KlimaSplittgerät mit WP Funktion als zusatzheizung???

Diskutiere KlimaSplittgerät mit WP Funktion als zusatzheizung??? im Wärmepumpe, Gebäudekühlung Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo Heizungsprofis, habe eine genrelle Frage zum Problem Auslegung / Heizleistung. Vor 4 Jahren haben wir einen Altbau (BJ 72) gekauft und...

oliverthenewbie

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Hallo Heizungsprofis,

habe eine genrelle Frage zum Problem Auslegung / Heizleistung.

Vor 4 Jahren haben wir einen Altbau (BJ 72) gekauft und renoviert.

Es ist ein großzügiger Bungalow, den wir noch ein wenig im Grundriss verändert haben.

Eine einzeln abgetrennte kleine Küche (zwischen 6 und 8 qm) haben wir durch entfernen der Trennwand in den Wohnbereich integriert.

Durch die Aufstellung der Küchenzeile mussten wir einen kleinen Heizkörper (schätze max 800 W) entfernen.

Im Essbereich haben wir aus einem Fenster eine Terrassentür gemacht. Damit entfiel auch hier ein kleinerer Heizkörper.

Verblieben sind 1 Heizkörper 2 Rippen mit ca. 1,3 m x 0,5 m ; ein Heizkörper 2m x 0,4 m, Zweirippig, sowie ein Heizkörper Einrippig ca. 2m x 0,4m.

Ich schätze die vorhandene Heizleistung damit auf ca. 4 kW.

Die Raumgröße liegt bei ca. 50 qm. Es gibtg aber einen 1,4 m breiten Durchgang zum nächsten Raum (ca 12 qm) und dort einen weiteren Durchgang in den Flur.

Nun erreichen wir mit der Heizung alleine im Winter freundliche 19 Grad im Wohnzimmer.

Nach zwei Jahren haben wir einen Kamin installiert (8 -10 kW) mit dem wir es (allein Heizend) auf 26 bis 29 Grad bringen.

Zunächst hatten wir über eine Wärmedämmung nachgedacht. Anhand uns vorliegender Angebote (22 TSD Aufwärts) ist aber eine Ammortation so in ca. 30 Jahren zu erwarten.

Es handelt sich halt um einen Altbau mit entsprechend schwierigen Ecken die Aufwändig zu bearbeiten sind.

Nun habe ich einiges über Klima Splitt Anlagen als WP gelesen. Die Frage ist, könnte man mit so einer Anlage 3 -5 kW Installieren zum zuheizen (Im Sommer dann Idealerweise auch noch Kühlen) und wäre damit günstiger als bei meiner Ölheizung (Viessman Vitola Bifferal 43 kW, BJ 88 )? Ich denke gerade darüber nach die Heizkörper zu ändern bzw. Weitere zu Installieren.

Wenn allerdings mit der KlimaSplitt das Ergebniss das gleiche ist, eventuell sogar mit weniger Umbau Aufwand, würde ich das sogar bevorzugen.

Was meint Ihr? Wer hat damit Erfahrungen gemacht?? :?:

Grüße,

Oliver
 
Hausdoc

Hausdoc

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Hallo,

Ein Klimagerät ist ja ganz grundsätzlich ein Energievernichter.
Zur Not kannst du selbstverständlich ein Splitgerät verwenden. Dann aber bitte ausschließlich ein Invertergerät, auch wenns teurer ist.


Selbstverständlich muß das Augenmerk auf eine gute Dämmung gerichtet werden.
Das mit deiner Rechnerei ist eine Milchmädchenrechnung.
Hast du bereits einen Energieberater hinzugezogen??? Wenn nein, laß erst mal eine Dämmung berechnen (und schriftlich bestätigen!!!)

