Heizung von 1982 in einem 230m2 Haus modernisieren - Was tun?

Diskutiere Heizung von 1982 in einem 230m2 Haus modernisieren - Was tun? im Allgemeine Fragen Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo zusammen, Ich muss meine Heizung modernisieren, ersetzen, sanieren. (Unzuverlässig und hoher Verbrauch, was auch an der Peripherie liegen...

AH-Infin

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Hallo zusammen,

Ich muss meine Heizung modernisieren, ersetzen, sanieren. (Unzuverlässig und hoher Verbrauch, was auch an der Peripherie liegen kann)

Daten zum Objekt:
Verbrauchsdaten
Jährlicher Stromverbrauch: ~ 4200 kWh
Jährlicher Brennstoffverbrauch: Gas ~5500 m3

Derzeitige Heizung
Energieträger der Heizung: Gas
Alter und Typ der der Heiztechnik: BJ 1982 - Alter 38 Jahre (Gas Brenner - kein Brennwertkessel)
Foto vorhanden falls es was hilft
Ist bereits eine Solarthermie vorhanden: Nein
Vorhandener Heizungspufferspeicher und Größe: Nein
Art der Warmwasserbereitung und Vorratsvolumen: Gas (220 L)
Gibt es ein besonderes Strom-/Wärmeverbrauchsverhalten:
Hydraulischer Abgleich durchgeführt: Nein
Temperaturen der Heizkreise: ? Hierauf weiß ich leider die Antwort nicht
Art der Heizkörper: Primär Fussbodenheizung + 4 Heizkörper im Haus verteilt

Immobilie und Rahmendaten
Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: 230 m2 (2 Personen + 1 Baby)
Art und Baujahr der Immobilie: Einfamilienhaus - alleinstehend (Garage grenzt an Nachbargebäude)
Erfolgte Modernisierungen: keine (Keine modernisierung der Dämung oder Fenster)

Es gibt eine Besonderheit im Haus - das Wohnzimmer:
- ca. 30 m2 Fläche + 8-9 m hoher Raum.
Dieser Raum braucht natürlich viel wärme und ich möchte sicherstellen, dass ich diesen Raum auch in Zukunft zuverlässig heizen kann.

Jetzt beschäftige ich mich als Leihe etwas mit dem Thema und bin ehrlich gesagt komplett überforder mit der aktuellen Auswahl.
Da es ja ganz schöne Förderungen von der Bafa gibt möchte ich diese im besten Fall auch nutzen.

Aktuell habe ich Angebote/Ideen für:
  • Gas + Solarthermie
  • Wärmepumpe + Elektroheizstab für Leistungsspitzen + PV Anlage
  • Wärmepumpe + Gas
  • Brennstoffzelle
Pelletheizung fällt raus aufgrund des Platzbedarfs und Brennstoffzelle bin ich auch nicht überzeugt.

Könntet ihr mir ein bisschen helfen um herauszufinden, welche Technology für mich am Sinnvollsten ist?
 
Dr Schorni

Dr Schorni

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Jährlicher Brennstoffverbrauch: Gas ~5500 m3
Wooooaaah ein MEGA Verbrauch!! Da muss aber auch Haus-seitig einiges im argen liegen. Fenster sehr undicht oder viel Kipp-Stellung? Dachgeschoßdeckendämmung mangelhaft? so bis 4000m³/a wäre noch "im Rahmen", 3000 an sich nicht unüblich machbar!
Heiztechnik: BJ 1982 - Alter 38 Jahre (Gas Brenner - kein Brennwertkessel)
Bitte Name und Typ und Leistung angeben, steht alles in der Schornsteinfeger-Messbescheinigung. Bitte Abgaswerte dann auch angeben.
Temperaturen der Heizkreise: ? Hierauf weiß ich leider die Antwort nicht
Bitte an der Heizungsregelung eingestellte Heizkurve auslesen oder als Bild hier einstellen Bilder-Upload - Kostenlos Fotos hochladen und ins Netz stellen
Art und Baujahr der Immobilie: Einfamilienhaus - alleinstehend (Garage grenzt an Nachbargebäude)
:rolleyes:Du meinst sicher FREIstehend (ohne Anbau). Frauen sind oft ALLEINstehend (mit Anhang)😆
Als Pragmatiker sehe ich NUR Lösung 1 als unkompliziert machbar an. Benötigte Leistung ca 15kW
 
