielen Dank schon vorab für Eure Hilfe!
 
Hausdoc

Hausdoc

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Die gesetzl. geforderten 15%

Bitte dieses Gesetz bis zum Schluss durchlesen - vor allen die letzen beiden Artikel ;)

Da es keine geeigneten Heizflächen gibt, kannst du das Thema Wärmepumpe streichen

Auf das Angebot dieses Fachmannes kannst du eingehen.

Große PV Sprünge brauchst du bezüglich Warmwasserwärmepumpe nicht machen... dazu ist die aufgenommene Leistung einfach viel zu gering.

Wenn es eine PV Anlage gibt oder geplant ist, könnte man bei der Vaillant Lösung eine Heizungsunterstützung ( per Heizungspuffer + Heizstäbe) nachdenken.

Hier aber vorab unbedingt eine Vollkostenrechnung voranstellen. Sonst wirds ein sinnloses Groschengrab.


Ich sehe jetzt hier nur alternativ die Möglichkeit, „smarte“ Heizkörper-Thermostat-Ventile zu nehmen, die dann über eine App/HomeKit/Bluetooth gesteuert werden
Totaler Unsinn. Die vorhandene Technik regelt wenigstens 10 x genauer als dieses Spielzeug.


4) Regelung der Raumtemperaturen: Bisher sind an den Heizkörpern lauter (alte) Thermostatventile. In Zeiten von Smarthomes muss das ja aber besser und intelligenter gehen.

Du bist eindeutig auch ein Opfer von Halbwissen, Medienhype und "ich wil alles Smart erledigen" geworden.;)

Bau sowas im Kühlschrank ein und nutze es dann - hier würde es Sinn machen.
 

DarkWurstbrot

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Danke für die Antwort.

Bitte dieses Gesetz bis zum Schluss durchlesen - vor allen die letzen beiden Artikel ;)
Was willst Du damit sagen? Betroffen bin ich, da ich das Gebäude erst jetzt kaufe und nicht schon lange bewohne. Klar, eine Übergangszeit hätte ich, aber dann baue ich in 2-3 Jahren an der Heizung. Jetzt bevor ich einziehe ist das entspannter. Wenn da mal 2-3 Tage kein (warmes) Wasser kommt oder die Heizung nicht geht, juckt das wenig.
Oder meintest Du etwas anderes?

Da es keine geeigneten Heizflächen gibt, kannst du das Thema Wärmepumpe streichen
Ist für die Heizung auch nicht geplant, nur fürs Warmwasser.

Auf das Angebot dieses Fachmannes kannst du eingehen.
Ok, wie kommst Du zu diesem Schluss?

Große PV Sprünge brauchst du bezüglich Warmwasserwärmepumpe nicht machen... dazu ist die aufgenommene Leistung einfach viel zu gering.

Wenn es eine PV Anlage gibt oder geplant ist, könnte man bei der Vaillant Lösung eine Heizungsunterstützung ( per Heizungspuffer + Heizstäbe) nachdenken.

Hier aber vorab unbedingt eine Vollkostenrechnung voranstellen. Sonst wirds ein sinnloses Groschengrab.
Ok, Danke. Werde ich dann berücksichtigen. Aktuell denke ich, dass wenn ich in ein paar Jahren PV aufs Dach packe, kommt eine Batterie als Puffer dazu, da wir als zwei voll arbeitende Personen tagsüber wenig Strom brauchen werden, eher abends und die Sonne scheint eher anders herum.
Der Strom kann dann via Batterie selbst im Haushalt verbraucht werden oder in ein E-Auto. Wenn übrig eben evtl. zusätzlich in Warmwasser/Heizung oder im Sommer bei viel Sonne eben noch einspeisen (besser als nix).

Totaler Unsinn. Die vorhandene Technik regelt wenigstens 10 x genauer als dieses Spielzeug.
Ist denn die Genauigkeit das so super-wichtige Kriterium? In Meiner Vorstellung ist +/- 1 Grad jetzt nicht so schlimm.