Häuser die vor der Ölkriese errichtet wurden , haben katastrophale Dämmwerte. Der Energiebedarf liegt auf jeden Fall bei 100W/m² - oder darüber.
Bei einer guten Dämmung wären es nur noch ca 40W/m²
Wenn die Fenster noch Original sind, müssen die zu erst raus. Aber komplett, nicht nur die Scheiben.
Danach wird das Dach gedämmt. Bei einem 40 Jahre alten Haus dürfte hier eine Neueindeckung fällig sein.
Zuletzt werden die Wände gedämmt..

Mein ehrlicher Tipp: Investier das Geld, das ein Klimagerät kostet, lieber in die Dämmung, bzw auch in die Sanierung der Heizungsanlage.


Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, daß man nach erfolgreich umgesetztem Sanier/Dämmkonzept anschließend nur noch - in meinem Fall - 1/3 der Brennstoffkosten hat.
 

oliverthenewbie

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Hallo Hausdoc,

also das Problem ist, das ich bereits angefangen habe erste Dämmaßnahmen auszuführen.

Das Haus (Bungalowstil) hat von mir eine Dämmung der Decke zum Dachboden bekommen.(Mineralwolle in der gut von oben zugänglichen Decke.

Effekt: Keiner!

Fenster hatten wir gleich am Anfang neu gemacht, Kunstoff, Isolierverglasung, allerdings nicht dreifach sondern "normal".

Nun habe ich mir Anmgebote für eine Dämmung komplett außenrum eingeholt.


Die Liegen so bei mind. 22 Tsd Euro.

Da sind noch nicht die erfordrlichen Umänderungen der Heizungsleitungen (Öl Tankleitung und Entlüftung), Telekom , Dachrinnen und sonstiges drin. Also nochmal mind. 3 Tsd Euro drauf, gut geschötzt.


Das wären dann 25 Tsd Euro, die ich gar nicht habe.

Also Finanzierung über KfW erforderlich.

Geschätzte 500 Euro Zinse / Jahr. Bei einer Laufzeit von 20 - 30 Jahren, sind das:

10 bis 15 Tsd EUR drauf:


Kosten der Dämmung: zwichen 35.000 und 40.000 EUR.


Ammortisation innerhalb der Kreditlaufzeit gerechnet:

1300 EUR Einsparung pro Jahr erforderlich!


Meine Heizkosten (Öl): 2.500 l - 3.000 l = 2.400 - 3.000 EUR / Jahr bei 1EUR/Liter!!!!!

Also müsste um die erforderliche Investition zu decken ein Minderverbrauch von 43 % nur durch die Dämmung erzielT werden.

Wenn der Ölpreis allerdings nicht die 1 EUR erreicht ist sogar mehr Einsparung erforderlich.

Anfragen an die Anbieter der Dämmung haben ergeben das KEINER!!!!!! bereit war eine wie auch immer niedrige Einsparung zu garantieren. Nicht mal 10 % waren die bereit in Aussicht zu stellen.

D.h. eventuell schön viel Geld ausgeben, das in 30 Jahren nihct mal reinkommt?????

Außerdem ist ja damit nicht gesagt das es wärmer wird!

Wenn man die Dämmung als Einsparung rechnet hätte ich ja die gleichen zu niedrigen Temperaturen.

Also solange mir eine Firma die eine Dämmung für so viel Geld anbietet nicht Garantieren kann das sich das überhaupt Lohnt, ist das Ganze für mich doch sehr bedenklich.


Ist ja dann eher wie Immobilienspekulation. Kann sein das das Haus wertvoller wird in Zukunft, vielleicht aber auch nicht.

Ach ja, das einzige was ich bekommen habe, war der Hinweis, das durch die Dämmung sich Algen auf der Außenfläche sammelnb könnten. Das wäre aber kein Mangel.

Also statt Zusagen sogar noch von vorne herein Versuchte Mängelrechtfertigung.

Es gibt nämlich auch dazu schon Klagen und Gerichtsurteile, die besagen, daß es heute Möglichkeiten gibt dies zu verhindern. Wird natürlich nicht angeboten weil Extra Teuer und man dann den Auftrag nicht bekommt.