Andreas1956

Andreas1956

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Deinen Ansatz die Heizkosten zu senken finde ich offen gestanden verfehlt. Zwar könnte man mit einem Gas-Brennwertgerät bei optimaler Einstellung (ist leider nur in einem Drittel der Fälle gegeben) für die gleiche Temperatur im Haus etwa 5 bis 10% Gas einsparen. Am Kardinalproblem des Hauses, dem offensichtlich starken Wärmeverlust der Gebäudehülle, ändert das aber nicht das Geringste. Ich empfehle daher das Pferd nicht von hinten aufzuzäumen, sondern von vorn.

1.) Erneuerung der alten Fenster und Außentüren durch hoch wärmedämmende neue.
2.) Dämmung der Dachgeschoßdecke und Dachschrägen.
3.) In Abhängigkeit von der baulichen Beschaffenheit ggf. auch Dämmung der Außenwände (leider meist nicht wirklich wirtschaftlich, wenn nicht ohnehin eine Fassadensanierung ansteht, da schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis).
4.) Dämmung der Kellerdecke, soweit der Kellerraum unbeheizt ist.
5.) Dämmung der Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller.

Durch diese Maßnahmen sinkt der Wärmebedarf des Hauses deutlich, so daß künftig ein Wärmeerzeuger mit geringerer Leistung nötig wäre. Es bringt hingegen nicht wirklich etwas, wenn man - bildlich gesprochen - in einen löchrigen Topf aus einem anderen Wasserhahn Wasser einfüllt, der Topf verliert dadurch nicht weniger Wasser als zuvor. Die Erneuerung des Wärmeerzeugers sollte erst ganz am Ende des Maßnahmenpakets stehen, bis die anderen Modernisierungen über die Bühne sind, können sich da aber noch möglicherweise neue Technologien auftun oder Verbesserungen der heutigen Technik ergeben. Mit vielen der oben aufgeführten Einzelmaßnahmen würdest Du mehr Energie einsparen können, als mit der Erneuerung des Wärmeerzeugers. Etliches davon wird auch von der KfW gefördert.
 

AH-Infin

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Hallo zusammen,

Danke über die Heizung kommen später.

Zum dem Ansatz bezüglich Heizkosten sparen.

Ich bin leider "gezwungen" die Heizung zu erneuern da sie nicht mehr richtig funktioniert und in den letzten Wochen bereits 2 mal ein Techniker kommen musst um sie wieder in Gang zu bringen. Deshalb muss die Heizung erneuert werden.

Die Frage ist wie und durch was und somit auch, wie viel das ganze kostet.
Je nachdem wie viel das Vorhaben kostet ist dann noch Geld vorhanden um andere Maßnahmen durchzuführen.
 
tricotrac

tricotrac

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Alter und Typ der der Heiztechnik: BJ 1982 - Alter 38 Jahre (Gas Brenner - kein Brennwertkessel)
Foto vorhanden falls es was hilft
Wurde auch in Beitrag # 2 nachgefragt, welcher Hersteller und die genaue Typangabe.
 

AH-Infin

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Ich hab leider nicht alle Daten zur Hand.

Nennwärmeleistung: 26,5 KW
kleinste Wärmeleistung 22,5kW
kleinste Wärmebelastung 26,8 kW
max. Vorlauftemp. 95 Grad
ACO Gußheizkessel - gekoppelt an ausßentermperatur Sensor
 

KarlZei

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In der Situation würde ich eine Gasbrenntwertheizung ohne Förderung in Erwägung ziehen. Ist vermutlich günstiger als Gas + Solar inkl. Förderung und lässt mehr Geld für weitere Maßnahmen.
 
Andreas1956

Andreas1956

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Ein Wärmeerzeuger muß, um wirtschaftlich und gut arbeiten zu können, auf die jeweilige Heizlast des konkreten Objekts abgestimmt sein. Die Heizlast verringert sich erheblich, wenn die von mir genannten Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung der Gebäudehülle durchgeführt werden, sogar dann, wenn zunächst nur einige davon stattfänden. Ein jetzt eingebauter neuer Kessel dürfte angesichts des enormen Gasverbrauchs wohl kaum nennenswert kleiner werden als der bisherige, ist aber ab Durchführung der anderen Maßnahmen Schritt für Schritt überdimensioniert, und zwar für den Großteil seiner Nutzungsdauer.