Du bist eindeutig auch ein Opfer von Halbwissen, Medienhype und "ich wil alles Smart erledigen" geworden.;)

Bau sowas im Kühlschrank ein und nutze es dann - hier würde es Sinn machen.
Naja, eine Absenkung der Raumtemperatur spart durchaus Energie. Der Energieverlust steigt mit der Temperaturdifferenz der Wohnung zur Umgebung. Klar, wenn die Wohnungstemperatur sinkt, muss man erst wieder hochheizen. Wenn das aber ordentlich geregelt ist, braucht das insgesamt weniger Energie, als wenn die Heizung die ganze Zeit durch heizt. Kombiniert damit, dass ich als Selbständiger normalerweise viel unterwegs (nicht zuhause) bin, dann aber auch mal unregelmässig einen ganzen Tag daheim bleibe oder früher heim komme, macht aus meiner Sicht eine Steuerung von aussen durchaus Sinn - so kann ich eine energiesparende Absenkung tagsüber einplanen, die ich aber bei Bedarf von unterwegs umgehen kann.

Es gibt sinnvolle und weniger sinnvolle Anwendungen von "Smart" Technik. Die meisten sind aktuell noch nicht smart oder komfortabel (oder beides) genug. Aber gerade bei einem Thema wie Heizung sollte man erwarten, dass es da inzwischen intelligenter geht als "Heizung ballert durch und am Thermostatventil wird statisch die gewünschte Raumtemperatur manuell eingestellt".
 
Hausdoc

Hausdoc

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Was willst Du damit sagen? Betroffen bin ich, da ich das Gebäude erst jetzt kaufe und nicht schon lange bewohne

Zitat:

§ 19
Ausnahmen und Befreiungen
(1) Die Nutzungspflicht nach § 4 Absatz 1 entfällt, so
-
weit alle zur Erfüllung anerkannten Maßnahmen tech
-
nisch oder baulich unmöglich sind oder sie denkmal
-
schutz-rechtlichen oder anderen öffentlich-rechtlichen
Vorschriften widersprechen.
(2) Von der Nutzungspflicht ist auf Antrag ganz, teil-
weise oder zeitweise zu befreien, soweit oder solange
diese im Einzelfall wegen besonderer Umstände zu einer
unzumutbaren Belastung führen würde.
Eine unzumut
-
bare Belastung kann insbesondere dann vorliegen, wenn
1.
die Verpflichteten auf Grund ihrer persönlichen oder
betrieblichen Situation nicht in der Lage sind, die güns
-
tigste Maßnahme oder Kombination von Maßnahmen
zu finanzieren, oder
us....


Genau hier sind keinerlei Nachweise notwendig - tatsächlich.


Der Strom kann dann via Batterie selbst im Haushalt verbraucht werden oder in ein E-Auto.

Nachrechnen.
So eine Batterie kostet richtig Geld und hält nur begrenzt. Pro Jahr kannst du da 1000 - 1500€ rechnen.
Hast du überhaupt eine so hohe Stromrechnung im Jahr?

In Meiner Vorstellung ist +/- 1 Grad jetzt nicht so schlimm.
Nach meiner Vorstellung schon......... Deine alten Thermostatventile haben einenRegelgenauigkeit von +/- 0,15K
 
tricotrac

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gerade bei einem Thema wie Heizung sollte man erwarten, dass es da inzwischen intelligenter geht als "Heizung ballert durch und am Thermostatventil wird statisch die gewünschte Raumtemperatur manuell eingestellt".
Funktion des Thermostatventils ist bekannt ? Dann brauchst es keiner "smarten" Lösung !
 

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DarkWurstbrot

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Ah, ok, der Teil.

Zitat:

§ 19
Ausnahmen und Befreiungen
(1) Die Nutzungspflicht nach § 4 Absatz 1 entfällt, so
... baulich unmöglich sind oder sie denkmal
schutz-rechtlichen .... widersprechen.
(2) Von der Nutzungspflicht ist auf Antrag ganz, teil-
weise oder zeitweise zu befreien, soweit oder solange
diese im Einzelfall wegen besonderer Umstände zu einer
unzumutbaren Belastung führen würde.
Eine unzumutbare
Belastung kann insbesondere dann vorliegen, wenn
1.
die Verpflichteten auf Grund ihrer persönlichen oder
betrieblichen Situation nicht in der Lage sind, die günstigste
Maßnahme oder Kombination von Maßnahmen
zu finanzieren, oder
Genau hier sind keinerlei Nachweise notwendig - tatsächlich.
Naja, baulich unmöglich ist das alles nicht und denkmalgeschützt auch nicht.
Die unzumutbare Belastung ... Da lacht mich auch jeder aus, wenn ich damit komme. Die Ausnahme muss ja beantragt werden.
Mag ja sein, dass die Anträge oft wenig geprüft werden, aber wenn die meinen Steuerbescheid anschauen, lachen die mich aus....


