Logamax GB152-24 T150 und GB162-15 einstellen

Diskutiere Logamax GB152-24 T150 und GB162-15 einstellen im Buderus Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo zusammen, wir haben ein Haus gekauft BJ 1968. Dort wurden vom Vorbesitzer die beiden folgenden Buderus Gas-Brennwerttherme verbaut: a) für...

lanix

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Hallo zusammen,

wir haben ein Haus gekauft BJ 1968. Dort wurden vom Vorbesitzer die beiden folgenden Buderus Gas-Brennwerttherme verbaut:

a) für die Hauptwohnung (aktuell DG nicht ausgebaut) mit 127qm, 2 Erwachsene und 1 Kleinkind und ab Sommer noch ein Baby
- GB152-24 T150 mit RC35 am Gerät
Betriebsstunden 6.174 / Brennerstarts 66.941
Die Anlage wird für die Heizkörper (Radiatoren) und Warmwasser genutzt. Ein Außentemperaturfühler ist angebracht.


b) für die Einliegerwohnung mit 57qm, 1 Erwachsene
- GB162-15 mit RC35 am Gerät
Betriebsstunden 9339 / Brennerstarts 19.900
Die Anlage wird nur für die Heizkörper genutzt. Warmwasser kommt aktuell über Durchlauferhitzer bzw. Untertischspeicher. Ein Außentemperaturfühler ist angebracht.

Ich habe leider wenig Ahnung von der Materie. Ich habe mir die Anleitungen (für Bediener / für Fachmann) mehrfach durchgelesen und bin auch in dem Servicemenü gewesen ohne dort etwas zu verstellen. Ich weiß nur, dass die Anlage - weil das Haus einige Monate leerstand - "runter gedreht" wurde. Ich habe mir die Betriebsstunden und die entsprechenden Brennerstarts angeschaut und habe dann mal im Internet recherchiert, mit dem Ergebnis, dass das eigentlich nicht gut sein kann. Mir kommt es so vor als seien an beiden Geräten noch die Werkseinstellungen eingestellt.

Nun die Frage, wie ich beide Geräte für meine Zwecke optimal einstellen kann. Ich kann gerne alle benötigten Daten und Infos nachliefern.

Danke und Gruß
Lanix
 
Hausdoc

Hausdoc

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Meine Einschätzung:

Wenn ein Haus verkauft wird, wird zuvor die Heizungsanlage sträflichst vernachlässigt.
Das heißt, daß diese Geräte meist mehr als Wartungsbedürftig sind.

In dem Fall würde ich einen Termin mit dem Fachmann der Wahl ausmachen. Dieser Fachmann wartet die Anlagen, weist dich ein und stellt die Regelung nach deinen Bedürfnissen ein.

Da ich weder den Dämmzustand des Gebäudes ( alter + Zustand von Fenster + Dach.....), noch das Heissystem ( Einrohr, Zweirohr, Art der Heizkörper) kann man da leider keine exakten Angaben machen.
 

lanix

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Da hast du vermutlich nicht unrecht. Das habe ich ursprünglich auch vorgehabt, aber meine Sorge ist da einen qualifizierten Fachmann zu finden. Schließlich war ja auch ein "Fachmann" da und hat dem Vorbesitzer das so eingestellt.

Das Haus selber hat 2011 komplett neue Fenster doppelt bzw. dreifach verglast. Ansonsten haben wir hier keine Aussenfassadendämmung. Die Wände sind 24 /30 cm massiv, wie so üblich für das Baujahr. Heizkörper sind alle Radiatoren mit Danfoss Thermostaten. Anlage ist als Zweirohrsystem aufgebaut.

Ansonsten funktioniert auch alles - nur die Anzahl der Brennerstarts ist unnormal hoch.

Letztlich werde ich wohl nicht drum herum kommen einen Techniker herzubestellen, aber ich würde mich gerne vorher schlaumachen, damit ich ungefähr weiß, was er da tut oder nicht tut.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Das mit den Brennerstarts kann an zu viel Sparen liegen.
Beispielsweise ist stundenweises Heizung Gift ind jeglicher Hinsicht. Genauso wie nicht alle Heizkörper des Gebäudes nutzen.

Das Gebäude hat einen bestimmten Wärmeverlust. Das Heizgerät hat nur die Aufgabe , diesen Verlust auszugleichen.

Es macht also wenig Sinn , die Heizzeit zu begrenzen oder die Heizkörperleistung (durch Nutzung nur einzelner Heizkörper) zu drosseln.