In diesem Lichte würde ich kritisch hinterfragen was genau an dem alten Wärmeerzeuger denn defekt ist und warum sich das nicht reparieren läßt. Natürlich ist ein Auftrag für einen neuen Kessel profitabler, aber das ist nicht das Problem des Kunden. Ich würde versuchen noch so lange mit dem alten Heizkessel über die Runden zu kommen, bis wenigstens die Maßnahmen zu den Ziffern 1 und 2 abgeschlossen sind, diese bringen nämlich am meisten. Dann die neue Heizlast ermitteln und einen Wärmeerzeuger auswählen, der diese kW gerade so erreicht. Kellerdecken und Rohre dämmen kann man auch allein mal im Winter machen, wenn man handwerklich nicht völlig unbegabt ist.
 

KarlZei

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Ein jetzt eingebauter neuer Kessel dürfte angesichts des enormen Gasverbrauchs wohl kaum nennenswert kleiner werden als der bisherige, ist aber ab Durchführung der anderen Maßnahmen Schritt für Schritt überdimensioniert, und zwar für den Großteil seiner Nutzungsdauer.
Diese Überdimensionierung ist seit Einführung von Kesseln mit weitem Modulationsbereich kein wirkliches Thema mehr. Ein modernes Gerät deckt locker 1,9 bis 19kW und mehr ab.
 
Andreas1956

Andreas1956

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Die 19 kW dürften ihm bei seiner gegenwärtigen Heizlast aber kaum reichen, außerdem ist er noch unschlüssig, welche Heizungsart es denn werden soll.
 
Dr Schorni

Dr Schorni

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Stimmt an sich auch. Wenn das Haus auch BJ 82 ist, dann PASSEN auch die max 19kW. Ebenso PASSEN die bei dem genannten Verbrauch um alles abzudecken. "Passen" deshalb groß, weil das einfach eine "Verordnung, martialische Zu-Ordnung, befehlsartige Zu-Weisung" sein soll.
 

kraeMit

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Dazu kommt noch, das es kurzfristig mit aller Wahrscheinlichkeit keine Lösung geben wird (Jahreszeit, hohe Nachfrage) und das je nach Wetterlage zu einem sehr ungemütlichen Problem führen kann!
Ich hatte mir letztes Jahr bei unserem Wechsel auf Brennwerttherme für unser Häuschen (EF Reihendhaus, 130qm, vermutlich auch ca. 1980, inzwischen Fenster & Türen neu, Dach isoliert, inzwischen so ziemlich alle HK ausgetauscht (Größe & Typ angepasst an Heizbedarf)) und dem schleppenden Verlauf sowas schon gedacht und daher kurzerhand den eh schon geplanten 400V Anschluss realisieren lassen, damit es bei Kälte zumindest eine Notlösung mit E-Lüftern für bestimmte Zimmer gab.
Haben wir dann auch prompt mehrere Wochen benutzt und hat prima geklappt ;) .
 
Andreas1956

Andreas1956

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Meine Notlösung lagert in Kartons in meiner Werkstatt, ich habe nahezu alle Ersatzteile für meinen Heizkessel zu Hause, von der Gasarmatur über GFA, Zündbrenner mit Elektroden, Platinen, Pumpen usw.. Tja und der neue Heizkessel lagert ja auch schon in meiner Garage.
 
gesbb

gesbb

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Ich muss meine Heizung modernisieren, ersetzen, sanieren. (Unzuverlässig und hoher Verbrauch, was auch an der Peripherie liegen kann)
Der Energiebedarf für Heizung + WW-Bereitung wird stets durch die Peripherie bestimmt!;)
Könntet ihr mir ein bisschen helfen um herauszufinden, welche Technology für mich am Sinnvollsten ist?
Gern, hierzu ist allerdings eine konkrete Ist-Stands-Analyse erforderlich (Grundlagenermittlung: Nutzerverhalten, Heizlast (Raumheizlasten), Heizflächen, Hydraulik etc..
Verbrennungswärmeerzeuger sind bei einer zukünftigen Betriebsdauer > 10 Jahren sicherlich keine belaststbare Zukunftsoption.;)
 

AH-Infin

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So ich habe mal versucht weitere Informationen zusammen zu tragen.

