Na, da lasse ich den ollen Öl-Blaubrenner lieber nach der Flammenfarbe abgleichen...

Diskutiere Na, da lasse ich den ollen Öl-Blaubrenner lieber nach der Flammenfarbe abgleichen... im Allgemeine Fragen Forum im Bereich Heizungshersteller; Bei der Abgasmessung rechts kann die Abgastemperatur nicht stimmen. Denn laut Spezifikation beträgt diese maximal +162°C (bei +80°C...
Thomas_1982

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Bei der Abgasmessung rechts kann die Abgastemperatur nicht stimmen. Denn laut Spezifikation beträgt diese maximal +162°C (bei +80°C Kesselwassertemp. und +60°C Vorlauftemperatur). Also ist die Messsonde im Arsch.

Bei der Schorni-Messung links ist die Messsonde auch im Arsch, weil sie einen viel zu hohen Sauerstoffgehalt feststellt. Daraus folgt (wie fast jedes Jahr, wenn der Schorni misst), dass der daraus resultierende CO2-Gehalt im Abgas zu niedrig ist.

Hausdoc, großer Moderator: Was sagst du dazu? Immerhin brennt die "Rakete" blau (und nicht gelb oder rußend schwarz).
 
kolobezka

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Thomas_1982

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583,15 EUR inkl. 19% MwSt für das Messgerät, wäre machbar. Aber: In ein paar Jahren wird der Niedertemperatur-Ölheizkessel vermutlich entsorgt und durch einen Brennwert-Ölheizkessel ersetzt. Brauche ich dann schon wieder ein neues Messgerät? Oder taugt das preiswerte KANE 258 auch dafür?

Das gibt es offenbar nur bei RS Components. Vor 20 Jahren durften dort nur Gewerbekunden bestellen. Wie ist das heute?
 

Heizungsdoc

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Wiso sollen die Messgeräte im Arsch sein. Wo ist das Problem mit der normal gemessenen Abgastemperatur? Die ist doch völlig ok. Kauf dir das Billigmessgerät und du bist dann völlig im Arsch. Hast dann einen 3. anderen Wert.
 
Thomas_1982

Thomas_1982

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Nicht die hochheiligen Messgerätchen sind im Arsch. Sondern die Sonden, die zuvor in wer weiß was für siffigen Löchlein (Kohle, Holzpellets) gesteckt haben. Die CO2-Genauigkeit ist mäßige ±0,3 Volumen-Prozentpunkte. Dafür aber mit 2 Nachkommastellen angezeigt, zumindest der O2-Wert (aus dem man den CO2-Wert ja nach Siegert errechnen kann). Kaufen oder nicht?

Die für den Kessel spezifizierte Abgastemperatur beträgt maximal +162°C. Die 154,1°C vom Schorni dürften richtig sein.
 
kolobezka

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könnest aber auch mieten,
werd ich auch machen muss auch noch ÖL/GAS Brenner überprüfen



sehr gute Grundsatzbeschreibung " ÖL Brenner einstellen" gilt für alle

und wofür bekommt dann der Schorni auch noch Geld?
 
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Thomas_1982

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kolobezka, ich danke dir! Ca. einen Hunderter opfern für 7 Tage Messreihen aufnehmen, das ist doch fair. Ich wollte ohnehin noch den Luftdruck-Koeffizienten für unseren Brenner ermitteln. Buderus gibt +0,04 Prozentpunkte CO2 / Kelvin für die Verbrennungslufttemperatur (Referenzwert: +20°C) an. Vom Luftdruckeinfluss steht nirgendwo etwas, mal wieder eine Schlamperei. Theoretisch müsste ich auch noch untersuchen, ob die relative Luftfeuchte einen Einfluss auf das CO2 hat.

Der Schorni bekommt das Geld, damit seine Kinder nicht verhungern müssen. Also früher war das so, vor dem Pillenknick.
 

Heizungsdoc

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Zeig mir mal einen Heizkessel der genau die Laborwerte einhält. Du hast auch nichts verstanden. Mit steigender Vorlauftemperatur steigt auch die Temperatur der Abgase. Daher macht es auch einen grossen Unterschied, ob der Schorni bei 50 Grad gemessen hat und der HB bei 60 Grad. Das weisst du nicht schimpfst aber über alkes ohne das entsprechende Wissen.
 

corsa

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ie für den Kessel spezifizierte Abgastemperatur beträgt maximal +162°C. Die 154,1°C vom Schorni dürften richtig sein.
Wenn der Öldruck im Rahnen der Brennereinstellung erhöht wird, ist auch die Abgastemperatur höher
 

Heizungsdoc

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Die ,die das mal gelernt haben, wissen das die optimale Abgastemperatur für solche Kessel zwischen 160 bis 200 Grad liegen soll( gemessen bei ca 60 Grad Vorlauf).Also ist die gemessene Abgastemperatur völlig ok.
 

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Die ,die das mal gelernt haben, wissen das die optimale Abgastemperatur für solche Kessel zwischen 160 bis 200 Grad liegen soll( gemessen bei ca 60 Grad Vorlauf).Also ist die gemessene Abgastemperatur völlig ok.
Die 160 bis 200° waren wegen dem Schornstein, wenn der mit einem Edelstahlrohr saniert ist geht das auch tiefer, der Kessel darf nur nicht schwitzen. Eine vernünftige Messung muss man aber auch lernen, da gehört mehr dazu als nur die Sonde in das Abgasrohr zu stecken.
 
