Luftblasenbildung in Ölvorfilter, wenn der Brenner läuft

Diskutiere Luftblasenbildung in Ölvorfilter, wenn der Brenner läuft im Buderus Forum im Bereich Heizungshersteller; Am 10.10.2018 war die Jahreswartung unserer Buderus Ölheizung. Der Vorfilter für das Heizöl EL wurde ausgetauscht (SiKu, vorher war ein Filzfilter...

Thomas_1982

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Am 10.10.2018 war die Jahreswartung unserer Buderus Ölheizung. Der Vorfilter für das Heizöl EL wurde ausgetauscht (SiKu, vorher war ein Filzfilter drin). Seitdem bildet sich eine große Luftblase im Vorfilterglas, immer wenn der Brenner Heizöl verbrennt. Ist das schädlich oder kann das so bleiben? Es handelt sich um ein Zwei-Strang-System.
 

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ThW

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Das stellt kein Problem dar.

LG ThW
 
tricotrac

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Thomas_1982 schrieb:
Es handelt sich um ein Zwei-Strang-System.
Liegt das voll sichtbar zwischen der Heizöllagerstätte und dem Ölbrenner ? Falls nein, bitte umgehend umrüsten lassen auf Einstrangsystem. Mit Änderung des Leitungsquerschnitts, so wie das sein muss. Und das Heberschutzventil nicht zu vergessen. Frage den SHK-Fachmann, ob er diese Arbeiten ausführen darf. Hier besteht nämlich eine Fachbetriebspflicht.
Die rohrseitigen Anschlüsse sehen nicht sehr vertrauenserweckend aus. Vermutlich ist der O-Ring oben im Filtergehäuse beschädigt, sitzt nicht richtig oder platt gedrückt. Bitte überprüfen lassen.
 
Rainer4x4

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Das sieht eher aus wie Teflonband.
Mich wundert der viele grobe Schmutz im Filterbehälter.
 
tricotrac

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Rainer4x4 schrieb:
Mich wundert der viele grobe Schmutz im Filterbehälter.
Dieser Schmutz löst sich beim Hantieren am Ölfilter von der Wandung der Saugleitung.
 

Thomas_1982

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20.10.2018: Ölbrennerstörung, entdeckt um 8:15 Uhr

Entstörtaste am Brenner 1x gedrückt, Anlage läuft wieder!
 

Thomas_1982

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So, heute war nochmal der Heizungsfachmann da. Die große Luftblase ist weg, es sind vereinzelt nur noch kleine Luftblasen vorhanden die aber auch zu Brennerstörungen führen könnten. Außerdem ist jetzt ziemlich viel Dreck im Filter. Bin gespannt, wie oft wir wieder Brennerstörungen haben!
 

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Thomas_1982

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Leute, irgendjemand muss mich dem Landratsamt unseres Landkreises gemeldet haben! Urplötzlich soll unser Heizöltank kontrolliert werden gegen 70 EUR Prüfgebühr zzgl. Erstattung der Anfahrtskosten in Höhe von 30 Cent pro km. Jedenfalls wird aufgeführt, dass wir mit Heizöl heizen laut irgendeines Flächennutzungsplanes.
 
Hausdoc

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Leute, irgendjemand muss mich dem Landratsamt unseres Landkreises gemeldet haben!
Diese pöhsen Buben...:p

Da hat dich niemand gemeldet.
Seit ca 2 Jahren ist der Bereich Heizöllagerung in einem Umbruch. Um die Lagerstätten hat sich ja die letzen Jahrzehnte niemand gekümmert. Mit verheerenden Folgen bei jedem Hochwasser.
Kaum eine Lagerstätte entspricht auch nur annähernd gültigen Vorgaben.
Das Landratsamt als zusändiche Behörde überprüft nun nach und nach alle Lagerstätten.


Seit dieser Zeit ist es auch nicht mehr so daß jeder Heizungsbauer auch automatisch an Ölanlagen arbeiten darf. Dazu ist eine Zertifizierung notwendig. Auch wenn man bei der Wartung nur den Filtereinsatz wechselt.

Dein Zweistrangsystem wirst du dann umbauen müssen.;)
Antiheberventil vorhanden?
Zugelassener Grenzwertgeber vorhanden? Oder immer noch das Modell von 1970 im Einsatz?
Hat der Tank grundsätzlich noch eine Zulassung ( z.b. Stahltanks mit Vernbindungsrohren unten haben keine Zulassungmehr und dürfen "sofort" nicht mehr genutzt werden. In dem Fall muss der Tank noch im Beisein des Prüfers restlos abgesaugt und entleert werden) ?
Ist die Füllleitung mechanisch befestigt? Oder besteht sie nur aus zusammengesteckten Loro-X Rohren mit einer Rohrschalle irgendwo?
Ist die Abmauerung vom Tankraum statisch ausreichend? Wenn da nur eine 11,5er Wand ist: Raus damit -> mindestens 17,5 cm.
Ist der Tank gegen Auftrieb gesichert?

usw...usw....
 