Eins noch Vorweg, übernächste Woche kommt ein Energieberater um hier mal die Lage zu Prüfen bezüglich Dämmung und Fenster.

Was möchte ich erreichen?
Ich habe aktuell ca. 45.000€ zur Verfügung um damit das Haus zu sanieren & die Nebenkosten im Monat zu senken. Deshalb suche ich noch einer möglichst wirtschaftlichen Kombination von Heizung, Dämmung, Fenster, PV Anlage).
Heizung: Ich muss sie wechseln da ich nicht auf einmal im Winter in der Kälte sitzen möchte.
Und ich hätte ganz gerne noch ein paar BAFA Förderungen mit genommen.

Neben den Werten die ich finden konnte lade ich euch auch ein paar Fotos hoch.

Viele der Werte sind Hochrechnungen und/oder Werte von meiner Mutter die davor in dem Haus gewohnt hat (mit einer Schwester) und deutlich sparsamer war vor allem beim Heizen

Jährlicher Stromverbrauch: ~ 4000 kWh (Wert meiner Mutter: 3390kWh
Jährlicher Brennstoffverbrauch: Gas ~5500 m3 (Wert meiner Mutter: 4274 m3)

Derzeitige Heizung
!!!Aktuell sind sogut wie alle Verteiler an den einzelen Heinzkreisen auf Max. auf gedreht. Entweder muss es so sein wie z.B. im Wohnzimmer oder aber die Teile lassen sich gar nicht mehr drehen (defekt)

!!!Die Heizung ist so konfiguriert, dass sie ab 20/21 Uhr quasi aus geht und ab 5 Uhr in der Früh wieder heizt.

Energieträger der Heizung: Gas
Alter und Typ der der Heiztechnik: BJ 1982 - Alter 38 Jahre (Gas Brenner - kein Brennwertkessel)
Foto vorhanden falls es was hilft
Ist bereits eine Solarthermie vorhanden: Nein
Vorhandener Heizungspufferspeicher und Größe: Nein
Art der Warmwasserbereitung und Vorratsvolumen: Gas (220 L)
Gibt es ein besonderes Strom-/Wärmeverbrauchsverhalten:
Hydraulischer Abgleich durchgeführt: Nein
Temperaturen der Heizkreise: NEU Die aus der Heizung kommenden Rohre für Fussboden und Heizkörper haben Termometer: Dort konnte ich bei der Ausgangstemperatur 45 Grad (Heizkörper) und 40 Grad (Fussboden) ablesen. Im Rücklauf sind es jeweils 5 Grad weniger.
Art der Heizkörper: Primär Fussbodenheizung + 4 Heizkörper im Haus verteilt

Immobilie und Rahmendaten
Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: 230 m2 (2 Personen + 1 Baby)
Art und Baujahr der Immobilie: Einfamilienhaus - alleinstehend (Garage grenzt an Nachbargebäude)
Erfolgte Modernisierungen: keine (Keine modernisierung der Dämung oder Fenster)

Es gibt eine Besonderheit im Haus - das Wohnzimmer:
- ca. 30 m2 Fläche + 8-9 m hoher Raum.
Dieser Raum braucht natürlich viel wärme und ich möchte sicherstellen, dass ich diesen Raum auch in Zukunft zuverlässig heizen kann.


Informationen vom Schornsteinfeger: (Stand Feb. 2020)
Wärmetauscher: Aco, G401-050,01 1982
Nennleistung 27 kW
Wärmeträgertemperatur: 60 Grad
Verbrennungslufttemperatur 21 Grad
Abgastemperatur 109 Grad
Abgasverlust 11%
 