Mich interressiert also ernsthaft wie ich die Heizleistung der WP Anteilig auf meine Heizung /Öl umrechnen kann, um dann zu entscheiden ob damit preisgleich der Tausch von 3 Heizkörpern (Die ja auch neu angeschafft werden und montiert werden müssten) vermieden werden kann .

Die Klimamöglichkeit im Sommer wäre dann zusätzlich Interressant.

Und wenn dann irgendwann die Solartechnik so günstig werden würde, das man die WP mit Solrastrom betreiben könnte, dasnn wäre das die viel bessere Lösung.

Oder nicht?


Gruß,

Oliver
 
Hausdoc

Hausdoc

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Durch unüberlegte Dämmversuche entstehen Baumängel!!
Desweiteren kostet es unsinnigerweise Geld. Das Ergebnis kennst du. ( Warmdach und Kaltdach zu mischen ist auch unsinnig)

Daher mein dringender Rat. Hol den Energieberater!!!

Erst wenn du hier ein Konzept hast, kannst du nach und nach die "Baustellen" angehen.

22 K€ für Vollwärmeschutz halte ich im Einfamilienhausbereich für überteuert.

Über Dachrinnen brauchst du auch noch nicht nachdenken- weil du noch gar nicht weißt ob das Dach in der jetzigen Form bleiben kann. ;)
Ich vermute daß du eine Aufsparrendämmung brauchst..
Das heißt auf die vorhandenen Sparren kommt ein zweiter Sparren, dazwischen wird gedämmt . Die Dicke der Dämmung berechnet der Energieberater.

Vieviel m² Wohnfläche hat denn das Haus???
 

oliverthenewbie

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Hallo Hausdoc,

"Überteuert" fand ich das Angebot auch.

Ist aber das einzigste was ich von 3 Firmen, die sich das Haus angeguckt haben, bekommen habe.

Damit ist es für mich halt der Maßstab.

Die Außenwände haben ca 200 qm Wandfläche.

Die Wohnfläche liegt zwischen 140 und 160 qm.

Das Dach, mit niedrigem Winkel, ist nicht ausgebaut und wird es wohl auch nie.

Deshalb habe ich die Oberste decke zum dachboden zwischen den Sparren gedämmt.

Trotz aller Diskussionen, energieberater für 2000 Eruo, damit der mir sagt ich müsste mit Wanddämmung, neuer heizung, neuem Dach, dann so ca. 50 000 EURo reinstecken um anschließend von meinen jetzigen 2.500 Euro Heizkosten im Jahr 500 sparen zu können, ist aus meiner Sicht zu teuer.

Mich interressiert ob es technisch Möglich ist mit einem Klima Splitt geröt im Winter, wenn wkir den höheren Wärmebedarf haben,

3 - 4 KW Heizleistung zusätzlich in das Wohnzimmer bringen zu können, und wieviel Verbrauchskosten im vergleich zur Ölheizung ich zusätzlich zu erwarten habe.

Zur Zeit setze ich dafür meinen Kamin ein, und stecke das Geld halt in Brennholz.

Wenn allerdings eine Klimasplitt

a) Schnller reagiert
b) Gleich günstig oder gar günstiger ist
c) Mir den Umbau der Heizkörper und Neukauf von drei Heizkörpern (müssen ja uch wieder vom Installateur montiert werden, incl, umlegen an neuen Ort, stehen jetzt hinter Sofa wos nichts nützt) erspart
d) Und im Sommer noch zum Kühlen taugt (Lüftung sparen, bin Heuschnupfen geplagtt)


dann ist das für mich schon eine gute Sache.

Also wie siehts zu den Punkten aus???


Alternative ist ebenbn wie beschrieben nicht Wärmedämmung, sondern der Umbau der Heizkörper, wobei der alte Kessel bleibt.


Gruß,

Oliver
 
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