Thomas_1982

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Leider wurde am 15.11.2018 durch den Sachverständigen des Kreises (Natur und Umwelt, Wasser und Boden) festgestellt, dass unsere Tankanlage folgende 3 Mängel aufweist:

1) Der Auffangraum ist nicht ordungsgemäß beschaffen.
- Beschichtung des Bodens / der Wände stellenweise schadhaft

2) Sicherheitseinrichtung gegen Aushebern - Nr. 8.6 TRwS 791-1 und 791-2
Im ölführenden Rohrleitungssystem fehlt eine selbsttätig schließende Aushebersicherung (Antiheberventil).

3) Ölleitungen - Nr. 5.1 TRwS 791-1 und 791-2
Die Ölleitung zwischen Brenner und der Tankanlage ist mit einer Rücklaufleitung versehen und gemäß Nr. 5.1 der Technischen Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) 791-2 Alternativen I. bis V. umzurüsten.
Hinweise:
- In der TRwS 791-1 sind keine Rücklaufleitungen zum Tank beschrieben. Werden bei bestehenden Heizölverbrauchertankanlagen Rücklaufleitungen vorgefunden, ist nach Nr. 5.1. Buchstabe b) der TRwS 791-2 eine der folgenden alternativen Maßnahmen erforderlich:
I. Stilllegung der Rücklaufleitung mit Umrüstung auf Einstrangsystem gemäß TRwS 791-1:5.6.3 Nr. 1 oder 2;


Außerdem wurden die folgenden 2 Punkte festgestellt:

A) Im Heizungsraum gibt es in unmittelbarer Nähe des Ölbrenners einen Wasserablauf im Boden. Die Gefahr von in die Kanalisation gelangenden Heizöls soll beseitigt werden; dies wurde uns allerdings nur mündlich mitgeteilt!

B) Die Entnahme des Heizöls in den 3 Batterietanks erfolgt meines Wissens mit nur 2 cm Bodenabstand. Im Laufe der Jahre ist aufgrund der Längung der Entnahmeschläuche dieser Abstand vermutlich sogar noch geringer geworden. Es wurde vorgeschlagen, die Tankanlage auf schwimmende Entnahme umzustellen oder aber den Bodenabstand auf 5 cm (oder sogar 10 cm) zu vergrößern. In der Filtertasse neben dem Ölbrenner befinden sich bereits wenige Wochen nach dem jährlichen Wechsel des SiKu-Filters wieder schwarze, verkrustete Ablagerungen. Eine Tankreinigung ist seit 1996 nicht erfolgt und soll aus Kostengründen auch nicht durchgeführt werden. Momentan befinden sich laut der auf den Tanks befindlichen Skala 1.700 Liter in jedem der 3 Batterietanks, also insgesamt 5.100 Liter bei einem Jahresverbrauch von typischerweise 2.500 Litern. Laut Hersteller NAU haben die Batterietanks eine Lebensdauer von 25 Jahren und eine Tankreinigung sei gar nicht möglich.
 
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tricotrac

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1) Der Auffangraum ist nicht ordungsgemäß beschaffen.
- Beschichtung des Bodens / der Wände stellenweise schadhaft
Raus mit den alten Tanks. Diese durch doppelwandige Tanks mit eigenem Auffangraum ersetzen. Dann ist kein Anstrich und keine haltlose Abmauerung mehr erforderlich (Außerhalb von Schutzgebieten).
2) Sicherheitseinrichtung gegen Aushebern - Nr. 8.6 TRwS 791-1 und 791-2
Im ölführenden Rohrleitungssystem fehlt eine selbsttätig schließende Aushebersicherung (Antiheberventil).
Auch beim Einstrangsystem ist das Pflicht.
3) Ölleitungen - Nr. 5.1 TRwS 791-1 und 791-2
Die Ölleitung zwischen Brenner und der Tankanlage ist mit einer Rücklaufleitung versehen und gemäß Nr. 5.1 der Technischen Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) 791-2 Alternativen I. bis V. umzurüsten.
Keine "Muss- Bestimmung". Ist das Zweistrangsystem über seine ganze Länge einsehbar ? Also keine Wand dazwischen ?
Änderung zur Pflicht durch behördliche Anordnung auf Umrüstung zum Einstrangsystem.

A) Im Heizungsraum gibt es in unmittelbarer Nähe des Ölbrenners einen Wasserablauf im Boden. Die Gefahr von in die Kanalisation gelangenden Heizöls soll beseitigt werden; dies wurde uns allerdings nur mündlich mitgeteilt!
Änderung des Bodenablaufs gegen einen mit Heizölsperre.
Muss eine zeitliche Vorgabe von Amtes wegen eingehalten werden ?
 
