Kaufberatung Gasbrennwert für KfW55-Haus

Diskutiere Kaufberatung Gasbrennwert für KfW55-Haus im Off Topic Forum im Bereich Off Topic; Hallo, für meinen Neubau, ca. 300qm Wohn- und Nutzfläche (beheizter Keller), KfW55-Haus mit Gasbrennwert, Solarthermie, KWL und Radiatoren...

Ted60

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Hallo,
für meinen Neubau, ca. 300qm Wohn- und Nutzfläche (beheizter Keller), KfW55-Haus mit Gasbrennwert, Solarthermie, KWL und Radiatoren benötige ich eine gute Heizung.
Der Heizungsbauer schlägt eine Junkers ZSB 14/4 vor.

Diese hat eine min. Nennwärmeleistung (80/60 °C) von 2,9kW.

Ist diese sinnvoll oder wäre eine Viessmann Vitodens 300-W sinnvoller, da diese niedriger moduliert (Heizwassertemperatur, 80/60 °C 1,7 - 10,1 kW)?

Wegen Solarthermie (für Warmwasser) benötige ich einen Speicher - ist dann das Thema "takten" erledigt und ich kann die Junkers nehmen? Oder ist "takten" immer wichtig und ich sollte die - teurere - Viessmann nehmen?

Weiterhin suche ich eine Heizung, die ich auch gut überwachen kann, also z.B. per Webfrontend mir ansehen kann, wie oft sie taktet oder welche Temperaturen im Vor- und Rücklauf sind.

Ciao, Ted
 
Hausdoc

Hausdoc

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Achte bei der Solarthermie drauf, daß eine Heizungsünterstützung dabei ist. Nur solare Warmwasserbereitung ist Unsinn.


Ted60 schrieb:
Weiterhin suche ich eine Heizung, die ich auch gut überwachen kann, also z.B. per Webfrontend mir ansehen kann, wie oft sie taktet oder welche Temperaturen im Vor- und Rücklauf sind.
Vollkommener Schmarrn. ;) Braucht kein Mensch und ist derzeit nur ein gutes Verkaufsargument. Genau diese Technik, die dafür notwendig ist, streikt oft - der Rest läuft fehlerfrei...
Hat dein Kühlschrank eine Webanbindung wo du Kältemitteldrücke überprüfen oder Überhitzung einstellen kannst und Alarm schlägt wenn die Lampe nach 20 Jahren streikt? ;)

Eine Heizung muss von sich aus zuverlässig ohne ständigen Zugriff von aussen arbeiten.
Seit über 30 Jahren machen das die Anlagen auch.



PS: Häng dich nicht so an der moinimalen Leistung fest.
Irgendwann (in der Überhgangszeit ) wird jedes Gerät takten.
 

Ted60

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Ich verstehe Dich so:
- Solarthermie mit Heizungsunterstützung, damit auch großer Speicher
- Gastherme heizt den großen Speicher auf, daher ist "takten" nicht so häufig
- Ob 1,7 oder 2,9 kW Minimalleistung macht kaum einen Unterschied.

Ist "takten" denn jetzt problematisch oder ist das kein Problem?
Die Viessmann hat mit der halben Minimalleistung wahrscheinlich nur halb soviel Takte.
Außerdem reicht es lt. Viessmann-Webseite, wenn der Schorni nur alle 3 Jahre kommt.

Zum "smart home": Natürlich möchte ich, dass die Heizung einfach läuft. Ich möchte aber auch wissen, was sie tut und evtl. in die Steuerung eingreifen. Wie soll ich sonst feststellen, dass die Heizung z.B. morgens den ganzen Speicher erhitzt, obwohl mittags die Sonne das kostenlos tun würde.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Ted60 schrieb:
- Ob 1,7 oder 2,9 kW Minimalleistung macht kaum einen Unterschied.
Richtig.

Ted60 schrieb:
Gastherme heizt den großen Speicher auf, daher ist "takten" nicht so häufig
Nein, Die Solaranlage beheizt den Puffer.
Wie das Gasgerät eingreift, dazu gibt es mehrere hydraulische Möglichkeiten.