Ideal wäre: ganztägig durchheizen - bei voll geöffneten Heizkörpern. Die Leistungs und Temperaturanpassung nur über die Heizkennlinie.

Das kannst du bei der nächsten Heizperiode selbst versuchen.
 

lanix

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OK verstehe. Bis ich einen Techniker geholt habe werde ich nun alle Heizkörper aufdrehen - also an den Thermostaten nicht mehr rumspielen und stattdessen über Heizkennlinie alles steuern. Hab ich das richtig verstanden? Durch welche Einstellungen im Servicemenü beeinflusse ich die Kurve denn?
 
Hausdoc

Hausdoc

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Durch welche Einstellungen im Servicemenü beeinflusse ich die Kurve denn?
Gar nicht im servicemenü. Du reduzierst einfach die "Tagtemperatur" bis auf ein notwendiges Minimum.
 

Reller

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Hallo Hausdoc,

ich lese mich gerade in die ganze Heizungstechnik Materie durch Stöbern in diversen Forum-Beiträgen ein und bin gerade auch bei der Frage, was diese Heizkennlinie genau ist und wie ich die an meiner Gas-Brennwerttherme Logamax GB157-16 T150 MIT Außentemperatursteuerung und RC35 Regelung (betreibt Fussbodenheizung im Erdgeschoss, Heizkörper im Dachgeschoss und erzeugt Warmwasser) einstellen kann.

Deine Hinweise, eine Heizung nach Möglichkeit durchlaufen zu lassen, verstehe ich nicht so ganz. Heißt das, dass man nicht einmal in den Nachtmodus wechseln soll, wenn alles schläft ?

Dann schreibst Du :
Hausdoc schrieb:
Zitat


Durch welche Einstellungen im Servicemenü beeinflusse ich die Kurve denn?
Gar nicht im servicemenü. Du reduzierst einfach die "Tagtemperatur" bis auf ein notwendiges Minimum.
Bitte beantworte hierzu noch folgende Frage: Woher weiß die Anlage denn, wie hoch die Kesseltemperatur bei den verschiedenen Außentemperaturen sein muss ? Ich dachte, dass genau das über die Heizkurze festgelegt wird und man durch das Verändern der Heizkurve, also durch das Finden de richtigen Einstellung, am meisten Energie sparen kann.

Bin auf die Antworten gespannt!

Vielen Dank im Vorraus und ein schönes Wochenende an alle ;-)
 
Hausdoc

Hausdoc

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Heißt das, dass man nicht einmal in den Nachtmodus wechseln soll, wenn alles schläft ?
Richtig.

Bei Fußbodenheizung ist das ziemlich unsinnig. Eh hier eine Absenkung spürbar greift, ist die Nacht rum.

durch das Finden de richtigen Einstellung, am meisten Energie sparen kann.
Durch optimierte Regelungseinstellungen spart man im Promillebereich.
Energie sparen geschieht an anderer Stelle. Gebäudedämmung = Einsparung 2 stelliger Prozentbereich.
 

Reller

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Hausdoc schrieb:
Zitat


Heißt das, dass man nicht einmal in den Nachtmodus wechseln soll, wenn alles schläft ?
Richtig.
Hm, das verstehe ich nicht. Jedenfalls nicht, wenn ich die Arbeitsweise meiner Heizung beobachte, was ich jetzt seit Tagen tue.

Bei mir ist die Heizung immer an und heizt (bzw. verbraucht Gas), wenn sie im Tagbetrieb läuft. Nur im Nachtmodus schaltet sich der Brenner ab und die Anlage schaltet dann sogar auf -aus Stromvebrauchssicht- "Sparbetrieb", bei dem nur 14 Watt Strom verbraucht werden. Im Tagmodus liegt dieser sonst bei 120 Watt (ich glaube, wenn der Brenner und Umwälzpumpe an sind) oder bei ca. 87 Watt (wahrscheinlich wenn nur die Umwälzpumpe läuft).

Was mich auch wundert: Ich habe eine Solltemperatur von 21,5 Grad an der RC35 Reglereinheit eingestellt. Inzwischen sind es bei uns wieder 22,8 Grad und die Heizung heizt weiter. Ich dachte, dass das normal sei, weil die Außentemperatur unterhalb der Sommer/Winterschwelle (16 Grad) liegt und die Heizung heizt, solange die Schwelle nicht überschritten wird.