Hausdoc

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All diese Punkte hatte ich auch schon angesprochen.
Punkt 1.
Du wirst es nie und nimmer schaffen diese Abdichtung so herszustellen, daß dies gem. AwSV 8 Wochen lang öldicht ist.
Eine fachgerechte Nachbesserung (Folienauskleidung) verschlingt typischerweise um die 4000€
In der Praxis sieht es so aus, daß nur doppelwandige Tanks dauerhaft Ruhe schaffen.
Punkt 2
Das wusstest du aber schon. Dieses Teil nachrüsten lassen ist keine so große Aktion. Im Zuge der Tankerneuerung. Unterschatze Punkt 1 nicht.
Nur wenn der Tankraum aus dichte Weiße (Beton)Wanne mit 3-fach Beschichtung ausgeführt ist, kannst du auf neue doppelwandige Tanks verzichten.
Das neue Tankvolumen beträgt max 3000l ( 4 x 750l) . Die bei der Neuaufstellung drauf achten daß idealerweise rundum 40 cm Platz zur Wand bleiben.
Punkt 3
Wurde dir hier auch schon mitgeteilt.


Der Bodenablauf muss dicht zubetoniert werden. Nachrüsten mit Bodenabläufen mit Ölabscheider sind teuer und wenig zweckmäßig.
Eine schwimmende Entnahme ist in den allermeisten Fällen nicht zulässig.
Einfach die Ausgschläuche entsprechend einkürzen ( 10 cm Bodenabstand) und gut is.
Eine Tankreinigung ist eigentlich nie notwendig ( nur z.b. bei Wasser im Tank
 

Thomas_1982

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Wir haben eine Frist von 3 Monaten bekommen.
 
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Das ist ein sportlicher Zeitrahmen.

Besorg dir ein Angebot über Erneuerung Tankanlage ( doppelwandig!!!)

Alle anderen Mängelpunkte werden im Zug der Neuinstallation automatisch abgearbeitet.
Noch ein wichtiger Punkt: Über den alten Tank und dessen Restinhalt brauchst du einen Entsorgungsnachweis !! Den musst du bei der Nachkontrolle vorlegen!
Dann kommt noch ein Punkt der etwas verzwickt ist: Vor Inbetriebnahme ( vor dem ersten befüllen) ist eine Sachverständigenabnahme der neuen Tankanlage notwendig.
Das bedeutet in der Praxis. Neuen Tank installieren lassen, dann SV Abnahme, dann tanken.
Frag telefonisch beim letzten Prüfsachverständigen wie du das machen sollst. Der Tankaustausch findet ja dann mitten in der Heizsaison statt.
 
tricotrac

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Der Bodenablauf muss dicht zubetoniert werden. Nachrüsten mit Bodenabläufen mit Ölabscheider sind teuer und wenig zweckmäßig
Erläutere uns das mal bitte genauer ? Teuer ist ein relativer Begriff und wenn (Ab)wasser entsorgt werden muss weil es keine andere Möglichkeit gibt ?
Frag telefonisch beim letzten Prüfsachverständigen wie du das machen sollst. Der Tankaustausch findet ja dann mitten in der Heizsaison statt.
Das halte ich auch für sehr wichtig ! Tankaustausch ist aber auch während einer Heizperiode zu bewerkstelligen. Ein guter Tankfachbetrieb organisiert das.
 
Hausdoc

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Erläutere uns das mal bitte genauer ? Teuer ist ein relativer Begriff und wenn (Ab)wasser entsorgt werden muss weil es keine andere Möglichkeit gibt ?
Wenn irgendwie möglich sollte auf Bodenabläufe verzichtet werden.
Nachrüsten Bodenablauf mit Ölperre kann ja meist nur wieder Murks werden. Kosten für den Bodenablauf selbst ca 800€ + Einbau = 1200 - 1500€.
Braucht man den Bodenablauf denn unbedingt? Oder tuts ggf ein Ausgussbecken auch um das Putzwasser wegzuschütten.......

BTW gilt das Verbot der Bodenabläufe im Umkreis von 3 m.
Wenn aber im Schadenfall das Öl über die bodengleiche Dusche einen Raum weiter einläuft, haftet der Betreiber auch wider in VOLLER Höhe.
Demnach hat in einen Anwesen mit Ölheizung ein Bodenablauf in meinen Augen prinzipbedingt nichts zu suchen. Ich versorge diese Dinger auch ausnahmslos mit 1 Eimer Blitzzement.
 