Nachrechnen.
So eine Batterie kostet richtig Geld und hält nur begrenzt. Pro Jahr kannst du da 1000 - 1500€ rechnen.
Hast du überhaupt eine so hohe Stromrechnung im Jahr?
Och, Stromrechnung kann schon einiges zusammenkommen: Zum "normalen", was man in jedem Einfamilienhaus so findet kommt einiges an Computer-Gerümpel (Serverchen, Backup-Systeme, diverses anderes was man als Selbständiger so braucht (keine Bitcoin-Mining Farm ;) Dann die drei Kühlschränke: Weinkühler, normaler Kühlschrank und Kühlzelle (für die Steaks & das Bier), ne Kaffeemaschine, die auch röstet, ... Klar, das ganze muss ich durchrechnen, bevor ich die PV aufs Dach nagle, das ist klar. Aber ich verbrate eher mehr Strom als weniger ...

Nach meiner Vorstellung schon......... Deine alten Thermostatventile haben einenRegelgenauigkeit von +/- 0,15K
Das mag sein, dass die genau sind, aber a) braucht man die Genauigkeit? und b) was bringt eine +/- genauigkeit, wenn da nur 1-5 draufsteht und ein normalmensch ausser "boah, will warm --> 4 oder 5" und "ist zu warm, dreh mal zu" eh nichts anderes einstellt. Oder wohin muss ich da kurbeln, wenn ich 18,75 Grad will?
 
tricotrac

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Wir haben gerade ein Einfamilienhaus gekauft, Baujahr 1991
Da macht die EnEV eine Ausnahme : Zitat : ausgenommen von der Regelung sind Ein- und Zweifamlienhäuser, in denen bereits vor dem 01.02.2002 mindestens eine Wohnung vom Eigentümer selbst genutzt wurde.
Bei einem Eigentümerwechsel gilt eine zweijährige Übergangsfrist, in der das alte Wandgerät bzw. der alte Heizkessel ausgetauscht werden muss.
Ich behaupte, das dein Wärmeerzeuger ein Niedertemperaturkessel ist.
 

DarkWurstbrot

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Funktion des Thermostatventils ist bekannt ? Dann brauchst es keiner "smarten" Lösung !
Das wäre korrekt, wenn die Wohnung ständig bewohnt wäre. Wenn alle Bewohner weg sind, reicht durchaus weniger Temperatur=Heizleistung aus.
Smart bedeutet dann auch, dass das Gerät die Gewohnheiten der Benutzer kennt und weiss, wann die kommen bzw. Ausnahmen schon anhand Geo-Tracking weiss und wieder warm macht. Oder auf Anforderung übers Internet. Das Thermostatventil ist statisch, was nicht in allen Situationen optimal ist.
 
tricotrac

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Das mag sein, dass die genau sind, aber a) braucht man die Genauigkeit? und b) was bringt eine +/- genauigkeit, wenn da nur 1-5 draufsteht und ein normalmensch ausser "boah, will warm --> 4 oder 5" und "ist zu warm, dreh mal zu" eh nichts anderes einstellt. Oder wohin muss ich da kurbeln, wenn ich 18,75 Grad will?
Siehe Beitrag #5 ! Da muss man nicht ständig grobmotorisch dran herum drehen. eine Heizung kann man nicht wie einen Lichtschalter betätigen. Licht an = Heizung an und Licht aus = Heizung aus. Da steckt eine thermische Trägheit hinter, die gilt es zu berücksichtigen. Ein Thermostatkopf stelle ich einmal auf meine Wunschtemperatur ein und das ist Millimeterarbeit.
Vielleicht hilft diese Info zum besseren Verständnis.
 

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tricotrac

tricotrac

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Das Thermostatventil ist statisch
Das reicht vollkommen, Bei längerer Abwesenheit drehe ich den Thermostatkopf um eine Kennzahl niedriger. Das reicht dann.
Spare dir das Geld für "Smarten Mist" Das kannst du sinnvoller ausgeben. wie Hausdoc schon anmerkte : Es gibt kein anderes so genau arbeitendes Regelgerät wie einen Thermostatkopf. Ich habe das selbst in einem zweijährigen Selbstversuch daheim erfahren müssen.
 