Ted60 schrieb:
Ich möchte aber auch wissen, was sie tut und evtl. in die Steuerung eingreifen.
Wozu?
Wenn du sagst: Rein als Spielzeug.... dann wärs ok...
Aber dieser schnickschnack ist unwirtschaftlich. Steigert nur die Anschaffungskosten und bringt nichts.

Ted60 schrieb:
Wie soll ich sonst feststellen, dass die Heizung z.B. morgens den ganzen Speicher erhitzt, obwohl mittags die Sonne das kostenlos tun würde.
Keine Sorge.... das kann die Anlage ganz allein und das sogar ziemlich zuverlässig (korrekte Hydraulik vorausgesetzt) ;)

Wenn Home Automation - dann richtig!
 

Ted60

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Danke für die schnelle Antwort.
D.h. Du würdest die Junkers ZSB 14/4 anstelle der gut 1000€ teureren Viessmann nehmen? Oder die neue Junkers 9000i (preislich grob geschätzt zwischen ZSB 14/4 und Viessmann).
Oder würdest Du einen anderen Hersteller/Modell wählen?
 
Hausdoc

Hausdoc

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Es würde dir nichts nützen, wenn ich ein bestimmtes Gerät empfehle, welches aber dein Fachmann nicht ordentlich betreuen kann.
Laß dir doch einfach vom Fachmann deines Vertraues was anbieten.

Über das Angebotene kann man dann diskutieren.

Noch ein Rat:
Laß die Radiatoren für ein Brennwertsystem entsprechend auslegen.
Oftmals werden diese Dinger aus dem Katalog raus mit 70/50 ausgelegt, was eher supoptimal wär....
 

Ted60

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Der Heizungsbauer schlägt vor: Junkers ZSB 14/4
Er sagt, er kommt auch gut mit Viessmann klar, allerdings hätte er am Wochenende keine Zugriffsmöglichkeit auf Ersatzteile, außer denen, die er im Lager hat. Angeblich arbeitet Viessmann nicht über den Großhandel, sondern über eigene Niederlassungen, die am Wochenende nicht geöffnet haben.

Er sagt, leistungsmäßig ginge auch Junkers 9000i oder Vitodens 200 oder 300.

Was haltet Ihr für sinnvoll?
 
tricotrac

tricotrac

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[#post112739']Angeblich arbeitet Viessmann nicht über den Großhandel, sondern über eigene Niederlassungen, die am Wochenende nicht geöffnet haben.[/quote]

Richtig, Der Vertrieb geht ausschließlich über den Fachbetrieb. A B E R : Alle Niederlassungen bundesweit sind auch an Wochenenden und Feiertagen erreichbar. Anmeldung geht zentral über die Hotline in Allendorf/Eder. Der die entsprechende Niederlassung betreuende Schlüsseldienst setzt sich dann bei Bedarf mit dem Fachbetrieb in Verbindung und trifft sich zur ET-Teileabholung in der Niederlassung. Dieser Service ist allerdings auch für Fachbetriebe kostenpflichtig !
 

Ted60

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So, nach längerer Recherche kristallisieren sich folgende Alternativen heraus:
Junkers ZSB 14/4 mit CW400 (ca. 2200€)
Viessmann Vitodens 200 mit Vitronic 200 (ca. 2500€)
Viessmann Vitodens 300 mit Vitronic 200 (ca. 3000€)
Die Vaillants ecotec exclusive bzw. plus haben bei ähnlichen Preisen eine schlechtere Effizienzwerte und fallen damit heraus.

Die Vitodens 200 scheint mir mit der ZSB14/4 technisch gut vergleichbar - bei einem Aufpreis von ca. 300€. Ist dieser qualitativ oder technisch gerechtfertigt?
Die Vitodens 300 moduliert niedriger als die ersten beiden Geräte - für einen Aufpreis von 800€ bzw. 500€.
Was wäre die beste Entscheidung bei einem KfW55-Haus mit einer Heizwärmelast von ca. 3.5kW?

Viele Grüße
 
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