Messkapsel-Wärmezähler compact V von TECHEM - Verbrauch hat sich angeblich ver3,5facht?

Diskutiere Messkapsel-Wärmezähler compact V von TECHEM - Verbrauch hat sich angeblich ver3,5facht? im Off Topic Forum im Bereich Off Topic; Hallo, in der Mietwohnung meiner Mutter wird der Wärmeverbrauch über o.g. Gerät gezählt. Ich habe leider keine Ahnung von Heiztechnik. Der Zähler...

SonnenSven

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Hallo,

in der Mietwohnung meiner Mutter wird der Wärmeverbrauch über o.g. Gerät gezählt. Ich habe leider keine Ahnung von Heiztechnik. Der Zähler ist im Flur hinter einer Blechklappe angebracht, ähnlich wie bei einer Fussbodenheizung. Für 2012 soll der Verbrauch nun um o,g, Faktor gestiegen sein. Das kann ich nicht so recht glauben, da am Heizverhalten nichts geändert wurde.

Was sollte hier überprüft werden, wo kann der Fehler liegen?

Lass ich die Firma TECHEM kommen, weiß ich nicht inwie weit die ihre Fehler tatsächlich bereit sind zuizugeben, wenn überhaupt einer vorliegt.

Freue mich auf eure zahlreichen Beiträge!!!



LG TOM
 
Hausdoc

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Ein Wärmemengenzähler kann prinzipbedingt nicht soooooo falsch messen, daß ein 3,5 facher Wert entsteht.

Wieviele MWH wurden denn im Abrechnungszeitraum ermittelt?
 

SonnenSven

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Hallo,

der Zählerstand wird mit dem Faktor 0,001 multipliziert, heraus kommt dann ein Faktor. Hier eine kleine Übersicht:

2007: 2,447

2008: 2,626

2009: 2,497

2010: 2,511

2011: 2,699

2012: 9,903

Hab jetzt leider die BKA nicht da, aber dieser Faktor dient dann zur Berechnung der Heizkosten.



Gruß Tom
 
Hausdoc

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Bei Wärmemengenzählern gibt es keinen Faktor!

Hier werden direkt MWH angezeigt.

In der Anlage wird dann ermittelt, was eine MWH in der "Herstellung" kostet.

Diese Summe X der angezeigten MWH ergibt die Heizkosten ( ohne Warmwasser)

Wenn du z.b. 9 MWH "verbraucht" hast und die MWH an der Anlage 95€ kostet, würden die reinen Heizkosten 855€ betragen.
 

SonnenSven

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Hallo,

stimmt, der Faktor ist auch mit MWH überschrieben in der Betriebskostenabrechnung, d.h. 9,903 MWH in 2012 zu 2,.... in den Jahren davor. Das kann doch nicht sein?! Der Zähler ist mit einem Adapter am Rohrsystem befestigt und verplomt worden. Ist das überhaupt zulässig bzw. üblich.? Kann das der Grund sein?

VG Tom
 
Hausdoc

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2 MWH halt ich doch für eher unwahrscheinlich....

Außer es handelt sich um ein 20 m² Appartement.

Der Zähler ist mit einem Adapter am Rohrsystem befestigt und verplomt
worden. Ist das überhaupt zulässig bzw. üblich.? Kann das der Grund
sein?
Natürlich ist das zulässig. Das ist auch die einzige eichfähige Möglichkeit.

Bei der Ermittlung über Wärmemengenzähler wird ständig der Heizwasserdurchfluss, sowie der Temperaturuntewrschied zwischen Vor + Rücklauf ermittelt. Daraus wird die Energiemenge errechnet - das ist Physik. Da gibts auch keine Fehlerquellen.

Wenn du das Teil genau ansiehst, entdeckst du einen Wasserzähler auf dem die Messkapsel aufgeclipst ist. In dieses Zählergehäuse mündet der Rücklauffühler. Der Vorlauffühler ist seperat am Vorlauf angebracht.
 

SonnenSven

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Hallo,

die Wohnung hat 25m². Wo kann denn nur der Fehler liegen???

VG TOM
 
Hausdoc

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Da kann man nur Vermutungen anstellen.

Rücklauffühler hängt lose im Verteiler usw.....

In dem Fall solltest du dich tatsächlich an Techem wenden.
 

SonnenSven

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Hallo,

vielen Dank, das mach dann mal!!!



VG Tom
 

Jörg55

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z.b. können auch nachbarn ausgezogen sein, von der wohnung rechts, links, oben, unten. Die bislang mit sagen wie mal 22°C die Räume beheizten, nun ist es kalt oder nur mit 16°C beheizt. Dann trägt die beheizte wohnung die kosten.
 