Die Frage ist, warum weitergeheizt und Gas sowie mehr Strom verbraucht wird. Gibt es da -ohne dass ich jetzt meine Anlage im Detail beschreibe- irgendeine einfache Erklärung für ?

Edit: Habe gerade in einem anderen Thread zu einem ähnlichen Thema etwas von einer "Brücke an der Klemme WA" gelesen. Soll ich das auch mal prüfen ? Wo finde ich die denn ?

Hausdoc schrieb:
Bei Fußbodenheizung ist das ziemlich unsinnig. Eh hier eine Absenkung spürbar greift, ist die Nacht rum.
Was für eine Absenkung meinst Du ? Für mich besteht aus Energiesparsicht eine Absenkung, wenn der Brenner nicht heizt und die Anlage nur mit 14 Watt (und nicht 8 fachen) läuft. Und diesen Zustand habe ich nur im Nachtmodus.

Zitat
Hausdoc schrieb:
durch das Finden de richtigen Einstellung, am meisten Energie sparen kann.
Durch optimierte Regelungseinstellungen spart man im Promillebereich.
Energie sparen geschieht an anderer Stelle. Gebäudedämmung = Einsparung 2 stelliger Prozentbereich.
Wenn die Reglereinstellungen nur so wenig (bis gar kein) Einsparungspotential bieten, wofür gibt es dann die ganzen Einstellungsmöglichkeiten und den permanent zu findenden Tipp, dass man die Heizung nach seinen Lebens- bzw. Heizgewohnheiten einstellen sollte ?

Mama Mia. Das ist aber wirklich eine Wissenschaft für sich. Für Otto-Normal-Verbraucher undurchschaubar. Das Blöde ist, dass ich bereits zwei Heizungsfachmänner zu Rate gezogen habe, die zwar anscheinend eine Heizung zusammenbauen können, aber nicht in der Lage waren, meine Fragen so zu beantworten, dass ich damit großartig was anfangen konnte. Das ich zu blöd bin, kann natürlich auch sein. Also frage ich weiter und lese mich weiter ein. Irgendwann kapiere ich dann hoffentlich das Wesentliche und kann meine Heizung so einstellen oder einstellen lassen, dass sie optimal läuft.

Abechließende Frage an die Poweruser hier: Darf ich weitere Threads eröffnen, um meine Anlage mal von Euch beurteilen zu lassen ? Würde Bilder, technische Daten usw liefern. Oder ist es als User dieses Forums meine erste Pflicht, mich tagelang hier durch Threads zu wühlen, um darüber Antworten zu finden (was ich jetzt schon mehrere Stunden getan habe) ?
 
Hausdoc

Hausdoc

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Bei mir ist die Heizung immer an und heizt (bzw. verbraucht Gas)
Nicht die Heizung selbst ist der Energiefresser , sondern das Gebäude.

Es macht doch logischerweise keinen Sinn, die Heizung in der Heizzeit zu kastrieren, während der Energiehunger des Gebäudes nach wie vor fortbesteht. ;)

Was mich auch wundert: Ich habe eine Solltemperatur von 21,5 Grad an der
RC35 Reglereinheit eingestellt. Inzwischen sind es bei uns wieder 22,8
Grad und die Heizung heizt weiter
Die Solltemperatur hat nichts mit einer tatsächlichen Raumtemperatur zu tun. Die Heizung nimmt nur an, daß anhand der hinterlegten Parameter diese Temperatur erreicht wird. Das kann aber auch deutlich abweichen.
Auf diesem Wege hat aber der Endkunde =Nutzer eine sehr einfache Möglichkeit in die Heizkennlinie einzugreifen.

Würde da im Display stehen. "Parallelverschiebung der Heizkennlinie um soundsoviel K ändern"...... würdest du dich dann auskennen? ;)

Mama Mia. Das ist aber wirklich eine Wissenschaft für sich. Für Otto-Normal-Verbraucher undurchschaubar
Warum? Beim Auto kapierst du es doch auch.

Wenn du um die Kurve fährst...... nimmst du da das Gas ein klein wenig runter???? Oder schaltest du den Motor jedesmal konsequent aus?

Um Fahren zu können, muss der Motor eine kontinuierliche ,veränderliche Leistung erbringen.
Um ein Gebäude warm zu halten muss eine Heizung eine kontinuierliche, veränderliche Leistung erbringen.
 

Reller

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Tausend Dank für Deine ganzen Antworten. Ist ja unglaublich, mit wieviel Einsatz Du hier im Forum hilfst.