Thomas_1982

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Thomas_1982

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Ist die Abmauerung vom Tankraum statisch ausreichend? Wenn da nur eine 11,5er Wand ist: Raus damit -> mindestens 17,5 cm.
Laut TRwS 791 Teil 2 darf der maximal mögliche Flüssigkeitsstand nur 50 cm betragen, wenn man 11,5 cm dicke Wände hat. Nur: Wie berechnet sich der maximal mögliche Flüssigkeitsstand? Wir haben ja eine Batterietankanlage bestehend aus 3 Kunststofftanks (jeweils 2.000 Liter Nennvolumen, Grenzwertgeber in Tank 1 auf 95% Füllstand montiert). Der Heizöllagerraum ist 2,87 x 3,04 Meter groß. Der Ölfestanstrich hat eine Höhe von 1 Meter. Geht die Norm davon aus, dass alle 3 Einzeltanks randvoll sind (also 3x 2.000 Liter) und gleichzeitig bersten? Oder gibt es (wie beim Lichtstromnetz üblich) einen Gleichzeitigkeitsfaktor (z.B. 0,67), d.h. es würden dann höchstens 2 von 3 Tanks gleichzeitig bersten!? Vermutlich wurde sowas in der Norm vergessen, die Titanic lässt grüßen...

Für den Wasserablauf, der sich in ca. 1 Meter Abstand von ölführenden Komponenten befindet, gilt angeblich ein Mindestabstand von 2 Metern und nicht 3 m. Ich persönlich habe in die TRwS-Normen aber nicht reingesehen und werde auch nicht das Geld ausgeben, um mir diese zu beschaffen.

Die neue Heizölleitung des Einstrangsystems (Cu-Rohr 6 mm) muss in unserem Heizraum laut TRwS 791 Teil 2 in einem flüssigkeitsundurchlässigen Schutzrohr verlaufen. Ich habe vor, dafür nicht geschlitztes Marderschutzrohr (PP Polypropylen, schwer entflammbar, -40...+130°C) aus dem Automotive-Sektor zu besorgen:

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tricotrac

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Geht die Norm davon aus, dass alle 3 Einzeltanks randvoll sind (also 3x 2.000 Liter) und gleichzeitig bersten?
Ja, aber weniger durch bersten wie eine Leckage mit Heberwirkung über mehrere Tanks.( Einer undicht, alle leer). Deshalb muss die öldichte Auffangwanne auch den gesamten Tankinhalt der Heizöllagerstätte aufnehmen können.

Für den Wasserablauf, der sich in ca. 1 Meter Abstand von ölführenden Komponenten befindet, gilt angeblich ein Mindestabstand von 2 Metern und nicht 3 m. Ich persönlich habe in die TRwS-Normen aber nicht reingesehen und werde auch nicht das Geld ausgeben, um mir diese zu beschaffen
Dann muss dieser dauerhaft öldicht verschlossen werden.

Die neue Heizölleitung des Einstrangsystems (Cu-Rohr 6 mm) muss in unserem Heizraum laut TRwS 791 Teil 2 in einem flüssigkeitsundurchlässigen Schutzrohr verlaufen. Ich habe vor, dafür nicht geschlitztes Marderschutzrohr (PP Polypropylen, schwer entflammbar, -40...+130°C) aus dem Automotive-Sektor zu besorgen
Entnahmegarnitur auf Tank 1 >>> Heberschutzventil an der höchsten Stelle unter die Kellerdecke >>> Kabelleerrohr M 20 unter die Kellerdecke verlegt bis zum Ölgerät >>> dann senkrecht runter bis zur Ölfiler/ Entlüfterkombination. Das Kupferrohr wird immer weiter mit durchgeschoben. (Ist Rollenware 50 Meter lang).
Dafür ist kein öldichtes Schutzrohr erforderlich. Dieses Einstrangsystem arbeitet dann im Saugbetrieb und weist nur zwei Verbindungsstellen auf. Nämlich direkt im Bereich der Lagerstätte (Öldichte Wanne vorausgesetzt) und an der Ölfilter/Entlüfterkombi, (dort sollte Betonboden vorhanden sein).
 

Thomas_1982

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Blödsinn, die Instandhaltung (Wartung) von Heizölverbraucheranlagen ist im Gegensatz zur Instandsetzung (Reparatur) von Heizölverbraucheranlagen nicht fachbetriebspflichtig. Außerdem gilt diese Fachbetriebspflicht (Zertifizierung) nach Wasserhaushaltsgesetz nur für die Tankanlage und nicht für die Ölheizungsanlage. Den Vorfiltereinsatz darf also weiterhin jede Heizungsfirma wechseln! Sonst könnte es auch enorm schwierig werden, im Umkreis von 20 km einen Buderus-Experten mit Zertifizierung nach WHG zu finden!!!
 
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