Elektroniker56

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In meinem hier verlinkten Beispiel geht es zwar um die Wasserzähler, aber prinzipbedingt ist es bei Wärmemengenzählern die ja einesteils die Wassermenge zählen vergleichbar.

Mengenzähler Wasser

Letztlich kommt das hier besprochene zum tragen, denn zu zahlen sind die Herstellungkosten -in dem Falle für Wärme-.
Per Wärmemengenzähler wird zwar jeweils die Wärmemenge der Wohnung gezählt, aber diese mit der erzeugten und anteiligen Verbraucheranzahl verrechnet.
Ein höherer Faktor kann folglich eine kleinere Verbraucheranzahl bedeuten.

Lass dir doch vom Hausverwalter die Verrechnung zeigen, vielleicht siehst du dann worauf sich der höhere Faktor bezieht.
Du hast natürlich das Recht dir diese Verrechnung erklären zu lassen und einzusehen.
 
Hausdoc

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Der Faktor ist MWH - eine feste Einheit.




Per Wärmemengenzähler wird zwar jeweils die Wärmemenge der Wohnung
gezählt, aber diese mit der erzeugten und anteiligen Verbraucheranzahl
verrechnet.

Ein höherer Faktor kann folglich eine kleinere Verbraucheranzahl bedeuten.
Du verwechselst dies mit der Abrechnung Mittels Heizkostenverteiler (Verdunster)
Beim Wärmemengenzähler entsteht als Messergebnis die Einheit MWH.
Beim Warmwasserverbrauch kann man auch sehr exakt per Warmwasserzähler die für Warmwasser benötigten MWH berechnen.
Bei der Gesamtanlage muss man nur ermitteln, wieviel es exakt kostet (Brennstoff, Betriebsstrom, Wartungskosten....) um 1 MWH zu erzeugen.
Das sind meist Werte von 80- 120€ /MWH
 

Elektroniker56

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Ich verwechsle nichts.

Es geht um das Energiekostenprinzip. Die Kosten der erzeugten Energie wird "anteilig" an die Verbraucher per Verrechnung weiter gegeben. Es kommt somit ein Verrechnungsfaktor zum tragen, wenn sich die Teilnehmermenge der zu verrechnenden Menge verändert.
Der Anlagenbetreiber lässt sich die Erzeugerkosten anteilig über die Teilnehmer und deren Verbrauchsmengen bezahlen. Teilt sich die erzeugte Wärmemenge auf weniger gewordene Teilnehmer bzw Abnehmer auf, wirkt sich das wie aus? Na?

Ein mehr an zu zahlendem Abrechnungsbetrag muss nicht alleine aufgrund von höherem Verbrauch eines Teilnehmers entstanden sein. Wenn 1000 Euro in gleichen Anteilen von 7 Teilnehmern zu zahlen sind, ergibt das einen kleineren Betrag bzw anderen Faktor, als wenn die 1000 Euro von 3 Teilnehmern zu zahlen sind. Der TE kann sich die Abrechnungsmodalitäten zeigen und erklären lassen.
 
Hausdoc

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Es geht um das Energiekostenprinzip. Die Kosten der erzeugten Energie
wird "anteilig" an die Verbraucher per Verrechnung weiter gegeben. Es
kommt somit ein Verrechnungsfaktor zum tragen, wenn sich die
Teilnehmermenge der zu verrechnenden Menge verändert.
Bei Heizkostenverteiler hast du Recht

Nicht jedoch bei Wärmemengenzählern. Da gibt es keine Faktoren, sondern nur den Tatsächlichen Wärmemengenwert in MWH

Hier zahlt der Nutzer nur die tatsächliche Wärmemenge. Streng genommen nicht anteilige die erzeugte Wärmemenge. Durch Anlagenfehler (z.b. Nasse Isolierung bei Fernheizung usw) kann hier eine deutliche Differenz entstehen.
 

Jörg55

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Stehen aber die umliegenden Wohnungen leer, erhöht sich zwangsläufig der Wärmeverbrauch der Zähler, richtig?^^

Ich merke es grad sehr gut, paps im krankenhaus, wohnt im og. Dauert jetzt erheblich länger bis unsere dg bude warm ist.
 

alsdorfer

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Naja sonst heizen deine Nachbarn ja für dich mit. Wenn die Wohnungen drum herum leer stehen musst du selbst für Wärme sorgen, daher wirds dann auch teurer.
 
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