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Dr Schorni

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Ok, also DER Vorlauf bei WELCHER Außentemperatur etwa? DAS ist entscheidend! 40 Grad VL für Fußbodenheizung ist viel zu viel, das dürfte jetzt (bei ca 5°C) so bei 30 vielleicht liegen. Bitte an der Regelung auslesen welche Heizkurve gefahren wird oder das Ding fotografieren.
Entscheidend ist dann natürlich, WELCHE Vorlauftemperatur ist bei was-weiß-ich tiefster Außentemperatur (hierzu bitte Postleitzahl angeben) wirklich ERFORDERLICH.
DAS wiederum wird sich ändern wenn Dämmmaßnahmen erfolgen! Das beeinflusst sich alles gegenseitig.
Als reduzierte pragmatische Lösung: Brennwertgerät mit 2-15kW Leistung installieren (denn das deckt auch den jetzigen Bedarf und kleiner gibts eh nichts), DAS übernimmt natürlich auch die WW-Bereitung, hydraulischen Abgleich machen lassen, Rest vom Geld für Dämmung ausgeben, fertig. Denn die Heizung und das Haus haben zu viel Verluste und es macht keinen Sinn diese zu bedienen über noch mehr Energiegewinnung, sondern es macht nur Sinn diese Verluste zu verringern um grundsätzlich wenig Energie zu benötigen!
 
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Deshalb suche ich noch einer möglichst wirtschaftlichen Kombination von Heizung, Dämmung, Fenster, PV Anlage).
Ganz normale Gasbrennwertanlage . Hier ggf sogar auf eine Bafa Förderung verzichten, da hier weitere Investitionen notwendig wären, die sich wirtschaftlich nicht unbedingt lohnen.
Diese Heizanlage liegt bei ca 1500€

Bleiben 30000€
Für diese Summe gibts natürlich keine komplette Gebäudedämmung + neue Fenster.

Je nach Umfang kosten die neuen Fenster auch um die 15000 €...... evtl etwas mehr.
Wenns irgendwie möglich ist, sollte von Rest eine vernünftige Dachdämmung durchgeführt werden ( Aufsparrendämmung, die bestehenden Dachplatten kommen runter.......... auf die Sparren kommen weitere Sparren und dazwischen neue, berechnete Dämmung rein. Dann ggf neue Dachplatten)

PV Anlage kippt aus finanziellen Gründen auf jeden Fall hintern runter. BTW Wer ist Eigentümer des Hauses? Die Mutter?

Was ist das für ein Stiebel Eltron Teil oben rechts auf Bild 1?
 

KarlZei

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Ich habe aktuell ca. 45.000€ zur Verfügung um damit das Haus zu sanieren & die Nebenkosten im Monat zu senken. Deshalb suche ich noch einer möglichst wirtschaftlichen Kombination von Heizung, Dämmung, Fenster, PV Anlage).
Heizung: Ich muss sie wechseln da ich nicht auf einmal im Winter in der Kälte sitzen möchte.
Und ich hätte ganz gerne noch ein paar BAFA Förderungen mit genommen.
Mal abwarten, was der Energieberater sagt.
Aber aus dem Bauch sehe ich keine sinnvolle Förderung bei der Heizung. Was nutzt z.B. eine förderwürdige Brennwerttherme mit 25% Solaranteil, die trotz Förderung deutlich teurer wird (als ein 'nackiges' Brennwertgerät), weniger Geld für eine energetische Sanierung lässt und PV verhindert?!? Bei einer Therme ohne Förderung kannst Du dann zumindest die Handwerkerleistung von der Steuer absetzen; bringt auch etwas Geld.
Eine Wärmepumpe scheidet wegen der Heizlast und den sonstigen Rahmenbedingungen wohl aus. Und wenn es die finanzielle Situation zulässt, würde ich die PV sowieso unabhängig vom jetzigen Problem betrachten. Die finanziert sich praktisch selbst, wenn sie groß genug ist.

Mein Ansatz wäre: Möglichst wenig Geld in die Heizung und dafür viel Geld in die geförderte energetische Sanierung (z.B. Fenster erneuern, Dachdämmung) buttern. Ggf. kann man dann in Hinblick auf PV noch sehen, ob sich eine Wärmepumpe für Warmwasser lohnt.
 
Dr Schorni

Dr Schorni

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Wie endet das oberste Geschoß, gegen (teilweise) Dachschräge oder ist das ein Vollgeschoß und hat lediglich die waagrechte Decke gegen den Dachraum?

Je nach verwendetem WW-Speicher wäre auch eine WW-Bereitung/Unterstützung per eingesetztem E-Heizstab über die PV Anlage möglich/optional/nachrüstbar.

Gibt es eine WW-Zirkulation, also eine kleine Pumpe die das WW zirkulieren lässt damit an der Zapfstelle möglichst gleich WW kommt! Oder sind Küche/Bad relativ direkt über dem Heizungsraum?

Was hängt dort über dem WW-Speicher ??
 
Thema:

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