DarkWurstbrot

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Da macht die EnEV eine Ausnahme : Zitat : ausgenommen von der Regelung sind Ein- und Zweifamlienhäuser, in denen bereits vor dem 01.02.2002 mindestens eine Wohnung vom Eigentümer selbst genutzt wurde.
Bei einem Eigentümerwechsel gilt eine zweijährige Übergangsfrist, in der das alte Wandgerät bzw. der alte Heizkessel ausgetauscht werden muss.
Wie eingangs getippt: ich bin neuer Eigentümer. Daher Max. die Übergangsfrist. Warum aber in 2 Jahren das alles machen, wenn ich das jetzt machen kann. Aktuell wohnen wir noch nicht drin, renovieren eh hier und da. Da ist das jetzt das kleinere Übel.
Ich behaupte, das dein Wärmeerzeuger ein Niedertemperaturkessel ist.
Aha. Das ist interessant. Wie kann ich das herausfinden und welche Auswirkung hat das?
 

DarkWurstbrot

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... Bei längerer Abwesenheit drehe ich den Thermostatkopf um eine Kennzahl niedriger. Das reicht dann.
Was ist länger?
Oder lohnt es sich nicht, die Temperatur niedriger einzustellen, wenn zwischen 7 Uhr morgens und 18:00 Uhr niemand zu Hause ist? Was, wenn ich um 18:00 ankommen will und es nicht noch kalt sein soll, sondern schon die gewünschte Temperatur sein soll?
Gerade weil eine Heizung kein an/aus ist, sondern Zeit braucht, ist es sinnvoll, rechtzeitig langsam wieder zu erwärmen.
 

Stone

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Also das mit den Absenken der Temperaturen ist so eine Sache.
Ich arbeite in einer Halle in der Tonnenweiße Stahl in Form von Aludruckgussformen stehen.
4 Tage lang ist die Hallenheizung ausgefallen.
Die Temperatur ist auf 12°C gefallen. Nach 24 Stunden ist die Temperatur gerade mal um 4°C gestiegen.
Warum? Ganz einfach die Formen sind immer noch recht kalt und kühlen die Halle.
Ähnlich ist es mit einem Haus. Die Wände werden kälter und die Möbel auch. Diese strahlen noch länger Kälte ab. Die Folge ist das die Raumluft viel wärmer sein muss um sich wohl zu fühlen.
Heizt man jedoch durch reichen bereits 1-3°C weniger Raumtemperatur um das gleiche Wohlbefinden zu erreichen. Das spart Geld.
Man darf nicht vergessen das die Heizung wenn sie gut läuft an die 5-10% Verluste hat. Diese Verluste werden größer je mehr Leistung gefordert wird. Somit spart man unter dem Strich nix oder zahlt mehr wenn man die Temperatur absenkt.

Deshalb besser ist niedrigere Temperatur nutzen und dafür durchheizen.
 
tricotrac

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Oder lohnt es sich nicht, die Temperatur niedriger einzustellen, wenn zwischen 7 Uhr morgens und 18:00 Uhr niemand zu Hause ist?
Das kommt darauf an, wie dicht bzw. wie undicht die Gebäudehülle ist. Super wärmegedämmt braucht man da für eine Reduktion der Raumtemperatur schon viele Stunden. In einer Bretterbude eventuell nur einige Minuten. Deshalb die Tabelle aus dem Beitrag #9 sinnvoll nutzen.
 
gesbb

gesbb

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Brandenburg
.....Wir wollen/müssen/werden die Heizung erneuern.
Dann sollte man zunächst den tatsächlichen Leistungs- und Energiebedarf für Heizung und WW-Bereitung im Rahmen einer Grundlagenermittlung feststellen lassen, bevor man sich in technische Einzeldetails verliert.
.....Folgendes hat uns der Freundliche Handwerker/Vertrieb angeboten:....
Eine Mischung unterschiedlicher Systeme/ Energieträger macht wirtschaftlich selten Sinn.
Bezüglich Smart-Hype, schließe ich mich meinen Vorrednern an.
 
Thema:

Neue Heizung - Meinungen?

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