So ganz schlüssig ist das
Auf diesem Wege hat aber der Endkunde =Nutzer eine sehr einfache Möglichkeit in die Heizkennlinie einzugreifen.
für mich leider noch nicht.

Irgendwann muss die Heizung doch mal den Brenner abschalten anstatt permanent die Temperatur nach oben zu treiben.

Wie kriege ich das denn hin ? Muss ich die Solltemperatur herunterregeln ? Oder muss ich einfach nur die Temperatur in den Räumen herunterregeln ?

Diese Frage interessiert mich am meisten:

Wann geht so ein Brenner denn dann mal aus und macht Pause ? Es wird doch nicht so sein, dass der permanent laufen muss.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Es wird doch nicht so sein, dass der permanent laufen muss.
Doch - so lange bis der Wohnraum ausreichend warm ist.

Dann schließen die Heizkörperventile. In der Folge steigt die Vorlauftemperatur der Therme und der Brenner schaltet ab.

Laß dich von der langen Brennerlaufzeit nicht irritieren- das muss so sein und das ist auch so gewünscht.


Wieder Beispiel Auto:
Wenn du von Bremen bis Italien in Urlaub fährst, muss der Motor des Autos ja auch die ganze Zeit laufen.

Es wird wohl nicht so sein, daß du bestimmst, der Motor hätte gefälligst aus zu sein, weil die Spritkosten ja teuer sind. Das Auto rollt ja noch etwas.... wozu also ein laufender Motor...... ;) ^^
 

Reller

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Ok. Das leuchtet mir jetzt so langsam ein. Der Vergleich mit dem Auto ist sehr gut! Ich werde jetzt erst einmal die Nachtabsenkung (16 Grad) Vormittags (von 8:30 -11:00 Uhr) aus dem Schaltprogramm rausnehmen und die Heizung normal weiterlaufen lassen (22 Grad).

Dann aber noch zwei Fragen dazu:

1) Sollte ich denn wirklich den ganzen Tag eine Solltemperatur von 21 oder 22 Grad einstellen und gar keine Nachtabsenkung (derzeit von 22:00 bis 5:30 Uhr auf 16 Grad) verwenden ? So habe ich das Deinen Ausführungen jetzt jedenfalls entnommen.

2) Woher weiß ein Brenner (bzw. wie wird geregelt), bei was für einer Vorlauftemperatur er abschalten kann und welche Einflussfaktoren (z.B. Außentemperatur) spielen dabei eine Rolle ? Und wie kann man das beeinflussen ? Nur über Veränderung der Solltemperatur ?
 

lanix

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Hausdoc schrieb:
Das mit den Brennerstarts kann an zu viel Sparen liegen.
Beispielsweise ist stundenweises Heizung Gift ind jeglicher Hinsicht. Genauso wie nicht alle Heizkörper des Gebäudes nutzen. Das Gebäude hat einen bestimmten Wärmeverlust. Das Heizgerät hat nur die Aufgabe , diesen Verlust auszugleichen. Es macht also wenig Sinn , die Heizzeit zu begrenzen oder die Heizkörperleistung (durch Nutzung nur einzelner Heizkörper) zu drosseln. Ideal wäre: ganztägig durchheizen - bei voll geöffneten Heizkörpern. Die Leistungs und Temperaturanpassung nur über die Heizkennlinie.´Das kannst du bei der nächsten Heizperiode selbst versuchen.
Hallo!
So ich melde mich zurück und habe nun einige Woche getestet. Mit den Tipps hier im Forum habe ich den Buderus GB162 für die ELW gut im Griff. Aber das überdimensionierte GB152-24KW T150 für die Hauptwohnung bereitet mir Kopfzerbrechen. Ich habe ziemlich viel gelesen und lasse nun seit einer Weile folgendes laufen:

VL Auslegung (-15°C) 50°C
VL max. 55°C
VL min. 10°C
Tag-Temperatur 22°C
Nacht-Temperatur 21°C
- das RC35 hängt an der Anlage
- die Anlage steht auf witterungsgeführt
- Programm für Heizkreis steht auf "Familie" wegen Baby und Kleinkind
- WW steht auf 55°C und hat ein eigenes Programm -> einmal am Tag zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr
- alle Heizkörper im gesamten Haus sind auf max. aufgedreht

=> das Haus wird angenehm warm. Hab jetzt mit einem normalen Thermometer gemessen und komme da auf ca. 20-21°C Raumtemperatur.