Thomas_1982

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Zeig mir mal einen Heizkessel der genau die Laborwerte einhält. Du hast auch nichts verstanden. Mit steigender Vorlauftemperatur steigt auch die Temperatur der Abgase. Daher macht es auch einen grossen Unterschied, ob der Schorni bei 50 Grad gemessen hat und der HB bei 60 Grad. Das weisst du nicht schimpfst aber über alkes ohne das entsprechende Wissen.
Komm vorbei, ich zeige dir meinen mittlerweile (fast) austherapierten Patienten. Besorge vorher auch ne Kiste Vitamalz. Hausdoc, ich habe schon verstanden. Das Problem dürfte hier eher sein, dass du mein psychopathisches Präzisionsniveau nicht kennst. Ich kenne mittlerweile jede Schraube vonne Heizungsanlage inkl. Datenblatt/Merkblatt-Dokumentation eben jeder "Schraube". Die Vorlauftemperatur war relativ gering und die Kesseltemperatur auch "nur" 70°C. Von daher kann er nicht über die für gewöhnlich maximal auftretenden +162°C (bei +80°C Kesselwassertemp.) hinaus gemessen haben. Lustig war auch mal, dass das Messgerät +26°C Verbrennungslufttemperatur anzeigte wobei es im Feuerstätten-Aufstellraum (von wo der Gebläsebrenner die Luft ansaugte) nur 20°C warm war. Mittlerweile kenne ich die Anlage wie kein Zweiter auf diesem Planeten, daher kann ich binnen 5 Sekunden sagen ob die Messung plausibel ist oder nicht.
 

1731

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Wenn man keine Ahnung und Erfahrung aus der Praxis hat, kann man sich es höchstens einbilden, etwas plausibel beurteilen zu können.
 

Heizungsdoc

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Geh erstmal in die Praxis und du wirst sehen dass jeder gleiche Kessel andere Abgastemperaturen macht. Und du hast es nicht verstanden Schreibst ja die Vorlauftemperatur war gering und die Kesseltemperatur nur 70 Grad. Bingo. Man muss nicht nur die Schrauben kennen.
Noch mal. Du baust deinen Kessel in Haus A ein und misst 159 Grad bei 60 Grad Kesseltemperatur ( Nicht Vorlauftemperatur) Im Haus B sind es aber mit dem selben Kessel 178 Grad mit den selben Einstellungen. Woran das wohl nur liegt.:rolleyes:
 

1731

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Richtig, es gibt so viele Einflüsse die die Messungen von einander abweichen lassen. Das alles weiß man halt nur, wenn man Erfahrung hat, der Rest denkt nur das er was weiß 😂
 
Thomas_1982

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Geh erstmal in die Praxis und du wirst sehen dass jeder gleiche Kessel andere Abgastemperaturen macht. Und du hast es nicht verstanden Schreibst ja die Vorlauftemperatur war gering und die Kesseltemperatur nur 70 Grad. Bingo.
Bingo, ja ja. Du weißt schon, dass bei der Anlage ein 3-Wege-Mischer verbaut ist? Außerdem dürfte das Rückschlagventil im Kugelhahn im Mischerkasten schon wieder festsitzen. Der Punkt steht relativ weit oben auf meiner Liste. Nach nicht einmal 3 Jahren sitzt dieses dämliche Rückschlagventil schon wieder fest, da muss ordentlich viel Schmodder in den Heizkörpern sein. Hätte man wohl vor der Kugelhahnerneuerung besser mal ordentlich alles durchgespült...

 
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Thomas_1982

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Heute gegen 10 Uhr traf ein testo 330-2 LL V2010 inkl. 1 Messsonde per GLS bei mir ein. Nun habe ich im Laufe des Nachmittags insgesamt 5 Messungen durchgeführt. Im Feuerstätten-Aufstellraum herrschten +23°C, was bei dem atmosphärischen Niedertemperatur-Ölheizkessel ja ungefähr der Verbrennungslufttemperatur entspricht. Der Luftdruck betrug während der Messungen laut meiner digitalen Armbanduhr (Casio ProTrek PRW-2500T-7ER) 1027 mbar. Vorsorglich (die Uhr ist mittlerweile 10 Jahre alt) hatte ich die Luftdruckmessgenauigkeit heute früh nochmal über den WDR Videotext (Seite 184) gegengeprüft:

WESTDEUTSCHER : RUNDFUNK KÖLN - Seite 100 - WDR-Text

Ein bisschen esoterisch ist so eine Messung meines Erachtens schon, denn es kommt jedes Mal ein bisschen etwas anderes bei raus. Der messtechnisch ermittelte O2-Gehalt lag jedenfalls zwischen 3,6% und 4,0% (3,9% | 4,0% | 4,0% | 3,6% | 3,7% => AVG = 3,84%). Daraus resultierte dann ein CO2-Gehalt im Abgasstrom von 12,5% bis 12,79% (AVG = 12,62%).

So wie es jetzt ausschaut, ist die Messsonde der SHK-Firma, welche jedes Jahr die Heizungsanlagenwartung durchführt, ausgenudelt (gemessener O2-Gehalt: 2,6%). Irgendwie ist es jedes Jahr die gleiche leidige Diskussion!

Ich hatte stets im Schornsteinfegerprogramm gemessen. Hierbei lag die Kesselwassertemperatur zwischen 62°C und 70°C, und die Vorlauftemperatur zwischen 44°C und 52°C. Warum die Vorlauftemperatur bezogen auf die Kesselwassertemp. so niedrig blieb obwohl der 3-Wege-Mischer vollständig aufgefahren wurde, weiß ich nicht. Im Regelgerät ist das Heizsystem "Heizkörper" hinterlegt, mit einer Vorlauftemperaturbegrenzung auf +75°C (man könnte den Wert bis auf +90°C hochsetzen, aber dann "schreit" der cremeweiße Heizkörperlack).
 
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