Das Gute: Die Anlage läuft sehr lange durch mit 25% Leistung was dann ja 6KW/24KW entsprechen sollte. Die Brennerstarts sind runter auf ca. 20 / Tag. Vorher waren es ca. 80-100 / Tag.

Das Schlechte: Ich stelle ich allerdings einen sehr hohen Gasverbrauch von ca. 20 m^3 fest bei einer AT von ca. -1°C bis 5°C fest. Ich weiß, dass unser Haus nicht gedämmt ist und deswegen viel Energie verbraucht, aber ich hab die Termperatur an der Heizanlage ja deswegen nicht noch weiter hochgedreht. Die steht wie schon gesagt auf 21°/22°C. Wenn ich die Temp. am RC35 auf höhere Werte wie 27°C etc. gestellt hätte, könnte ich mir den Verbrauch erklären.. aber so ist das schon echt heftig.

Grundsätzlich die Frage: Der Anlage dürfte doch egal sein, ob mein Haus gedämmt ist oder nicht, der regelt doch nur über die AT, oder liege ich da falsch? Was ich damit sagen will: Ich hätte doch den Verbrauch ja auch wenn ich mit den selben Einstellungen ein gedämmtes Haus heizen würde? Oder misst der auch noch irgendwelche anderen Werte.. ??

Ich konnte nach wochenlangen Suchen der Dokumente endlich den HB finden, der die beiden Anlage 2009 hier reingebaut hat. Der kommt heute. Bin mal gespannt was er sagt...

Könnte auch sonst ein Defekt oder derartiges vorliegen, was zu einem erhöhten Gasverbrauch führt?

Danke und Gruß
lanix
 
Hausdoc

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Grundsätzlich die Frage: Der Anlage dürfte doch egal sein, ob mein Haus gedämmt ist oder nicht, der regelt doch nur über die AT, oder liege ich da falsch? Was ich damit sagen will: Ich hätte doch den Verbrauch ja auch wenn ich mit den selben Einstellungen ein gedämmtes Haus heizen würde? Oder misst der auch noch irgendwelche anderen Werte.. ??

Nein. Ein ungedämmtes Gebäude braucht selbstverständlich mehr Heizenergie.

Ich kann dir nur von meinem Fall berichten. Nach energetischer Sanierung brauchen wir nur noch ca 40% der Heizkosten gegenüber ungedämmten Gebäude.
 

lanix

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Hausdoc schrieb:
Nein. Ein ungedämmtes Gebäude braucht selbstverständlich mehr Heizenergie. Ich kann dir nur von meinem Fall berichten. Nach energetischer Sanierung brauchen wir nur noch ca 40% der Heizkosten gegenüber ungedämmten Gebäude.
Ja, klingt ja auch erstmal völlig logisch. Ich würde ja annehmen, dass man bei einem gedämmten Haus dann mit der Temperatur der Anlage auch runtergehen kann und deswegen weniger verbrät. Aber ich liege da doch schon bei 21/22°C ...
Die fragt, die sich mir weiterhin stellt: Woher weiß das Gerät, ob mein Haus gedämmt ist oder nicht? Der stellt doch eine bestimmte VL-Temp. zu Verfügung und die ist rein von der AT abhängig - nehme ich zumindest an.
 
Hausdoc

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Woher weiß das Gerät, ob mein Haus gedämmt ist oder nicht?
Gar nicht.

Es heizt so lange, bis die errrchnete VL Temperatur erreicht ist. Beim ungedämmten Gebäude dauert das nur doppelt so lang wie beim gedämmten Gebäude.
 

lanix

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Hausdoc schrieb:
Woher weiß das Gerät, ob mein Haus gedämmt ist oder nicht?
Gar nicht.
Es heizt so lange, bis die errrchnete VL Temperatur erreicht ist. Beim ungedämmten Gebäude dauert das nur doppelt so lang wie beim gedämmten Gebäude.
Aha, ok verstanden. Wie komme ich nun weiter.. Sollte man zuerst mit einer Dachdämmung anfangen oder die Aussenwände - was bringt da mehr? Das Dachgeschoss ist übrigens bis auf ein Zimmer noch nicht ausgebaut. Sind ca. 80qm.
 
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Dazu macht es Sinn , einen Energieberater zu kontaktieren.
Ich hab das auch gemacht.
Gedämmt wurde Dach (neu) + Fassade + Fenster (neu)
Alle Dämmdicken wurden vom Energieberater berechnet
 
Thema:

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